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Göttliche Steigerungen??

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von RitaMaria, 27. August 2005.

  1. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Hallo, Leute - ich denke da auf etwas rum und vl. könnt ihr mir da weiterhelfen, mit mir weiterdenken??

    Ihr kennt das Beispiel - ein tanzendes Staubkorn am Fenster, in dem seinerseits ein ganzes Universum verborgen ist und in dem wieder ein Fenster, in dem ein tanzendes Staubkorn am Fenster ein ganzes Universum beeinhaltet und so weiter und so weiter..
    Und eben auch umgekehrt. Dieses tanzende Staubkorn, das in einem ganzen Universum geborgen ist, das seinerseits wieder ein tanzendes Staubkorn ist, geborgen in einem ganzen Universum....

    In diesem Gedankenbild gibt es immer etwas ungleich größeres und etwas ungleich kleineres, das immer auch wieder seinesgleichen in sich birgt.

    Lässt sich dieses Denkbild auch umsetzen auf den oder das, was wir je nach An-Sicht das " Höchste Sein, Gott, Geist " oder wie auch immer nennen?

    Gibt es auch da immer noch etwas ungleich Größeres, das seinerseits wieder etwas in sich birgt, das noch ungleich größer ist, was dann wieder seinerseits.....

    Bedeutet das " Unendlich " - keit????

    Gespannt auf eure An-Sichten und Meinungen,

    RitaMaria
     
  2. SilentShadow

    SilentShadow Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2005
    Beiträge:
    117
    Ort:
    Unna (NRW, BRD)
    Der Gedanke, daß die Moleküle vielleicht winzige Sonnensysteme eines Mikrokosmos sind und unsere Sonnensysteme vielleicht nur Moleküle eines gewaltigen Makrokosmos sind und sich das ganze evtl. in mehreren Ebenen fortsetzt oder vielleicht sogar einen Kreis bildet, ist nicht neu.

    In der Magie gibt es den Grundsatz "wie oben, so unten" oder "Mikrokosmos=Makrokosmos" schon seit längerem, nachweislich ab dem 18. Jahrhundert (z.B. bei Eliphas Lévi).

    Du stehst mit der Möglichkeit eines solchen Weltbilds also nicht allein da.

    Ich halte es ebenfalls für möglich, wenngleich auch nicht für sehr wahrscheinlich. Außerdem liegt darin für mich nichts Göttliches (für mich existieren keine Götter), sondern es ist, wie z.B. ein Stein oder ein Baum, einfach Natur(-gesetz).
     
  3. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Das ist schon ein philosophischer Ansatz der in Richtung Gott (Ewigkeit, Unendlichkeit, Transzendenz) geht, liebe Maria. Aber "bedenke": Auch Philosophie ist nur blockierendes Denken :kiss3:
     
  4. Um auf die Moleküle zurückzukommen...

    Ich stelle mir das etwas anders vor:

    Wenn ich aus Billiarden solcher bestünde durch die ich meinen Körper als solchen oberflächlich betrachten kann, so besteht die Erde auf die ich herumlaufe, jeder Baum, jedes Lebewesen und alles was ich als "tote" Materie betrachte und auch die Luft, das Wasser, das Feuer - alles aus Molekülen, wodurch man trotz der sichtbaren Unterschiede - einfach alles ist.

    Nur, ob der Geist aus Molekülen besteht, dass bezweifel ich, da denke ich, es könne so sein, dass man unterbewusst über die eigenen Gedanken so eine Art "Befehl" sendet, damit sich die Moleküle zu entsprechend sichtbarer Materie zusammensetzen, um sich so zu zeigen, wie ich es unterbewusst gesendet habe...

    Lieben Gruss
    ;-)
    Maria
     
  5. Shontan

    Shontan Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2005
    Beiträge:
    59
    Ort:
    Umgebung Wien
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    Hallo RitaMaria…


    Vielleicht kann ich ja einen kleinen Anstoss für die Diskussion geben, würde mich sehr freuen.

    Nun, zum einen gibt es die von dir beschriebene Sicht der Dinge ja sogar schon in der Naturwissenschaft, man nennt das „Selbstähnlichkeit“ bzw. auch einen fraktalen Aufbau von Strukturen (Für alle denen dieser Begriff vielleicht noch nicht bekannt ist: Fraktale sind Strukturen die wiederum aus den selben Strukturen aufgebaut sind, daher der Begriff Selbstähnlichkeit), was man z.B. in der Natur an Blättern, Bäumen usw. beobachten kann.

    Das heißt aber auch, dass es bestimmte „Urformen“ oder „Urmuster“ geben muss, nach denen die uns wahrnehmbare Wirklichkeit gestaltet ist, und in der Tat hat dieser Gedanke, man höre uns staune (Ich tue das zumindest), auch schon in die Naturwissenschaft Einzug gehalten, nämlich als so genannte „Monaden“ (der Begriff stammt aus dem platonischen Weltbild und bezeichnet eben jene Urideen, also z.B. ist ein Kreis eine Monade welche sich im Ehering, in der Form unserer Iris, im Autoreifen usw. manifestiert), die als grundlegende Strukturen im Aufbau der Materie gesehen werden.

    Diese Tatsache ist in spiritueller Sichtweise natürlich schon seit spätesten Hermes Trismegistos „Tabula Smaragdina“ bekannt, auf welcher der von SilentShadow zitierte Satz „Wie oben so unten, wie innen so außen“ zu finden ist (Übrigens stammt diese Tafel aus vorchristlicher Zeit, denn Trismegistos wird schon bei den Ägyptern aus Thot identifiziert, die Analogienlehre existiert also schon bei weitem länger als seit dem 18 Jahrhundert, und auch Levi hat sich nur darauf bezogen).

    Du siehst also, deine Sicht der Dinge ist tatsächlich bereits verbreitet, ALLERDINGS bezieht sie sich IMMER auf POLARE WIRKLICHKEITEN, also auf das geschöpfte Sein welches sich im Wechselspiel von Ying und Yang ausdrückt, und daher von unserem ebenfalls polaren Bewusstsein (Soll heißen durch unsere „Identität“) wahrgenommen werden kann.

    Und genau hier sehe zumindest ich „des Pudels Kern“, denn du beziehst polare Betrachtungen auf nicht mehr polare Ebenen und nicht mehr als Individuum wahrnehmbare Dinge, soll heißen auf das höchste Mysterium welches wir hier Gott nennen.

    Ich meine wenn wir uns mal ansehen wie die Religionen und spirituellen Richtungen an dieses Thema herangehen, dann erkennen wir sehr rasch, dass sie dies stets auf „mystische“ Weise tun, dh. ab einem gewissen Punkt wechselt das WAHRNEHMEN UND DENKEN zu einem MYSTISCHEN ERKENNEN UND EINSWERDEN, was bedeutet, die polare Wahrnehmung und das Denken verschwinden, und der Betrachter eint sich mit dem betrachteten Objekt, die Seele kehrt zur Quelle, der Tropfen zum Meer zurück.

    Meine Anregung die ich also auf deine Frage erwidern möchte ist die, DASS DIE FRAGE FALSCH GESTELLT IST, dass du deine Sichtweisen auf göttlicher Ebene nicht mehr halten kannst, da die Parameter welche sie überhaupt ermöglichen, Polarität, Denken, Individualität, dort nicht mehr existieren, bzw. in einer Form existieren die wir nicht mehr „verstehen“ können, daher würde ich meinen:

    In Gott ist alles Eins, auch du (Wobei auch das nur Worte sind), doch du schließt aus einem Zustand des „Noch Nicht Eins Seins“ darauf wie das wohl wäre, und das geht nicht, DAHER…

    ab einem gewissen Punkt das Denken für die „ERFAHRUNG“ opfern, manches, und da bin ich mir wirklich sicher, KANN eben NICHT mehr „be – griffen“ werden und unterliegt lediglich der „Selbsterkenntnis“.


    Im Übrigen gibt es z.B. im Zen – Buddhismus sog. „Koans“, das sind Rätsel als Denkspiele, welche genau diese Art von „behinderndem Denken“ abstellen sollen, also z.B.

    „Wie klingt das Klatschen einer Hand?“ usw.

    Davon sind zahlreiche bekannt, vielleicht kommst du so in deinem Verstehen der Wirklichkeit weiter?

    Ich für meinen Teil verstehe dich jedenfalls gut, ich muss auch immer über alles nachdenken, und ich finde das kann und soll man auch, jedoch eben nur in bestimmtem Rahmen, denn ansonsten wird man, zumindest meiner Meinung nach, zum Opfer…


    In diesem Sinne liebe Grüße!!
     
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