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eine Abhandlung über das HRIZI RPS

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von FIST, 18. August 2005.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Hugh ihr Lieben

    In einem Anderen Forum und in einem anderen Kontext habe ich diese Reflektionen über das Buch der Schöpfung niedergeschrieben... obwohl nur das zweite Kapitel und vernab des Kontextes denke ich, falls ihr euch für die Kabbala interessiert, es euch von interesse sein könnte, hier ein wenig zu lesen...

    Abhandlung über die Kabbala aufgrund des Sepher Jezirah (HRIZI RPS)

    Im HRIZI RPS heist es, dass Gott 10 Zahlen schuf, ohne etwas, ohne Anfang und Ende, grenzenlose Zahlen
    Im ersten Abschnitt, Vers V lesen wir:
    ... eine Dimension des Anfangs und eine Dimension des Endes, ... des Guten, .. des Bösen, ... der Höhe, ... der Tiefe, ... Osten, .. Westen, .. Norden, .. Süden

    Versuchen wir das zu verstehen. Wir haben in 1 + 2 dasjenige, das beginnt und dasjenige das endet, also die Dimension(en) die alles seiende Umfasst und alles einschliesst und alles, was geschaffen ist, ist innherhalb dieser beiden Diemensionen. 1 + 2 sind daher die Zahlen, durch die man jede weitere Zahl erschaffen kann und jede Zahl lässt sich auf 1 und 2 reduzieren weil sie 1 und 2 in sich haben. Alles was ist wird durch die 1 beschlossen und erschaffen und in der 2 beendet und fixiert.
    in 3 + 4 haben wir die Idee des Guten und die Idee des bösen. In 1 und 2 ist alles beschlossen und gleich und als Einheit gedacht, in 3 und 4 wird das Seiende nach seiner Moral getrennt und gegenüber gestellt.
    In den zahlen 5 - 10 haben wir die Dimension des Raumes in den alles gestellt ist. Dieser Raum ist zwischen 1 und 2, also begründet im Anfang und im Ende beschlossen und in diesem Raum ist alles seinede, ob gut oder böse und nach diesen Trennbar, bzw als gut oder böse erkennbar.

    Lesen wir weiter im Buch der Schöpfung

    1. Geist des Lebendigen Gottes
    2. Geist aus Geist
    3. Wasser aus geist
    4. Feuer aus Wasser.

    Im Anfang ist der Geist Gottes und am Ende ist wieder Geist - dazwischen gibt es Wasser, welches den Durst löscht und Feuer, welches Verzehrt. In den zahlen 5- bis 10 haben wir, wie schon erwähnt den Raum.
    Nun aber steht der Geist ausserhalb des Raumes, da 5 - 10 ja innerhab von 1 und 2 begründet ist - jedoch spricht das Buch der Schöpfung davon, das Gott sich in die verschiedenen Richtungen neigt, um sie zu versiegeln, wie kommt das?

    Lesen wir im 6 Abschnitt den Vers VII:

    Der Drache der Welt ist wie ein König auf seinem Thron, der Sternbildkreis ist wie ein König im Jahr, das Herz ist wie ein König im Krieg

    Wie also "Der Drache" (hier ist sowohl Gott gemeint, welcher über der Welt thront, wie auch das Sternbild Drache) über der Welt thront, thront der Sternbildkreis über das Jahr und das Herz im Menschen. Das ganze geschaffene ist also belebt durch den geist Gottes und dieser Geist Gottes, der sich niedersenkt in das seiende ist es, welcher die 6 Dimensionen des Raumes siegelt. Der Grenzenlose Gott also gibt sich selber Schranken auf, welche auch für ihn innerhalb von 1 und 2 gelten, er trennt sich durch 3 und 4 und beschrenkt sich durch 5 - 10, das heisst, er gibt sich Form und Gestallt.

    Versuchen wir das ganze zu verstehen
    Es gibt nichts, und wir wollen, das etwas ist - so erschaffen wir das 1, nämlich die Idee, etwas zu schaffen, wir werden so selbst zur 1, dem Urgrund alles Seienden. Erschaffen wir aber etwas, zerstöhren wir das Nichts - denn wenn etwas ist, kann nicht nichts sein. Vieleicht erschreckt uns dass und wir nehmen das geschaffene zurück, zerstöhren es und beenden es.
    Waum sollte es uns erschrecken? Weil es das nichts und die Freiheit, die wir sind begrenzt.
    Aber durch diesen "Versuch" fanden wir heraus, dass wir erschaffen und zerstöhren können, aber die Zerstöhrung erscheint uns irgendiwe schlecht, brutal, destruktiv, also böse.
    Nun aber ergiebt sich eine völlig neue Möglichkeit... wenn man das Erschaffen und das Zerstöhren zusammenmischt, so das immer Erschaffen und immer Zerstöhrt wird, so haben wir eine Schöpfung, die nicht wild um sich Wuchert, da immer etwas auch zerstöhrt wird und keine absolute Vernichtung, da immer etwas geschaffen wird, wir haben also etwas lebendiges, das sich ständig wandelt.
    Aber noch ist das Geschaffene abolut chaotisch, dünn und Zusammenhangslos, wir müssen es also begrenzen, was wir mit dem Raum tun... wer beschrenken das seiende nach Oben und Unten und den Vier Himmelsrichtungen und geben ihm somit einen Raum.

    Die Buchstaben

    Durch das gesagte wissen wir, dass es einen Anfang gibt, ein Ende und etwas dazwischen., welches immer zwischen werden und vergehen hin und her Schwankt, wir haben also drei Elememtare Zustände des Seins und diese wollen wir nun konkretisieren.
    Gott gräbt und schlägt nun diese Zustande in das Leben, den Urgrund ein und erschafft die drei Buchstaben Alef, Mem und Schin.
    Mem ist das Urwasser aus dem Alles entsteigt und wird so zur Urmutter von allem Seienden, der Anfang und Geburtsort aller konkreten Formen - die Mutter der Erschaffung. In Schin haben wir das Urfeuer, welches die Formen verbrennt und den Schlamm wieder ins Wasser sinken lässt - die Mutter der Zerstöhrung und in Alef haben wir die Mutter, die Erhaltet, den Geist, der Zwischen Geburt und Tot lebt.
    Diese drei Mutterbuchstaben sind es, welche den Zahlen 1 und 2 konkrete formen geben, sie sind der Urgrund in welche Gott die 1 und die 2 legt und mit ihnen "befruchtet" - darum nennt man sie Mütter.

    Abschnitt 3, Vers VIII

    Er liess herrschen den Buchstaben Alef im Wind, band ihm eine Krone um und verschmolz sie miteinander; er schuf durch sie die Luft auf der Welt, das Gemässigte im Jahr und den Leib im Körper.

    Wir haben hier wieder die schon angesprochenen 3 Ebenen der Schöpfung, einmal die Welt, ein andermal das Jahr und dann den Menschen - dieser Faden der Dreiteilung zieht sich durch die ganze Kabbala; wir haben drei Ebenen der Zahlen (1 und 2, 3 und 4, 5 bis 10) und drei Ebenen der Buchstaben (3 Mütter, 7 Doppelte und 12 Einfache), und jede Geschaffene Form hat wieder 3 Ebenen. So hat die Ebene der Welt eine Ebene des Anfangs, eine des Endes und eine des Seins, ebenso der Mensch und das Jahr.
    Die Zahlen nun haben in jeder von diesen Ebenenen den Gleichen Charakter, da sie absolut und Ideel sind (Ohne Etwas), die Buchstaben aber ändern je nach Ebene ihre Konkrete Form.

    Ihr werdet nun fragen: was hat der Leib mit dem Wind gemein und wo ist die Ebene der Erde, welche dem Körper, laut Lehrmeinung der Esoteriker zugeschrieben wird? Nun, wir haben es hier mit einer Jüdischen Tradition zu tun, welche davon ausgeht, dass die Erde, der uns bekannte Körper und die uns bekannte Materie ein "Fehler" sind, eine Folge des Sündenfals, ein abfallen vom Lichthaften Geist Gottes in die Dunkle Materie. Körper meint also in der Kabbala den Astralkörper, den Geistkörper, welcher der Seele als Haus dient (wobei dann der Materielle Körper das Gefängniss des Astralkörpers ist).

    Abschnitt 4, Vers III

    Sieben Doppelte: Bet, Gimmel, Dalet, Kaf, Phe, Resch, Taw, je nach Aussprache und Vertauschung; der Gegensatz des Lebens ist der Tod, der Gegensatz des Friedens ist das Unheil, der Gegensatz der Weisheit ist die Thorheit, der Gegensatz der Anmut ist die Hässlichkeit, der Gegensatz des Samens ist die Verwüstung, der Gegensatz der Herrschaft ist die Knechtschaft

    Wir haben gehört, das 3 und 4 und ihre Eben das Gute und das Böse ausdrücken, definieren und bestimmen, also auch die 7 Doppelten, die zu dieser Ebene gehören. Deswegen sind die Buchstaben Doppelt, die enthalten eine Tugend und eine Schwäche, das Starke welches sich selber erhebt und das Schache, welches sich aufgibt. Doppelt aber auch, weil man die Buchstaben auf zwei Arten aussprechen kann, einmal betont und einmal schwach, ähnlich wie wir das C mal als K oder mal als G betonen können.

    Gott gräbt und schlägt das K ins sein, und wenn es Stark ist, so lebt es, verliehrt es seine Stärke, gibt es sich dem Tod anheim, mit Gimmel schlägt der den Frieden ein, der geborchen wird, wenn man sich aus Schwäche dem Krieg hingibt usw...

    Abschnitt 4, Vers VI

    Sieben Doppelte, BGDKPRT: er zeichnete, hie, läuterte sie und schuf durch sie (sieben) sterne in der Welt, Tage im Jahr und Pforten im Körper.

    Hier berühren wir die Kabbalistische Astrologie. Es mag den Geübten Astrologen schwerfallen, die Planeten auf Buchstaben zu reduzieren, nicht aber einem geübten Kabbalsiten in den Planeten die Buchstaben zu sehen. Z.B. ortnet der Kabbalist die Sonne dem Buchstaben Kaf zu, welcher Leben oder Tod bedeuten kann. Nun ist die Sonne unsere Lebensspenderein, kann aber auch Zersöhren durch ihre Hitze und trockenheit.
    Wo die Mütter dem Leib, dem Bauch und dem Kopf entsprachen, haben wir bei den doppelten die 7 Pforten, also Öffnungen im Gesicht des Menschen (Augen, Nasenlöcher, Ohren und Mund), durch welche gutes oder schlechtes hinein und hinaus kann.

    Bei den 12 Einfachen haben wir die Entsprechung zu den 6 Dimensionen, also konkretisierende und Begrenzende Eigenschaften, die Sterne, die Monate und die Organe im Menschen.

    Wie wir bis jetzt gesehen haben, finden wir in der Kabbala nicht und im HRIZI RPS nicht nur eine Mythologische Schöpfungsgeschichte in der Genauigkeit einer Wissenschaftlichen Abhandlung und ein präzises Weltbild, sondern auch noch eine absolut Logische Korrespndenzenliste. Vergleicht einmal die Korrespondenzen der Kabbala mit denen der Magischen Systeme, ihr werdet eine sehr grosse Dekungsgleichheit feststellen, was bezeugt, dass sich viele Magier auf die Kabbala stützen und sich diese Bewährt hat (man beachte die Signaturlehre von Paracelsus, welcher überigens ein wunderbares System der praktischen Heilmethoden mithilfe der Kabbala erarbeitet hat -> Homöopatie)

    mfg by FIST
     

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