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Buddhistin werden

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Nadj, 20. Mai 2008.

  1. Nadj

    Nadj Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2008
    Beiträge:
    74
    Ort:
    Nürnberg
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    Ich habe mich in letzter zeit viel mit dem Thema Buddhismus beschäftigt und ich weiß das man auch in Deutschland Buddhist werden kann was sagt ihr dazu ??
     
  2. opti

    opti Guest

    Warum spricht der Buddhismus dich denn so an? Welche Vorstellungen hast du vom Buddhismus?
     
  3. Juddl

    Juddl Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2004
    Beiträge:
    100
    Hallo Nadj,

    Du kannst Dich entscheiden, diesen Weg, den Buddha lehrte zu gehen; völlig egal wo Du bist.
    Ob Du Dich "Buddhistin" nennst oder nicht; ist doch völlig egal.
    Es gibt viele buddhistische Zentren in Deutschland; dort kannst Du Anschluß suchen, Dich austauschen usw.

    Juddl:daisy:
     
  4. Nadj

    Nadj Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2008
    Beiträge:
    74
    Ort:
    Nürnberg

    Ich mag es einfach den Buddhismus weil die einen anderen Glauben haben und ich glaube eh nicht an Gott . Vorstellungen habe ich wenige , ich weiß das viel wert auf Meditation gelegt wird .
     
  5. echt jetzt

    echt jetzt Guest

    klar ist kein thema legst dich hin oder in schneidesitz und denkst 5min an nix dann bist buddhistin
     
  6. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
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    Hi Nadj,

    besuch doch einfach mal die Leute dort und unterhalt dich mit ihnen.

    :)

    crossfire

     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.791
    Ein Buddhist definiert sich als eine Person die Zuflucht zu den drei Juwelen (Buddha, seine Lehre und die Gemeinschaft ) genommen hat und sich bemüht, dem edlen achtfachen Pfad zu folgen.

    Wenn Du das also tust kannst Du Dich als Buddhist bezeichnen.
     
  8. Woherwig

    Woherwig Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Mai 2008
    Beiträge:
    825
    Ort:
    Elsaß
    Hallo Nadj,
    der Typ von crossfire "die Leute dort besuchen und mit íhnen reden" ist das Beste, was Du machen kannst. Denn dann erfährst Du, daß auch ein Buddhist an Gott glaubt!
    Der Buddhist will sich durch das erleben des achtfachen Pfades aus dem Rad der Wiedergeburten befreien, der Christ durch die Konzentration auf Christus (und die Sündenvergebung) auf das eweige Leben, der Islam ähnlich und auch die Juden warten auf die Befreiung und das ewige Leben. Die Hindus praktizieren verschiedene Stile, letztendlich aber auch hier: Befreiung vom Rad der Wiedergeburt. Egal wie verschieden sie alle auch sein mögenm egal wie sie ihren Weg definieren: letztendliches Ziel ist Gott!

    Alles Liebe
    Woherwig
     
  9. Akkarin

    Akkarin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2008
    Beiträge:
    13
    Hallo Nadj,
    ich muss gestehen, dass ich selber für kurze Zeit Buddhist war. Ich habe mir in jungen Jahren all das hergeleitet, was Gautama in seinem letzten Leben (wurde er nicht nach mancher Sage wiedergeboren?) verkündet hat. Ich hatte mich zu dieser Zeit sehr über diese Erkenntnis gefeut und durfte dann schmerzlichst in der Schule erfahren, dass ich leider ein paar tausend Jahre zu spät bin. Nun gut, wie du sicher gelesen hast, sagte ich, dass ich Buddhist war und es jetzt nicht mehr bin.
    Lass mich doch nochmal grob zusammenfassen, was die Buddhisten für einen Glauben haben:

    Als Buddhist wirst du dir ja nach der Lehre allen Leids bewusst, das durch dich erzeugt wird (/wurde,...). Deine blosse Existenz bedeutet schon Leid. Und der einzige Weg dem zu entrinnen ist es den Weg ins Nirvana über die Meditation zu finden.

    Ich habe eigentlich mein ganzes Leben in Meditation und in meinen Gedanken verbracht und ich habe dabei einiges über den Buddhismus festgestellt:

    Also, als aller erstes: Die Buddhisten konzentrieren sich nicht auf das Glück, sondern nur auf das Leid in dieser Welt. Die Buddhisten vergessen damit leider, dass ihre Existenz und ihr Leben oftmals den Menschen mehr Glück als Leid bringt.
    Zweitens: Die Buddhisten glauben, der einzige Weg dem Leid zu entfliehen sei das Nirvana. Abgesehen davon, dass dein Verschwinden Leid erzeugt, die blosse Erinnerung an dich schon Leid erzeugt und solange es noch Menschen gibt, die nicht erlöst wurden ist der blosse Gedanke, dass du erlöst bist (und andere nicht) das reine Leid, gibt es ja beinahe nichts dagegen einzuwenden.
    Drittens: Du läufst vor dem Leben davon. Wenn du dich dem Leid verweigerst, dann verweigerst du dich damit auch dem Glück. Und bekanntlich (falls nicht, will ich es gerne in einem anderen Thread erläutern) ist das Glück ja der Sinn des Lebens. Ich meine, es ist dein Recht vor dem Leben davon zu laufen, aber zu behaupten, dass das der Sinn des Lebens (bzw. deines Lebens) ist, ist eine Lüge. Eine Lüge, die du in der Ewigkeit büßen musst, denn immerhin wirst du dir ja in dieser allem bewusst...
    Viertens: Hab ich ja eigentlich schon im dritten Punkt angesprochen, aber ich wills hier nochmal ansprechen. Was glaubst du ist im Nirvana besser geworden? Gut, ich meine, du verspürst kein Leid mehr.. Tust du das wirklich?
    Wenn du dort alles weisst, dann weisst du ja auch, dass du dein weiteres Leben (eigentlich eine Schande es als solches zu bezeichnen..) in Einsamkeit verbringen wirst, in Glücklosigkeit. Wenn du dich dort an deine Vergangenheit erinnern kannst , an dein Leben als Individuum (und ich hoffe, es, denn sonst würdest du dich endgültig dem Leben und der Wahrheit verweigern), dann musst du dir dessen bewusst werden, dass du davongelaufen bist, dass es eine Lüge ist, der du dein Leben anvertraut hast. Das Problem ist, dass du nicht zurück kannst. Du hast den endgültigen Weg gewählt und musst mit deinem Wissen und deiner Erkenntnis die Ewigkeit verbringen. Damit hast du eigentlich genau das Gegenteil von dem erreicht, was du ursprünglich wolltest.
    Das Glück hast du gesucht und das Leid gefunden. In einer Welt, in der das Glück nicht mehr existiert, währt nur noch das Leid. Statt in einem Zustand der Stille zu verweilen bist du das Leid selbst geworden und nun auf Ewigkeit dazu verdammt zu leiden..
    (Vielleicht darf man das Nirvana nicht als solches Erlebnis schildern, Nirvana ist ja immerhin das endgültige Ende und vielleicht sollte ja eigentlich jeglicher Zweifel mit dem Bodhi ausgeschlossen sein, vielleicht aber auch nicht...)

    So viel zum wahren Buddhismus. Ich will dich nicht aufhalten, diesen Weg einzuschlagen. Ich will dich nur vor den Konsequenzen deiner Entscheidung warnen.

    Wenn du wirklich wissen willst, was der wahre Weg ist, dann solltest du dich von allen Einflüssen für eine Weile befreien. Du musst das finden, was deine Seele ist und sie fragen, was das beste für dich ist. Wenn sie dir sagt, dass der Buddhismus das Richtige ist, dann wirst du feststellen, dass ich nicht die Wahrheit sage und einem Irrglauben zum Opfer gefallen bin.
    Nur sie darf dir den Weg vorschlagen und niemand anders. Keine Worte, keine Erinnerungen und keine Wesen der Welt haben das Recht dir etwas zu sagen, denn sie sind nur das Produkt ihrer Umgebung und nicht sie selbst. Die Wahrheit findest du immer nur in dir...
    (Versuche nicht mit der Welt eins zu werden, werde mit dir selbst eins! Denn wärst du jeder, dann wärst du nicht du selbst)

    Bei Fragen oder Kritik stehe ich natürlich wie immer gerne für eine Diskussion bereit.
     
  10. Juddl

    Juddl Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2004
    Beiträge:
    100
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    Na Du scheinst ja "Experte" zu sein; nur scheinst Du einiges mächtig falsch verstanden zu haben.

    Juddl:daisy:
     
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