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Gläserner Sarg

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Alissa80, 23. August 2008.

  1. Alissa80

    Alissa80 Guest

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    Hallo,

    mal wieder ein Traum, der mich beschäftigt und nicht loslässt und vielleicht hat jemand von euch ein paar Ideen dazu.

    Ich bin zur Beerdigung meines Lebensgefährten. Ich steh ganz allein am Grab mit einem Pastor. Der Pastor hält eine Grabrede, aber ich hör ihm gar nicht zu, sondern starre nur auf den gläsernen Sarg und sehe wie der Sarg langsam ins Grab gelassen wird. Der Sarg ist durchsichtig und ich kann in den Srag hineinsehen. Mein Freund liegt völlig nackt in dem Sarg. Ich sehe also, wie man den Sarg herunter lassen will und mir schießen immer wieder die Worte durch den Kopf... er ist nicht tot... los... mach die Augen auf, du bist doch nicht tot... und das wiederholt sich in meinem Kopf bis er plötzlich wirklich die Augen aufmacht und sich in dem Sarg bewegt, die Arme gegen die Seitenwände stemmt... dann bin ich aufgewacht mit dem Gefühl, er ist nicht tot und ihm gehts gut.

    Wie gesagt, dieser Traum lässt mich nicht los und vielleicht habt ihr eine Idee, was das bedeuten könnte. Ich würde mich über ein paar Anregungen freuen:)

    Info: Mein Freund ist vor 9 Wochen unerwartet verstorben. Er wurde nicht beerdigt, sondern seebestattet. Es kann also keine Aufarbeitung seiner Beerdigung sein.

    Liebe Grüße
    Alissa
     
  2. catwomen

    catwomen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2008
    Beiträge:
    1.185
    Ort:
    Baden Württemberg
    Hallo Alissa

    Ich spreche dir mein von Herzen kommendes Mitgefühl zu dem schmerzhaften Verlust deines Lebensgefährten aus.

    Bei deinem Traum handelt es sich nicht um die Aufarbeitung der Beerdigung.

    Kann es sein, dass Du ein disziplinierter Mensch bist, der sich sagt, es ist so, aber das Leben muss weiter gehen?

    Es handelt sich um die Aufarbeitung deiner Trauer, vielmehr das zulassen derselben.
    Kann es sein, dass Du dich deinen Gefühlen verschließt und damit einen Teil deines Selbst abtötest?

    Deine Seele sagt dir:

    Dein Lebensgefährte ist für dich nicht mehr zugänglich und Du musst Abschied nehmen von dieser gemeinsamen Lebensphase.

    Um aber mit dem Verlust fertig zu werden, ist es wichtig, dass Du die Trauer zulässt.
    Auch wenn der Schmerz sehr groß ist, wirst Du getröstet.
    Du schaffst es.
    Außerdem sollst Du dich mit der Wiedergeburt beschäftigen.
    Alles Liebe catwomen
     
  3. catwomen

    catwomen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2008
    Beiträge:
    1.185
    Ort:
    Baden Württemberg
    Könnte mir aber gut vorstellen, dass die Seebestattung auch ein Problem darstellen kann in der Trauerarbeit.
    Denn Du kannst nun auch nicht an sein Grab gehen, was für viele Zurückgebliebene ein Trost ist.
    Aber das musst Du für dich selbst beantworten.
    L. G. c.
     
  4. Alissa80

    Alissa80 Guest

    Hallo liebe catwoman,

    Ich spreche dir mein von Herzen kommendes Mitgefühl zu dem schmerzhaften Verlust deines Lebensgefährten aus. Ich danke dir:umarmen:

    Bei deinem Traum handelt es sich nicht um die Aufarbeitung der Beerdigung.

    Kann es sein, dass Du ein disziplinierter Mensch bist, der sich sagt, es ist so, aber das Leben muss weiter gehen? Ja, an manchen Tagen denke ich so, aber vielmehr im Sinne von akzeptieren. Ich hab seinen Tod mittlerweile akzeptiert. Noch vor ein paar Wochen konnte ich nichtmal das, sondern hab den Tod verdrängt und mir eingeredet, dass das alles nur ein Albtraum ist und er morgen wieder da ist. Aber es ist nicht so, dass mein Leben einfach weiter geht. Es ist eher zum stehen kommen.

    Es handelt sich um die Aufarbeitung deiner Trauer, vielmehr das zulassen derselben.
    Kann es sein, dass Du dich deinen Gefühlen verschließt und damit einen Teil deines Selbst abtötest? An manchen Tagen mache ich das bewusst so - einfach weil ich den Schmerz nicht mehr ertragen kann.

    Deine Seele sagt dir:

    Dein Lebensgefährte ist für dich nicht mehr zugänglich und Du musst Abschied nehmen von dieser gemeinsamen Lebensphase. Ich weiß, aber genau das tut sehr weh.

    Um aber mit dem Verlust fertig zu werden, ist es wichtig, dass Du die Trauer zulässt. Ich lass sie zu... Stück für Stück, aber manchmal kann ich einfach nicht mehr.
    Auch wenn der Schmerz sehr groß ist, wirst Du getröstet. Du schaffst es. Trost find ich in mir selbst... muss ich finden - soweit das geht. Im Grunde genommen, kann mich nichts trösten.

    Außerdem sollst Du dich mit der Wiedergeburt beschäftigen. Das ist ein schwieriges Thema für mich, weil ich nicht daran glaube, aber ich denke, wenn dem so sein soll, dann wird mir das Thema vor die Füsse fallen. Danke dir für den Hinweis... ich werde es im Hinterkopf behalten

    Könnte mir aber gut vorstellen, dass die Seebestattung auch ein Problem darstellen kann in der Trauerarbeit. Denn Du kannst nun auch nicht an sein Grab gehen, was für viele Zurückgebliebene ein Trost ist. Aber das musst Du für dich selbst beantworten. Ja, in der Anfangszeit war das schwierig für mich. Ich wollte das auch nie. Wir hatten auch oft drüber gesprochen, aber es war sein Wunsch, er ließ sich davon nicht abbringen und mittlerweile bin ich froh, dass er seebestattet wurde und sein Körper nicht unter der Erde liegt. Der Gedanke wäre für mich nicht zu ertragen... mittlerweile ist das so.

    Ich danke dir ganz herzlich für deine Deutung, die Anregungen und Hinweise... Du hast mir damit sehr geholfen.

    Ganz lieben Dank:umarmen:
    Alissa
     
  5. angel08

    angel08 Guest

    hallo alissa
    das dich nichts trösten kann glaub ich dir doch du darfst dich nicht verlieren denke immer an die schönen zeiten mit ihm .das wird dir bestimmt helfen. ich kann dir sagn das es ihm da wo er jetzt ist gut geht und es ihm an nichts fehlt.r ist glücklich das kannt du mir glauben
    lg angel08
     
  6. Osisis888

    Osisis888 Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2008
    Beiträge:
    152
    Ort:
    Oberösterreich
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    Hallo Alissa,

    mein herzliches Mitgefühl zu deinem Verlust. Ich wünsche dir viel Kraft in dieser Zeit und ein verständnisvolles Umfeld.

    Nicht umsonst gab es früher das Trauerjahr, in dem man Zeit hatte, die Tatsache zu begreifen, dass der geliebte Verstorbene in der physischen Welt nicht mehr existent ist.
    Da die Seele jedoch weiter lebt, kann er sich durchaus verständlich machen, vielleicht durch Träume, Gerüche, Klänge, ...

    Das habe ich jeweils nach dem Tod von meinen Eltern erfahren.
    Immer wieder sind mir Anektoten eingefallen, die Lachen und Weinen zugleich ausgelöst haben. Doch das Gefühlschaos klärt sich, alles wird wieder leichter, die Erinnerungen schmerzen mit der Zeit nicht mehr. :umarmen:

    Alles Liebe
     
  7. Alissa80

    Alissa80 Guest

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    Hallo angel08 und Osisis888,

    vielen lieben Dank für eure liebevollen und tröstenden Worte:umarmen: Ja, ich weiß, dass die Seele weiterlebt... und ich hab auch schon selbst Dinge zwischen Himmel und Erde erleben dürfen, wo mein Verstand sagt, das kann es nicht geben... und doch gibt es sie

    Ich weiß, dass es ihm gut geht, (hoffe es sehr) aber an manchen Tagen helfen mir all mein Wissen und meine Erfahrungen nicht, dann kommen Zweifel, es tut unheimlich weh und ich vermisse ihn schrecklich... und damit muss ich umgehen lernen...

    Vielen lieben Dank euch beiden:umarmen:

    Liebe Grüße
    Alissa
     
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