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Mondknoten !?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von dreamwave, 10. Juni 2006.

  1. dreamwave

    dreamwave Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2006
    Beiträge:
    15
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    Kann mir jemand etwas über die Bedeutung der Mondknoten im Horoskop sagen?
    Ich habe anscheinend den "südlichen" im Stier und den "nördlichen" im Skorpion, das ist anscheinend auch wieder so etwas spannungsgeladenes und kompliziertes...:confused4
    Schon mal vielen Dank!
     
  2. *arianrhod*

    *arianrhod* Guest

    Der südliche ist geformt wie eine Schale und zeigt an, was Du an Potential, Talenten, Fähigkeiten schon mitbringst. Der nördliche ist geformt wie ein Helm, in ihn darfst Du hineinwachsen, das heißt, Dir das entgegengesetzte Potential errbeiten.

    Und natürlich willst Du an dem festhalten, was Du schon kennst ;-) deshalb bekommst Du bei jedem Übergang - also alle 17 - 19 Jahre mehr oder weniger dezente Hinweise.

    Für Deine Stellung heißt das ganz platt: Vom Festhalten zum Loslassen. Beinhaltet allerdings eine Menge mehr, aber das würde wohl zu weit führen.

    Schaue Dir den Bedeutungsinhalt von Stier und Skorpion an, dann kennst Du eine Deiner Lebensaufgaben.

    Viel Glück auf Deinem Weg!
     
  3. °²²°

    °²²° Mitglied

    Registriert seit:
    27. Mai 2006
    Beiträge:
    366
    Ort:
    im Auto
    leider hast du nun die Qual der Wahl...

    Der nördliche ist geformt wie ein Helm, und steht nebst verschiedensten anderen Dingen als Repräsentant für eine Art Wiegengeschenk, durch die jeweilige Hausstellung zeigt er an was Du in einem speziellen Bereich an Potential, Talenten, Fähigkeiten schon mitbringst.
    in etwa wie ein Hufeisen, aus dem etwas herausfällt.

    Der südliche ist geformt wie eine Schale und ist Platzhalter für die Bereiche, die du entwickeln musst, in ihn darfst Du hineinwachsen, das heißt sogar, du musst in dieses Potential investieren und riskieren.
    naja, ein Hufeisen in das man etwas reintun muß.

    die Knoten bedingen einander, wie z.B. jede Häuserachse im Radix. du kannst nicht das eine "haben" ohne das andere zu "tun", du kannst nicht die Blumen im Garten geniessen wenn du dich nicht zuvor um die Gartenarbeit gekümmert hast.
    um das Wiegengeschenk in vollem Umfang nutzen zu können, musst du die Defizite auf der anderen Seite ausgleichen lernen.

    die Mondknoten sind astronomisch gesehen die Schnittpunkte von Mondbahn und Ekliptik, entsprechen also u.a. einer Sonne/Mond Verbindung.

    die Knoten in den Tierkreiszeichen kennzeichnen eher kollektive Stimmungen, Strömungen und Ereignisse, die Knoten in den Häusern können dir individuelle Aussagen ermöglichen.

    Schaue Dir die Hauspositionen deiner Knoten an, dann wirst Du vielleicht einer Deiner Potentiale näherkommen
     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.975
    Ort:
    Kirchseeon/München
    ...Ich habe es anders herum gelernt, der nördliche-aufsteigende Mondknoten ist der zu entwickelnde Part, der südliche-absteigende Mondknoten ist die Basis, wo aber keine Weiterentwicklung stattfinden kann. Der aufsteigende Mondknoten ist wie ein Kompass, der erste Schritt in die richtige Richtung, dem Aszendenten als Lebensfernziel. Die Knoten ergeben sozusagen eine Pendelachse im Horoskop. Wichtig ist letztlich, dass man mehr den aufsteigenden Mondknoten benutzt, da er zu integrierendes Neuland bedeutet. Primär ist das Haus zu bedeuten, das Zeichen gibt lediglich darüber Auskunft, wie man das Haus angeht.

    Planeten, welche Aspekte zum aufsteigenden Mondknoten bilden sind besonders wichtig und hilfreich. Der aufsteigende Mondknoten ist ein Ort, kein Planet und kann daher nur Aspekte empfangen. Mit blauen Aspekten findet man den aufsteigenden Mondknoten relativ leicht, da er wie ein Schlupfloch in einer Hecke sein kann. Grüne Aspekte bringen ihn durch Denkprozesse näher, mit roten Aspekten, besonders der Opposition ist es oft nicht ganz einfach.

    Ein losgelöster Mondknoten im Radix kann eine gewisse Zielorientierung vermissen lassen, man ist sich seiner Sache nicht ganz so sicher. Die alten Astrologen nannten den aufsteigenden Mondknoten den "Jupiterpunkt" und den absteigenden den "Saturnpunkt". Diese Achse wird auch Schicksalsachse genannt, weil die Seele ja etwas schickt.

    "Woher komme ich und wohin gehe ich" zeigt die Mondknotenachse an, aus welcher auch das Mondknotenhoroskop berechnet werden kann.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  5. Pholus

    Pholus Mitglied

    Registriert seit:
    16. Mai 2006
    Beiträge:
    270
    Hallo Arnold,

    sonnige Grüße!

    Ich habe schon viel lernen müssen, was sich später in keinster Weise in meinen Leben bewährt hat, sich sogar als unhaltbar erwies. Also die Begründung für deine nachfolgenden Aussagen genügen mir keines Fall. Woraus leitest du denn nun deine Annahme ab bzw. auf was baust du diese astrologisch. Aber bitte nicht schon wieder sagen, das lehrt die Huberschule schon seit Jahren und es hat so die Erfahrung gezeigt. Das kann ja sein, nur hat sie doch sicherlich auch eine theoretische Grundlage für diese These.

    Kannst du mir dazu ein aussagekräftiges Beispiel geben, wo jemand, sagen wir mal, mit dem Nordknoten im 3. Haus herkommt bzw. mit dem Südknoten in 9 hingeht.

    LG
    Pholus
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Graz
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    ich meine schon, dass auch der SMK ein lernpotenzial anbietet - das beginnt beim kennen-lernen, beim wahrnehmen und übersetzen/griffig machen der bereiche in mir, an denen der SMK "in meinem leben sitzt", und am schaffen der verbindung, die zwischen basis und entwicklungsperspektive geschlossen werden muss, damit die entwicklung nicht abgehoben von der basis und damit möglicherweise in die irre läuft. ich stimme da 22 gern zu ... ich seh's auch vorwiegend als achse, im gegensatz zu den anderen achsen im horoskop aber stärker als eine mit vorgegebener richtung, einer der wenigen imperative im horoskop, ein "du sollst". ein wenig vielleicht auch wie einen baum - hier die wurzel, da die krone. der SMK als wurzel, der NMK als krone... basis ist ja immer auch ressource.

    alles liebe,
    jake
     
  7. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.975
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Pholus,

    Der nördliche Mondknoten als aufsteigend und somit wichtiger für die Entwicklung...habe ich nicht nur bei Huber gelernt, sondern viele andere astrologische Schulen arbeitern so. Zum Beispiel "die Schule für Erwachsene" arbeitet auch mit dem aufsteigenden Knoten als ersten Schritt zur Weiterentwicklung. . Auch in der Beraterpraxis zeigt sich immer wieder die Problematik der Knotenachse, besonders auch, sobald Saturn am absteigenden Mondknoten steht. Man kann seine eigene Achse ansehen und nachvozllziehen, wo man mehr steht. Ich praktiziere die Hubermethode bald 15Jahre, die Mondknotenachse kenne ich bald 30 Jahre, kann nur bestätigen: Der aufsteigende Mondknoten bringt Neuland und Erfahrungen, der absteigende ist eine Basis der Vertrautheit, bringt jedoch keine weitere Entwicklung.

    Die Deutung geht entsprechend der Häuser vor sich:

    Im ersten Haus will der aufsteigende Mondknoten, dass man aus eigenen Anlagen heraus handelt, sich nicht zu sehr auf das Du im siebten Haus verlässt…dort befindet sich ja der absteigende Mondknoten. Über die eigene Selbstdarstellung und Handlung kommt man somit in der persönlichen Entwicklung weiter, dem Lebensfernziel Aszendent näher.

    Im zweiten Haus geht es darum, sich seiner Ressourcen bewusst zu werden, seine Definition für Wert und Selbstwert zu finden, eine sichere Basis zu schaffen, eine Habitus materieller oder geistiger Art.

    Im dritten Haus ist es wichtig sich mit den Gedankengebäuden des Kollektivs auseinanderzusetzen, Denken anderer anzunehmen, das Detail zu suchen. Oft glaubt man im neunten Haus viel zu wissen, was hier der absteigende Mondknoten wäre.

    Im vierten Haus soll man seine Wurzeln begießen, sich ihrer besinnen, Tradition und Eltern integrieren, diesen gegebenenfalls verzeihen, falls sie Unrecht getan haben. Man soll sich seiner Gefühle annehmen, sein inneres Kind erwecken, also astrologisch den Mond pflegen.

    Im fünften Haus soll man sich mit dem aufsteigenden Mondknoten etwas zutrauen, ausprobieren, experimentieren, sich mit anderen im fairen Wettbewerb messen, sich hinstellen und sagen: „so bin ich“. Das fünfte Haus ist ein Haus der Tat, im elften Haus, hier am absteigenden Mondknoten ist die Theorie des Gedankens, des abstrakten Denkens zu Hause. Also soll man nicht so viel lamentieren, sondern in der Handlung sein Heil suchen.

    Im sechsten Haus stellt man sich mit dem aufsteigenden Mondknoten hin und fragt: „was kann ich tun, wo kann ich helfen, mich nützlich machen“…Man dient, kommt somit im Lauf der Zeit vom Lehrling zum Meister. Anpassung, freiwillige Unterordnung und weg vom absteigenden Mondknoten im 12. Haus, wo mehr die Transzendenz anzufinden ist. Aber wie gesagt, der absteigende Mondknoten ist ebenso eine wichtige Basis, wo man durchaus mal kräftig Pause machen kann. Man kann immer wieder an dieser Basis seine Kräfte sammeln, hier im 12. Haus durch Entspannung, mit sich selbst sein usw., damit man im sechsten Haus erfolgreich und vital zu Werke gehen kann.

    Im siebten Haus lernt man mit dem aufsteigenden Mondknoten vom Du, soll nicht zu sehr von sich ausgehen, sondern ebenso die berechtigte Motivation des Du sehen, von ihm lernen, sich mit ihm austauschen.

    Im achten Haus geht es mit dem aufsteigenden Mondknoten um Tiefgründigkeit, um das innere Loslassen mancher geliebten Dinge, um Wandlung und Transformation. Man gibt etwas her und bekommt dafür etwas neues, wichtigeres, oder etwas, was man mehr liebt als das alte losgelassene.

    Im neunten Haus soll man sich mit dem aufsteigenden Mondknoten eine eigene Meinung heranbilden, Optimismus pflegen, an sich selbst glauben lernen, zur eigenen Phílosophie zu stehen. Man lernt die Dinge im Großen zu betrachten, in der Synthese zu erkennen.

    Im zehnten Haus geht es um die eigene Berufung, um das „raus aus dem Nest“. Man soll Individualität entwickeln, die „Bühne“ betreten, vorhandene Früchte vorzeigen. Man kann am absteigenden Mondknoten andere abholen, sie zum Gipfel begleiten, ihnen den Weg zeigen, indem man sie an der Hand nimmt.

    Im elften Haus findet man über den aufsteigenden Mondknoten nicht selten Protektion und Förderung durch Freunde mit gleichen Interessen. Hier steht auch das Denken über der Tat. Man lernt hier die Dinge mit gebührenden Abstand zu betrachten, ebenso findet man humanitäre Bestrebungen, Neuerungen, welche das Leben besser gestalten können.

    Im zwölften Haus soll man mit dem aufsteigenden Mondknoten ab und zu mit sich alleine sein, sich zurückziehen und regenerieren. In der Stille dieses Hauses findet man immer wieder die neuen Keime für anstehende Taten verborgen.

    Alles liebe!:)

    Arnold
     
  8. Pholus

    Pholus Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    270
    Arnold,

    das war sicherlich wieder mal eine Fleißarbeit von dir aber überzeugt hat sie mich nicht.
    Und zwar aus folgender Überlegung heraus.

    Wie willst du das denn festmachen? Wer die Kontenachse 1 / 7 und zu sich einen guten Zugang hat, der wird dir das durchaus bestätigen. Der wird vielleicht sagen, ja das stimmt, ich habe durchaus zeitweise Probleme meine instinktiven Anlagen, meinen Willen, meine Triebbedürfnisse durch zusetzten; ich vertraue bzw. erwarte da lieber, das das mein Partner für mich tut. Aber woher will derjenige nun wissen, ob das eine am Nordknoten oder am Südknoten liegt. 22 hat ja nach meiner Meinung richtig geschrieben, das die Knoten sich gegenseitig bedingen. Ich denke mal, sobald der Mensch bereit ist, sich mit solchen Themen bewusst auseinander zusetzten, hat er sicherlich schon ein paar Jahre auf den Buckel und somit beide Enden der Kontenachse erfahren. Wie soll er als Nichtastrologe das Unterscheiden. Der erzählt dir was, du sagst, a ja, ganz klar, das ist der Nordknoten usw. Und schon sind und werden Aussagen hausgemacht. Der hört das und erzählt das dann womöglich auch noch so weiter so weiter und immer so weiter.......

    Das viele Schulen das mit den Knotenachsen so sehen, ist schön aber noch immer keine glaubhafte Herleitung warum die Achse astrologisch so zu sehen sind und nicht umgekehrt und zwar so, wie es 22 dargelegt hat.

    Grüße
    Pholus
     
  9. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Pholus,

    Ich kann dir oder euch beiden zumindest teilweise zusprechen, sieht man sich die nördliche und die südliche Erdhalbkugel an. Es ist ja so, und daraus entnehme ich das Argument, dass es ja die subjektive Wahrnehmung ist. Schon Oskar Adler - ein alter Astrologe - hatte seinerzeit auf die Halbkugeln hingewiesen und für die südliche den aufsteigenden Knoten gesehen, während er bei uns im Norden steht.

    Natürlich steht es einen jeden frei seine Interpretationen darzulegen. Aber die Astrologie ist auch auf der nördlichen Halbkugel entstanden, was so gesehen sicher für den nördlichen Mondknoten als aufsteigend spricht.

    Hauptsache heute ist schönes Wetter, setze mich gleich wieder in den Garten an die Sonne.:)

    Alles liebe!

    Arnold
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    da hätt ich die frage, welche sonstigen astrologischen aussagen eine "glaubhafte herleitung" zu bieten haben, die warum-fragen beantwortet. ich bin da dem "glaubhaften" gegenüber eher skeptisch ... es ist ja nicht gar so schwer, solche herleitungen zu konstruieren und welche für das jeweilige gegenteil auch. und die einen glauben dann dies und die anderen jenes...

    demgegenüber steht einfach die beobachtung, dass sich die eine anschauung mehrheitlich bewährt (sprich: als nützlich erweist und evidenzerfahrungen vermittelt) und die andere vielleicht weniger. ich kenne eigentlich keine astrologische schule oder sichtweise, in der der absteigende mondknoten als entwicklungsziel und der aufsteigende mondknoten als basis gesehen wird. freilich ließe sich eine entsprechende theorie aufstellen und auch argumentieren ... aber die müsste dann auch durch eine entsprechende bewährungsprobe in der praxis gehen und dort bestehen. ich kenne da nichts überzeugendes, was ein "umdrehen" der intentionalität der mondknotenachse rechtfertigen würde...

    alles liebe,
    jake
     
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