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Sich vom Leben selbst abgrenzen.

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Wortdoktor, 23. Juni 2016.

  1. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    510
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    Hallo liebe User!

    Heute möchte ich ein Thema loswerden, dass mir auf der Seele brennt.
    Und zwar habe ich mich nahezu 25 Jahre lang vom Leben selbst ausgegrenzt.
    Ich sah das Ausgrenzen als einzigen und richtigen Weg durchs Leben zu kommen.
    Doch jetzt ist alles anders. Ich lebe in einer Einrichtung für psych. Kranke.
    Aber ich will mein Leben nicht von der Krankheit bestimmen lassen.
    Wobei ich widerum denke, dass mich oft doch meine Krankheit bestimmt als ich selbst.

    Ich wollte nur sagen, dass man sehr vorsichtig sollte, beim Thema abgrenzen.
    Denn die Abgrenzerei führt zwangsläufig zur Vereinsamung und Abgekapseltheit von der Gesellschaft. Ich habe mich sehr stark abgekapselt und merke, wie jetzt alles aufplatzt.
    Ich spüre eine intensive Kraft, die in mir wohnt die sich ausdrücken will.
    Ich habe gelernt, dass Grenzen dazu gemacht worden sind, um sich vor allem selbst kleiner zu halten.

    Dieses ganze Abgrenzen hat mir die Quelle zum Selbst blockiert und der Krankheit die Macht übergeben.Doch ich werde jetzt mehr und mehr die Kontrolle an mich nehmen und mir die Macht wieder über mich selbst zurück holen.Ich möchte was aus meinem Leben machen und mich nicht mehr ab-/ ausgrenzen. Für mich baut man sich mit dem Ausgrenzen seinen eigenen Knast. Und den will ich jetzt auflösen.

    Doch mein Problem jetzt ist, ich weiß nicht, welchen Weg ich anstelle des Bequemen ausgrenzens gehen soll. Alle Wege fernab des Ausgrenzens werden noch anspruchsvoller und intensiver. Ich weiß nicht , ob ich dem stand halten kann. Welcher Weg kann man als Alternative betrachten der auch von mir gegangen werden kann?

    Gruß
    KIRMES :)
     
  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Hallo Kirmes, das hört sich gut an, sehr lebendig.

    Grenzen sind auch Schutz, nimm sie an und danke ihnen, dass sie dich schützen. Du kannst deine Grenzen öffnen und du kannst sie wieder schließen, es ist deine Entscheidung. Und jeder der diese deine Entscheidungen respektiert ist vertrauenswürdig. Grenzen zu öffnen braucht Mut und es birgt natürlich auch Risiken, aber nur so kannst du lernen, damit umzugehen.

    LGInti
     
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  3. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    510
    Und wie öffne ich so eine Grenze , Inti?
     
  4. the_pilgrim

    the_pilgrim Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2016
    Beiträge:
    641
    Kommt auf die Grenze an, Kirmes. Bei manchen hilft Entspannung, bei manchen mutiges Handeln. Welche meinst Du? Hast Du ein konkretes Beispiel?
     
    Almaz gefällt das.
  5. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Undurchdringliche Grenzen sind absolute Ablehnung. Jede potentielle Möglichkeit, die du zulassen kannst, ist eine Aufweichung der Grenze und damit der erste Schritt zur Öffnung.

    LGInti
     
  6. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    510
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    Ablehnung
    Isolation
    Kontaktscheuheit
    Ignoranz
    Minderwertigkeitkomplexe

    Das ist das ganze Knäuel der mein Leben ruiniert.
    Ich hab so viel nachzuholen, weiß aber nicht wie ich mich präsentieren soll, wenn ich offener sein soll. Das ist mein Problem.
     
  7. sunnyw

    sunnyw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2015
    Beiträge:
    4.371
    Hallo Kirmes:)
    Intressiert mich auch sehr dein Thema. ..hab als Kind alle Türen hinter mich verschlossen und bekomme sie auch nicht geöffnet. Wenn ich es mal schaffe , linse ich kurz durch den Türschlitz , bekomme Angst und die schwere Tür fällt wieder ins Schloß. Hab leider noch keinen Weg entdeckt, der mir hinaus hilft.
    LG Susanne
     
  8. übermütig

    übermütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    1.799
    Ich werde offen für andere Menschen, wenn ich mit ihnen etwas tue, was ich liebe. Dann vergesse ich irgendwann, darüber nachzudenken, wie ich mich präsentiere. Die Angst geht weg.
     
    flimm und Inti gefällt das.
  9. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2010
    Beiträge:
    7.335
    Präsent sein, ohne sich zu präsentieren und das nur so lange, wie es dir angenehm ist.
     
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  10. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
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    Ablehnung und Isolation sind Folgen von Kontaktscheuheit und Minderwertigkeitskomplexen - Ignoranz ist ein Hilfsmittel um das Konstrukt zu stützen.


    Ich hab so viel nachzuholen, weiß aber nicht wie ich mich präsentieren soll, wenn ich offener sein soll.
    Mach dir keinen Zeitdruck - ein Weg beginnt immer mit dem ersten Schritt und dieser dauert so lange wie du es brauchst.
    Da kann ich nur possibilities zustimmen

    Und es gibt keinen Zwang etwas zu tun, auch wenn du eine gewisse Überwindungsfähigkeit brauchst. Lerne es in geschützter Umgebung deine Ängste zu zeigen und dazu zu stehen, dann wirst du irgendwann erleben, dass die Mauern durchlässig werden.
    was heißt denn: offener zu sein?
    Heißt es nicht, ehrlich das zu zeigen was da ist?

    Und es heißt vor allem ehrlich sich selber gegenüber zu sein.

    Schau dir deine Schwächen an. Gehe hinein und nimm sie in den Arm. Schwächen behindern ein Weiterkommen, und dies kann als positive Seite erlebt werden, da sie Inaktivität rechtfertigen.

    Das wichtigste aber ist die Beurteilung deines So-Seins - lass dich nicht von außen beurteilen, sondern schaffe dir selber Beurteilungskriterien - schaffe in dir eine Position, von der aus du dich selber positiv fördern kannst.

    LGInti
     
    Schnepe, Wortdoktor, übermütig und 2 anderen gefällt das.
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