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Hohes Selbst

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von ~*KM*~, 15. Juni 2005.

  1. ~*KM*~

    ~*KM*~ Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2004
    Beiträge:
    101
    Ort:
    Köln/Bad Honnef
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    Hallo ^o^
    kann mir mal jemand sagen, wie ich Kontakt zu meinem Hohen Selbst aufbauen kann?
    thx
     
  2. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Hallo Km,

    das ist gar nicht so schwer nur schwer zu beschreiben.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Hallo KM!

    Das was man hohes Selbst nennt ist man im Prinzip schon selbst, aber es ist einem nicht bewusst was an der Aufmerksamkeit liegt. Bewusstsein ist eigentlich Aufmerksamkeit. Das was Du bist ist die Aufmerksamkeit die Du auf was auch immer richten kannst. Nun ist unsere Aufmerksamkeit sehr fixiert auf die materielle Realität. Die Aufmerksamkeit scheint eingeschränkt aber das stimmt nur zum Teil. Das erste ist: Der Wille setzt sich durch. Das soll heißen, das Dein Interesse an dem Thema sich in Deinem Leben bemerkbar machen wird. Dein Wille sucht einen Weg und zwar sucht er genau den der ihm entspricht. Wenn er sehr groß wäre, z.B. weil Du sehr leiden würdest könnte es sogar jetzt schon stattfinden, das Du Dich als das hohe Selbst erkennst und Freheit erlangst die ja eigentlich nichts anderes als eine Freiheit des Bewusstseins darstellt. Aber es ist normal denke ich, das man da eher einen Weg vor sich hat. Ich habe da schon ein paar Eindrücke sammeln können, die gleichzeitig kurz aber überwältigend waren. Hinter uns ist eine Art unglaubliches Selbstbewusstsein. Ich glaube jetzt wirklich das jeder Mensch in Wirklichkeit mehr Gott ist der Mensch spielt als das was wir normalerweise im Menschen sehen mit seinen Begrenzungen.

    Aber zurück zur Ausgangsfrage...
    Wie gesagt, es geht um Bewegung des Bewusstseins. Es geht alles um Aufmerksamkeit und wie man sie ausrichtet. Angenommen man will jetzt wirklich tief meditieren und richtig nach INNEN schauen um zu entdecken was man denn eigentlich ist. Man legt sich hin, macht die Augen zu und versucht es. Warum gelingt es nicht? Weil die Aufmerksamkeit nicht konstant bleibt. Du hast den Willen sie nach innen zu richten, aber eine Sekunde später richtet sie sich schon wieder auf einen Zweifel und Deinen Verstand. Ich habe festgestellt das sich das in Bahnbrechender Geschwindigkeit abspielen kann, so das man DENKT man meditiere, aber man tut es eigentlich nicht wirklich, da sie ständig springt. Es ist eigentlich egal worauf man sie richtet. Würde sie konstant auf z.B. einer Wunde an Deinem Finger gerichtet sein, würdest Du darin versinken und auch das erreichen was Du wünscht. Aber sie springt, in dem Fall zwischen Schmerz und Verstand hin und her. Und das ist übrigens der wahre Schmerz, nämlich die Bewertung dieser Wunde Deines Verstandes.
    Tatsache ist, das man ALLES tun kann um nach INNEN zu kommen nur nicht zweifeln. Es gibt keinen Weg als solchen. In einem Satz gesagt geht es glaube ich in der Essenz um totale Annahme. Es darf nichts geben was man verurteilt. Das muss man auf das Jetzt beziehen. Unter besten Umständen wäre der Wille, oder besser die Absicht genug. Das reicht bei den meisten eben nicht, da sie eben zweifeln dass das so einfach möglich ist, deshalb brauchen sie Techniken an die sie glauben. Wenn man das weiß kann man sich einfach fragen wie man selbst glaubt am weitesten nach Innen zu kommen. Es gibt da keine richtige Technik sondern nur DEINE.




    Ich mache es so: Meditiere und habe die Absicht möglichst tief zu kommen. Das mache ich praktischerweise in dem ich meine Gedanken beobachte, damit ich Zweifel sofort bemerke. Wie gesagt ist das Problem das die Aufmerksamkeit springt. Mal beobachtet man die Gedanken, dann kommt ein Zweifel und man ist "im Verstand" und emotional sozusagen angedockt. Emotion ist genauso ein Werkzeug wie Denken und beides greift ineinander. Sie zeigt Dir an, im Positiven wie im Negativen, wo Du keine Wahl hast, also wo Du an einem Glauben haftest. Das Paradox ist, das dieses emotionale Andocken eben die Bewertung ist die man unterlassen muss um tief zu kommen. Wenn man nun verurteilt das man einen Zweifel hatte und ihm emotionale Aufmreksamkeit geschenkt hat, ist man sofort wieder im Nächsten. Man sollte also versuchen sie einfach nur wahrzunehmen. Ganz gelingt das nicht, sonst wären es keine Zweifel. Es sind immer emotionale Gedanken die ungefragt ins Bewusstsein gelangen, auch wenn die Emotionen schwach sein mögen. Einfach anschauen und ziehen lassen. Derselbe Zweifel kommt selten zweimal wenn man ihn sich richtig bewusst gemacht hat.
    Je länger und öfter man das macht, desto bewusster und ruhiger wird man, und dann kommt man tiefer. Ich habe weniger das Problem mit Zweifeln, sondern eher, das ich fast auf einen Schlag tief komme was ein unglaubliches Erlebnis ist, aber sofort denke "WOW!" und dann bin ich wieder raus...
    Aber das ich das überhaupt denke ist auch schon wieder ein Zeichen das es eben ein Glaubenssatz ist. Glaubenssätze erkennt man übrigens sehr gut an "Man darf nicht..". Insofern ist auch "man darf keine Zweifel haben" einer. Denn richtiger ist: Man sollte Zweifel nicht bewerten.

    Viele Grüße,
    C.
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hm, so wie du fragst, klingt es, als seist du nicht Teil des Hohen Selbstes, sondern von ihm irgendwie abgetrennt. Denn wenn du ein Teil des Hohen Selbst bist, dann musst du ja gar nicht erst Kontakt aufnehmen - schliesslich musst du zu dir selbst ja auch nicht erst Kontakt aufnehmen, weil du unmittelbar eins mit dir bist -, sondern es genügt dann einfach aufzuhören zu glauben, dass du "nur" diese Persönlichkeit seist!
     
  5. ~*KM*~

    ~*KM*~ Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2004
    Beiträge:
    101
    Ort:
    Köln/Bad Honnef
    Der war gut *g*

    Ich hatte die Verbindung hergestellt, aber dann war sie weg und ich habe es seitdem nicht mehr hingekriegt und das macht mich traurig, weil ich es einfach nicht schaffe.
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Aber ich verstehe noch nicht ganz: Wozu denn "verbinden" wenn du schon das Hohe Selbst bist? Ich meine, seh es mal so: Du bist (unter anderem) dein Körper. Fändest du die Sache nicht auch etwas seltsam, wenn jemand zu dir käme und dich fragen würde, wie er sich mit seinem Körper verbinden könne? Ich meine, die Person ist ja schon ihr eigener Körper, wie also soll es denn dann möglich sein, sich mit dem Körper zu verbinden? Gib es denn ein "anderes Ich", das sich erst mit dem Körper verbinden muss? Eine Verbindung ist dann doch gar nicht erst notwendig, weil sowieso schon vorhanden!
     
  7. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Das kann man dann auf alles übertragen. Wieso meine Traumfrau in Afrika besuchen (um mich mit ihr zu verbinden... :rolleyes: ) wo wir doch sowieso eins sind? Es ist doch so: Man ist sich nur immer gewisser Anteile seiner Selbst bewusst, aber selten dieser Inneren Größe oder wie man es beschreiben will. Die Aufmerksamkeit ist nach aussen gerichtet und man muss sie nach innen richten um sich eben bewusst zu verbinden, die Verbindung die es schon gibt auch bewusst zu nutzen. Und das fühlt sich schon so an, als sei man "mehr".

    Und ich glaube auch, dass es für das ganz normale "reale" Leben sinnvoll sein kann, also man sehr vieles sehr viel besser bewältigt, wenn dieser Kontakt hergestellt ist. Insofern glaube ich das es sehr sinnvoll sein kann, diese Verbindung die natürlich da ist, nun aber zu finden und bewusst zu nutzen. Das gibt Sicherheit und eigentlich geht es fast um nichts anderes. Hat man Sicherheit hat man alles.

    Viele Grüße,
    C.
     
  8. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    @Condemn:
    Ich bin davon ausgegangen, dass mit dem Begriff "Hohes Selbst" sowas wie die WIRKLICHE Identität des Menschen gemeint ist. In diesem Fall gibt es tatsächlich nichts zu tun, als einfach aufhören zu glauben, dass man lediglich das Ich sei. Was sollte es auch sonst zu tun geben? Wie soll es möglich sein zu etwas Kontakt aufzunehmen, das du schon bist? Du kannst deine Füsse auch nicht "erreichen", denn du BIST deine Füsse bereits. Du bist von dir selbst ja gar nicht getrennt, wie also soll es denn gehen, mit dir in Kontakt zu treten? Einzig die Vorstellung aufzugeben, dass du von dir getrennt seist, das ist alles, was es zu tun gibt.

    Nur wenn das Hohe Selbst NICHT die eigene wirkliche Identität darstellt, nur dann braucht man damit in Kontakt zu treten. Dann aber ist es fraglich, was denn das Hohe Selbst überhaupt sein soll?
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
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    Ja, Du hast ja recht, aber dieses Aufhören zu glauben kann man ja allgemein nicht mit einem Fingerschnippen herstellen. Die meisten Menschen und ich glaube auch die meisten hier, wissen gar nicht das da mehr ist als das "äussere Ich". Man ist natürlich dieses hohe Selbst, genau wie das hohe Selbst Gott ist, wenn man mal nen bisschen weiterdenkt. Das ändert aber nichts daran das man es "gefühlt" nicht ist. Und darum geht es meiner Meinung nach... Das meinte ich mit dem Vergleich. Mir nützt es nichts wenn meine große Liebe in Afrika ist, zu hören das wir sowieso ungetrennt und eins sind, denn ich fühle mich von ihr getrennt. Das IST dann für mich mehr Realität als die "physisch Richtitge" das alles eins und ungetrennt ist.

    Ich glaube dass das "hohe Selbst" so etwas ist wie ein großes Bewusstsein das für uns erreichbare "Bewusstseinsbereiche" einschließt die uns aber momentan nicht bewusst sind. Sozusagen ein Bereich möglicher Bewegung wie ein Zimmer mit allem was man sich wünschen kann, in dem wir sozusagen aber die ganze Zeit "nur" auf ein Bild schauen das wir selbst malen, also unser äusseres Leben, aber nicht sehen was es da sonst noch alles gibt, um seine Kreativität vielleicht vollkommen anders auszuleben oder vielleicht auch Möglichkeiten um dieses Bild noch schöner zu malen.
    Es ist eien Sache der Aufmerksamkeit, die gleichzeitig unbegrenzt ist, aber sich irgendwie verfangen hat. Mir scheint es so, als würde man sie nach innen lenken und sehr schnell wäre man "weg" wo auch immer, würde sie nicht ungefragt immer wieder zum Verstand zurückkehren.

    Viele Grüße,
    C.
     
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