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Karma

Dieses Thema im Forum "Rückführungen und frühere Leben" wurde erstellt von Engel1987, 2. Januar 2015.

  1. Engel1987

    Engel1987 Guest

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    Jetzt hab ich mal eine Frage, wahrscheinlich werdet ihr mich jetzt für dumm halten aber je mehr ich hier im Forum über das Thema Karma lese, desto mehr kommt mir vor, dass ich gar nicht weiß, was das so wirklich ist bzw. ich es vielleicht anders definiere oder so!
    Könnte mir bitte hier mal jemand kurz und klar erklären, was Karma ist? wie es dazu kommt und was karmische Beziehungen sind?
    Dankeschön :)
    LG Tina
     
  2. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
    Beiträge:
    12.598
    Ort:
    Hessen
    ist wohl schwer zu sagen... ich bin mitlerweile der ansicht das sich unsere westliche welt sich ihre eigene anschauung bastelt um unsicherheiten oder hilflosigkeit im umgang mit problemen in sämtlichen bereichen, begründen zu können. und hat mit dem ursprungsglaube in sinn des karmas nix bzw nur noch wenig zu tun. einfach mal bei google karma eingeben...da bekommst du einen groben überblick und kannst dir somit eine eigene meinung bilden.

    hier bekommst du zig verschiedene ansichten die nur noch mehr verwirren können.
     
    Sternenlicht333 gefällt das.
  3. fhedor

    fhedor Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2007
    Beiträge:
    940
    Ort:
    München >< Ingolstadt
    Karma = Gesetz von der Ursache und Wirkung.
    Man geht davon aus, dass es die absolute Gerechtigkeit gibt, und dass wir immer nur die Ernte der Saat bekommen, die wir selber ausgesät haben. Also, wir dürfen ab sofort nicht mehr auf die böse Herdplatte schimpfen, wenn wir uns daran verbrennen - es ist nur unsere eigene Unwissenheit der bestehenden Gesetzmäßigkeiten, wenn wir uns “verbrennen”.

    Diese Annahme der absoluten Gerechtigkeit bedingt unmittelbar eine zusätzliche Annahme, nämlich die Annahme der wiederholten Erdenleben: wenn ich schon gleich bei meiner Geburt z. B. eine verkrüppelte Hand habe, so muss ich die entsprechende Saat eben schon früher ausgesät haben. Und selbst wenn meine Mutter schädigende Medikamente genommen haben sollte, so ist sie von dieser Sicht aus nur das Vollzugsorgan meines mir gemäßen Karmas.

    Es darf aber nicht als Vergeltungsmaßnahme verstanden werden, sondern als notwendige Sensibilisierungs- und Erfahrungssammlungsmaßnahme für den Erwerb einer treffenderen Ethik bzw. eines angemesseneren Gewissens für zukünftige Versuchungssituationen.

    Vertiefendes dazu, siehe Grundlagen: 3.1 Zyklische Entwicklung, Wiedergeburt und Karma
     
  4. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Aargau (CH)
    es gibt das Sprichwort: "wie mann in den Wald hineinruft, so schallt es zurück".
    Das erklärt ganz einfach das Karmaprinzip.

    Es gibt eben Taten oder Haltungen in unserem Leben, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, sodass uns Ursache und Wirkung nicht mehr klar sind, also nicht objektiv erkannt werden, aber sie zeigen ihren Effekt.
    Der spiritueller Weg ist eigentlich eine Entwicklung wieder zur Wahrheit und zu Herz-entscheidungen zurück zu finden und diese destruktiven Haltungen abzulegen. Diesen Lernprozess kann man auch als Karma bezeichnen.

    Also löst man Karma indem man sich von destruktiven Sichtweisen verabschiedet und lernt mit dem Herzen zu denken. Das geschieht durch Klarheit im Kopf oder auch durch Lernen wie wir unser Leben eigentlich selbst gestalten.
    Beispiel: Menschen, mit denen wir Probleme haben, denen treten wir meist selbst recht negativ entgegen. So kreiern wir selbst unangenehme und manchmal sogar feindselige Situationen mit ihnen.

    Karmische Beziehungen ist ein Ausdruck, der unterschiedlich ge- und missbraucht wird. Eigentlich ist damit gemeint, dass wir mit anderen Menschen gewisse Themen und Lebensaufgaben durchleben und miteinander lernen.
    Gerne bedienen sich auch sogenannte Hellseher dieses Ausdrucks ohne selbst genau zu wissen was sie damit meinen. Man könnte hier karmisch noch am ehesten mit "schicksalshaft" oder "wichtig" übersetzten. Aber karmisch klingt einfach viel mystischer oder spannender ....
     
  5. Venja

    Venja Guest

    Es kann sehr interessant sein, sich mit der energetischen Wirkweise genauer auseinanderzusetzen. Was löst genau was aus und wie kann ich es beeinflussen?
     
  6. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
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    Karma heißt einfach Lernen.
    Da Karma zu einem System gehört, das gerade ausläuft, also zu einem Ende kommt, ist es auch klar, dass es sehr widersprüchliche Infos zu Karma gibt, zumal der Begriff aus dem fernen Osten kommt und nicht zweifelsfrei und vollinhaltlich übersetzbar ist.

    Seit etwas mehr als 2000 Jahren bereits wurde dem Karma (biblisch, jüdisch, alttestamentarisch "Auge um Auge, Zahn um Zahn") als Prinzip, das Prinzip Gnade hinzugesellt. Gnade ist ein zentraler Begriff unserer Zeit, einer Übergangszeit, in der sich der Lernstoff an sich ändert.

    Kurze Texte hierzu:
    zu Gnade:
    http://www.esoterikforum.at/threads/herb-oder-bissig.175729/page-10#post-4821066
    zu Zeitaltern:
    http://www.esoterikforum.at/threads/herb-oder-bissig.175729/page-10#post-4776851

     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Januar 2015
  7. Gida

    Gida Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2012
    Beiträge:
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    Ort:
    ALSDORF
    Karma, wir können auch Aufgaben dazu sagen.
    Das Karma sind die Aufgaben die wir mit in unser Leben bringen. Wir haben sie vor unserer Geburt gewusst und JA dazu gesagt, weil wir ihre Notwendigkeit einsahen.
    Das Karma auflösen.
    oder
    das Karma ändern
    geht nicht
    Wir müssen unser Karma punkt für Punkt abarbeiten, denn es sind die Situationen die uns ohne unser Zutun im Leben entgegentreten.
    Manche dieser Aufgaben resultieren aus einem vorigen Leben.
    Wir haben etwas falsch gemacht. Das ist die Ursache.
    Die Wirkung dieser falschen Entscheidung erleben wir im nächsten Leben.
    Dann wäre es gut für uns wenn wir den Fehler erkennen und uns für das Richtige entscheiden.
    in Liebe Gida
     
  8. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2005
    Beiträge:
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    Aargau (CH)
    @Gida
    Deine Ausdrucksweise ist recht radikal:
    Das ist wirklich nicht die Spirituelle Sicht und eine komische Verzerrung des Karma-begriffs.
    • Karma-Auflösen oder ändern nennen einige, dass sie etwas Bestimmtes Gelernt haben und verstanden.
    • Wir MÜSSEN gar nichts
    • Niemand macht etwas FALSCH
    Meiner Ansicht nach sind es genau solche Aussagen, die Verwirrung stiften und den Leuten schlechtes Gewissen macht, und das Leben so hinstellt als ob wir irgendetwas abbüssen müssten.
    Das ist eine völlig negative Perpektive auf das Leben und eher hinderlich, als hilfreich.

    Sich vorzustellen, dass ich heute bestraft werde für Handlungen aus einem vorigen Leben, unterstellt der geistigen Welt, dass sie unsere Handlungen wertet. Das tun aber nur Menschen und das auch unterschiedlich.
     
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  9. Gida

    Gida Sehr aktives Mitglied

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    ALSDORF
    Radikal? Ich nenne die Dinge beim Namen, sonst nichts.
    Man kann nichts falsch machen?
    Mord Vergewaltigung, Diebstahl,
    das ist nicht falsch?
    Aus welcher Perspektive siehst du die Welt?
    Ich habe auch nicht von Strafe gesprochen.
    Das was wir im Leben nicht richtig gemacht haben, ist die Ursache .
    Die Wirkung davon werden wir in einem nächsten Leben erleben. Aber nicht als Strafe, sondern als Lernprozess.
    Dadurch, dass wir die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen, oder erleben, lernen wir was richtig oder falsch ist.
    in Liebe Gida
     
  10. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

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    @Gida

    • erstens denke ich dass die Wirkung von Karma unmittelbar ist und nicht notwenigerweise mehrer Leben braucht.
    • zweitens geht es auch darum nicht nur oberflächlich zu beobachten sondern vielmehr auch das Innere miteinzubeziehen, also nicht nur Taten oder Situationen, sondern auch Emotionen
    • drittens kann jeder nur für sich selbst herausfinden wie er sein und wie er leben möchte. diese Pauschal-Urteile von Richtig/Falsch sind meistens verwirrend und eben oberflächlich.
    • viertens herauszufinden wie man glücklich und zufrieden wird ist wichtig, denn dann könne wir voll leben, also ganz werden
    • zu guter letzt behauptest du dass wir irgendetwas müssen, nicht können oder es etwas nicht gibt. Das ist meiner Meinung nach recht extrem formuliert und unlogisch.
     
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