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Onkel ist gestorben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Zauberelbe, 1. April 2008.

  1. Zauberelbe

    Zauberelbe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2008
    Beiträge:
    16
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    Hallo, vor ein paar Stunden erreichte uns die Nachricht dass der Onkel meines Freundes gestorben ist. Ich habe ihn ebenfalls gut gekannt, war oft bei ihm wegen Haare schneiden und wir haben öfters über seinen Sohn geredet der psychisch krank ist (habe selber Depressionen). Er war oft verzweifelt weil er seinem Sohn nicht helfen konnte, leider konnte ich es auch nicht und es hat mich meistens belastet weil ich mich hilflos fühlte. Seit einem halben Jahr oder länger hab ich ihn nicht mehr besucht obwohl ich es wirklich vor hatte aber irgendetwas hat mich davon abgehalten. Jedesmal wenn ich daran dachte meine Haare schneiden zu lassen kam mir der Gedanke in den Kopf dass er nicht mehr lange lebt und ich hatte ein richtiges brennen im Bauch. Habe diesen Gedanken natürlich immer ignoriert auch wenn er sich immer in meinen Kopf gedrängt hat weil ich allgemein nicht oft auf mein Bauchgefühl höre denn ich denke immer dass es an den Depressionen liegt und die Gefühle nicht real sind. Ich habe irgendwie Schuldgefühle obwohl ich es nicht hätte verhindern können denn er hatte einen sehr ungesunden Lebensstil, starker Raucher, viel Kaffee und sehr viel Stress. Es tut mir so leid dass er tot ist, ich bin so traurig und ich kann es immer noch nicht fassen. Aber dennoch geht mir der Gedanke nicht aus dem Kopf dass ich es hätte wissen müssen....
     
  2. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    11.339
    Ort:
    Hofsgrund
    Hallo Zauberelbe

    Ich denke es ist immer schwer jemanden zuverlieren. Er ist weg ohne das man die Möglichkeit hat oder hatte sich zu verabschieden. Man kann es einfach nicht fassen, das er weg ist. Wie du ja selbst weißt, kann ein aussenstehender keinem Menschen helfen mit Depressionen, da muss schon ein Arzt ran. Doch sollte auch nach der Ursache geschaut werden, woher sie kommen. Doch wie solltest du ihm helfen? Wie solltest du ihm helfen, sein Leben zu leben? Das ist doch nicht möglich und daher, hör auf dir ein schlechtes Gewissen zu machen. Erweise ihm die letzte Ehre und gehe zur Beerdigung. Dort kannst du dich dann von ihm verabschieden.

    Alles liebe Pia
     
  3. Zauberelbe

    Zauberelbe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2008
    Beiträge:
    16
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    danke für deine Worte Zadorra. Es stimmt, ich kann es immer noch nicht glauben und ich wünschte ich hätte ihn wenigstens kurz mal besucht aber wie gesagt, ich wollte einfach nicht mit ihm über seinen Sohn reden weil es mich belastet hat. Naja, mein Freund hat letztens noch mit ihm telefoniert und gesagt dass er bald vorbei kommt dann spielen sie zusammen Karten. Echt traurig.
    Aber es war auch irgendwie abzusehen dass er nicht mehr lange lebt. Er war starker Raucher und hatte schon 2 Herzinfarkte hinter sich und hat trotzdem weiter ungesund gelebt. Jeder, Ärzte, Freunde und Familie haben ständig zu ihm gesagt er soll endlich auf seine Gesundheit achten aber es war ihm egal. Die letzten Tage hatte er seine Herztabletten einfach abgesetzt. Abends war er dann in einer Kneipe und dann hatte er Schmerzen im Arm und wollte nach Hause aber seine Kumpels haben ihn ins Krankenhaus gebracht. Er sagte der Arzt soll ihm einfach ein paar Tabletten geben. 3 Stunden später ist er gestorben. Der Arzt meinte sein Herz war total kaputt, man hätte ihm nicht mehr helfen können.
    Es ist so traurig wenn ein Mensch seine Gesundheit so mißachtet, er hatte einen richtigen Hang zur Selbstzerstörung. Leider hinterlässt er einen Sohn mit 15 Jahren der ihn doch so gebraucht hätte, er ist krank. Ich mache mir Sorgen um ihn, er ist jetzt bei seiner Mutter aber zu ihr hat er keinen guten Draht. Zur Beerdigung kann ich leider nicht da er nach Italien überführt und dort beerdigt wird. Ich hoffe er ruht in Frieden.
     
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