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Gibt es hier Buddhisten?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von naturverbunden, 3. April 2018.

  1. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
    150
    Ort:
    Wien
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    Gibt es hier im Forum eigentlich Buddhisten oder Buddhismus-Interessierte?
     
  2. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.881
    Ort:
    Abyss
    Mitnichten.

    Hier gibt es nur Egoisten und Egoismus - Interessierte.

    Informierend,
    der Crowley
     
  3. downsize

    downsize Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2017
    Beiträge:
    454
    ich bin sehr am Zen-Buddhismus und dem Daoismus interessiert.
     
    Jea-International und Nica1 gefällt das.
  4. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.580
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    sehr im Süden Deutschlands
    Am Buddhismus interessiert mich das Konzept der Leerheit bzw. des Abhängigkeitsverhältnisses aller Dinge. Das finde ich sehr spannend und verblüffend.
     
    naturverbunden gefällt das.
  5. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
    150
    Ort:
    Wien
    Ich ebenfalls! ;) Der Buddhismus hat etwas sehr spannendes.
     
  6. Solis

    Solis Guest

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    Ich interessiere mich für die Bedeutung des Buddhismus und sein Verhältnis zu anderen Religionen, insbesondere zum Christentum.
     
  7. plotinus

    plotinus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2018
    Beiträge:
    1.797
    Ein ernsthaft Meditierender, selbst wenn er im christlichen Kulturkreis steht, ist dem Buddhismus näher als dem Christentum.


    In seiner ursprünglichen Form, die aus der vorliegenden ältesten Überlieferung nur eingeschränkt rekonstruierbar ist, und durch seine vielfältige Fortentwicklung ähnelt der Buddhismus teils einer in der Praxis angewandten Denktradition oder Philosophie.

    Der Buddha selbst sah sich weder als Gott noch als Überbringer der Lehre eines Gottes. Er stellte klar, dass er die Lehre, Dhamma (Pali) bzw. Dharma (Sanskrit), nicht aufgrund göttlicher Offenbarung erhalten, sondern vielmehr durch eigene meditative Schau (Kontemplation) ein Verständnis der Natur des eigenen Geistes und der Natur aller Dinge gewonnen habe. Diese Erkenntnis sei jedem zugänglich, der seiner Lehre und Methodik folge. Dabei sei die von ihm aufgezeigte Lehre nicht dogmatisch zu befolgen. Im Gegenteil warnte er vor blinder Autoritätsgläubigkeit und hob die Selbstverantwortung des Menschen hervor. Er verwies auch auf die Vergeblichkeit von Bemühungen, die Welt mit Hilfe von Begriffen und Sprache zu erfassen, und mahnte gegenüber dem geschriebenen Wort oder feststehenden Lehren eine Skepsis an, die in anderen Religionen in dieser Radikalität kaum anzutreffen ist.

    Von den monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) unterscheidet der Buddhismus sich grundlegend. So kennt die buddhistische Lehre weder einen allmächtigen Gott noch eine ewige Seele.[12] Das, und auch die Nichtbeachtung des Kastensystems, unterscheidet ihn auch von Hinduismus und Brahmanismus, mit denen er andererseits die Karma-Lehre teilt. In deren Umfeld entstanden, wird er mitunter als eine Reformbewegung zu den vedischen Glaubenssystemen Indiens betrachtet. Mit dieser antiritualistischen und antitheistischen Haltung ist die ursprüngliche Lehre des Siddhartha Gautama sehr wahrscheinlich die älteste hermeneutische Religion der Welt
     
  8. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
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    150
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    Wien
    Mich würde das Verhältnis des Buddhismus zum Pantheismus sehr interessieren.
     
  9. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

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    sehr im Süden Deutschlands
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    Da kenne ich mich nicht so aus, ich verstehe die buddisthische Lehre eher als eine mehr rationale, auf Logik und Erfahrung beruhende, weniger glaubensgerichtete Philosophie, im Gegensatz zum blinden Götterglauben, der eine allmächtige, für sich stehende, unfehlbare, autoritäre Instanz voraussetzt, die irgendwie unsere Geschicke lenkt ohne dass wir selbst darauf einen Einfluss hätten, es sei denn wir verhalten uns gegenüber dieser Gottheit wohlgesonnen und gehorsam. Mir gefällt an der buddhistischen Philosophie, insbesondere am Aspekt der Abhängigkeitsbeziehung oder Leerheit aller Dinge, die Betonung der eigenen Urteilsfähigkeit und die Möglichkeit, selbst zu prüfen, ob ihre Argumente stimmig sind oder nicht.
     
    GreenTara, Jea-International und plotinus gefällt das.
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