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Oppositionen, Polaritäten - die tiefere Bedeutung

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Iakchus, 2. September 2006.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo allerseits!

    Seit geraumer Zeit mache ich mir Gedanken über Oppositionen.

    * Planeten, also Planet-Planet

    * Zeichen, also Zeichenpolarität

    * Achsen, also AC-DC, MC-IC und Haus-Haus, Mondknoten und auch (selbst wenns nicht immer von den Ephemeriden her exakt ist): Lilith - Priapus

    Etwas steht sich gegenüber, aber ist nicht einfach für sich isoliert, sondern eben AUF EINER ACHSE. Das heisst, Stier und Skorpion haben ein gemeinsames Thema wie auch Widder und Waage oder Schütze und Zwillinge. Das Gemeinsame wäre hier augenscheinlich jeweils die Qualität der Achse: Kardinal, Fix, Veränderlich.
    Aber das sind nur Worte. Was bedeutet es wirklich...?

    Anscheinend wird die Stier-Skorpion Achse mit Begriffen wie zB Besitzachse gut umschrieben, Widder-Waage als Beziehungsachse oder Kontaktachse, und Zwillinge-Schütze als Denkachse...
    Das Polare kommt bei Schütze-Zwillinge mehr noch bei Haus 3 und 9 in einem Widerspruch zum Ausdruck, aber anscheinend gibt es eine höhere Ebene (aber welche), auf der sich beides versöhnt. Folgendes bezieht sich auch mehr auf eine Häuserdeutung als auf das Zeichen, obwohl ich es in Begriffen des jeweiligen Zeichens beschreibe:
    Zwillinge als Stichwort: das Detail und die einzelne Information, wenn auch logisch zusammenhängend, der Sinn des Ganzen (Schütze) gilt noch zu ergründen und ist anscheinend oft das Manko bei übertriebenem Ausdruck des Zwillinge Prinzips: journalistische Neugier ohne Ethik, zB. Und beim Schützen merken wir die Bodenlosigkeit, das Vergessen der Abwägung und Einholung von nüchternen Fakten was der Zwillinge gut leisten würde (abgehobene religiöse Doktrinen oder Traumschlösser und Wunschbilder).

    Vielleicht ist es nützlich, stur die Opposition an sich zu nehmen, so wie sie astrologisch IMMER zwei Seiten einer Medaille auszudrücken scheint.

    Mond Oppositionen verkörpern anscheinend nur deshalb bevorzugt eine gewisse Hektik, und emotionale Betroffenheit (Erregtheit oder Trägheit), weil der Mond ein wichtiger Faktor für menschliches Erleben ist und andere Faktoren in Aspekt zum Mond diesen Mond mehr bestimmen und beeinflussen als umgekehrt.
    Fast bin ich geneigt zu meinen, eigentlich hat so eine Mond Opposition viel damit zu tun, jedenfalls in einer Facette: wie es abstrakt oder tendenziell um "Wissen" geht, auch wenns oft schief geht oder erst noch zu leisten wäre: Wissen, um den richtigen Augenblick (Mars), Wissen, etwas ethisch zu entscheiden (Jupiter), oder intellektuelle Ideen zu kreieren (Merkur), Wissen über nüchterne Fakten oder ausdauernde Konzentration (Saturn), Wissen, was in andere vor sich geht (Neptun), Wissen etwas zu kontrollieren (Pluto) und der Vollmondaspekt (Sonne) hat vielleicht (?) oft etwas objektives an sich, man kann Anschauung oder Wissen zB in der Weise von Aussen (andere) und Innen (man selbst) differenzieren.
    Neumond dagegen scheint geneigt zum Vergessen oder Übersehen zu machen. Auch wenn der Neumond gewiss irgendein positives Potential mit sich bringt (Inspiration, Kreativität weil mit Sonne verbunden) und der Vollmond einen gewissen Hang an den Konditionierungen zu kleben bedeuten mag.
    Erscheint das mit der Objektivität eines Vollmondes stimmig?
    Wenn ich Deutungsbücher mir anschaue, dann erscheint es beim Vollmond / Neumond eigentlich genau umgekehrt... hmmm. Aber irgendwie bin ich dazu gekommen, das so zu sehen, weil auch die Opposition an sich, eine gewisse Objektivität anzuzeigen scheint, die zumindest in erlöster Form möglich ist.

    Und dann gibt es natürlich eine Opposition, die auch sehr anschaulich das Wesen der Opposition verdeutlicht: die Mondknotenachse. Bei ihr geht es ja nur oberflächlich darum, den einen Pol des aufsteigenden Mondknoten zu verwirklichen und den absteigenden prinzipiell zu vernachlässigen. Schaut man sich aber eine Opposition im Wesen an, geht es ja mehr darum, beides in Übereinstimmung und Einklang (Harmonie) zu bringen. Ob so eine Anstrengung auch bei Lilith Priapus angezeigt und Sinn der Sache ist, muss ich selbst noch überprüfen, oder neue weitere Anschauungen drüber "einverleiben".
    Jedenfalls stellt es mich auch hier bei der MK-Achse vor die Frage, wie so eine Harmonisierung/Verwirklichung des Potentials konkret geschehen kann?
    Von Vorteil für die Betrachtung bei der MK-Achse ist die gewisse Komplexität, die Verbandung (Verwurzelung) dieser beiden polaren Punkte ins Bewusstsein ohne planetarishes Prinzip zu sein.


    Irgendwelche Konkretisationen, Ideen, Anwandlungen, Geistesblitze, Erläuterungen? Brücken zum Verständnis, Schlagworte, die man mal aufgegriffen hat oder zu denen man selbst kam, um das Wesen der grundsätzlichsten Spannung/Beziehung in der Astrologie zu verdeutlichen???

    Freue mich :)
    Liebe Grüße
    Stefan
     
  2. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Nein, nur eine weitere Frage dazu.
    Wenn bei einer Opposition die Planeten in den entsprechend endgegengesetzten Feldern stehen (etwa Sonne im Wassermann und Uranus im Löwen, oder Venus im Widder und Mars in der Waage), ist dies dann als quasi schon gelöst (bzw. spielerischer Umgang damit) anzusehen.

    LG
    v
    Olga
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.977
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Olga,

    Du sprichst von einer "gespiegelten Achse", ich habe zum Beispiel die Sonne im Widder im siebten Haus und die Waage im ersten. Meine Lehrerin hatte damals von einer Spezialisierung gesprochen, was aber sicher in den ersten Lebensphasen auch nicht so einfach sein kann. In der Opposition steckt ein "sowie als auch" und auch das "entweder oder". Es kommt auch darauf an, welche Planeten bei einer Opposition beteiligt sind. Die "harten Planeten", also Pluto, Sonne und Mars können mit roten Aspekten gut umgehen, da es ihrer kardinalen Natur entspricht, wobei die Opposition als Saturnaspekt gilt.

    Oft haben die sensitiven Planeten Mond, Merkur, Jupiter und Neptun mehr unter diesem Aspekt zu leiden, wobei der Jupiter damit noch am leichtesten damit fertig wird. Primär wichtig ist immer die Häuserachse, die Zeichen zeigen an wie man dem entsprechenden Hausthema begegnet, natürlich auch der Planet in so einem Zeichen und Haus.

    Ich bin ebenso deiner Auffassung, dass gespiegelte Zeichen doch ein wenig früher dazu bringen, dass man mit dem entsprechenden Themen rascher umgehen lernt.

    Was auch noch wichtig ist, sind die zusätzlichen Aspekte bei einer Opposition. Angenommen, jemand hat ein Trigon angebunden, so kann er mit weniger Druck damit umgehen, kann immer wieder auf die blaue Seite ausweichen, sei es zur Entspannung, oder zur Verarbeitung der Erfahrungen -blaue Aspekte speichern ab, demnach auch das Sextil.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  4. blackandblue

    blackandblue Guest

    hallo olga!

    gute frage, ist es so eher "einfacher oder eher "schwerer?

    mars in waage und venus in widder ZB:
    in dem beherrschen sie sich gegenseitig.. der kontakt ist gewissermassen enger..

    a)durch die zeichenstellungen bringen die jeweiligen planeten jene eigenschaften mit, die vermutlich zu erlernen der "auftrag der oppo sein könnten.. es geht in dem fall um das eine zentrale thema.. und dessen bearbeitung wird unterstützt..die arbeit ist schon von anfang an halb schon gemacht
    b)in den zeichen fühlen sie sich nicht ganz wohl, weil im "hostilen milieu stehend, wo sie sich ohnehin nicht optimal ausprägen können.. und dazu noch die oppo, die sagt.. friss oder stirb.. keine ausweichthematik..die bearbeitung wird erzwungen.. und ist doppelt so schwer ;)

    ich kenne ein mädel, die genau dies kombi hat, und muss sagen, dass sie in meine augen super damit klarkommt..hat klasse, stil, schwer zu beschreiben aber ich würde sagen die beiden energien sind in gutem gleichgewicht... eine selbstbewusste feminität.. das widdrige bringt energie und initiative..das waagige rundet das sehr charmant ab und verleiht etwas erhabenes.. alles aber sehr spielerisch..;)
     
  5. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Hallo Olga :)

    Nee, nix is' mit spielerisch gelöst, im Gegenteil, darum ist es ja eine Opposition, ein innerer Kampf der Gegensätze. Dazu reicht es bereits aus, wenn die Planeten in opponenten Zeichen stehen und gar keine genaue Opposition bilden, weil der Orbis zu gross ist.

    Ich weiss, wie du das meinst. :)
    Wenn man zwei Seiten hat- und die Wahrheit liegt in der Mitte, dann erscheint es einfacher, in die Mitte zu kommen, weil ja bereits beide Seiten vorhanden sind. Nee, nich' ganz so. Durch die Tatsache, dass man Planeten auf beiden Seiten hat, sind beide Seiten immer präsent, das ist richtig. Aber du vergisst dabei, dass jedes Zeichen ja in sich bereits gespalten ist. Es gibt immer eine Tendenz nach oben- und eine nach unten, da hat man schon genug zu tun, innerhalb eines Zeichens die Mitte zu finden.

    Ich mach' mal ein Beispiel:
    Ich hab' Sonne in Zwillinge und Mond im Schützen, keine Opposition, nur opponente Zeichen. Zwillinge steht für logisches Denken, die Zweiteilung innerhalb des Zeichens besteht darin, dass der Zwilling pro und contra gleichzeitig denkt, zu jedem Thema, zu jeder Begebenheit. Ich komm' dich besuchen, du machst mir die Tür auf- zieh' ich jetzt meine Schuhe aus? :D Pro: ja klar, ich will dir nicht den Teppich dreckig machen. Contra: aber dann krieg' ich kalte Füsse. Pro: es hat gerade geregnet, mein Schuhe sind nass. Contra: ich hab' sie an deiner Fussmatte gut abgetreten.......zu verlängern in die Unendlichkeit. :D So steht Zwillinge noch in 100 Jahren da- und kann sich nicht entscheiden zwischen pro und contra. Denn- beide Seiten sind wahr, widersprechen aber einander.

    Schütze steht für Moral und Ehtik. Schütze hat keinen inneren Kampf zwischen pro und contra, sondern eine innere Stimme, die sagt, was zu tun ist. Es ist die Stimme des Gewissens. Aber- ist sie das wirklich? Ist es Gott, der da spricht oder der Teufel? Soll man auf die innere Stimme hören oder nicht? :schaukel:

    So hat jedes Zeichen bereits mit sich selbst genug zu tun. Wenn ein Mensch jetzt beide Zeichen in sich trägt, dann geht's rund. Erstmal pro und contra gut gegeneinandern abwägen, während die innere Stimme in die Überlegung reinquatscht- und die Lösung präsentiert. Allerdings ohne logische Begründung- das soll man einfach glauben, was die Stimme quatscht? Wo kommt die überhaupt her? Also- wenn du mir nicht sagst, was ich jetzt mit meinen Schuhen machen soll, dann bleib' ich da stehen. :weihna1

    Aber- wenn du sagst, lass' sie ruhig an, meinst du, dann is' Ruhe? :lachen:
    Vielleicht sagst du das nur, weil du eine höfliche Waage bist? Vielleicht brüllst du mich an- los, die Schuhe ausziehen! weil du ein Widder bist und dich durchsetzen willst? Vielleicht ist es dir auch wurscht, weil morgen sowieso Grossputz ansteht und du als Jungfrau nicht immer so pingelig erscheinen willst? Was weiss denn ich? :clown:

    Fragen über Fragen.

    lg :liebe1:
     
  6. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

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    Niederösterreich
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    Vielen herzlichen Dank für eure prompten Antworten.:blume:

    Sie sind zwar zum Teil wiedersprüchig, aber eine Opposition hat ja diese Bedeutung.
    Auch haben mich einzelne Passagen, die hier angeschnitten wurden, inspiriert.

    LG
    v
    Olga
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    der zwilling ist einfach schlecht trainiert oder hat sich destruktive verhaltensmuster erworben - er verzichtet darauf, sein lösungspotenzial einzusetzen. zum beispiel: ich bitte den gastgeber um pantoffeln. oder ich hab selber dicke socken eingesteckt, weil ich weiß, dass meine füße empfindlich sind. das im beispiel geschilderte problem hab ich nur dann, wenn ich es brauche, warum auch immer.

    alles liebe,
    jake
     
  8. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
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    Deutschland
    Hallihallo,

    dass ich Zwillinge immer anders sah, wahrnahm (in real), als wie ich astrologisch über das Prinzip dachte, war mir schon lange klar.
    Das Beispiel war insofern gut, weil es die Flatterhaftigkeit erklärt des Zwillinge (ist wirklich süß weil der Zwillinge naja, prinzipiell luftig-nett ist... naja, so sehe ich das halt manchmal; bei einem Mars in Zwillinge siehts dann aber wieder anders aus, denn der plappert so viel, das ist dann bei manchen schon mal extrem und eher weniger süß als geschwätzig. Zurück zum Thema...:)

    Die Lösung, die Jake anbot, das ist dann die Vision, "Ahnung" des Schützen, passt gut.

    -------------------------

    Ich habe mal jetzt was über prinzipiell zwei wichtige Gesetze im Universuzm gelesen.

    Das GESETZ DER POLARITÄT

    DAS GESETZ DER DREIHEIT

    Denn durch die gegenüberliegenden SPANNUNGS-Pole fliesst eine Kraft, durch die Neues entsteht. Diese verhindert, dass das ständig in Bewegung befindliche Universum erstarrt und dem Tode verfällt.

    (zit. nach HD Leuenberger)

    So wird für mich vieles deutlich, was in einem Horoskop angezeigt wird, es gibt diese drei Kräfte Kardinal, Fix und Veränderlich also auf einer anderen Ebene, irgendwie perspektivisch verborgen, verschachtelt, etwa in den Oppositionen.

    LG
    Stefan
     
  9. Simi

    Simi Aktives Mitglied

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    Nee, nix schlecht trainiert oder erworben, so is' jeder Zwilling auf unteren Entwicklungsstufen. Und das Lösungspotenzial liegt auch nich' darin, den Gastgeber um Pantoffeln zu bitten. Ich hab' sowas nich' im Haus, da hat der sowas auch nich', logisch? Das wäre nur ein weiterer Punkt in der Kette von pro und contra. Du hast Mond in Zwillinge, Mond ist kindlich-naiv, da spielst du mit solchen "Problemen", wenn du es brauchst, ganz recht.

    Mit Sonne im Zeichen kann man nicht spielen, man sieht sich gezwungen, eine Lösung zu finden. Zwilling denkt in Gegensätzen, beide sind wahr, widersprechen aber einander. Mond spielt damit, nimmt mal die eine, mal die andere Seite ein. Sonne wird zerrieben vom Zweifel. Es fehlt die Fähigkeit, an eine Seite zu glauben. Und das wäre dann die Schütze-Qualität, die fehlt, die muss Zwillinge sich erarbeiten.

    Erzähl' doch lieber mal was von der Qual des Fisches, jake. Wie ist das mit dem Gefühl, das man erleiden muss als Fisch? Ist es dein Gefühl oder ist es das Gefühl der anderen? Ich hab' gelesen, dass du sogar 2 verschiedene Begriffe dafür hast. Gefühl = von innen, Emotion = von aussen, hab' ich das richtig verstanden? Und was is' jetzt mit dem Gegenzeichen, der Jungfrau?

    lg :)
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    danke für die ergänzung der "unteren" entwicklungsstufen ... das ist für mich gleichbedeutend mit "schlecht trainiert".
    Nein, nicht logisch, einfach nur eine Projektion. Außerdem hab ich noch die Alternative erwähnt, sichums isch slebst zu kümmern und dicke Socken mitzunehmen. Wenn ich nicht hab, hat der auch nicht ... von sich auf andere schließen. Das bringt jede Deutung auf den Punkt - jenen nämlich des eigenen Bauchnabels.
    Für's spielen seh ich die Sonne zuständig, nicht den Mond. Der Mond empfindet ... und stimmt, da empfinde ich gern auch "die andere Seite". Da liegt dann für den handelnden homo ludens die Wahl einer konstruktiven (auch eine Zwillings-Zuschreibung) Lösung nahe.
    Die Schütze-Qualität als Gegenpol ist immer dabei, als Potenzial, vom Denken zum Verstand zu kommen (und umgekehrt die pure (Leicht-)Gläubigkeit rational zu befragen.
    Ich hab keine Antenne für solche Maso-Astrologie. Qual des Fisches? Ich würde sagen, es hat wenig mit den Fischen zu tun, wenn Deine Vorstellung von ihnen danebenliegt (siehe oben, Stichwort Projektion). Und was Du da bei mir gelesen zu haben glaubst über rein und raus, hast Du offensichtlich nicht verstanden. Gefühl von innen und Emotion von außen ist selbstverständlich Blödsinn. Empfindung ist der vorsprachliche, vorbegriffliche Input, das Futter dafür, dass ich irgendwas überhaupt als ein bestimmtes Gefühl benennen kann und mich dazu äußern, eine Emotion ausdrücken kann (mir selbst gegenüber oder tatsächlich "nach außen"). Das Wort heißt von seinen lateinischen Wurzeln ja auch "Herausbewegung". Etwas ausdrücken, etwas formulieren heißt auch im übertragenen Sinne, es loswerden. Und zugleich, sich daran zu binden, darauf festegelegt zu sein. Worte kann man nie mehr ungesagt machen. Wieder polare Gegebenheiten - hier der permanente Strom der Empfindungen (Krebs), dort das Festmachen, verbindlich machen (Saturn).

    Ein Bonmot von deShazer fällt mir dazu ein: "Mögen unsere Missverständnisse konstruktive Lösungen eröffnen".

    Alles Liebe,
    Jake
     
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