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Jesus -ein Mythos ?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von okidoki, 5. Dezember 2006.

  1. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Was unter Bibelwissenschaftern als gesichert gilt, ist dem gemeinen Menschen kaum bekannt: Nämlich, dass dieser wesentliche Bestandteil des Jesus-Mythos, die Kreuzigung und die anschließende Wiederauferstehung aus dem vor 2000 Jahren sehr verbreiteten Osiris-Kult stammt. Die Rituale um den ägyptischen Sonnen-Gott Osiris waren um Christi Geburt bereits tausende Jahre alt und damit verbunden bereits etliche Veränderungen und Ausformungen hinter sich.

    Als sehr beliebt stellte sich dabei jener Mythos heraus, der Osiris als Mensch gewordenen Erlöser dartsellte, welcher der herrschenden Elite als Bedrohung erschien. Diese soll den Mensch-Gott daher am Tag des ersten Vollmondes im Frühling gekreuzigt haben. Drei Tage später aber soll Osiris wiederauferstanden sein, seinem menschliche Hülle abgelegt haben und seitdem als Gott über das Schicksal der Menschen wachen.



    Warum Gott Jesus schickte Das junge Christentum übernahm dieses heroische Bild und schuf daraus ihr wesentliches Symbol: Jesus Christus als gekreuzigten Märtyrer. Bemerkenswert dabei ist, dass kein einziger römischer Geschichtsschreiber um das Jahr 30, also zu der Zeit von Jesus Kreuzigung, von eben diesem Ereignis zu berichten weiß – obwohl Jesus unter den Juden eine derartige Aufhetzung betrieben haben soll, dass Kaiser Claudius diese aus Rom vertrieb.

    Erst 60 bis 90 Jahre später wird die Hinrichtung eines Jesus, "den die Juden Christus nannten" (Flavius Josephus) von römischer Seite protokolliert. Unklar ist, ob jene Quellen sich nach so langer Zeit nicht selbst auf christliche Überlieferung stützten.

    Aber auch das Datum der angeblichen Kreuzigung des Osiris fand Eingang ins Christentum. Abgesehen von mehr oder minder relevanten Einschnitten in die Berechnung des Ostertermins folgt diese noch dem urchristlichen Modell, nach dem Ostern immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling zu ferien sei. Obwohl der christliche Kalender sich sonst ausschließlich am Lauf der Sonne und nicht des Mondes orientiert.

    Nebem dem Osiris-Kult bestanden in der Antike aber auch andere alte Religionen, von welchen das aufstrebende Christentum einige ihrer Rituale direkt übernommen hatte. Schon Platon kennt den Kult um den Weingott Dionysos – oder römisch: Bacchus – der im Wesentlichen aus einem rituell verstandenen Trinkgelage bestand, bei dem die Extasis durch ein Übermaß an Wein herbeigeführt werden sollte. Um die unsichtbare Gegenwart ihres Gottes zu erfahren, brach man in diesem Ritual Brot und verspeiste es gemeinsam.

    Das Übermaß an Wein hat das Christentum zwar abgelegt; die Hostie, also das Erfahren der Gegenwart Jesu in Form eines symbolischen Stück Brotes und eines Schlucks Wein ist aber noch heute zentraler Bestandteil jeder Sonntagsmesse und stammt bereits aus urchristlicher Zeit: Jesus selbst hat seine Jünger beim letzten Abendmahl dazu aufgefordert, "seinen Leib zu essen und sein Blut zu trinken", wie alle Evangelisten berichten.

    Überhaupt hatte es der Wein dem sonst sündlosen Jesus angetan:

    Denn anders als bei anderen jüdischen Propheten kommt der Wein in Jesus Leben nur allzu oft vor. Einmal nennt er sich selbst einen "Weinstock", in Kana zaubert er Wasser zu Wein und als man über ihn richtete soll Jesus gar ein "Fresser und Weinsäufer" genannt worden sein ("vorax et potator vini"), so erzählt es zumindest die Bibel, genauer Matthäus 11:19.




    Klar ist damit, dass der Jesus-Mythos nicht aus dem Nichts entstanden ist. Ob er sich gänzlich auf wahre Ereignisse und dazugehörigen, symbolischen Erzählung gründet, oder viel eher das Ergebnis einer Verschmelzung verschiedener Rituale und Mythen mit einem wahren, historischen Kern ist, das trennt gewissermaßen den Gläubigen vom Ungläubigen
     
  2. Astroharry

    Astroharry Guest

    Kannst Du uns dazu Literatur nennen?
    Den Dionysos Kult kannte ich, man kann die griecheischen Mythen bei Kereny nachlesen.
    Über eine Kreuzigungslegende im Zusammenhang mit Osiris wußte ich nichts.
    Es würde mich interessieren.

    Es gibt auch eine ägyptische Legende, derzufolge Isis mit ihrem Kind Horus auf der Flucht vor Seth, an den Türen der Häuser um Zuflucht bittet. Als sie einmal abgeleht wurde, sendet sie demjenigen 7 Skorpione und er stirbt. (Maria war da nicht so agressiv) aber Horus, ihr Sohn heilt den Bösewicht wieder.

    Gruß Willibald
     
  3. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

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    www.freenet.de/freenet/wissenschaft/mensch/philosophie/jesusmythos/index.html -

    de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Mythologie

    De Rosa, Peter: Der Jesus-Mythos über die Krise des christlichen Glaubens, 1991
    Bochinger, Christoph: Millennium. Deutungen zum christlichen Mythos der Jahrtausendwende, 1999
    Mack, Burton L.: Wer schrieb das Neue Testament? die Erfindung des christlichen Mythos, 2000
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    Schalom Alechem

    zuerst zum datum der Kreuzigung und ostern usw... Sagt dir Pessach etwas? das Jüdische Fest bei dem der Auszug aus Ägypten gefeiert wird, mit einem Abendmal? rate mal an welchem Tag und nach welchem Kalender im Jüdischen Brauch dieses Fest gefeiert wird? und warum wurde wohl Jesus in Jerusalem gekreuzigt, ja warum waren wohl in Jerusalem so viele Menschen anwesend?

    Lesen wir dazu Lukas

    22.1 es näherte sich aber das Fest der Ungesäuerten Brote, welches Pesach heisst.

    22.15

    Und er sprach zu ihnen: Mich hat sehnlich verlangt dieses Passahmalmit eich zu essen, bevor ich leide

    zum Kult der Kreuzigung

    das Kreuz war ein beliebtes Folter/Mordinstrumet der Römer zu dieser Zeit und hatte prinzipiell keinen religiösen Hintergrund... wenn jesus als politischen Gegner hingerichtet worden ist, dann kann das gar nicht anders als druch kreuzigen geschehen sein, denn damals waren viele Strassen in Israel von Kreuzen gesäumt, vorallem aber nach dem Aufstand in Sephoris..

    zu WSIR (ich schreib das mal aus prinzip in der Richtigen Transkrpierung)... wir wollen mal annehmen, dass Gott die Menschen nicht belügt, aber sich nicht immer offenbart, oder wie es im Talmud heisst : das heidentum ist insofern richtig, als dass es die Schöpfung von Gott anbetet und nicht etwas nichtiges, nur beten wir den Schöpfer an und nicht seine Schöpfungen... und weiter angenommen, es geb immer Propheten die durch traumgesichte in die zukufnt sehen können, kann es denn nicht sein, das WSIR eine Ankündigung von Jesu (ich las das Griechische s mal weg) war?

    nehmen wir den WSIRkult mal auseinander WSIR. Zuerst muss man dies beachten: in äygpten gab es zwei höchste Götter, Ra, der Gott des Pharaotums, der Justiz, des Staates, und WSIR,der Gott des Volkes, des Feldes, des Lebens, des Lebenslaibes (Brot) und des wassers des Lebens (Blut/wein)... er hatte einen Bruder, Sutech (seth) der ihn tötete, weil er ihm im Wege war, zerstückelte ihn und warf ihn in den Duat (kennt jemand die Apokryphe "Jesu Höllenfahr"?). Djehuti aber suchte ihn zusammen, Inpu mumifizierte ihn und WSIR wurde der Richter in der Totenwelt, von nun war er es, der Entschied, wer in den Amduat kam, und wer in den Duat, wer in ewigkeit "im Angesicht AMUN" (der Verborgene, der Monotheistische hintergrund des Poliyheimsus) weilen darf, und wer in den ewigen abgrund gestossen wurde "wo Heulen und Zähneklappern herrscht"...

    können wir annehmen, dass das ein Prophetischer gedanke war? ja wir können, warum?

    zum einen wird WSIR von Sutech umgebracht, vom Herren der Wüste, der damit aus der Wüste ins fruchtbare land hinüberzog und WSIR in die Wüste verbannte, oder aber, wie es in der Bibel heisst "das Volk irrte 40 Jahre in der Wüste"... können wir annehmen, dass die Hebräer, bevor sie Juden wurden WSIR Anhänger waren? Ja, wir können, denn sie beteten das goldene Kalb an, Tier des WSIR... WSIR wurde zerstärut, wie auch das Volk "unter alle Völker der Welt versträut" wurde, aber es kam wieder zusammen, da es einlenkte und der Weisheit (Djehuti) nachfolgte und so weiter...

    nun betrachten wir WSIR, und nehmen das Wort mal etwas ausenander... zu erst lesen wir es mal in Jüdischer Leserichtung RISW, dann fügen wir mal stumme Laute ein um es lesen zu können RAJESU, dann trennen wir das Wort wo wir eine Logische trennung finden RA JESU, und nun lesen wir das Wort auf Deutsch König Jesus

    lg

    FIST
     
  5. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

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    Was wissen wir über Jesus?



    In den Evangelien der Bibel erfahren wir von einem Jesus, der angeblich aus dem Hause David stammte, der von einer Jungfrau in einem Stall geboren wurde, dessen Eltern wegen Herodes nach Ägypten flohen, der später Kranke heilte und sogar den verstorbenen Lazarus auferweckte, der für 30 Silberlinge verraten wurde, der gekreuzigt wurde, der für unsere Sünden gestorben ist und nach 3 Tagen von den Toten auferstand.



    Doch ein Jesus mit einer solchen Biographie hat mit Sicherheit nie gelebt. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass damals jemand in der Region lebte, der einen neuen Glauben lehrte und auf den die Spruchsammlung zurück geht, die uns heute als Thomas-Evangelium vorliegt. Aber über die Biographe dieses Menschen wissen wir so gut wie nichts.



    Was wir aufgrund der Evangelien über ihn zu wissen meinen, ist in sich widersprüchlich und enthält etliche historische Fehler. Die rein männlichen Ahnenreihen bei Lukas und Matthäus, durch die eine Abstammung aus dem Hause David nachgewiesen werden soll, enthalten unschiedliche Namen und unterschiedlich viele Generationen. Und überhaupt macht so eine Ahnenreihe auch nur dann einen Sinn, wenn Joseph auch der Vater von Jesus ist. Die Steuerschätzung, wegen der Josef und Maria unterwegs waren, hat es nach den Aussagen der Historiker in dieser Form nie gegeben. Der Kindermord des Herodes ist ganz offensichtlich eine Dublette zu Moses, der auch schon dem Kindermord des Pharao entgeht. Und Silberlinge waren damals nicht mehr als Währung im Umlauf.



    Die Auferstehung von Jesus ist für das heutige Christentum von ganz zentraler Bedeutung und so mag man eigentlich erwarten, dass wenigstens über dieses wichtige Ereignis eindeutige und zuverlässige Berichte vorliegen. Doch wenn man die unterschiedlichen Evangelien vergleicht, wird man feststellen, dass die Schilderungen am leeren Grab ganz erheblich voneinander abweichen.





    Aussage über Jesus
    Original im AT
    Übernahme im NT

    Nachkomme des Weibes
    1. Mose 3, 15
    Matthäus 1, 18; Galater 4, 4

    Geboren von einer Jungfrau
    Jesaja 7, 14
    Matthäus 1, 22-23

    Nachkomme Abrahams
    1. Mose 12, 3.7; 17, 7
    Galater 3, 16; Römer 9, 5.7

    Aus dem Stamm Judas
    1. Mose 49, 10
    Hebräer 7, 14; Offenbarung 5, 5

    Vom Hause Davids
    2. Samuel 7, 12-13
    Lukas 1, 31-33; Römer 1, 3

    Soll in Bethlehem geboren werden
    Micha 5, 1-3
    Matthäus 2, 6; Lukas 2, 4.15

    Soll "Immanuel" genannt werden
    Jesaja 7, 14
    Matthäus 1, 23

    Aus Ägypten gerufen
    Hosea 11, 1
    Matthäus 2, 15

    Vom Heiligen Geist gesalbt
    Jesaja 11, 2-3; 61, 1
    Lukas 3, 22; 4, 18; Johannes 3, 34

    Sein Vorläufer
    Jesaja 40, 3; Maleachi 3, 1
    Matthäus 3, 1-3; Markus 1, 2-3

    Er ist der ewige Sohn.
    Psalm 2, 7-12
    Matthäus 3, 17; Apostelgeschichte 8, 33

    Er kommt ins Fleisch.
    Jesaja 9, 6
    Lukas 2, 12

    Er ist der leidende Gottesknecht.
    Jesaja 43, 1; 53, 3-12
    Matthäus 12, 18; Philliper 2, 7

    Er ist der Eckstein.
    Psalm 118, 22
    Matthäus 21, 42; Apostelgeschichte 4, 11; Epheser 2, 20

    Er ist der Morgenstern.
    4.Mose 24, 17
    Offenbarung 22, 16

    Er ist der Priesterkönig.
    1.Mose 14, 18
    Hebräer 7, 1.14-17

    Er ist der große Hohepriester.
    2.Mose 28, 1; Psalm 110, 4
    (Hebräer 4, 14-15; 5, 5.10; 7,11-28

    Er ist der große Prophet.
    5.Mose 18, 18
    Apostelgeschichte 3, 22

    Er ist das Zepter.
    4.Mose 24, 17
    Offenbarung 19, 15

    Er wird von den Heiden angebetet werden.
    Jesaja 60, 3
    Matthäus 2, 2

    Er ist der Friedefürst.
    Jesaja 9, 6
    Epheser 2, 14-18

    Er wird über die Nationen herrschen.


    Psalm 2, 8
    Offenbarung 2, 27

    Er wird König über das Universum sein.
    Sacharja 14, 9
    Apostelgeschichte 2, 34.35

    Er wird ein ewiges Königreich haben.
    Daniel 2, 44; 4, 34; 7, 13-14.27
    Lukas 1, 33; Hebräer 12, 28

    Die Kennzeichen seines Dienstes
    Jesaja 61, 1-2
    Lukas 4, 16-19

    Er wird in Jerusalem auf einem Esel als König einziehen.
    Sacharja 9, 9
    Johannes 12, 14-15

    Er wird Wunder tun. - ()
    Jesaja 35, 5-6
    Matthäus 11, 4-5

    Er wird die Heiden erleuchten.
    Jesaja 43, 1.6-7
    Lukas 2, 32; Apostelgeschichte 13, 47

    Er wird die Heiden segnen.
    Jesaja 11, 10
    Römer 15, 9-12)

    Er wird viel leiden müssen. -
    Jesaja 53, 3
    Hebräer 2, 18; 4, 15

    Er wird verworfen werden.
    Psalm 69, 8; Jesaja 53, 3
    Johannes 1, 11; 7, 5

    Er wird im Stich gelassen.
    Sacharja 13, 7
    Matthäus 26, 31

    Er wird umgeben sein von Feinden.
    Psalm 22, 7-8; Psalm 109, 25
    Matthäus 27, 39-40; Markus 15, 29-30

    Er wird bespien und gegeißelt werden.
    Jesaja 1, 6; 50, 6
    Matthäus 26, 67; 27, 26; Markus 14, 65

    Man wird ihm Essig zu trinken geben.
    Psalm 69, 22
    Matthäus 27, 34.48)

    Er wird von Nägeln durchbohrt werden.
    Psalm 22, 16; Sacharja 12, 10
    Lukas 23, 33; Johannes 20, 25.27

    Er wird von Durst gequält sein.
    Psalm 22, 16
    Johannes 19, 28

    Seine Kleider werden zerteilt.
    Psalm 22, 19
    Lukas 23, 34; Johannes 19, 23-24

    Seine Gebeine werden nicht zerbrochen werden.
    Psalm 34, 21
    Johannes 19, 33-36



    Er wird den Übeltätern gleichgerechnet werden.
    Jesaja 53, 12
    Markus 15, 28; Lukas 22, 37

    Er wird von Gott verlassen werden.
    Psalm 22, 2
    Matthäus 27, 46

    Er wird Gott seinen Geist übergeben.
    Psalm 31, 5
    Lukas 23, 46

    Er wird bei den Reichen begraben werden.
    Jesaja 53, 9
    Matthäus 27, 57-60

    Er wird auferweckt werden.
    Psalm 16, 10-11
    Apostelgeschichte 2, 27.31; 13, 33-35

    Er wird zur Herrlichkeit auffahren.
    Psalm 68, 18; Psalm 24, 7-10
    Apostelgeschichte 1, 9; Epheser 4, 8




    (Die Liste habe ich weitgehend übernommen von: http://www.way-truth-life.com/beitraege/jesus/messianische_prophezeiungen.html)



    Viele Widersprüche....

    LG Oki
     
  6. Sitanka

    Sitanka Guest

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    was würde es an euch selbst oder eurer einstellung zur religion ändern, wenn jetzt raus käme, dass jesus wirklich nur ein mythos ist.

    das würde mich sehr stark interessieren.

    mir persönlich ist es wurscht ob mythos oder nicht, ich weiß, dass es eine schöpfung gibt, das da jemand da ist, ob jesus nun wer anderer war oder ob er erfunden wurde oder nicht, ändert nichts an meiner haltung zur schöpfung.
     
  7. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

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    Wesel
    Im ältesten Evangelium, in dem des Markus, steht kein Wort zur Kindheit Jesu. So ließ man dann in den wesentlich später entstandenen Evangelien des Lukas und Matthäus den angeblichen Gottessohn in Bethlehem zur Welt kommen, schon um erklären zu können, dass er aus dem Geschlecht David komme, aus die Ankunft eines Messias erwartet wurde.

    Heute sind auch die meisten Theologen der Überzeugung, dass Jesus nicht in Bethlehem, sondern in Nazareth geboren wurde, und dass es sich bei der ganzen Geburtsgeschichte um eine reine Legende handelt. In den Weihnachtsgottesdiensten wird das dem Volk natürlich nicht gesagt. Es wird weiter die bekannte Legende von der Krippe im Stall von Bethlehem gefeiert.

    Helmut Steuerwald wies auch auf viele Widersprüche in der Bibel hin. Er ging auf die nicht in den Kanon der Bibeltexte aufgenommenen Schriften ein, die Apokryphen, und er stellte Vergleiche an. Zum Beispiel wurde gefragt: Woher stammt die Legende von Ochs und Esel im Stall? Wie ist sie entstanden? Denn in der Bibel steht darüber nichts.

    Dann kam der Referent auf die Hintergründe des Geburtstages Jesu, den 25. Dezember, zu sprechen, auf den es in der Bibel keinerlei Hinweise gibt. Gerade an diesem Beispiel lässt sich der heidnische Ursprung des Festes zeigen. Das Christentum hat diesen Tag willkürlich aus anderen Religionen übernommen. So war der 25. Dezember der Geburtstag des Gottes Mythras; außerdem wurde er im spätrömischen Kaiserreich mit dem Sonnenkult von Emesa, dem Kult um „Sol invictus", in Verbindung gebracht.

    Papst Gregor hat im Jahr 354 den 25. Dezember willkürlich als das Geburtsdatum Jesu festgelegt.

    Das Geburtsjahr ist ohnehin nicht feststellbar. Kein Theologe behauptet heute, dass dies im Jahre 0 war. Heute geht man davon aus, dass Jesus zwischen den Jahren 8 und 4 vor unserer Zeitrechnung geboren wurde. Insofern entbehrt das Jahr 2000 einer nachweisbaren realen Grundlage



    Lg Oki
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Sitanka

    nichts würde sich für mich ändern, denn die Aussagen, dass was Jesu in der Bibel sagt ist gut, ob es nun Mythos ist oder wahrheit...

    Schalom Okidoki

    zu den Stammbäumen

    Lukas beansprucht von sich nicht, den wahren Stammbaum wiederzugeben, denn er sagt ja, wie man annimmt sohn von usw.... es ist vermutung...

    warum aber macht der Männliche Stambaum (bei Mathäus) trotzdem sinn? Königliche Geschlechter heiraten nur unter ihresgleichen, auch wenn sie verarmt sind.... dies gilt umsomehr für den stamm David, der ja seinerzeit mit viel Mythos unterlegt gewesen war... man kann fast mit hundertprozentiger sicherheit sagen, dass wenn Josef aus dem Stamme David war, dann war es auch Maria

    zum Thomas Evangelium... es ist nicht älter als das Marusevangelium, und bis auf ganz wenige ausnahmen sind das thomas und das Markusevangelium Dekungsgleich... zudem KANN Markus Jesu noch getroffen haben, denn das evanglium wurde etwa 50 nach Christus, also 20 Jahre nach Jesu tod aufgeschrieben...

    zu den Silberlingen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Denarius, wie man unschwer erkennen kann von 211 vor christus bis 300 nach Christus

    zur Volkszählung

    http://de.wikipedia.org/wiki/Volkszählung#Der_Zensus_in_der_Bibel

    besser informieren schützt vor Blamage

    lg

    FIST
     
  9. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    11. Januar 2006
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    6.014
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    im Wald
    Sehr interessant. Danke, okidoki :)

    Grüessli
    Elli

    :zauberer1
     
  10. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

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    17. Oktober 2005
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    Hallo....



    Spurensuche: 200 Jahre Jesusforschung


    Das Weltbild der Bibel ist mythisch. Die Verfasser der Evangelien waren von der mythischen Denkweise der Antike geprägt. – Ist der Jesus der Bibel vielleicht auch nur ein Mythos? Ist auch Jesus eine Gestalt ganz ohne geschichtliche Grundlage? Ist er nie ein wirklicher Mensch gewesen, bloß eine erfundene Gestalt, wie die Götter der Griechen und Römer? Hat ein Mensch namens Jesus von Nazareth überhaupt jemals existiert?

    Auch wenn die Frage nach dem historischen Jesus selten so radikal gestellt worden ist, zeigt sie doch, worum es bei der Jesusforschung tatsächlich geht, nämlich um das Fundament des christlichen Glaubens. Die Kirche hatte ja immer nur behauptet, die Grundlage ihres Glaubens sei der historische Jesus. Sie hatte behauptet, nur im Christentum habe sich Gott in einer geschichtlichen Gestalt, nämlich in dem Menschen Jesus von Nazareth, gezeigt – die Götter anderer Religionen und Völker, etwa die der Griechen und Römer, seien dagegen nur mythische, ungeschichtliche Götter und Halbgötter gewesen.

    Seit der Aufklärung war aber die zentrale Gestalt des Christentums nun selbst in den Verdacht geraten, genauso wenig historisch zu sein wie Zeus oder Jupiter. Man forderte nachprüfbare Beweise für die Behauptung, Jesus habe vor 2000 Jahren wirklich gelebt – und so gelebt, wie es in der Bibel berichtet wird. Für den vernunftorientierten Menschen der Aufklärung gelten historische Aussagen nur dann als glaubwürdig, wenn sie anhand zuverlässiger Geschichtsquellen überprüft werden können.

    So begann im 18. Jahrhundert neben der allgemeinen historisch- kritischen Bibelwissenschaft auch die wissenschaftliche Jesusforschung. Ihre Ergebnisse waren für die Kirche jedoch zunächst alles andere als ermutigend. Schon die Suche nach echten und möglichst ergiebigen Quellen über Jesus war nicht eben erfolgreich: Man musste ja zunächst von der grundlegenden Tatsache ausgehen, dass Jesus selbst keinerlei schriftliche Aufzeichnungen hinterlassen hat. Eine Originalquelle, ein Dokument aus erster Hand gibt es also nicht.

    Außerhalb der biblischen Schriften wird Jesus zwar von einigen antiken Schriftstellern, von jüdischen und römischen Geschichtsschreibern erwähnt, aber so beiläufig, dass man mit diesen Bemerkungen nicht viel anfangen kann. Sie widerlegen allerdings – und das ist nicht unwichtig – die Behauptung, ein Mensch namens Jesus von Nazareth habe niemals existiert.

    Ein Mensch, kein Halbgott: Jesus ohne Mythos

    Als einzige bedeutsame Quelle für den historischen Jesus blieb also nur das Neue Testament übrig, genauer: die vier Evangelien. Die Jesusforschung konzentrierte sich zunächst auf das Markusevangelium als dem ältesten, und auf die Berichte des Matthäus und Lukas. Diese drei Schriften sind inhaltlich ähnlich aufgebaut, während das Johannesevangelium aus verschiedenen Gründen eine Sonderstellung einnimmt, und sich am wenigsten als historische Quelle eignet

    LG Oki
     
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