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Hört es irgendwann auf, weh zu tun?

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Lighthouse, 29. Juli 2007.

  1. Lighthouse

    Lighthouse Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2007
    Beiträge:
    127
    Ort:
    Österreich
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    Zum zehnten Mal hat sich jetzt der Todestag meines Vaters gejährt.
    Natürlich ist es so, dass wir inzwischen die meiste Zeit des Jahres "normal" leben. Die Erde dreht sich, und das Leben geht weiter. Ganz klar.
    Aber an diesem Tag an seinem Grab war es, als würd mir jemand buchstäblich das Herz herausreißen.
    Zugegeben: Damit hatte ich nicht gerechnet, nach doch so langer Zeit.
    Wird es irgendwann weniger schlimm? Irgendwann?
     
  2. DieWaldfee

    DieWaldfee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2007
    Beiträge:
    1.444
    Hi Lighthouse!

    Darauf würd ich dir sehr gern eine Antwort geben.. allerdings.. weiß ich es selber nicht..

    Ich denke mal, du bist wie ich ein sehr emotionaler Mensch.

    Ich glaube.. jeder Mensch geht anders "damit um".

    Ich sehe mich jetzt schon in Jahren.. auf den Grab meines Vaters stehen.. wo ich ihm sagen werde.. Hey Papa. Weißt du was. Du wirst Opa....

    Ich glaube.. hoffe.. dass dieser Schmerz ein wenig abnimmt mit der Zeit. Allerdings denke ich auch.. dass er nie vorüber gehen wird. Der Verlust eines Menschen ist groß.. die Lücke jedoch mit ihm umso größer..

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Liebe Grüße,
    Waldfee
     
  3. Landana

    Landana Guest

    Hallo,

    mein Papa ist jetzt seit über vier Jahren tod und es tut immer noch weh, aber man lernt jeden Tag ein wenig besser mit dem Schmerz zu leben.

    Es wird wahrscheinlich immer Tage der Tränen geben, genau wie es Tag des Lachens geben wird. Das Leben ist nicht nett.

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Liebe

    Landana
     
  4. Lighthouse

    Lighthouse Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2007
    Beiträge:
    127
    Ort:
    Österreich
    Danke euch für eure lieben Antworten! :liebe1:
     
  5. Heid

    Heid Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2007
    Beiträge:
    12
    Ort:
    südlich von Berlin
    1o Jahre, das ist eine lange Zeit,

    da habe ich ja noch was vor mir, sind es doch 2 Jahre die mein Mann gestorben ist und es ist mir immer noch als wäre es gestern
     
  6. dragona19

    dragona19 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2007
    Beiträge:
    23
    Ort:
    Offenbach am Main
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    Hallo ihr Lieben,

    ich bin neu hier.
    Habe so einiges von diesen Forum gelesen.
    Dieses Thema berührt mich auch. Meine Mutter ist vor 2 1/2 Jahren an
    Darmkrebs mit 66 Jahren gestorben.
    Mir kommt es wie gestern vor. Wie sie am Krankenhausbett lag, und mit vollen
    Bewustsein sagte, ich glaube ich werde sterben. Ich tröstete sie, indem ich
    sagte, mama, wir wissen nicht genau, wann wir sterben werden, ich kann ja
    vor Dir sterben, schau, ich brauche nur über die Straße zu gehen und ein
    Auto erfaßt mich. Ich wußte nicht, wie ich es sagen sollte, meine Tränen
    standen schon an den Augen.
    Dann am letzten Abend sagte sie, sag den Carlos (mein Sohn), dass er morgen
    zum Bahnhof kommen soll. Ich dachte mir nichts dabei. Dann am nächsten
    Morgen, war sie in Schlafkoma gefallen.Sie wußte also, dass sie von uns gehen würde. Sie bewegte nur ihre Arme, aber konnte nichts mehr sagen, die Augen waren zu, und atmete schnell.
    Sie wurde mit Hilfe des Arztes zu uns nach Hause gefahren, und sie starb
    in 1 1/2 Stunden später ganz friedlich, so als würde sie schlafen.
    Dann nach 4 Sekunden stillstand, sah ich wie sich ein leicht vanillefarbendes
    Hauch aus dem Gesicht hoch flog. Ich hatte zuvor sowas noch nie gesehen.
    Jetzt kann ich sagen, dass ich es glaube, dass es ein Leben nach den Tod gibt. Und das gibt mir die Kraft, dass meine Mutter nur mal rüber gegangen ist.
    Mein Vater trifft es natürlich am schlimmsten, aber auch ihn konnte ich etwas
    trösten, indem ich ihm sagte, dass mama ab und zu bei uns ist.
    Ich hoffe, daß ich ein wenig trost bringen konnte.

    Viel Licht und Liebe für euch alle und unsere Liebenden

    dragona19
     
  7. Serutena

    Serutena Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2007
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Würzburg
    Hallo,
    ich habe mich eben hier angemeldet... Vergangenen Mittwoch ist mein Vater gestorben... wenn ich das so schreibe kann ich es wiederum gar nicht glauben. Das kann doch nicht wahr sein! Noch vor 6 Wochen stand er in seinem Garten und war (scheinbar) gesund und so weit fit... dann zerfiel er im Krankenhaus immer mehr bis er dann im künstlichern Koma starb. Ich finde das so unbegreiflich. Der Schmerz ist unglaublich, er nimmt mir ab und zu richtig den Atem... gestern lag ich im Bett und konnte nicht aufstehen... ich lag da und mein Bauch fühlte sich wie eine riesige offene Wunde an. Bei mir hat es eben angefangen weh zu tun...
    Und Schuldgefühle kommen hoch... ich weiß, dass es nicht wahr ist, was sie sagen, aber sie kommen dennoch... hätte man nicht dies oder das tun können... dies oder das noch sagen können, bevor er dann im künstlichen Koma war... usw. Aber all das ist sinnlos.
    Ich hatte zu meinem Vater nicht immer ein gutes Verhältnis. In den letzten Jahren war es freundschaftlich, aber wegen der früheren Vergangenheit dennoch distanziert... ich bin ihm sehr ähnlich, beide introvertiert... so hatten wir es auch daher nicht einfach, miteinander umzugehen, offen aufeinander zuzugehen... dennoch habe ich immer tief im Herzen gespürt und genau gewusst, dass er mich sehr schätzt und liebt, und ich weiß, dass er dasselbe auch von mir wusste.
    Als er gestorben war, ist erst einmal alles aus mir herausgebrochen. Während die anderen wie versteinert dasaßen, konnte ich nicht anders, als laut loszuweinen und auch zu schreien... ich konnte und wollte das nicht unterdrücken... und damit löste sich auch die Versteinerung meiner Mutter und meiner Schwester und sie weinten auch... Am nächsten Tag nach einem heftigen Regenguss war da ein breiter, intensiver Regenbogen am Himmel, als ich mit meinen Hunden spazieren war... und auf einmal fühlte ich mich mit ihm so tief verbunden wie nie zuvor. Alle alten Geschichten, die nicht so schön waren, waren wie weggewischt, völlig unbedeutend, und es war da eine unbeschreibliche Liebe. Ich hatte immer Aggressionen gegenüber meiner Mutter... auch diese waren auf einmal völlig weg. Als hätte er sie mit nach drüben genommen, damit sie dort vergehen können...
    Sein Weggehen ist so schmerzvoll und doch so voller Segen... ich bin hin- und hergerissen...
    Schön, dass es dieses Forum gibt.
    Liebe Grüße an alle...
    Serena - Ute (Serutena)
     
  8. Serutena

    Serutena Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2007
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Würzburg
    Morgen ist die Beerdigung meines Vaters... und ich merke grade, dass ich total ANGST davor habe... ich möchte mich am liebsten verkriechen und es schon hinter mir haben... und in manchen Momenten will ich einfach nicht wahrhaben, dass er wirklich tot ist und nun beerdigt werden muss! Meine Mutter sagte mir vorhin am Telefon, dass sie auch Angst davor hat... Es ist alles so unglaublich... immer wieder schüttle ich den Kopf und kann es nicht fassen... Ich müsste wohl jetzt den Tod meines Vaters akzeptieren - das las ich irgendwo - aber ich will das eigentlich gar nicht!!! Ich will mich nicht damit abfinden, dass er nicht mehr da ist... und das gilt auch für alle anderen Menschen, für den Tod insgesamt...
    Mein eigener Tod macht mir keine Angst, ganz im Gegenteil... als Kind freute ich mich sogar darauf und auch jetzt - obwohl ich noch hier sein möchte - habe ich gute Gefühle, wenn ich daran denke, irgendwann zu gehen... Aber es aushalten zu müssen, dass andere vorausgehen, und nicht mehr hier sind... das ist einfach furchtbar und ganz unfassbar...
    Serena
     
  9. barni

    barni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2007
    Beiträge:
    1
    Hallo, ich bin ein Neuling in diesem Forum. Habe heute diese Seite entdeckt und mich angemeldet.

    Ich kenne mich nicht wirklich mit Foren aus, suche eigentlich ein gutes Medium und bin nun hier gelandet.

    Auf die Frage: Hört es irgendwann auf, weh zu tun? - darauf hätte ich auch gern eine Antwort. Ich habe meinen Sohn vor einem Jahr verloren und es hört nicht auf....weh zu tun, der Schmerz lässt nicht nach und die Sehnsucht wird immer größer. Manchmal ist der Schmerz so, dass ich denke, ich schaffe es nicht mehr, will zu ihm. Ich denke, das Menschen, welche niemals so einen Verlust erleiden mussten, diesen Schmerz niemals nachvollziehen können.Wie denn auch, das kann man einfach nicht erwarten.
    Malte brauchte nicht sterben, hätte er Hilfe bekommen. Ich komme mit dieser Situation nach einem Jahr noch nicht klar und werde es nie akzeptieren und begreifen können. Ich habe für mein Kind eine HP erstellt und dadurch viele liebe verwaiste Eltern kennen gelernt, sonst wüßte ich nicht wie ich diese Sehnsucht und diesen Schmerz aushalten könnte.
    Traurige aber liebe Grüße Barni
     
  10. Sternenfee

    Sternenfee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.167
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    Niederbayern
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    Hallo an alle
    ich habe nie verstanden wie meine Mutti nach 11 Jahren immer noch am Grab meine Omi geweint hat, jedes mal wenn wir am Grab waren war sie am Boden zerstört.
    Nun ist meine Mutti seit 14 Jahren nicht mehr bei mir und ich kann euch sagen es wird von Jahr zu Jahr schlimmer und schmerzvoller. Ich besuche ihr Grab nur noch 1 mal im Jahr, öfter kann ich nicht. Leider habe ich noch kein Mittel gefunden um den Schmerz zu stillen.
    Alles liebe
    Sternenfee
     
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