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Irgendwie wahr... Traum von Katastrophen...

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Phineas, 19. Mai 2009.

  1. Phineas

    Phineas Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    206
    Ort:
    Baden Württemberg
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    Hallo,

    also ich habe heute - wie jede Nacht - etwas meditiert, naja, dieses: "Sehe die dinge klarer..." und so weiter. Und dann haben mir mitten in der Nacht - nein, es muss schon zwischen 4-6 Uhr gewesen sein, denn ich hab draußen die ersten Vögel gehört - die Augen wehgetan, weil ich vergessen hab, KOntaktlinsen rauszumachen. Normalerweise kann ich auch mit KOntaktlinsen schlafen, aber diese Nacht hat das eine Auge eben wehgemacht. Also raus damit, zur Seite auf ein Taschentuch, ohne großen Aufwand und versucht weiterzuschlafen. (SOWEIT war ich noch wach).

    Dann habe ich die ganze Zeit überlegt: "hoffentlich, trete ich nicht auf meine Kontaktlinsen am nächsten Tag." Und irgendwann hatte ich das Gefühl, jemand anderes wäre in meinem Zimmer gewesen. Es war wie bei ner außerkörperlichen Erfahrung, nur sehr "unklar", also ich habs nciht richtig wahrgenommen, und auch jetzt ist dieser Gedanke, dass jemand in meinem Zimmer war und wohlmöglich auf die Kontaktlinsen treten könnte, nur ein kleiner Schein meiner Erinnerung. Fest steht aber, dass ich im Anschluss eine ganze Reihe von Menschen kennen gelernt habe (die ich teilweise schon kannte, teilweise waren sie mir fremd), die alle verwickelt waren in eine ganz persönliche Form von Katastrophen. Es war wie eine Aneinanderreihung von bereits geschehenen Ereignissen, beziehungsweise derzeit ablaufenden Ereignissen. Ich war im Traum immer Zuschauer. Habe zwar teilgenommen, Mitgefühl gespürt, aber es hatte mich nie direkt betroffen.

    Als erstes träumte ich von einem Jungen Mann, den ich gut kenne, der Krebs hatte. An diesen Teil erinnere ich mich nur schwach, aber dass der junge Mann hoffte, den Krebs zu besiegen, daran glaubte er, aber seine Familie eher weniger - sie weinten oder so.


    Als zweites kam ich in eine sehr dürre Gegend. Hier waren die Menschen arm. Sie haben Tiere getötet - wie sich rausstellte, waren es nicht ihre eigenen Tiere, es war verboten, was sie taten, aber sie hatten Hunger und Durst. Die Tiere wurden schlecht behandelt. Alles sollte schnell gehen, die Menschen hatten Hunger und quälten die Tiere dadurch, dass sie sie durch ihr Übermaß an Hunger nur umständlich, wenig vorsichtig töteten oder einsperrten. Ich erlebte also am Rande den Hunger der Menschen, und zum anderen einen Teil von dem Leid der Tiere. Ich war aber auch hier nur Zuschauer, sah zu und keiner hatte Verständnis dafür, dass ich diese Not nicht verstand.

    Als drittes wurde auch mir etwas zu Essen / Trinken angeboten. Dafür wurde ein Rind (naja, irgendwie komisch) hinzu geholt und es sollte Milch spenden (jedenfalls so etwas in der Art) und die kam in eine Schale, unterhalb der Schale war etwas zu essen. Man wollte also quasi mir gastfreundlich entgegen kommen, aber ich wollte das nicht essen (weil ich den Anblick des Leides irgendwie zu erschreckend fand.) Das war der Teil, in dem die die Menschen mit nicht verstanden, mich argwöhnisch ansahen. Es war alles nicht sehr schön. Ich wollte mich zwingen, etwas davon zu essen, aber ich sah das Gesicht dieses Rindes, das anfangs noch aussah wie ein Rind. Aber auch das Tier sah mich an, wie es da quasi lag und darauf wartete, dass es geopfert wurde. Ich sah, das Tier litt ganz ungeheuerlich, wurde allerdings auch immer menschlicher, bis es fast schon ein menschliches Gesicht hatte. Vielleicht war es auch nur aus meiner Sicht fast schon menschlich, jeder andere hätte das nicht verstanden. Es sagte mir: "los, trink schon von der Milch. Ihr Menschen mit euren Händen wie Klauen, ihr seid...." was das Tier zum Schluss gesagt hatte, weiß ich nicht mehr, es hatte nur MICH mitleidig angesehen.

    Ich ließ das Tier laufen (eine Untat gegenüber den verhungernden Menschen, die mir quasi gastfreundlich zu Essen gegeben haben), Aber ich dachte: "Es ist ja unfassbar, so eine Gemeinheit, so grausam mit Tieren umzugehen. Als nächstes sah ich jedoch, dass die Menschen hier gewaltigen Hunger hatten - ich an ihrer Stelle hätte vielleicht genauso gehandelt. Und dann sah ich eine riesengroße Welle in weiter Ferne!

    Und erst ab hier war ich selbst betroffen. Ich befand mich wieder zu Hause in meiner Stadt, wollte nicht glauben, was ich sah. Meine Familie und einige andere Menschen rannten in eines der Häuser. Ich hatte nicht schnell genug reagiert, als ich auch dort hinein wollte, hatten sie die Türen schon geschlossen. Die Welle war so gewaltig hoch, ich kann das nicht beschreiben. Genau genommen kann ich nichts vom Traum richtig beschreiben. Ich dachte mir: auch in den Häusern haben wir keinen Schutz, rannte aber ein Haus weiter, wo noch Leute reingelassen wurden, die Türe wäre auch fast zugemacht worden, aber mich ließ man noch hinein. Und da war die Welle auch schon... man sah es durch das Glas, wie das Wasser an den Häusern vorbei schlug, man sah, wie Risse in den Glasfenstern entstanden. Ich dachte mir: "Das war doch klar, nie kann ein Haus so eine Menge an Wasser überstehen." DIe anderen im Haus und ich wir suchten den höchsten Platz, wo das Wasser nicht hinkonnte. 5 Stockwerke hoch. Hier sahen wir, wie das Wasser und die Welle auch an unserem Haus vorbeigezogen war. Ich wagte zu sagen: "das schlimmste haben wir überstanden." Die anderen waren sich da aber nicht so sicher. Es war ein komisches Gefühl, alles war so echt. Und immer wieder - sogar jetzt noch - habe ich das Gefühl, dass ich nichts weiter als die Wahrheit erlebt habe, bzw. etwas, was noch wahr werden konnte. Ein Mann im Haus legte mir den Arm um die Schulter, zeigte Anteilnahme, es war ein Gefühl des Zusammenhalts.

    Ich verbrachte solange in diesem Zusammenhalt-Gefühl, bis ich irgendwann wieder in meinem Bett lag und mich immer und immer wieder fragte: "WAS habe ich da nur erlebt!!!"

    Ich meine: Menschen erkranken an Krankheiten. Das ist Fakt!
    Tiere werden gequält! Auch Fakt
    Tiere werden gegessen! FAKT FAKT FAKT (und in den letzten Stunden ncoh einmal ganz besonders gequält, wenn sie Pech hatten)
    Auf der einen Seite der Welt werden Tiere getötet - auch brutal - WEIL die Menschen dort an Hunger leiden
    Auf der anderen Seite der Welt (und das war es wohl, was das Tier, das so menschlich aussah mir sagen wollte) werden Tiere nicht minderstark gequält, auch wenn ich als Endverbraucher davon nichts mitkriege. Ich gehe ja nur in den Supermarkt und kriege alles, was ich will, schnell verpackt serviert! Ach wie praktisch! Das Leid ist aber dennoch vorhanden. Wie gesagt: ich bekomme von alledem nichts mit.

    Doch erst das mit der Überschwemmung würde auch mich treffen. So als wäre alles andere tatsächlich weit weg von mir, aber diese Katastrophe zum Schluss würde mich betreffen, uns Menschen.
    Aber zum Schluss der fremde Mann, der mir ein Gefühl tiefster Verbundenheit gab, indem er mich an der Schulter berührte, könnte ja dafür stehen, dass wir Menschen dieses Ziel in naher oder ferner Zukunft erreichen werden. Verbundenheit untereinander.

    Also wie gesagt: das alles war nur ein Traum, NUR, Aber er spiegelt ja auch soviel wahres wider. Vielleicht werden Überschwemmung und Verbundenheit untereinander auch noch wahr werden, jedenfalls für uns Menschen, die wir uns jetzt noch als die "besonderen" ansehen. Der Traum hat sich jedenfalls genau so angefühlt, total echt, total wahr. Und vielleicht wird davon nix passieren. Ich für mich finde den Traum aber äußerst lehrreich!

    Grüßle Phineas
     
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