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Geld gegen Gabe

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von Iffi, 11. November 2005.

  1. Iffi

    Iffi Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2005
    Beiträge:
    158
    Ort:
    Nördlichstes NRW
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    In einem anderen Thead haben ich folgende Meinung erhalten:
    (@ Fist ich hoffe es ist ok. wenn ich dich zitiere. Du bist im Moment meine gedankliche Muse :kiss4: )

    "...ausserdem heisst es in alten und ehrenwerten Dokumenten, dass man für die Kunst (gemeint ist die Esoterik) kein Geld verlangen sollte, da diese Kunst eine Gnade ist und allen Menschen gehört - und derjenige, der diese Kunst beitzt hat sie nur stellvertrettend und nur für das Wohl der Menschen."

    ich wüste nun gerne wie ihr darüber denkt.

    Mein Gedanken waren folgende:

    Klingt gut.

    Schön wär´s.

    Sollen die Wahrsager von Luft und Liebe leben?

    Das funktioniert doch nicht.
    Ich habe es selbst erlebt.

    Ich bin Kartenlegerin, ich habe das Geschenk der Gabe bekommen.
    Obwohl ich es nicht geschenkt gekriegt habe, es war schon mit einer Menge arbeit an mir und mit den Karten verbunden.
    Am Anfang habe ich mich noch nicht so recht getraut und nur für Freunde und Bekannte gelegt. Die Aussagen müssen auch gut und zutreffend gewesen sein, es wurden immer mehr. Und wenn sie mich fragten was ich dafür nehme, habe ich immer gesagt "Das war ihr mir gebt...."
    Das war auch ganz ok. .. mal 50.- DM mal 20.-DM und ich habe mich sehr darüber gefreut.
    Aber je öfter sie kamen desto weniger wurde es. Ich bekam dann mal 5.- Euro auf den Tisch gelegt und oft war es so, das ich zwischen "Tür und Angel" oder am Telefon mal kurz eine Frage beantworten sollte... "Schau doch mal kurz... "
    "Danke"
    Da habe ich mir dann schon Gedanken über meine Wert und die Wertschätzung meiner Tätigkeit gemacht.
    Aber es war für mich immer noch ok. da ich zu der Zeit Unterstüzung vom Staat bekam und es als kollektiven energetischen Ausgeleich sah.
    Ich konnte das tun, was ich liebte und ich tat es gerne, wer hat schon die Möglichkeit.
    Bis das Amt auf die Idee kam mir die Zuwendung zu streichen, weil ich ja ein Gewerbe (ja, ich bin angemeldet, wegen öffentlicher Werbung und so.. und habe alle Einnahmen mit dem Amt verrechnet!) habe.
    Nun muss ich also für mich und meine Kinder selber aufkommen... bez. die Menschen die meinen Rat wollen.
    Und es hier in D. leider nicht so wie in Asiatischen Ländern, das eine innere Verplichtung besteht, für die nutzung der "Gabe" eine Gegengabe zu geben.

    Ich muss inzwischen davon leben, wenn ich es weiterhin zum Nutzen Aller - die um Rat suchen - anwenden möchte. Sonst muss ich arbeiten gehen und habe dafür keine Zeit mehr.

    Und da es mit dem "gebt mir was ihr könnt...." nicht funktioniert..

    ich habs in einem Reiki-Kreis ausprobiert... - dafür nehme ich keinen festen Betrag (obwohl ich Raum, Wärme, Kaffee/Tee, Toiletten zur Verfügung stelle)
    ,weil wir ja alle voneinender lernen und aneinander wachsen.... -
    eine "Dana" (buddhistische Spenden-) Schale aufgestellt haben, in die jeder das legen mag was er möchte.
    diese Schale ist inzwischen meistens leer, weil es zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist.
    Für alle Kurse/Beratungen verlange ich inzwischen feste Beträge. Die gestalte ich zwar individuell, je nachdem was ich bei dem jenigen für Voraussetzungen (Finanziell) habe,
    und es fällt mir nicht leicht.... aber es geht nicht anderes.

    Oder wie seht ihr das?

    lg If..
     
  2. Ghostwhisperer-999

    Ghostwhisperer-999 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2005
    Beiträge:
    2.067
    Ort:
    Saarland
    Hör mal, wenn du doch davon leben musst !
    Du nimmst das Geld doch nicht, um dir damit irgendwelchen Luxus zu finanzieren !
    Ich finde es dreist, eine Leistung in Anspruch zu nehmen (und wenn du einem die Karten legst, ist es doch eine Leistung von dir) und dafür nicht zu bezahlen !

    Du machst das, was du liebst, das ist doch super. Und du hilfst anderen damit !

    Aber ohne Geld kann man doch heutzutage nicht mehr leben.

    Und du nimmst ja keine Wucher-Preise.

    Schau mal, was so manch einer für bsp.weise den ersten Reiki-Grad schon nimmt.

    Also, mach dir mal keinen Kopf deswegen, wenn du davon lebst, ist es ok - es ist halt dein "Beruf" sozusagen.

    Und wenn deine Arbeit ok ist (und das scheint sie ja zu sein) ist ein fairer Preis dafür doch angemessen !

    Also, ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deiner Tätigkeit.

    (Die "Verbrecher" sind die, die den Menschen was vormachen, ihnen Müll erzählen und dafür haufen Geld kassieren und die, die Menschen regelrecht abhängig von sich machen.)

    Alles Liebe
    Astralengel
     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    hugh Iffi

    ja klar, zitiert mich, ich bin immer gerne eine "Gedankliche Muse" :banane:

    zum Thema

    ich verstehe was du meinst - aber ebenso sehe ich, dass viele Menschen, ob heute oder in der Geschichte oft Arm bis zum Elend sind und trotzdem ihre Gaben einfach schenken. Vieleicht haben diese Menschen hie und da hunger, oder vieleicht nicht immer ein Dach auf den Kopf - aber sie Leben, man könnte nach der Bibel sagen "sie kümmern sich nicht um den Nächsten Tag, weder was sie anzuziehen haben, noch was sie zu essen haben - denn Gott weiss, dass sie das Bedürfen." Das klingt unglaubwürdig - funktioniert aber.

    ein Beispiel... es gab es oft, als ich selber noch auf der Strasse Lebte und von der Hand in den Mund lebte, dass ich jemandem, einfach so auf der Strasse die KArten gelegt habe... ich habe nie etwas verlangt - fragte mich jemand, was es kosten solle, sagte ich immer : ich nehme, was du geben willst, ob du nur ein Dank oder 50 Franken gibst, es gilt mir als gleich (natürlich nicht genau so wortwörtlich aber in dem Sinne)... nun, obwohl ich nie etwas verlangt habe habe ich meistens etwas bekommen. Aber ich hatte nie zuviel, ich hatte nie Geld für den nächsten Tag, ich konnte knapp leben - aber ich lebte, und es funktionierte.
    Natürlich kenne ich die Probleme der heutigen Welt, Geld, wohnung, Steuern, Ämter usw. Aber es stellt sich die Frage : wieviel braucht man wirklich zum Leben? - und aus eigener, oft harter Erfahrung weis ich, dass es gar nicht so viel ist.
    Okay, ich habe keine Kinder, das macht es mir natürlich einfacher - aber hätte ich Kinder, ich würde mir einen Teilzeitjob suchen, mitdem ich mich über Wasser halten kann und den Rest der Zeit für die Kunst (sprich die Esoterik) anwenden.

    das gehört zu einem der Eide, denen ich sehr verbunden bin, welcher heisst

    - dass man all sein Können und wissen weder zum Ruhme seiner Selbst, noch zu Reichtum und Macht verwenden soll, sondern nur zu Ehren Gottes und im Dienste der Nächstenliebe bei den Menschen.

    da man immer von irgendwo her Chancen bekommt, wenn man das tut, was einem sein Herz sagt (glaubt mir, wenn eurer Herz etwas will und ihr den Herzensweg geht, dann wird das Ganze Universum auf euerer Seite stehen - aktiv und Passiv).

    Das gefällt mir auch an den Grossen Magiern, vondenen man heute noch ganz ehrfürchtig spricht : Paracelsus, Eliphas Levi, Raimundus Lullis, Postellus Restitutus uä. Diese Menschen hatten eines Gemeinsam : sie waren Ärmer als eine Kirchenmaus - Eliphas Levi lebte oft nur von Spenden, Paracelsus überlebte nur dank den Zigeunern, und den Bauern.

    Für mich ist das unter anderem eine Lehre des Narren (für mich sowohl 0 wie 22)

    mfg by FIST
     
  4. Ahriman

    Ahriman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2004
    Beiträge:
    3.385
    Ort:
    Berlin
    oh man... schoen sowas zu lesen, zeigt wie menschlich man noch sein kann und wie gutherzig.. mach weiter so... und versuche den leuten klarzumachen das du davon leben musst, da sie gern kommen werden sies wohl verstehen, ist sicherlich nicht leciht, aber das du essen musst geht bestimmt in ihre koepfe
     
  5. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2003
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    WestfALIA
    Welt vor längst vergangener Zeit, da gab es Menschen, die ihre "Gabe" zum Wohle der Menschheit einsetzten. Sie - diese "Große Seelen" bekamen ihr Geld vom Staat (oder aus Privatbesitz) und konnten so die anderen Heilen, beraten, beschützen (aus diesem Grund gibt es noch in den Anwaltsroben eine Tasche auf dem Rücken. In dieser konnte man eine Spende hinein tun, wenn man mit der Leistung des Anwaltes zufrieden war. Wieviel es war, war egal. Auch wenn man nichts hinein tat, wurde man gleich gut behandelt)
    So nur konnte gewährleistet werden, dass alle zum gleichen Recht kamen.

    Heute denkt man in erster Linie an sein Leben, seinen Status. Wenige sind bereit, noch etwas ohne Entlohnung zu tun. Sobald man aber mit "Scheinen" winkt, stehen sogar die Kiddies im Bus auf und machen den Alten platz.
    Früher ging man ehrenamtlich arbeiten. Heute sind das nur die "Alten", die sich zu diesem Amt berufen fühlen. Auch Beratungen nimmt man nicht gerne in Kauf, ohne dem "Mamon". (worüber schon allzuoft diskutiert wurde,.. auch hier im Forum. Schon mache Streits wurden aus dem Boden gestampft, wenn man wieder über die "berühmten" 190er gesprochen wurde. Fragt sich: Was will man? Will man soooooo bedient werden, dann.. bitte.)

    Wie schon gesagt: Ich gehöre einer Gruppe an, die sich für das Gemeinwohl verstärkt einsetzt. Mein Lehrer ist mein "Bestes Beispiel" dafür, wie man seine "Gabe" einsetzen sollte. Er selber geht einen "ordentlichen" Beruf nach .. und .... Allles was er nebenbei tut (und das ist nicht wenig), tut er kostenfrei.
    Weisheit kann man nicht gegen Rechnung vermitteln,.. so sein Argument. Wahrheit ist Ewig. Sie kann nicht vermarktet werden.
    Nur heute glaubt man das. Und das in einer Zeit, die von "Höllenqualen" durchzogen scheint. Arbeitslosigkeit, Inflaktion, Katastrophen, Kriege, Gewalt, Rebellion,.... ua.
    Es wird Zeit, dass sich einiges ändert hier. Es ist noch nicht zu spät, etwas gegen solche "Ungerechtigkeiten" zu unternehmen. Doch ist Gewalt niemals die Antwort, sondern Verständnis, Harmonie und Liebe.
    Es wird Zeit, dass sich "Alte Werte" wieder durchsetzen.
    Wie tief müssen wir noch ins Bodenlose sinken, um zu erkennen, dass nicht das "eigene Wohl" im Vordergrund steht, sondern das Wohl des anderen.
    Wenn jeder sooooo denken würde, dann wäre wirklich etwas Sinnvolles entstanden.

    Amrita Chandra
    Alia
    PAX Novobismens
     
  6. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

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    ein Gewerbe betreibt, hat die damit verbundenen Unkosten zu entrichten.
    Fazit: Er benötigt Einnahmen, die diese Ausgaben decken. In dem Fall wird deine "Gabe" nicht mehr Gabe, sondern "ein Werkzeug, mit dem du dein Gewerbe betreibst". "Gabe" ist es NUR noch hintergründig.

    Als Beispiel: Stell dir vor, du abeitest bei einem Friseur. Es reicht nicht, dass du Wasser und Shampoo dort stehen hast, sondern du brauchst auch Handwerkszeug, ohne das du nicht arbeiten kannst. .. So werden deine "Gabe" zu "Medien", die du zum Erwerb gebrauchst.
    In diesem Fall ist es wichtig, dass du JEDE Dienstleistung auflistest, die du vermarktest. Erstelle eine Tabelle, wo du alle einzelnen Elemente auflistest, mit denen du tätig wirst. Schreibe zum Beispiel bei: "Telefonischer Beratung" einen Preis von ca. 10-15 €uro hin. Ob du das Geld im Einzelnen nimmst, bleibt dir überlassen. So entgehst du aber "Ausnutzungen"

    Amrita Chandra
    Alia
    PAX Novobismens
     
  7. Iffi

    Iffi Mitglied

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    @ alia,
    wieder was dazu gelernt... *g* das mit den Anwälten kannte ich noch nicht.

    ich glaube nicht das Ehrenamt vom Alter abhängig ist.
    Eher von der Zeit die einem zur Verfügung steht.
    Als ich noch verheiratet - und damit versorgt - war, habe ich mich häuftig engagiert...ich war im Vorstand vom Kinderschutzbund und war beim Krisentelefon tätig.
    (Das Arbeitsamt wollt mir nach der Trennung keine Unterstüzung zahlen, weil ich wegen der Kinder nicht arbeiten gehen wollte, aber gleichzeitig ehrenamtlich tätig war. O-Ton: ".. wenn sie dafür Zeit aufbringen können - können sie auch arbeiten gehen!"
    Ich hab mich dann daraus zurück gezogen.. und mich nur als Mutter verplichtet.
    Und nun "arbeite" so oft es geht, als Sterbe-und Trauerbegleiterin, auch ganz ohne schöden Mamon.
    leider geht es nicht so oft wie ich es mir wünschen würde.
    Drei Kinder und Haushalt kosten einen festen Teil der Zeit... und die Vorbereitung der Kurse und Beratungen usw. auch.
    Wenn ich arbeiten gehen würde... hätte ich die Zeit für die "Extras" kaum noch.
    und es wäre nichts halbes und nichts ganzes... entweder ich lasse mich voll auf diesen spirituellen Weg ein .. oder ich betreibe es als "Hobby".
    Ich würde mich für den Hungerlohn von HarzIV voll und ganz reinknien.
    ich tue es ja jetzt auch, für noch weniger .... nur jetzt ist jedesmal die Angst dabei das es mal nicht reicht....

    Weißheit und Wahrheit kann man nicht kaufen.. da stimme ich dir/deinem Meister voll und ganz zu....
    Keiner ist nach meinen Beratungen weiser..... es sei denn er war es vorher schon.
    Aber vielleicht hat er in der Reflektion mit mir ... ein klein wenig über sich selbst gelernt und ist auf dem Weg zu seiner eingenen Weißheit.

    licht und liebevolle Grüsse Iffi
     
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