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Ich träumte Ihren Tod

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von taimie, 22. April 2015.

  1. taimie

    taimie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2006
    Beiträge:
    8.341
    Ort:
    Vienna calling......
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    Als ich Anfang März einen Traum hatte, schrieb ich hier, was das zu bedeuten hat. Man sagte mir ich muss etwas loslassen, da wird mir etwas gezeigt. Leider wird mir damit nur eines gezeigt, das das was ich geträumt habe, wahr wird.

    Meine Großmutter liegt seit 2 Tagen im Sterben. Sie wurde vor 3 Wochen mit einem akuten Nierenversagen ins Spital eingeliefert, da Sie aber eine Herzverkalkung hat, kann man Sie nicht an die Dialyse anschließen weil das Ihr Herz nicht aushalten würde. Zusätzlich hat Sie Wasser im Körper. Vor 2 Wochen wurde uns gesagt das sich Ihre Werte gebessert haben, man munkelte schon über eine Entlassung, alleine wohnen, war von Anfang an klar das Sie das nicht mehr kann. Wir machten uns auf die Suche, haben alles in die Wege geleitet, und haben ein familiäres Heim in Wien gefunden, das Einzelzimmer für Sie wurde auch schon ausgesucht, weil wir nicht wollen das Sie mit mehreren in einem Zimmer liegt. Die Kosten wären egal gewesen.

    Am Sonntag waren wir wieder bei Ihr, Sie war mit Ihren fast 90 an diesem Tag recht fidel drauf, klar, Sie sprach in der Symbolsprache mit uns, Sie erzählte schon davon das Sie mit einem Flugzeug vom Balkon abgeholt wird, oder Sie die Schwester aus der Steiermark kannte, in der ersten Zeit wussten wir nicht damit umzugehen was Sie uns eigentlich damit sagen will, das Sie sich auf die Reise macht.....und das Wort Tod oder Sterben nicht ausprechen mag. Oder Sie wollte immer Heim, wenn man zu Ihr kam, sass Sie auf dem Rand vom Bett, Ihre Handtasche umgehängt, und weinte, Sie müsse nachhause....so dringend nachhause.

    Sie hat am Sonntag viel gegessen, wollte sogar ein Bier, das wir Ihr nicht geholt haben wegen der Medis, aber dann wollte Sie ein Eis, und hat dann mit viel Genuß das Eis gegessen, wir haben noch gesagt, wir wissen das wir unsere Oma geistig nicht mehr wieder bekommen, aber wenn wir Sie soweit Fit bekommen, dann wird es schon wieder. Hoffnungen......Verzweiflung? Am Abend dann, nachdem wir mit Ihr im Rollstuhl eine große Runde gefahren sind, hat Sie zu mir gesagt: Kinderl, jetzan bin i satt, guad woars! Sie hat auch verdammt viel gegessen an diesem Tag im Gegensatz zu den anderen Tagen. Sie sagte als wir im Wintergarten des Spitals gesessen sind: Schreibts es eh alles mit? Wenn ich heim komm, müssen wir alles bezahlen.... Das Sie sich auf das Sterben vorbereitet hat, wussten wir selbst am Sonntag nicht, seit Montag beschäftige ich mich mit der Symbolsprache wie man sagt.

    Montag kam der Anruf: Wenn Sie Ihre Mutter/Großmutter nochmals sehen wollen bitte kommen Sie, Sie ist sehr schwach. Sie haben seit Montag Ihre Medikation eingestellt. Wir sind an Ihrem Bett gesessen, haben mit Ihr gesprochen, ich habe Sie gestreichelt, Ihr gesagt das alles in Ordnung sei, das wir bei Ihr sind und das wir Sie lieb haben. Sie war am Montag nicht mehr ansprechbar, aber als wir Ihr gesagt haben das Sammy ( unser Hund ) und Mailo ( unsere Katze ) da sind, hat Sie gelächelt, es zumindest versucht oder wir haben es uns eingebildet.

    Wir sind jeden Tag bei Ihr, meine Mutter seit halb 9 in der Früh. Ich komme dann am Abend wieder zu Ihr. Man gibt Ihr mit einem Wattestäbchen Wasser, oder einen Zitronenlutscher, zu Essen bekommt Sie nichts mehr, dann das ware in "diesem Zustand" nicht mehr wichtig....Sie bekommt Schmerz und Beruhigungsmittel.

    Seit Montag warten wir.......wir warten auf Ihren Tod den ich geträumt habe....!
     
  2. tantemin

    tantemin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2010
    Beiträge:
    3.690
    Meine liebe,ich drücke dich und auch deine liebe Mama und Omi....ja,ich weiss wie es ist.....kann ich irgendetwas für dich tun?
    Selbstverständlich werde ich für euch beten....und dass alle guten Seelen und Helfer euch zur Seite stehen werden.
    Wie schön,dass deine Omi euch jetzt zur Seite hat...dass braucht sie und ist ungemein wichtig für sie und für euch....von Glück könnt ihr sagen,dass ihr in solch einer Konstellation zusammen seid.
    Vielleicht kannst du schon ein wenig zur Ruhe kommen,denn diese so wichtige Ruhe überträgt sich auf deine liebe Omi.
    Wie eng müsst ihr miteinander verbunden sein,dass du diesen vorausschauenden Traum hattest.
    Er sollte dir aber keine Angst machen....nein,ganz im Gegenteil er soll dich stärken....habe bitte keine Angst vor dem Tod!
    Wichtig ist nur versucht bei ihr zu sein.
    Alles Liebe dir und deiner Familie.
     
  3. tantemin

    tantemin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2010
    Beiträge:
    3.690
    Gibt es etwas neues?
     
  4. taimie

    taimie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2006
    Beiträge:
    8.341
    Ort:
    Vienna calling......
    Hallo meine Liebe

    Meine Oma ist am Samstag den 25. April 2015 zwischen 9 Uhr und 10 Uhr Abends verstorben. Genau kann man das leider nicht sagen........

    Aber Sie hat es geschafft, denn zu meiner Mutter sagte Sie am Freitag noch: Kumm gemma Kumm ( Komm gehen wir, Komm ! ), Sie war die 5 Tage also seit Montag eher in einem Komatösen Schlaf, kaum mehr wach, und wenn dann hatte Sie Schmerzen, und am Freitag war Sie zwischen den Opiat Spritzen, die gemischt waren mit Halozinogenen laut dem Arzt nicht mehr wirklich ansprechbar. ABER: Am Freitag sagte Sie zu meiner Mama eben: Kumm gemma, Kumm....und meine Mutter hat Sie gehalten weil Sie aus dem Bett wollte, und lag auf Ihren Brustkorb und das einzige was Sie in all der Zeit klar und deutlich sagte war: Ich kann nicht mehr. Sie hatte lange Atemaussetzer am Freitag das man glaubte das war jetzt Ihr letzter Atemzug....

    Meine Mama war so tapfer, jeden Tag von der Früh bis Spät war Sie bei Ihr, ich war auch bei Ihr aber meist nach der Arbeit und leider nur mehr für kurze Zeit. Meine Mama war am Samstag wieder bei Ihr, ich konnte nicht ...... nicht mehr. Und da hat Sie ganz ruhig geschlafen, meine Mama sagte richtig beängstigend ruhig.....ja und keine 2 Stunden später nachdem meine Mama das Spital verlassen hat, ist Sie gestorben.

    Meine Oma war so tapfer, denn vor dem, was Sie die letzten Jahre so Angst hatte, hat Sie geschafft, Sie führte zwar einen aussichtslosen Kampf die letzten Tage, aber Sie starb dann wann Sie es für richtig gehalten hat.

    Und laut den Ärzten hätte Sie schon vor 3 Wochen tot sein müssen, laut den Ärzten hätte Sie nicht mal die Nacht von Montag auf Dienstag mehr überlebt, und ob Sie es Ihnen bewiesen hat? Ja ich denke schon.......
     
  5. tantemin

    tantemin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2010
    Beiträge:
    3.690
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    Ich drücke dich so ganz dolle lieb:trost: wie tapfer und mutig ihr drei doch gewesen seid.
    Nun ist deine Omi bei all ihren anderen lieben,die schon vor ihr gegangen sind und dort wurde sie aufs herzlichste empfangen.
    Sprich nur weiterhin mit ihr,denn sie kann jedes Wort von dir hören.
    Wie du ja sicherlich weisst,meine Mutti ist vor vier Wochen entschlafen und ich durfte schauen,wie sie die Herrlichkeit betrat(wir waren an ihren Sterbebett zugegen)....vielleicht gibt dieses dir einen Quentchen Trost zu wissen;Es ist noch schöner dort,als wie schon erzählt wird.....
    Ich werde für euch die Fürbitte abhalten.

    kn5n-o-1ff1ssss.jpg In der Nacht und am Tag werde ich in deiner Nähe
    sein.
    Ich bin dein Licht in der Dunkelheit.
    Ich bin wach wenn du schläfst.
    Ich werde dich behüten. kn5n-o-1ff1ssss.jpg
     
    taimie gefällt das.
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