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Raumposition rechts unten?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Schnee, 18. Oktober 2009.

  1. Schnee

    Schnee Neues Mitglied

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    27. Juni 2009
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    im weißen Wald
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    Hi,

    ich befinde mich in meinen Träumen, wenn ich in einem geschlossenen Raum bin, häufig in der Ecke rechts unten! (zB einmal drängte mich ein Tier in einer Garage aus der Mitte in diese Ecke. Ein andermal saß ich genau in einem Zugabteil am äußersten Platz rechts (=rechts unten) obwohl alle anderen Sitze frei gewesen wären. Und einmal stand ich auf einem Vorraum eines Schiffes in dieser Ecke). Wenn man den vier Seiten eines Raumes je eine Himmelsrichtung zuordnet, wäre es also genau die Ecke zwischen Süden (unten) und Osten (rechts). Was bedeutet das?

    LG Schnee
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    22. August 2008
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    An den Ufern der Logana
    Wenn ich mir so die genannten Räumlichkeiten und Situationen ansehe, ist da schon sehr viel Angst und Ungewißheit zu erkennen. Aber zu deiner eigentlichen Frage: Rechts wird mit dem männlichen Aspekt und der rationalen Logik verbunden.

    Ein wenig von meinem Zauberpülverchen für dein Seelenheil :zauberer2
    Merlin
     
  3. Schnee

    Schnee Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2009
    Beiträge:
    13
    Ort:
    im weißen Wald
    Jö, ein Zauberpülverchen. Dankeschön :D

    Was die Ängste in dem Zusammenhang betrifft... könnte ich also meinen, dass sind Ängste aus meinem rationalen, logischen Denken? Vielleicht sowas wie Existenzängste, materielle Sorgen, Angst vor Zurückgebliebenheit.. bzw. "männlicher Aspekt" fürchtet vielleicht für etwas nicht gut genug sein oder nichts ausreichendes bieten zu können...? *nachdenk*
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Materielle Ängste sehe ich da eigentlich nicht. Bei der Garage geht es um Dinge, mit denen du dich nicht befassen möchtest und deshalb weggeräumt werden. Ein Tier verkörpert animale Gefühle und Emotionen, die dir in diesem Bereich bedrohlich erscheinen und du dich deshalb in die rationale Ecke flüchtest. Im Zug geht es meist, darum, wie du in einer Gemeinschaft, Gruppe oder Beziehung zurechtkommst, da findest du deinen Platz auch in der rationalen Ecke. Das Schiff zeigt, wie du mit deinen Gefühle oder denen von anderen zurechtkommst. Es geht mit dem Raum auf dem Schiff um einen Seelenanteil von dir, der an erster Stelle deiner Betrachtung steht und in der du auch die rationale Position eingenommen hast.

    Mehr lässt sich leider aus diesen Bruchstücken nicht herauslesen

    Eine Prise der Erkenntnis :zauberer2
    Merlin
     
  5. maria45

    maria45 Guest

    rechts unten ist die Position dessen was du willst, worauf du deinen willen richtest.
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    An den Ufern der Logana
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    Der Wille ist das Kind der rationalen Logik. Ich glaube aber nicht, dass sie sich durch ihre Gefühle und Emotionen absichtlich in eine Ecke drängen lassen möchte. Sie sucht in dieser Ecke der rationalen Logik Schutz und Sicherheit.
     
  7. Schnee

    Schnee Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    13
    Ort:
    im weißen Wald
    Hi, ich bin sehr erfreut! Vielen Dank! Ja, ich denke, dass ich in der Ecke etwas bestimmtes suche. Schutz, Sicherheit.. wovor? Oder vielleicht gar den Willen selbst? Dazu kann ich gerne die Traumszenen näher beschreiben (führe Traumbuch).

    1. Tier-Traum:

    Es handelt sich um mein Pflegepferd. Ich war mit meiner Mutter gemeinsam Ausreiten. Schönes Sonntagswetter. Die Wege führten durch einen Ort mit vielen Bauernhöfen und wir konnten durch verschiedene Höfe (Einfahrten, offene Tore mit Weg hindurch..) reiten. Es war ein Weg mit weißen, kleinen Schottersteinen (wie Feldwege) und machte viele Kurven. Nach dem letzten Hof gelangten wir zu den Waldrändern und Wiesenpfaden, doch plötzlich stand ich ohne Pony wieder am Start, wo wir weggeritten sind. Schnell fuhren wir mit dem Auto wieder zum letzten Hof, wo wir unsere Pferde gelassen hatten. Doch dort war die Einfahrtstür geschlossen. Wir klopften. Da öffnete eine nette Bauernfamilie. Wir standen in der Einfahrt (Hof, Garage,..), welche aber mit Stroh befüllt war und in der Mitte lag mein Pony. Es war krank sagten die Bauern. Als ich näher ging, sprang er auf und bedrängte mich. Ich hatte Angst, dass er mich mit den Hufen und Körpergewicht erwischt. Es schien ein eptileptischer Anfall zu sein. So wurde ich in die besagte Ecke gedrängt. Die Bauernfamilie führte ihn zuletzt wieder aus der Stroh-Einfahrt raus, als er wieder normal stehen und gehen konnte. Da standen wir dann im freien Hof. Zum Schluss wollte ich wieder zu ihm gehen und mit meinem Handy ein Foto von ihm machen. Dann endet der Traum.

    2. Zug-Traum:

    Ich befinde mich am Bahnhof und steige in einen leeren, stillstehenden Zug. Ohne Ziel. Es ist wahrscheinlich Sonntag sehr zeitig früh, da alles noch Menschenleer ist. Sonne scheint. Ich habe kein großes Reisegepäck oder Koffer, sondern nur ne normale Tasche/Rucksack. So setze ich mich auf diesen Platz. Nach einiger Zeit gehe ich aber wieder, weil sich anscheinend nichts tut.

    3. Schiff-Traum:

    Eine Gruppe von Menschen (keine mir bekannten Personen), stehen beim Einlass von einem Schiff. Da ist so ein Vorraum, auch wieder wie eine Garage. Plötzlich steht ein älterer Mann (Schiffsleiter, Besucherführer oder Reiseführer) mit mir alleine in der Garage. Türen sind zu. Er sieht sehr weise aus, weiß-graue längere Haare und Bart. Wir stehen nur stumm rum und der Mann scheint zu warten. Ich finde die Situation unangenehm und stelle mich dann in die besagte Ecke. Der alte Mann verschwindet dann durch eine plötzlich erscheinende Tür "ins Blaue" (raus auf einen Steg oder aufs Meer/Himmel). Dann öffnet sich wieder das normale Eingangstor und die anderen Besucher kommen. Es sind jetzt drei bekannte Personen, die je ein Tonhäuschen mitgebracht haben. Es sieht aus wie ein Blumentopf, der aber ein kleines Häuschen ist mit kleinen Öffnungen als Fenster, Türchen, Balkon, Terassen.. und kleinen Stellen mit Gras besetzt (Garten). Jedes von den drei Häuschen sieht unterschiedlich aus. Sie sind sicher selbstgemacht. Da ist auch wieder der Schiffsführer da und beginnt zu erklären sowas wie: "Wenn ihr die Häuschen auf den Boden stellt, können die Insekten in die kleinen Ritzen und Öffnungen von ganz alleine krabbeln. Dann könnt ihr das Häuschen nehmen und das Insekt fortschaffen, wo sie niemanden stören oder nützlich sind." Während dem Erklären ist auch eine Hummel und andere Krabbeltiere in die Häuschen geschlüpft. So endet der Traum.

    Liebe Grüße,
    Schnee :)
     
  8. maria45

    maria45 Guest

    der dritte Traum erinnert dich an dein schamanisches Projekt in diesem Leben.
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Muss heute leider ein paar Misteln sammeln, ich schreibe dir aber morgen etwas zu den Träumen. :zauberer2
     
  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Wie versprochen meine Interpretationen zu deinen Träumen:

    Traum 1:
    Der Weg ist dein Lebensweg und beschreibt in seiner Ausgestaltung, wie du dabei vorankommst. Das Wetter signalisiert Zufriedenheit und Wohlbefinden auf deinem Lebensweg. Du gehst auf diesem Lebensweg (Feldweg) beschaulich aber mit Elan voran (Pferd). Wie man sehen kann, läuft das auch nicht geradlinig ab, denn mit den Kurven, wird klar, dass du dabei häufig die Richtung änderst.

    Mit dem Erreichen der Waldränder und Wiesenpfaden wird dann das Traumgeschehen auf das eigentliche Thema gerichtet. Der Wald verkörpert den weiblichen Aspekt deiner Seele, also deinem emotionalen und waren Selbst, das dir aber fremd erscheint und du dich deshalb nicht so recht traust in diese Welt einzudringen (Waldrand). Deshalb stehst du dann auch wieder am Start, um deine Herangehensweise an diese Sache zu ändern, nämlich mit mehr Elan und Zielstrebigkeit (Auto).

    Der Hof, in dem sich deine animalen Gefühle mit ihrer Kraft (Pferd) befinden, stellt deine Persönlichkeit mit allen seinen Aspekten dar, also du selbst. Auch hier wird nochmals deutlich, daß dir diese Welt bisher etwas verschlossen war und du in sie eindringen möchtest und dort nach deinem „Pferd“ zu suchen.

    Auch die Bauernfamilie verkörpern deine Gefühle, die mit denen des „Pferdes“ verbunden sind, aber dir im Gegensatz zu ihm vertrauter sind. Dir wird es sicherlich nun ganz klar sein, warum du den Bauern sagen lässt, dass dein „Pferd“ krank ist. Du begegnest diesen emotionalen Kräften, fühlst dich bedroht und flüchtest dich in die rationale Ecke, um das verstehen zu können.

    Mit dem Foto möchtest du diese Erkenntnis festhalten und als gegeben dokumentieren.


    2. Traum:
    Auch auf dem Bahnhof wird wieder dein Lebensweg beschrieben und wie du damit zurechtkommst. Hier wird beschrieben, dass du dich am Anfang einer neuen Sache befindest, dir aber noch nicht klar ist, wohin diese Reise führen soll. Das wird dann auch nochmals ausgestaltet, indem dort noch keine Menschen (deine Seelenanteile) zu sehen sind und du deshalb symbolisch mit leichtem Gepäck reisen möchtest. Du nimmst dabei eine abwartende Haltung ein und betrachtest alles aus der rationalen Sicht (rechter Platz) und kommst dabei zu der Erkenntnis, aus der Sache wieder auszusteigen.


    3. Traum:
    Das Traumgeschehen bestätigt die eigentliche Symbolik des Schiffes. Auch hier ist im Grunde wieder das Thema mit dem Pferdetraum präsent, wenn auch in eine etwas andere Betrachtungsweise. Deshalb spielt auch hier wieder die Garage mit ihrer Symbolik eine Rolle, sie dient im Traumgeschehen als Hinweis, wo die Sache angesiedelt werden soll. Es ist auch wieder die gleiche Situation, wie am Bahnhof. Der ältere Mann verkörpert hierbei deine eigene rationale Erfahrung, mit der du die Ausgangssituation betrachtest. Es nützt dir aber auch nichts, denn du findest selbst mit ihm zusammen keine Antwort, wie du das angehen könntest. Das ist dann auch der Grund, warum du dich abwartend in die rationale Ecke stellst, um die Sache beobachten zu können.

    Erst nachdem du deine rationalen Erfahrungen (Mann) ausblendest, erkennst du auch hier, dass du für diese Reise kein Ziel hast (Fahrt ins Blaue). Es wird nur klar, dass dich diese Reise zu deinem Unterbewusstsein (Meer) und den wärmenden Gefühlen führen soll. Ein Gedanke, der dir dann auch Zugang zu den Gefühlen der anderen (Besucher) verspricht.

    Die drei bekannten Personen verkörpern bestimmte Werte oder Gefühle, die du mit ihnen verbindest und diese als Voraussetzung für deinen Erfolg in dieser Sache siehst (die Zahl Drei). Es sind also deine vertrauten Gefühle gemeint, auf die du dich verlassen kannst. Die Tonhäuschen verkörpern dein eigenes Seelenhaus, sie sind also die Projektionen möglicher Entwicklungen, wie du es gerne gestalten möchtest.

    Nun meldet sich mit dem Schiffsführer die rationale Logik mit seinen Bedenken zu Wort, es könnten sich ja daraus Gefühle ergeben, mit denen du nicht fertig wirst (Insekten). Die Hummel spricht eigentlich für sich, denke, dass ich das nicht sonderlich erklären muss.


    Wie du nun sehen kannst, behandeln die drei Träume das gleiche Thema, aber auch deinen grundsätzlichen Konflikt damit. Da dieses Thema immer wieder hochgespült wird, würde ich dir raten, sich dem anzunehmen. Dennoch kein Grund zur Panik, den die Träume passen gut zu deinem Alter.


    Ein wenig Mut für deine Gefühle :zauberer2
    Merlin
     
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