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mein allerliebster papa ist gestorben...

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von utemaka, 15. Mai 2005.

  1. utemaka

    utemaka Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    12
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    hallo,

    mein lieber papa ist am mittwoch doch überraschend für uns gestorben, obwohl wir wussten, dass er in den nächsten wochen oder monaten sterben würde. er hatte lungenkrebs mit knochenmetastasen, diese schlimme krankheit ist erst vor 2,5 monaten bekannt geworden, gelitten hat er schon letzten november, aber man hat es übersehen. heute habe ioch geburtstag und es tut so weh, er wollte im krankenhaus meinen geburtstag mit der familie feiern und nun ist er einfach tot..., am donnerstag wird er beerdigt, ich wünschte mir er würde heute kommen und mir sagen, dass es ihm da, wo er ist, gut geht und dass er bei mir ist. ich lieb ihn so schrecklich, auch wenn ich schon 38 bin, aber wir 3 töchter hatten eine sehr schöne intensive beziehung...

    kann mir jemand von euch ehrlich helfen?

    viele grüsse
    ute
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Hallo utemaua
    Zuerst einmal, mein herzliches Beileid das du so früh deinen Vater verloren
    hast. Aber du findest ihn, in deinem Herzen wieder wenn der ganz grosse
    Schmerz erst einmal verarbeitet ist.
    Und wenn du dann auf Umfeld achtest wirdst Du durch(Erlebnisse, Begegnungen und Empfindungen) Deinen Vater immer wieder gegegnen.
    Da wo er jetzt ist geht es ihm bestimmt gut, vor allem ist er Erlöst von seinen
    Schmerzen und negativen Gedanken an die Krankheit.
    Auch habe durch Krankheit und Krebs aus meiner Famillie einige verloren.
    Ich wünsche dir alles Liebe und ganz besonders viel Kraft.
    Liebe Grüsse Tigermaus :maus:
     
  3. utemaka

    utemaka Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    12
    danke für dein mitgefühl...

    ich möchte ihn sehen, hören und spüren - aber gleichzeitig habe ich auch angst davor...

    warum vor meinem geburtstag?
     
  4. friedl

    friedl Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2005
    Beiträge:
    212
    Ort:
    österr
    hallo ute,

    helfen kann ich dir leider nicht in deinem schmerz... das wird wohl kaum jemand können... der schmerz jemanden geliebten zu verlieren ist viel zu tief.. ich kann dir nur sagen, dass es mir furchtbar leid für dich tut und dir ganz viel kraft zu wünschen für die kommende zeit...

    alles alles liebe
    f-
     
  5. Wendy

    Wendy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2004
    Beiträge:
    27
    Liebe utemaka,

    zuerst einmal auch von mir mein herzliches Beileid.

    Ich glaube Worte können dir jetzt nicht viel helfen und Aussagen wie "Zeit heilt alle Wunden".

    Mein Papa ist heuer 10 Jahre tot, bereits seine Eltern (meine Großeltern) habe ich durch Krebs sehr zeitig verloren (ich war selbst noch ein Schulkind). Mein Papa kam Anfang Juni ins Spital, da wussten wir noch nicht mal dass er Krebs hatte und Ende Juni ist er alleine gestorben.

    Vielleicht redest du doch einfach noch ein bisschen mit ihm, er kann dich sicher hören.
    Ich rede heute noch mit meinen Papa und weine heute noch sehr um ihm.

    Drücken kann er mich/dich nicht mehr, aber er schaut von oben runter, ganz bestimmt.

    Und dass es dein Geburtstag war, sei ihm nicht böse, sondern sag ihm doch einfach "dass er gehen durfte, so kann ev. seine Seele auch in Friede ruhen".

    Liebe Grüße und sei umarmt
    Wendy
     
  6. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    1.915
    Ort:
    100 km um Aachen
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    Liebne Utemaka,

    mein herzliches Beileid, ich umarme Dich und hoffe, dass Du stark sein wirst, den Abschied von Deinem Vater zu verarbeiten.

    ich weiss, wie das ist. In 2000 ist mein Vater mit 68 Jahren an einem Gehirntumor gestorben, er war nie krank vorher. Ging alles innerhalb 6 Monaten. Dann lag er im Sterben und wir waren bei ihm, bis er gestorben war, er sah uns alle noch einmal im Kreise an...und dann gab er auf.

    Du liebst Deinen Vater, aber er wird in Dir sein, denn Du bist ein Teil von ihm.
    Ich hatte hier mal im Thread davon geschrieben, dass mein Vater gestorben war. Ich weiss nicht mehr von wem der Tipp kam, aber um mich verabschieden zu können von meinem vater, sollte ich mich vor dem Spiegel stellen und mich ganz auf das gesicht meines Vaters konzentrieren und was ich dann sah, war ER in meinen eigenen Augen, denn ich sah im Spiegel meinen Vater und seine Augen und er hatte die gleichen, wie ich sie habe und als wären sie mit meinen verschmolzen gewesen, sah ich in seine Augen...

    Es scheint komisch zu klingen, aber ich sehe das jedesmal, wenn ich intensiv in den Spiegel sehe und an meinen Vater denke!
    So ist er immer bei mir....

    Es wird lange dauern, ehe sich Deine Seele und Dein Körper daran "gewöhnt" haben, dass er nicht mehr bei bei Euch ist.
    Aber Du wirst mit der Zeit darüber hinwegkommen.

    Er hat nun seinen Frieden, keine Schmerzen mehr und wird doch bei Euch sein, egal, wo Ihr auch seid.


    Er wird immer fehlen, an Geburtstagen, an anderen Feiertagen, und auch so, wenn Dir einfach danach ist, seine Nähe zu spüren....aber stell Dich vor dem Spiegel, wenn Du ganz allein sein kannst und schalte ab und Du wirst sehen, dass Du ihn siehst. Dann verabschiede Dich von ihm und sage ihm, wie sehr Du ihn geliebt hast und vermisst, das wird Dir helfen, Deinen Schmerz zu lindern.

    Alle Liebe
    Maike
     
  7. boerni

    boerni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2004
    Beiträge:
    1.301
    Ort:
    Chur
    Liebe Ute

    Es tut mir leid, dass dein Papa gestorben ist.

    Einen lieben Menschen zu verlieren ist ein grosser Schmerz.

    Trostworte von Menschen helfen oft nicht weiter. Der schwergeprüfte Hiob sagte zu seinen Freunden: «Ihr alle habt nur schwachen Trost zu bieten». (Hiob 16, 2)

    Allein Gott kann dich durch sein Wort richtig trösten. Du kannst mit ihm über den Schmerz reden. Er versteht und kennt dein Leiden. In Jesus ist Gott Mensch geworden und hat selber Schmerz und Trauer erfahren. Darum ist er nicht weit weg von deinem Leiden.

    Trotzdem findests du auf die Frage: «Warum?» vielleicht keine Antwort. Wenn dir Gott vor dem Leid ein Fremder war, neigst du dazu, ihn zu verurteilen. Wenn du ihn aber als persönlichen Gott kennst, kannst du trotz dem Leid auf ihn zählen.

    Gott liebt dich, auch wenn du sein Tun nicht begreifst. Er sagt durch den Propheten Jesaja im Kapitel 55 Vers 9: «Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.»

    Du darfst dem Schmerz und der Trauer Raum geben. Gelebte Trauer bringt dich weiter. Verdrängen hilft nichts. Auch Jesus weinte, als sein Freund Lazarus starb (Johannes 11, 35).

    Deine Gedanken dürfen aber nicht an der Vergangenheit haften bleiben. Loslassen gehört zu unserem Leben.

    Loslassen bedeutet nicht, alles, was man mit der Person erlebt hat, zu vergessen. Es bedeutet, wieder für einen neuen Lebensabschnitt offen zu werden.

    Ich möchte dich ermutigen, im Wort Gottes zu lesen und von Jesus selbst Hilfe zu erwarten, der gesagt hat: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben. Nehmt meine Herrschaft an und lebt darin! Lernt von mir! Ich komme nicht mit Gewalt und Überheblichkeit. Bei mir findet ihr, was euerm Leben Sinn und Ruhe gibt. Ich meine es gut mit euch und bürde euch keine unerträgliche Last auf.» Matthäus 11,28-29

    Sich bei Gott geborgen wissen, ist eine entscheidende Hilfe bei der Verarbeitung der Trauer.

    Ich wünsche dir Gottes tiefen Trost und seinen reichen Segen.
     
  8. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Ute, er ist doch nicht tot :kiss3:
    Er hat seinen Körper verlassen.

    Deine Liebe zu ihm spürt er nach wie vor und erwidert sie.
    Er ist nun frei von allen körperlichen Problemen und Schmerzen, sich nun wieder ganz bewusst darüber, was er wirklich ist - eine wunderbare, freie Seele in ihrer ewigen Heimat.

    Du trauerst, dass du ihn verloren hast, aber das hast du nicht wirklich. Du kannst mit deinen irdischen Sinnen scheinbar keinen direkten Kontakt mehr mit ihm herstellen, aber die Verbindung eurer Seelen bleibt ungebrochen bestehen.

    Es geht ihm nun jenseits aller Schmerzen und Sorgen so wunderbar. Gönne ihm dieses Glück, das irgendwann ja auch deines sein wird.

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  9. evy52

    evy52 Guest

    .....auch von mir, liebe Ute!

    Ich verstehe deinen Kummer - hab vor zwei Wochen meine Großmutter begraben (die mir mehr Mutter war als meine eigene) - am Tag davor war die Totenandacht - auch genau an meinem Geburtstag - eine Ironie des Schicksals?

    Alles liebe und viel Kraft für die Trauer um deinen Papa! :blume:
    evy
     
  10. utemaka

    utemaka Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    12
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    vielen lieben dank für eure antworten...

    übermorgen ist die beerdigung. ich habe furchtbare angst davor und vorallem am tod meines vaters zu zerbrechen, denn er war vater und mutter für mich zu gleich, da meine mutter starb, als ich 10 jahre alt war und als jüngste tochter sein lieblingskind bis zum schluss gewesen bin.

    aber wie kann ich mit meinem vater in kontakt treten?

    ute
     
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