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Meine heutige Nacht

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Dance, 21. Oktober 2003.

  1. Dance

    Dance Guest

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    Hallo!

    Zuerst möchte ich mich mal bei allen hier begrüßen - bin neu hier :) ich lese zwar schon seit einiger Zeit hier im Board mit, aber das ist mein erster Beitrag.

    Heute hatte ich einen seltsamen Traum. Ich war an einem seltsamen Ort, auf eine gewisse Art unbeschreiblich, unheimlich aber auch schön. Ich hörte Musik, alle meine Freunde und die ganze Familie waren da. Alle tanzten und waren vergnügt. Ich stand einige Meter abseits, fühlte mich aber nicht ausgeschlossen sondern beobachtete nur - und war sehr glücklich. Ein schöner Traum...
    Plötzlich war alles wie in Zeitlupe, die Musik, die Bewegungen, ein seltsames Gefühl überkam mich. Obwohl es auf eine gewisse Art beängstigend war, fühlte ich Neugierde. -klick- da fand ich mich liegend auf dem Boden wieder, die Musik verzerrt, die Personen standen fast still, fühle mich wunderbar, so frei, einfach toll - starke Emotionen. Da passierte es: ich habe kein Bild zu diesem Ereignis vor Augen, nur ein Gefühl, welches ich jetzt noch so spüren kann, als ob es vor 10 Sekunden passiert wäre. Es fühlte sich an als ob ich vom Kopf beginnend aus meinem Körper fiel. Im gleichen Moment befand ich mich nicht mehr in diesem Traum, sondern im meinem Zimmer. Ich "bin" an der Wand, weder ein Gefühl von Dimension noch Richtung und Raum , ich sehe einfach diese weiße Wand vor meinem Bett und ein starkes Gefühl (aber nicht so als würde ich es mit den Augen sehen), was im Zimmer passiert. Ich liege da, meine Freundin, die Katze auf der linken Seite am unteren Bettende - plötzlich erschrecke ich ganz fürchterlich, denke mir "oh mein gott ich bin nicht in meinem Körper" falle, versuche zurück zu kommen, habe keine Beine zu gehen und keine Hände zum ziehen, Angst! Es fühlte sich so an als würde ich mich ins Bett zurückwinden, sehe mich plötzlich von unten und schrecke in diesem Moment aus dem Bett hoch, so als ob ich von unten in meinen Körper gefahren wäre und ihn mit nach oben gerissen hätte. Mir rast das Herz, rufe nach meiner Freundin, schalte das Licht an. Die Katze liegt am linken unteren Bettende - da ist sie sonst nie- und schaut mich auf ihre gelangweilte Art an...

    Irgendwann schlafe ich wieder ein, wache auf nachdem ich laut meiner Freundin den Wecker 10 mal vorgestellt habe und fühle mich wie von einer LKW Kolonne überfahren.

    Im Moment bin ich noch ziemlich durcheinander, ich musste das jemanden erzählen .... :rolleyes:

    Was hat das zu bedeuten? Habe ich eine Astralreise gemacht?
     
  2. Caitlinn

    Caitlinn Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2002
    Beiträge:
    914
    Ort:
    Österreich
    na, da steigst Du ja mit einer interessanten Begebenheit live ins Geschehen hier ein......;)

    Ich sehe und fühle das so, dass Du bewusst miterlebt hast, was wir während unseres Schlafes so alles unternehmen. Da Du nicht nur Dein Körper bist, steigst Du des Nachts meist unbewusst aus Deinem physischen Körper, um irgendwelchen "Geschäften" nachzugehen, also um Erfahrungen zu sammeln, Dich zu regenieren - wo immer dies auch stattfindet - .
    Nun hast Du Dir die Erfahrung bewusst "gegönnt", Du hast im Traum erlebt, wie Du Deinen Körper verlässt, dann bist Du im Traum aktiv geworden - die Angst ist im Verstand begründet, weil Du auf diesem Gebiet noch keine Erfahrung gesammelt hast - und wolltest in Deinen Körper zurück..............

    Es ist gut möglich, dass das Lesen der Beiträge hier im Forum für Dich die Tür zu dieser Erfahrung geöffnet hat - jeder Beitrag ist ja nicht nur geschriebenes Wort sondern enthält sehr viel Energie... - und eine gewisse Schwellenangst ist auch "normal".

    Wenn Du den Traum befrieden willst, kannst Du ihn Dir ja nochmals in Erinnerung rufen und an der Stelle, wo die Angst Dich überkommt, Dir z.B. vorstellen, Du bist neugierig, was weiter passiert.... oder Dir vorstellen, dass Du ganz harmonisch Dich wieder mit Deinem Körper vereinigst.
    DU entscheidest, welche Erfahrungen Du machen willst.......bewusst oder in vielen Fällen unbewusst.
    Des öfteren erleben wir diese oder ähnliche "Geschichten" nur einmal, um zu erkennen, um zu "wissen".

    Das Beste für Dich
    Caitlinn
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hi Dance,
    Es gibt mehrere Erklärungen, welche derartige Erlebnisse beschreiben versuchen. Meiner Erfahrung nach sind sie aber irgendwo alle unbefriedigend, weil blosse graue Theorie, während dich persönlich das Erlebnis praktisch umgehauen hat.
    Es ist wie wenn jemand eine philosophische Abhandlung ueber das Gefuehl des Verliebtseins halten wuerde - vielleicht ganz nuetzlich und gut, aber irgendwie an der Sache vorbei.

    Zuerst einmal: Wenn du ueber längere Zeit meditierst, dann passieren frueher oder später derartige Erlebnisse beinahe unweigerlich - selbst dann, wenn du nicht gerade meditierst, bei manchen Menschen sogar, wenn sie niemals zuvor meditiert haben. (Du kannst also beruhigt sein, du bist mit Sicherheit nicht die erste oder einzige Person, welche etwas derartiges erlebt hat auch wenn sowas immer ein ausserordentliches Erlebnis fuer einen selbst darstellt).

    Persönlich hatte ich bisher während meiner inzwischen bisschen mehr als 3jährigen Meditationszeit etwa 3 bis 4 mal derartige Erlebnisse.

    Beim ersten Mal "sah" ich ungefähr auf Höhe des Bauchnabels ein ca. straussenei grosses Loch, das war wirklich komplett leer und einfach nur so da, ohne irgendetwas zu tun oder bewirken. Danach "kippte" ich plötzlich oder wurde irgendwie von innen nach aussen "gestuelpt", ziemlich genau so, wie du es selbst beschrieben hast. Das Loch hatte in mir ein Gefuehl sehr grosser Verwunderung und auch ein bisschen Angst ausgelöst und zwar deshalb, weil es gleichzeitig unheimlich fremd war, als ob ein Ausserirdischer in deinem Körper wohnen wuerde, andererseits auch völlig ungefährlich, so wie von deiner eigenen Hand keinerlei Gefahr fuer dich als Person ausgeht. Trotz des Angstgefuehls wusste ich in der Meditation, dass mir nichts passieren konnte, also bestaunte ich das merkwuerdige Ding in mir, ohne mich daran festzuhalten oder zu klammern, ebenfalls wissend, dass es irgendwann wieder verschwinden wuerde.

    Als ich wieder aus der Meditation zurueck war, war fuer ungefaehr eine Viertelstunde alles völlig klar in meinem Leben. Absolut alles. Es gab ueberheupt keine einzige Frage mehr. In diesem Moment hatte ich ueberhaupt nicht die geringste Angst vor dem Sterben oder sonst vor irgendwas, weil ich wusste - und damit ist nicht irgendwelche halbherzige Ueberzeugung im Verstand oder akademisches Wissen, das man in Buechern lernen kann gemeint - dass wenn "ich" sterbe, dann stirbt bloss mein Körper, aber "innerhalb" der Dinge, innerhalb aller Dinge ist ihre Essenz, welche voellig unvergänglich ist. Ich schaute mein T-Shirt an und musste lachen. Was ich sah, war Gewebe, gruener Stoff, aber was ich ebenfalls "sah" oder wahrnahm, war die absolute Idee des T-Shirts, die Tatsache seiner Existenz. Man kann das T-Shirt in seine Atome auflösen, an der Tatsache seiner Existenz ändert das nicht das geringste.
    Sowas kann unmöglich beschrieben werden.
    Das verlor ich nach einer Viertelstunde wieder, hallte aber still noch einige Tage nach, in welchen ich innerlich sehr ruhig und ausgeglichen war.

    Das letzte Mal, wo ich etwas sehr seltsames wahrnahm geschah erst vor wenigen Tagen. Ich meditierte darueber, wie ein Stein zu sein, völlig unbewegt und von den Zeiten umspuelt und einfach nur ruhig und unbeweglich. Und dann gings los: Zuerst sammelte sich in meinem Kopf eine Unmenge Energie (manche bezeichnen das als das Kronenchakra), dann wurde ich wieder vom Kopf beginnend von innen nach aussen gestuelpt (anscheinend gehört die Erfahrung irgendwie dazu), mein Bewusstsein staute sich in der Schultergegend bis ca. 30 cm ueber meinem Kopf und, schwups, war ich nicht mehr in meinem Körper. Nicht, dass ich mich selbst gesehen hätte, wie ich dasitze, oder sowas, sondern es war einfach so, dass plötzlich jede Verbindung von meinem Bewusstsein zu meinem Körper gekappt war, die beiden hatten einfach nichts mehr miteinander zu tun, obwohl ich natuerlich die ganze Zeit ueber tief irgendwo unter mir meinem Körper dennoch am Rande physisch spuerte.

    Ein Angstgefuehl und grosse Verwunderung ueberkam mich, diesmal ohne das sichere Wissen, dass keinerlei Bedrohung von diesem Zustand ausging. Ich bin nicht mehr sicher, ob ich nicht auch dachte: "Was ist, wenn ich nicht mehr zurueck in meinen Körper kann?" (Aber das könnte ich mir auch nachträglich eingebildet haben). Der Zustand hielt ebenfalls nicht allzu lange an, als ich wieder aus der Meditation zurueck war wurde mir zum ersten Mal im Leben bewusst, wie unglaublich, wie enorm und extrem fest ich mich mit meinem eigenen Körper identifiziere, mit diesem physischen/biologischen "Klumpen Fleisch".

    Bei beiden (und jedem weiteren) Malen hatte ich das Beduerfnis, mich mit jemandem ueber diese verrueckte Erfahrung auszutauschen, welcher hier auch schon ähnliches erfahren hat - bloss, dass in meinem Bekannten- und Freundeskreis niemand derartiges existiert, was ich etwas enttäuschend finde. Da scheint eine ganze Welt von Dingen zu existieren, in welcher buchstäblich bloss ein paar wenige Menschen ein paar wenige Erfahrungen gemacht haben und von hundert Menschen wissen ca. 2 davon (ganz abgesehen davon, dass hier dann noch die Scharlatane grosse Reden schwingen und ihren Eso-Kram verkaufen).

    Inzwischen bin ich zur Ueberzeugung gelangt, dass anscheinend
    1. derartiges passieren kann aber nicht muss,
    2. es immer eine individuelle Erfahrung ist, welche fuer den Betroffenen meist uebewältigend ist, aber den andern nicht richtig verständlich gemacht werden kann,
    3. dass - und das ist sehr wichtig - jede solche Erfahrung zwar äusserst unglaublich und krass und schön oder erschreckend ist, sie aber nicht wirklich relevant ist, man sie als Geschenk nehmen darf, sie aber auf keinen Fall absichtlich suchen oder sie besonders wichtig nehmen sollte!! Der Grund ist der, dass jede Erfahrung, welche man machen kann, welche also einen Beginnszeitpunk hat, immer auch wieder zu Ende gehen wird. Egal welche Erfahrung du hier machst, sie wird immer bloss Erfahrung bleiben und irgendwann wieder wird sie verschwinden, wie sie gekommen ist. Jeder Zustand, welcher irgendwann beginnt, endet ebenfalls wieder. Damit sollte man sich besser nicht an ihn klammern.

    Natuerlich darf man den Zustand geniessen, denn ablehnen sollte man ihn ebenfalls nicht. Aber genau so wichtig ist, dass man ihn als das sieht, was er ist: Eine schöne Erfahrung, nicht mehr. Damit steht er auf der Ebene aller schöner Erfahrungen, wie etwa gutes Essen, das Spueren der Wärme der Sonne auf der Haut, ein Drogenflash, eine rasante Achterbahnfahrt,...
    Sie sind allesamt schön, aber mehr auch nicht. Wer sehen möchte, was passieren kann, wenn man sich diesen Erfahrungen ausliefert und sie existentiell ernst zu nehmen beginnt, der braucht sich bloss die Suechtigen anzusehen: Sie suchen und suchen und suchen dieselbe Erfahrung immer wieder und merken nicht, dass die Erfahrung im Grunde genommen fuer sie als Mensch gar nicht so sehr von Belang ist.

    Was aber ist denn nun ein solches Erlebenis? Dafuer habe ich nach wie vor keine befriedigende Antwort. Wie erwähnt gibt es eine Unmenge an buddhistischen und hinduistischen und esoterischen Buechern, welche sowas beschreiben und mit Fremdwörtern belegen, aber was es wirklich ist, das können sie auch nicht erklären. Anscheinend ist da einfach bisschen mehr zwischen Himmel und Erde, als wir mit unsern täglichen Sinnen wahrnehmen können. Natuerlich wuerde jeder seriöse Naturwissenschaftler hier äusserst kritisch die Augen zusammenkneifen und seine berechtigten Zweifel haben. Soll er und muss er. Wo kämen wir hin, wenn jeder irgendwas behaupten könnte. Auf der andern Seite ist die Erfahrung phänomenologisch absolut real, also so real, wie wenn ich mir das Knie anschlage mein Schmerz ist (die Erfahrung von Schmerz ist ja auch nicht wissenschaftlich nachweisbar! Trotzdem glauben wir sofort ohne Zögern jedem Menschen, welcher von sich sagt, er hätte Schmerzen verspuert, als er sein Schienbein angeschlagen hatte).

    Ich nehme an, dass irgendwann eine Zeit kommen wird, in welcher diese Dinge wirklich seriös und mit geeigneten wissenschaftlichen Instrumenten/Methoden untersucht werden - ein paar wenige wirklich ernsthafte Ansätze gibt es bereits (Grof, soviel ich weiss z.B.). Bis dahin muss der Ratsuchende sich auf die Erfahrung von andern verlassen und hier in Foren posten, wo dann alle Antwort geben können/duerfen und man selbst nur schwierig auseinanderhalten kann, was echte Erfahrung ist und was nicht.

    Greetz fckw
     
  4. vulnerable

    vulnerable Guest

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    excellent, danke
     
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