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lebensweg - leidensweg - passionsweg

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von mysticeagle, 20. Januar 2009.

  1. mysticeagle

    mysticeagle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2008
    Beiträge:
    336
    Ort:
    salzburg
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    kann mir hier wer erklären ob ich es richtig verstehe - ich bin keiner sekte zugehörig, jedoch hat mich die deutung der kabbala interessiert und da es da um einen lebensweg oder mehrere lebensaufgaben geht und dann den passionsweg, würde mcih interessieren ob der passionsweg nur dazu da ist, wenn man seinen richtigen weg nicht findet, uns daran zu erinnern, dass wir uns besinnen und einen anderen weg nehmen sollten. denn wir können auch ohne schmerzen lernen oder?
    wie deutet oder seht ihr das und welche erfahrungen habt ihr damit - freue mich einges aufschlussreiches zu lesen....
    alles liebe mystic:umarmen:
     
  2. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.720
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom,

    es ist schon sehr eigenartig, dass dich (und andere hier...) sich für die kabbala interessiern...kabbala ist ein mystischer weg und (ohne dass ich hier "dogmatisch" werden möchte...) ein weg für juden...

    damit meine ich vor allem, dass man wirklich gut hebräisch verstehen muss und ausserdem in der thora leben muss um kabbalist zu werden...mir ist sehr wohl bewusst, dass ich mit dieser aussage anecken werde... und auch dass viele "christliche richtungen" glauben mit der kabbale arbeiten zu können... na und? (glauben ist nicht wissen!)
    am anfang des "kabbalah trades" wurde darüber auch diskutiert, ob "andersgläubige" auch den kabbalsitischen weg gehen können... und ich habe leider versäumt, dazu aus der sicht der kabbala stellung zu beziehen... dies wollte ich hier etwas "berichtigen" ... nicht aber jemnd auf die "füße treten"...

    um kabbalist zu werden muss man die thora lesen können, muss man in der und mit der thora leben... und vielelicht auch noch die "jüdische gesetze" (die speisevorschriften?) einhalten... (so lautet meien meinung und die meinung von kabbalsiten...)

    shimon,der alte
     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Mein Lieber Shimon

    du hättest mit dieser Ansicht recht, währen da nicht ein paar Kleinigkeiten. Und zwar währe da dieses kleine Büchlein mit 78 Seiten, geteilt in 4 Welten zu jeweils 10 Blatt mit 22 Schlaufen gebunden um jedes der zehn Blätter mit den anderen zu verbinden und darüber der Name von IHM :)

    die Kabbala ist in jeder Religion zu finden... und wie auch nicht, ist doch die Wurzel der Kabala die Wurzel der Menschheit selber. Und du wirst mir doch sicher Recht geben dass alles nur eine Wurzel haben kann ;)

    LG

    FIST
     
  4. mysticeagle

    mysticeagle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2008
    Beiträge:
    336
    Ort:
    salzburg
    hallo shimon,
    danke für deine antwort - ich denke es geht hier nicht um eine glaubensrichtung, ich suche eine antwort auf die frage ist der passionsweg eine erinnerung an einen falsch eingeschlagenen lebensweg oder ist der passionsweg einfach ein teil unseres lebensweges, den wir sowieso gehen müssen oder dürfen. ich befasse mich auch mit astrologie und da wird auch sehr viel über die tierkreiszeichen und den aszendenten, die häuser, den mond, die planetarischen einflüsse geschrieben und es hilft vielen menschen weiter sich darin zu finden und somit ihren weg zu gehen - ich sehe die kabbalah auch für mich nur als ein stück wegweiser und ich befasse mich nicht mit dem jüdischen glauben - ich hole mir aus jedem glauben das was für mich stimmig ist, was mir energie gibt, denn wir sind alle gleich - wir haben es leider noch nicht erkannt.
    alles liebe mystic:)
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.049
    Ort:
    burgenland.at
    Das was in der christlichen Idee enthalten ist und konserviert wurde,
    ist dieses Abwenden von der natürlichen Beziehung zur Frau, der Mutter.

    Bei Passion denkt man doch sofort an den Übergang oder nicht?

    Hier wurde die gleichberechtigte mögliche Rolle des Mannes hervorgehoben,
    aus der Erfahrung der eigenen Vergangenheit,
    um dann am Ende nichts anderes zu tun,
    als selbst wieder bei der Frau zu landen.

    Der Gedanke enthält auch die Überschreitung der natürlichen familiären Grenzen.
    Dieser Inhalt gibt dem Christentum im Rahmen aller Glaubensgemeinschaften seine Existenzberechtigung.

    Aber wenn Du mir persönlich diese Frage stellst, ob für mich die eine oder andere Anregung von Bedeutung sei in religiöser Sicht, und ich hier als Vorbild gewisse Tendenzen bevorzuge, dann muss ich Dich leider enttäuschen.

    In dieser Richtung liege ich letztlich eher auf der weiblichen Linie und bin daher weniger mit einem katalogartigen Aussuchen beschäftigt.

    Genau! Es ist wie Wasser predigen und Wein trinken.
    Immerhin soll es da allgemein eine Streuung von etwa 1 : 1 geben.

    Ein Vorbild hat nur dann einen Sinn, wenn man am Schluss sagen kann,
    dass man das auch so gemacht hätte.

    Eine Passion kommt nicht in mein Haus – basta!



    und ein :weihna2
     
  6. mysticeagle

    mysticeagle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2008
    Beiträge:
    336
    Ort:
    salzburg
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    hallo teigabid
    irgendwie blicke ich bei dem was du geschreiben hast nicht durch - was willst du mir sagen damit?
    ich wollte doch nur ne antwort auf passionsweg unterschied zu lebensweg oder ist unser lebensweg automatisch ein passionsweg oder?
    alles liebe mystic:)
     
  7. Sacred

    Sacred Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. März 2008
    Beiträge:
    394
    Ich denke auch, da die Kabbalah bereits Adam gegeben wurde, damit er zurück ins Paradies findet.... wurde sie als Weg der Menschheit gegeben und nicht nur den Juden.
    Ohne ein kabbalistisches Studium wird man auch nicht die Offenbarung eines Johannes durchdringend zu deuten wissen.
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.049
    Ort:
    burgenland.at
    Immer wieder suchen die Menschen Halt in ihrem Leben,
    und wenden sich einem Passionsweg (Entsagung, Leidensweg) oder der Kaabalah (Mystik) zu.
    Habe ich Deine Frage richtig verstanden, so möchtest Du wissen, ob es sich dabei jeweils nur um eine Mode handelt, die einmal mehr und dann wieder weniger angewendet wird?

    Auf diese Frage - und einige andere – antworte ich dann nicht allgemein, weil das eh jeder kann, sondern aus meiner Position im Leben, wie ich das verstehe, also meine eigene persönliche Meinung und Anschauung. Die kannst Du nun von Dir aus bewerten, so wie ich das mit Deiner und anderen auch tue, dabei keine Gemeinsamkeiten feststellen, oder die eine oder andere Gleichheit entdecken, aber auch nur Gegensätzliches erkennen.

    Mein Verständnis von Leben beruht auf den wissenschaftlichen Werten der Weitergabe des Erbgutes, wie wir es heute kennen, dabei entsteht jeweils ein neuer Mensch und genau so sehe ich auch die Entstehung und Entwicklung einer menschliche Seele. Sie bildet sich als „Nebenprodukt“ und zwar ebenso aus den Vorbedingungen – es hat so Ähnliches zuvor gegeben und nun im nächsten Schritt gestaltet sich das Neue. Der Grund warum es Seele gibt, wäre meiner Meinung nach in der Beweglichkeit zu suchen, Beweglichkeit im Sinne von Standortveränderung. Während wir es bei einer festen „Verwurzelung“ nur mit einem Geist zu tun hätten, den wir als außerhalb betrachten. Hingegen die Seele als innerlich verstanden wissen möchten.

    Krasser Gegensatz gefällig?
    Eine Blume entstand allein durch einen alleinigen Gemeinschaftsgeist dieser Pflanzenart, so wie wir sie heute kennen. Während ein Adler zum Beispiel seine spezielle Weiterentwicklung über die einzelnen Tierseelen seiner Art, und dann in einer und durch eine Seelengemeinschaft seiner Art erreicht hat.
    Von diesem Beispiel schreibt schon Nostradamus in seinen Schriften im 16. Jhdt.

    Als Mensch empfinden wir uns sowohl der Blume als auch dem Adler gegenüber in unserer Gestaltungsart des Lebens weitreichender. Wir lernen zwar von den verschiedensten Arten, aber wir meinen darin jeweils ein auslaufendes Modell zu erkennen.
    Wir können auch so enden, oder wir gestalten und weiter, indem wir Arten im Vorfeld überflügeln, und wenn uns diese Werte nicht in anderen Lebensformen vorgegeben werden, dann versuchen wir unsere eigenen Teilwerte zu einem Ganzen zu vervollständigen.
    Dazu verwenden wir nicht nur wirkliche Werte aus unserer Umgebung, sondern gelegentlich auch Ideale, die wir zur Realität werden lassen.

    In meinem vorigen Beitrag habe ich davon geschrieben. Werte in der menschlichen Vergangenheit in einem bestimmten Glaubensbereich wurden als überlegen empfunden. Das kommt auch in den Darstellungen zum Ausdruck.

    Etwa so:
    Der Passionsweg in der christlichen Kultur ist das Bekenntnis gegenüber anderen Erfahrungswerten aus der Vergangenheit sich selbst als minderwertig zu verstehen. War da jemand mit mehreren Nahtoderfahrungen an der Grenze des bekannten Lebens, und konnte man in den eigenen Erfahrungswerten nur eine einzige und die zu einem männlichen Wesen nachweisen, so musste dieser fehlende Wert unbedingt am Ende mit der weiblichen „Begegnung“ dieser Art der Seelenverknüpfungen herbeikonstruiert werden, damit ein Gleichstand entstehen konnte.
    Eine Veröffentlichung und Publikation sollte dem Gemeinschaftsgedanken dabei dienen und die Vergangenheit dabei übertreffen.
    Was hier aber zusätzlich zum Ausdruck kommt und als Steigerung und Weiterentwicklung „verkauft“ wurde, das ist der zugrunde liegende Umstand in der Natur, das Kind wird von der Mutter geboren und daraus entsteht der Vorzug, wenn sich am Ende eine Seele vom Körper isoliert, dann ist die Verbindung einer Verknüpfung der Seele mit einem Körper die weibliche Seite die natürliche. Bis sich diese Seele an das „Alleinsein“ gewöhnt hat.

    Im Christentum steckt nun die Verbindung einer Seele eines gestorbenen männlichen Kindes zu seinem Vater. Also eine Art männliche Gleichberechtigung und damit eine „Überflügelung“ von anderen Werten.
    Dazu kommt, dass man aus dem Umstand, sehr kleines Kind stirb, und behält die Verbindung zum Leben weiterhin bei, sei das Entstehen von „Engeln“ zu erkennen.

    Keine Frage, das zuletzt genannte Ereignis, darauf könnten wir als Besonderheit und Überlegenheit gerne verzichten. Viel lieber hätten wir es doch, wenn der kleine Peter oder die kleine Susi noch bei uns wären – oder nicht?

    Das heißt also – aus meiner Sicht – im christlichen Glauben ist eine hochwertige aber doch einseitige Tatsache aus der Vergangenheit bestätigt, eine Verknüpfung einer isolierten männlichen Seele mit einem männlichen Menschen am Rande des Lebens, und darüber hinaus als Übertrumpfung anderer Vergangenheitswerte wird die Schaffung oder Geburt eines Engels ins Treffen geführt. Das findet mit einem Leidensweg, einer Passion, seine Darstellung.
    Während ein kaabalistisches Ideal eine phantasievolle Vorstellung darstellt ohne eigene Betroffenheit.

    … und darum kommt mir eine Passion nicht ins Haus,
    egal ob wir die nun „Immanuel“,
    oder „Thomas“ taufen wollen …



    und ein :weihna1
     
  9. HarryHaller

    HarryHaller Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2007
    Beiträge:
    203
    Gehst Du in ein Altersheim, kannst Du die Passion Christi live miterleben.
    Da landest Du vielleicht auch mal.
    Was tust Du dagegen? :)
     
  10. Rosenzweig

    Rosenzweig Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2009
    Beiträge:
    222
    Ort:
    in der Achselhöhle
    Werbung:
    hört sich ein wenig mittelalterlich an.
    die speisegebote hatten damals schon ihren sinn. zur
    abwehr von diversen krankheiten, durch mangelnde hygiene.

    aber heute ich bitte dich, überbleibsel einer zeit die es nicht mehr gibt.
    ein krampfhaftes festhalten, an alten schon längst überholten geboten.

    glaubst du wirklich, dass es ein spezielles wissen, für eine bestimmte
    gruppe von menschen gibt?

    wissen ist offen für jeden, der es erfassen kann.
     

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