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Krebs - Vermuten und Wissen sind zwei Paar Schuhe

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Enapay, 8. Januar 2015.

  1. Enapay

    Enapay Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2014
    Beiträge:
    321
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    Das habe ich heute schmerzlich gelernt und werde wohl noch länger daran zu Knabbern haben,
    genau wie meine Schwester.

    Der Grund:
    Unser Vater liegt seit Heiligabend im KH
    Leberzirrhose.
    Unser Verdacht war nach den ersten Untersuchungs Ergebnisen Leberkrebs!
    Die Ärzte sagte noch nichts aber das war das was wir Dachten.

    Und wir haben auch damit Gerechnet das man uns das früher oder Später sagt,
    und waren auch darauf Vorbereitet.
    Dachten wir!

    Aber Vermuten und Wissen sind echt zwei Unterschiedliche Sachen.

    Seit heute Wissen wir das es Krebs ist, er hat nur noch keinen Namen weil er sich bei den Untersuchungen
    schön versteckt, und einige Untersuchungen kann man nicht machen da die Ärzte Angst haben das es zu Inneren Blutungen kommen kann.

    Aber egal wie er heißt er nimmt mir dieses Jahr noch meinen Vater .

    Ich war lange am Überlegen ob es das hier erstelle?!
    Aber ich mache es einfach mal Vieleicht schreibt der eine oder andere ja was!
    was mich wieder etwas Aufbaut.

    PS: Kommt mir aber bitte nicht mit dem Lieben Gott auf den bin ich eben echt nicht
    gut zu sprechen...
     
  2. Isisi

    Isisi Guest

    Wie alt ist Dein Vater?

    Ob ich was tröstendes sagen kann bezweifele ich. Mein Vater starb vor sechs Jahren und meine Mutter vor dreiundzwanzig Jahren. Und bei beiden ging es auch nicht plötzlich sondern zog sich hin.

    Ich kann nur sagen dass ich durch die Zeit des Abschied nehmens beide gehen lassen konnte. Das soll nicht trösten - ich sage nur wie ich es empfand.

    Ich wünsche Dir einfach nur Kraft und denke an Dich.:trost:
     
  3. Gardi

    Gardi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2014
    Beiträge:
    956
    hey, das Sterben gehört doch zum Leben dazu und ist ein ganz normaler Prozess .... die Schuld auf den "liebe Gott" abzuwälzen ist nicht der richtige Weg, wie du (ihr) mit dieser Situation umzugehen habt .... versucht einfach, die verbleibende Zeit zusammen zu genießen

    als Beispiel

    meine Schwester verstarb vor einigen Jahren an Kieferkrebs ... sie war gerade erst 40 Jahre alt geworden und hinterließ ihren Mann und zwei Kinder .... ich war sehr schockiert über die Tatsache, das JEDER sich an diese Hoffnung klammern tat, das sie wieder genesen würde, denn die Chance dazu waren gleich Null ... sie durfte aber ihre verbliebene Zeit nicht so verbringen, wie sie es gerne gewünscht hätte, da sie ab den Tag der Diagnose keinen freien Willen mehr hatte ....

    wenn ich eines Tages die Diagnose "sie haben Krebs" zu hören bekomme, dann werde ich ab da an die verrücktesten Dinger unternehmen, die ich schon immer hätte machen wollen ... ich würde mit einem Fallschirmsprung anfangen, um als nächstes in einem Haifischbecken das Gefresse live unter Wasser zu begucken und dann eventuell Bungee Jumping aus einem Heißluftballon oder Sackhüpfen in der Kirche ...na, mir würde schon wohl noch was einfallen ;)

    kennst du das Buch "Heilung im Licht" von Anita Moorjani?

    http://www.buch.de/shop/home/rubrikartikel/ID32026994.html?ProvID=10910550

    es ist ein Buch über Liebe und es lohnt sich, es zu lesen wie ich find, speziell jetzt auch für dich, denn es beantwortet dir die vielen Fragen, die nun in dir schlummern und sortiert dein Chaos

    lg
    Charly :)
     
  4. Enapay

    Enapay Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2014
    Beiträge:
    321
    Ich schiebe die Schuld nicht dem Lieben Gott zu echt nicht.

    Ich weiß auch das das Streben dazu gehört.

    Den Tot habe ich in den letzten 4 Jahren dreimal mit erlebt.
    Also weiß ich was das heißt.

    Ich sehe den Tot auch nicht als Ende sondern als neuen Anfang.

    Aber es ist trotzdem schwer damit um zu gehen, den ich weiß das meine Mutter kurz nach ihm gehen wird.
    und wenn mein Vater nicht mehr ist, verliert auch Sie den letzten Rest Lebensmut.
    ( Sie ist auch Krank)

    Sicher werde ich die letzte Zeit mit beiden geniessen deswegen holle ich sie ja auch jetzt in meine Nähe damit ich
    die beiden noch öfter Besuchen kann als jetzt schon.

    Er wird dieses Jahr evtl noch 80 Jahre und GSD kann er noch selber Bestimmen was gemacht wird und was nicht.


    Ja Chaos ist das Richtige Wort man weiß einfach nicht was man Denken soll, und was man als erstes und als Letztes tun soll.

    Ich hoffe Morgen geht das schon besser!

    Danke erstmal für eure Worte und für den Buch Tip
     
    Ischariot gefällt das.
  5. Gardi

    Gardi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2014
    Beiträge:
    956
    das mit deiner Mutter kann natürlich so passieren, denn die Liebe zu einem Partner kann im Alter ein klitzekleiner Vorgeschmack der Verschmezung mit seiner Seele sein (ich spreche da aus von mir gemachten Erfahrungen) aber dennoch ist es dann ihr freier Wille und den müsst ihr ihr auch lassen

    wenn du das Buch lesen solltest, dann wirst du es nicht bereuen, das verspreche ich dir :)

    ich wünsch euch alles nur erdenklich Gute
     
  6. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.893
    Ort:
    An der Nordsee
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    Oh das tut mir leid, für dich, deine Mutter und den Rest der Familie. Klar ist Vermutung etwas anderes als Wissen. Die Vermutung lässt immer noch ein Fünkchen Hoffnung zu, das Wissen beruht auf unumstößlichen Fakten.

    Wenn ihm nicht wirklich geholfen werden kann, bleibt euch nichts anderes, als ihn in den letzten Monaten zu begleiten und ihm die Zeit so schön und erträglich zu bereiten wie möglich. Und dann wirst du erfahren/lernen, dass auch Wissen um etwas (seinen bevorstehenden Tod) und Eintreten des Falles zwei Paar Schuhe sind.

    Ihr habt wahrscheinlich kein schönes Jahr vor euch, aber vielleicht kann die Medizin doch noch etwas für ihn tun und sein Leben verlängern, so dass es für ihn auch lebenswert und vor allem weitestgehend schmerzfrei bleibt.

    Wenn dir danach ist, kotz dich hier ruhig aus. In einer solchen Situation mag man ja auch nicht unbedingt ständig die Familie mit seinen Ängsten und Gedanken konfrontieren, sie müssen für sich selbst auch lernen mit dem bevorstehenden Verlust umzugehen.

    Falls du Hilfe und Beistand in Büchern suchst, kann ich dir Elisabeth Kübler-Ross empfehlen.

    R.
     
  7. Enapay

    Enapay Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2014
    Beiträge:
    321
    JA das Stimmt jeder in meiner Familie macht es anderst, wir sprechen zwar darüber, aber jeder behält was zurück, und geht damit zu Freunden die dann zu hören.

    Mit allem möchte man die Familie auch nicht belasten.

    Vor allem da mein Mann seine Eltern auch erst Verloren hat 2013 und 2010 und er ist ein Mensch der vieles mit sich Ausmacht,
    er Redet selten darüber für den ist es eben echt schwer meinen Vater zu Besuchen, das kann er aber halten wie er möchte!
    Wenn er fährt ist gut und wenn nicht ist es auch gut.

    Die Kinder ja das ist so eine Sache die sind zwar Erwachsen aber das jetzt wieder durch zu machen ist für die drei nicht leicht.

    Meine Mutter weiß das noch nicht!
    Die wollen wir erst Aufklären wenn Sie ins Altersheim gezogen ist, das ist am 15,1
    Mein Vater kommt da auch hin wenn er aus dem KH raus kann.

    Dann können Sie noch eine Zeit zusammen Verbringen.

    Heute geht es schon wieder Gestern war es echt schlimm..

    Danke dafür das ich mich hier Kotzen kann.
     
  8. Zur Überschrift stimmt aber sie liegen nah beieinander.
     
  9. Enapay

    Enapay Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2014
    Beiträge:
    321
    Ja leider
     
  10. Werbung:
    Traurigerweise ja.;)
     
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