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Was fällt auch zu diesem Traum ein?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Nasti, 2. August 2019.

  1. Nasti

    Nasti Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2009
    Beiträge:
    211
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    ganz ganz selten träume ich Träume, die mich nachdenken machen, was sie bedeuten könnten. Meist träume ich wunderschön.

    Heute hatte ich wieder mal eine schrecklich , schlaflose Nacht, mit der ganzen Latte an Symptomen, die mir noch das Leben schwer machen.
    In der Früh schlief ich noch zwei Stunden , und in dieser Zeit hatte ich diesen Traum. Wäre er im Kino gewesen, dann wohl erst freigegeben ab 16.
    Auch wenn Teile an einen Albtraum erinnern, ich hatte kein Albtraumfeeling, als ich aufwachte. Schön ist die Erinnerung daran , aber dennoch nicht.

    Da ihr mich nicht kennt, wären eure spontanen Interpretationen dazu, sehr interessant.
    Vielen Dank! :)

    Hier also der Traum:

    .. ich war im Garten eines Hauses, ich glaub ich kroch, ich kann mich nicht mehr erinnern, auf jeden Fall berührte mein Arm wohl eine Pflanze, einen Kaktus glaube ich, auch daran kann ich mich nicht mehr erinnern, auch im Traum nicht, nur dass ich danach in der Armbeuge und weiteren Teilen des Innenarms Stacheln in der Haut und einen Ausschlag hatte. Es brannte wie Feuer.

    Von irgendwo her erfuhr ich dass das wohl dieses "Tier" gewesen sein muss - im Traum fiel die Bezeichnung "Tier" nicht, aber mir fällt keine bessere Bezeichnung ein - dass also dieses Tier, ein sehr kleines Tier wohl, ein kleines Wesen, eine Bedrohung vor allem für die kleinen Kinder wäre, die dort oft spielten.
    Und dann konnte ich beobachten - als würde ich es in den Nachrichten sehen - wie dieses Tier, sobald es mit einem anderen Tier an der Schnauze in Berührung kam, dem anderen Tier in einem Rutsch alle Eingeweide aus dem Körper zog. Aus der Schnauze/aus dem Mund floss oder wälzten sich die Eingeweide heraus.
    Ich dachte nur, nein, in meinem Fall, muss es wohl nur dieser Kaktus oder anderes Giftiges gewesen sein.

    Plötzlich befand ich mich in einem riesigen Gebäude. Wie eine Schule. Mit vielen Zimmern. Ich suchte das Zimmer des Notarztes.. Fand es bald. Und bat ihn mir die Stacheln aus der Haut zu ziehen.
    Er tat es nicht, ich weiß diese Stelle im Traum nicht mehr genau, ich verliere schon die Erinnerung daran, ich weiß nur, dass ich mir dann eine Pinzette nahm und es selber machen wollte. Da oder schon vorher sah ich dass auch der andere Arm, ganz rot war, ganz entzündet, aber ohne Stacheln. Niemand wollte mir helfen.
    Plötzlich war ich in einem Haus oder zweistöckigen Wohnung von A. ( A.hab ich seit fast zehn Jahren nicht mehr gesehen. Vielleicht tauchte sie im 'Traum auf, da ich ihr Bild, unsere Nachrichten, auf whatsapp manchmal sehe)
    Sie hatte im Traum auch eine Tochter, zirka acht Jahre alt.
    Auch da fehlen mir Stücke des Traums. Und auch da sah ich - als würde ich Nachrichten schauen, dass sie sich das Leben genommen und ihre Tochter mit den in den Tod gerissen hat. Ich schaute beim Fenster runter in den Hof und sah Beine und Hände aus einer Mülltonne ragen. Aber es waren Beine und Arme einer Schaufensterpuppe, keine menschlichen.

    Kurze Zeit später war A. wieder da. Es stimmte also nicht, dass sie tot war.

    Ich war verzweifelt, wie auch jetzt im wirklichen Leben, fand niemanden, der mir half, immer noch die Stacheln im Arm und eine Pinzette in der Hand. Ich sagte ihr, wie gut sie es hat, wie ich sie beneiden würde um ihr Leben. Sie drehte fast durch, als ich das sagte, dann sang sie jemandem - ein Lied. Es war noch ein Mann im Raum, auch plötzlich. Ihm und mir sang sie dieses Lied, erzählte ihre Geschichte in einem Lied. Dass sie überhaupt kein Geld hätte, dass alles was wir hier sahen, auf Pump gekauft wäre, und dass auch sie sich verkauft, als Prostituierte arbeitete, um irgendwie über die Runden zu kommen. Während sie das sang, bzw als sie diesen Teil erzählte in diesem Lied, begann dieser Mann, ein ekliger, fetter, alter Mann, sie zu vergewaltigen.
    Ich ging dazwischen, schrie , entwickelte eine immense Kraft, zog ihn von ihr runter und schmiss ihn aus dem Haus.
    Später - oder war es davor ? - wollte ich in diesem Haus bleiben und mir endlich diese Stacheln aus der Haut ziehen. Niemand fand sich, der das für mich tat und ich bekam immer wieder weder die Zeit, noch den Raum, es selbst zu tun, weil ich auch nach der Pinzette immer und immer wieder erneut suchen musste. Ich wurde auch aus diesem Raum geschmissen, Anne brauchte ihn für irgend etwas. Hier konnte ich also auch nicht bleiben.
    Ich packte dann alles zusammen, was noch von mir war in diesem Haus und wollte es verlassen, Wollte woanders hin, In des leerstehende Haus meiner Eltern? Ich weiß es nicht mehr. Den Rest, das Ende des Traumes - aber wenn war es ohnehin ein offenes Ende, glaube ich - hab ich vergessen.
     
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  2. evamaira

    evamaira Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    2.277
    Ort:
    Phönixland
    Liebe @Nasti
    was für heftiger, anstrengender Traum, der hätte mich auch ins Grübeln gebracht.
    Du schreibst, dass Du in der letzten Nacht lang nicht schlafen konntest (ich auch nicht) und dann in zwei Stunden Schlaf (so auch bei mir) diesen denkwürdigen Traum hattest.
    Ich habe die vergangenen 48 Stunden als eine Phase erlebt, in der nicht nur ich mich, sondern sich auch Bekannte, durch eine Menge energetischen Schutt durchquälten.
    Ich vermute, dass Du dies auf eine gewisse Weise mitbekommen hast. Das ist das Eine.
    Zur Deutungshilfe - ich sehe bestimmte Themen in dem Traum, die Du in Symbolsammlungen oder in Deinem Geist einmal "nachschlagen" kannst, ob diese Themen gerade für Dich in einem anderen Zusammenhang innerlich durchgewälzt werden:

    Innen-Außen-Konflikte
    Gewalterfahrungen
    Erde und Feuer (als Element und Energie)
    "Endzeitstimmung"
    Krieg
    Tod und Auferstehung
    Physisches Ungleichgewicht (Kreislauf, Verdauung, Stoffwechsel - irgendwas durcheinander)
    Alte und neue menschliche Kontakte
    Freundschaft und Familie
    sozialer Zusammenhalt und Nicht-Zusammenhalt, privat und gesellschaftlich

    Mir leuchten diese Themen entgegen und wenn ich ein so heftiges Traumbild mal habe, genau wie Du träume ich ansonsten "schön", dann deute ich es für mich so, dass mein Geist und meine Seele im Turbowaschgang etwas verarbeiten und emotionales, was man sich nicht bewußt macht, mal hochspült und zeigt, wie es einem mit all der Informationsflut, der man tagsüber ausgesetzt ist, innerlich umgeht und tatsächlich dazu steht.

    Wenn ich im Traum eine Person sehe oder höre, die ich tatsächlich lange nicht gesehen habe und wo es keinen Kontakt gibt, dann ist das nur in seltenen Fällen tatsächlich die Person selbst, die "gemeint" ist. Meist handelt es sich darum, dass ich einen Menschen neu kennengelernt habe und im Schlaf durchwühlt mein Hirn die "Datenbank" nach "Ähnlichen", damit ich den neuen Menschen einordnen bzw. in mein Gedächtnis aufnehmen kann.

    In irgendetwas aus dem Traum findet sich sicher eine Information, die Du tagsüber oder beim Nachtswachliegen gesucht hast. Es ist nur nicht so leicht, aus der Bilderflut eine Antwort rauszufischen.

    Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und vor allem ein erholsames Wochenende. Damit Du Dich von dem Traumbild erholen kannst.

    Viele liebe Grüße
    Eva
     
  3. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    719
    Interessant, naja, wenn Spekulationen ins Blaue hinein von Interesse sind...
    Gerade weil man nichts weiß von dir, kann man zu deinem Traum nur ganz allgemein etwas sagen. Und damit in die falsche Richtung gehen.

    In der ersten Szene ziehst du dir eine Verletzung zu am Arm. Arme symbolisieren die Handlungsfähigkeit, und die ist dann wohl eingeschränkt bei dir. Du fühlst dich in deiner Freiheit, dein Leben selbstbestimmt zu leben, behindert.
    Und das den ganzen Traum durch. Heißt, was immer du anstellst, und das ist viel, es wird nicht besser.

    In der Szene mit dem Tier, das anderen Tieren die Eingeweide herauszieht, ist eine deiner Ängste dargestellt, deiner Lebensängste. Dieser irgendwie und irgendwann gemachten Erfahrung kannst du ausweichen aktuell.
    Möglich, dass es sich auf den Gallenreflux bezieht, den du an anderer Stelle ausführlich besprichst.

    Die Schule, das ist dein Lebensgebäude. Hier lernst du sozusagen deine Lektionen. Du suchst Hilfe wie im realen Leben, findest sie aber nicht. Das ist wohl auch dein Empfinden für deine Situation im realen Leben.
    Also versuchst du dir selbst zu helfen. Und auch das klappt nicht.
    Die stille Verzweiflung darüber, das ist es, was dir einen solchen Traum beschert hat.

    Die Szene mit A. krönt das niederdrückende, als aussichtslos empfundene Gefühl. Sie stellt stellvertretend für dich etwas dar, was man dir nun wirklich nicht näher erklären kann unbekannterweise. Selbstmord, der doch keiner ist, Prostitution, Vergewaltigung.......
    Was war vor ca. 9 Jahren?

    Nasti, du brauchst Hilfe. Nicht nur körperliche Hilfe. Ein ehrliches, offenes Gespräch wäre ein Anfang...
     
  4. ABvonZ

    ABvonZ Guest

    Und dann dreht's sich herum:

    Das will doch sicher heißen, sich auch diesen zu stellen, wie sich den schönen Träumen gestellt wird, sich mit diesen auseinanderzusetzen.

    Das ist es eigentlich immer, außer in Ausnahmefällen, wenn's mal besser ist, es vorerst für sich zu behalten. Jetzt aber ist die Träumerin so sehr erschrocken, dass sie vom sonst Schönen abgeht und das Schreckliche offenlegt.
    Wird polarisiert, wird der Gegenpol sich irgendwann bemerkbar machen und zwingt dann zu etwas, was verdrängt worden ist.

    Die Stacheln waren es wohl ähnlich wie eine Akupunktur, die dir die Kräfte verliehen haben, die dich angestachelt haben, einmal aktiv zu sein und gegen Unrecht anzugehen. – Musst du wohl in deinem Leben häufiger angestachelt werden? Ist das der ungelebte, ungeliebte bis verleugnete Pol?

    Die Notwendigkeit, angestachelt zu werden und gewissermaßen gestachelt zu sein und zu bleiben, wie in der Schule etwas zu erlernen, mit einem Ungewohnten, das hier die Stacheln sind, umzugehen, wäre meinerseits spontan dazu zu sagen.
     
  5. Nasti

    Nasti Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    211
    Liebe Eva,

    da ist einige dabei, das stimmig erscheint. Leider kann ich auf vieles nicht so eingehen, wie ich gerne möchte, weil das zu privat fürs www wäre.

    Was die Freundin betrifft, das sehe ich auch wie Du. Meist haben bestimmte Menschen in Träumen gar keine Bedeutung, sondern sie stehen nur für etwas. So auch da.
    Ich hab mir mittlerweile gedacht, dass diese Stacheln von dem Kaktus, also der Fakt, dass sie mir niemand entfernen möchte und ich auch keinen Platz woanders finde, wo ich sie mir in Ruhe entfernen kann, dass das sinnbildlich ist für meinen gesundheitl Zustand (hat auch viel mit Ängsten zu tun... wobei vieles bestimmt ausgelöst durch das Geschehen im Darm. Wenn der Darm sogar Depressionen auslösen kann, dann bestimmt auch Ängste verstärken,Histamin ohnehin! ) , daß es keinen Sinn hat woanders hin zu "flüchten" und dort eine Lösung zu finden, oder jemanden zu fragen, und mir von dort Lösung zu erhoffen, sondern, dass ich das ganz allein kann und auch tun muss.

    Dieses fast schon Ausspeien der Innereien hatte im Traum gar nix Ekliges, da das Innenleben so aussah wie das Außen. Also da kam was Felliges raus. :) und nix blutiges.

    So einen heftigen Traum hatte ich glaub ich noch nie, aber unangenehme Träume hab ich dann - wenn ich Darm Alarm ist und Histamin hochschießt, wenn mich das nicht schlafen lässt und ich dann doch in der Früh noch kurz schlafe, dann hab ich solche Träume. Und da die physischen Symptome ja Entgiftungssymptome sind, ordne ich die Träume auch so ein.

    ganz liebe Grüße!
    Nasti
     
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  6. Nasti

    Nasti Aktives Mitglied

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    211
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    Das find ich jetzt ein bißl übertrieben. ;-) Aber keine Sorge, ich hab einen tollen Freundeskreis und nicht allein.
     
  7. Nasti

    Nasti Aktives Mitglied

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    211

    Hmm, also das hab ich nicht so empfunden. Die Stacheln waren etwas, das mich behindert hat und das wirklich schmerzte , wie Verbrennungen. Angestachelt werden zu etwas.. .. Das brauch ich eigentlich nicht, wenn mir nicht gesundheitl noch Grenzen gesteckt sind, dann mach ich immer, was ich will und trete sofort bei Unrecht ein und tu was, wenn ich kann. Eher müsste man mich wohl manchmal zurückhalten, statt anstacheln. :)
     
  8. ABvonZ

    ABvonZ Guest

    Gut, dass du das erwähnst. Die im Traum auftretende Schule soll ja wie die Schule im Realen lenkend sein. Nicht bremsen der Kräfte, sondern sie rechtens lenken. Werden sie nicht rechtens gelenkt, kann das in einer Katastrophe enden, die die Traumbilder ja zeigen. Insofern ließe sich sagen, es handelt sich um einen Warntraum, der zeigt, welches Potenzial zwar da ist, dem aber die Lenkung fehlt.

    Die neun Jahre sind nicht unbedeutend, wenn man die Zahlsymbolik kennt. Alles neu macht die neun nach nun dieser Zeit. Darum stelle auch ich die Frage, was war geschehen?
     
  9. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    719
    Übertreiben? Wenn man nur die Symbole des Traumes hat, schlussfolgert man eins zu eins daraus.
    Du warst den ganzen Traum über in einer Notsituation und die konntest du nicht beenden.
    Der Traum war das Ergebnis deiner körperlichen Symptome? Dann wäre er nur ein wirres Fantasiegespinst und hätte keine Bedeutung.
    So etwas gibt es nicht. und das weißt du auch selber, sonst hättest du den Traum nicht hier eingestellt und nach Interpretationen gefragt.

    Jeder Traum, der erinnert wird, enthält eine Botschaft, eine Info für den Träumer. Und dieser Traum zeigt seine Info recht eindringlich.
     
  10. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Neun Jahre, das soll keine Zahlensymbolik sein.
    Die A. im Traum hatte eine achtjährige Tochter, die es real nicht gibt. Also wurde sie vor ca. neun Jahren schwanger.

    Und da diese A. die Träumerin symbolisiert, bezieht sich das „schwanger“ werden auf Nasti.
    Schwanger natürlich im übertragenen Sinne.
    Warum es gerade diese A. ist, die Nasti als Bild für eigene Befindlichkeiten vor sich selbst hinstellt, das kann Nasti nur selbst oder man zusammen mit ihr herausfinden.

    Eine andere Person als Symbol für sich selbst zu sehen, dieses Traumbild wählt man, um sich selbst mit einiger Distanz von außen anschauen zu können. Kommt öfter vor. Hat einen Grund.
    Wie alles im Traum hat auch diese real nicht existierende Tochter eine konkrete Bedeutung.
     
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