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Eifersüchtig macherei

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von SvartAngel, 15. Juni 2012.

  1. SvartAngel

    SvartAngel Guest

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    Welche Gattung Mensch macht das? Wenn ich sowas bemerke, gehe ich dem aus dem Weg und reagiere auch auf Beleidigungen nicht, die nicht unbedingt verbal sind, eher angepasst zu den Farben meiner Kleidung.
     
  2. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Die Reaktion auf Eifersucht spiegelt nicht nur die Eifersucht des einen Partners wider, sondern die Abhängigkeit und zugleich Unverbundenheit beider Partner voneinander. Wäre ein Partner "selbständig", so könnte er offen auf den Partner zugehen, der eifersüchtig ist oder machen möchte, und die Verbindung herstellen, so lange der andere nur ein klein wenig bereit ist, reale Nähe einzugehen.
    Nimmt einer der beiden die Unabhängigkeitsrolle ein, weil der andere eifersüchtig ist oder macht, dann zeigt das folglich an, dass es auch diesem schwer fällt, mit dem Phänomen des anderen umzugehen. Es besteht dann also nicht nur ein Problem auf einer Seite: Die Unabhängigkeits (bzw. Distanz-)Rolle ist nur die Kehrseite der Abhängigkeitsrolle. Beide sind nicht "selbständig".

    Konkret:
    Möchte jemand gezielt eifersüchtig machen, dann ist das eine Unabhängigkeitsrolle, die entweder nahe an der Abhängigkeitsrolle oder weiter weg von ihr angesiedelt sein kann.
    Es gibt also davon 2 Formen:
    1. Die eifersüchtig machende Person zeigt sich scheinbar unabhängig und möchte eine Reaktion des anderen sehen, um sich der Bindung des anderen sicher zu sein. In diesem Fall möchte sie also die "Eifersucht" des anderen sehen und glaubt darin Zuwendung zu erkennen, verwendet also somit ihre Unabhängigkeitsrolle um ihre Abhängigkeit auszuagieren
    Reagiert der andere nicht eifersüchtig, dann fühlt sie sich eventuell ungeliebt und versucht ihn noch mehr eifersüchtig zu machen, bis sie die Reaktion erkennt, nach der sie sich sehnt. Durchschaut sie ihr agieren nicht, fühlt sie sich eventuell ungeliebt oder abgelehnt, bis der andere reagiert.

    2. Die eifersüchtig machende Person identifiziert sich sehr stark mit der Unabhängigkeitsrolle und verleugnet ihre eigene Abhängigkeit so sehr, dass sie diese vollkommen auf den Partner projiziert, falls dieser sich irgendwie "anklammert" zeigt. Falls der andere in diesem Falle also tatsächlich eifersüchtig wird, wird er als aufdringlich, klammernd erlebt und es wird nach noch mehr Distanz und Unabhängigkeit gestrebt - eventuell bis die Beziehung auseinander bricht.
    In diesem Falle ist die Person selbst so abhängig, dass sie sich nicht mit ihrer Abhängigkeit auseinandersetzen kann und ihre gesamte Abhängigkeit auf den Partner projiziert und sich in die Unabhängigkeitsrolle flüchtet, in der sie sich nicht mit ihrer eigenen Abhängigkeitsgefühlen auseinandersetzen muss. Zugleich ist auch die andere Person so abhängig, dass sie nicht loslassen kann und somit die andere Person in ihrer Projektion ständig bestätigt und ihr somit die Möglichkeit einräumt, ihren eigenen Konflikt vollkommen in die Außenwelt zu verlagern.
     
  3. SvartAngel

    SvartAngel Guest

    Danke, hab das jetzt mehrfach gelesen - boh ich heul grad alles zusammen. Ich bin so sch.. schüchtern und verletzlich. Dazu ist er noch besser im sich abgrenzen, wie ich.
     
  4. Rehkitz

    Rehkitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2010
    Beiträge:
    2.138
    Ort:
    In mir selbst ruhend ...
    Welche Gattung Mensch macht das ?
    Vielleicht die, die Angst hat einen Menschen zu verlieren und nicht merkt das dies der falsche Weg ist da es erst mal einander auseinander treibt ...
    Die Menschen die fürchten das sie ihre Stellung in einer Beziehung einbüßen...
    Die Menschen die meinen das sie die Hosen anhaben ...

    Für Verhalten von Menschen kann es 1ooo Gründe geben und so lange man keine ehrliche Antwort auf diese Frage bekommt und man selbst nur einen findet, der es vielleicht ist, bleiben noch 999 offen ...

    Du schreibst das du diesen Menschen aus dem Weg gehst wenn du es bemerkst, reagierst nicht auf Beleidigungen die nicht unbedingt verbal sind ...

    Ich verstehe den Satz so, das du auf nonverbale Zeichen nicht reagierst aber auf Beleidigungen ... frage mich nur, weil ich mich gerade mit dem Sazt schwer tue ...

    Mh, es ist sicher ratsam das man Menschen und Situationen nicht blind vertraut.
    Das man seinen Menschenverstand einsetzt und auch sein Urteilsvermögen und die eigene Macht die man hat niemals einem anderen überantwortet.
    An sich selbst glaubt.

    Wenn du die Nonverbalen Anteile ausblenden kannst, dann mache es auch mit den verbalen... stelle dir es so vor, das in dem Moment in dem dich jemand mit Worten verletzt er in einen Scherbenhaufen rein greift und dich damit bewirft, dich verletzt.
    Schweige, sage nichts.
    Dann greift er in einen Scherbenhaufen wirft, aber hat sich beim werfen schon geschnitten und verletzt.
    Lässt du zu das man dich bewirft, oder dich beleidigt, erzeugst du einen Druck in dir, der einem alles andere als gut tut ... also lasse diesen bei deinem Gegenüber ...
    Ich weiß das es ein Lernprozess ist, aber man kann es lernen !
     
  5. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
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    also, ich hoffe, dass es dir wieder gut geht. Ich hoffe, dass du ein wenig in die Ruhe gehen kannst und dich auch entspannen kannst.

    das ist oftmals - wenn auch nicht immer - in Beziehungen so.
    Es gibt das Beziehungsverhältnis, dass der eine eher ein sehr einfühlsam, empfindsam, verletztlich ist, und der andere sich stark abgrenzen, Bedürfnisse aussprechen, Grenzen ziehen kann.
    Wichtig ist hier, dass beide verstehen, dass der andere Energien, Verhaltensformen lebt, die ihnen beide jeweils fehlen und nach denen sie sich sehnen.
    Manchmal führt es jedoch dazu, dass sich sich für diese Unterschiedlichkeit verurteilen, weil sie diese Seite an sich selbst verurteilen, da sie diese ja nicht leben.
    Es geht also darum, dass beide diese Seite entwickeln: der weiche, sensible, empfindsame Mensch tut sich selbst etwas Gutes, wenn er lernt, Grenzen zu ziehen, Verantwortung zu übernehmen, Halt in sich selbst zu gewinnen.
    Der abgrenzende, aktive, dominante Type tut sich selbst einen Gefallen, wenn er lernt, sich auch einmal weich zeigen zu dürfen, vertrauen zu können und damit eine Geborgenheit, Nähe und Vertrautheit "in sich" zu erfahren, die er sonst nicht erlebt, sondern eher über den Umweg des anderen.

    Auch wenn du dich in dir sehr weich und verletztlich anfühlst, so kann ich dir versprechen, dass es dir möglich ist, dass du auch Aktivität, Abgrenzung, etc. leben kannst. Es ist einfach so, dass du bisher in deinem Leben die einen Energien gelebt und die anderen eher nicht gelebt hast. Das kannst du aber ändern und du kannst diese Energien, Verhaltensmuster, Handlungsmacht entwickeln, wenn du dich auf diesen prozess einlässt und immer mehr aus der Rolle des Offenen, Umsorgenden, Mitfühlenden, des Opfers, etc. aussteigst und die Verantwortung für deine Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse übernimmst - ohne dass du damit deine Weichheit und Verletzlichkeit abschneiden müsstest.
    Du darfst ruhig weiterhin empfindsam, fühlend und weich sein :) ...es ist einfach nur wichtig für dich selbst und auch für die anderen, dass du auch die Qualitäten entwickelst, die dich ergänzen. Du kannst das - ganz entspannt und aus deiner Mitte heraus.
    Lasse in dieser Hinsicht also die Abhängigkeit von deinem Partner los und entwickle den "Halt", die "Selbständigkeit" in dir selbst.
    Tue es dir zu liebe :)
     

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