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DMT!

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Sternenlicht333, 11. Januar 2015.

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    Ich habe folgenden Text auf einer Fb Seite gefunden.
    Da von einem Körpereigenen Stoff die Rede ist, hab ich es in diesem Bereich eingetragen, falls es woanders besser aufgehoben ist, Bitte verschieben.

    Für mich erklärt dieser Text einiges, damit ich es besser verstehen kann.
    Was meint ihr dazu?
    Wie betrachtet ihr das Thema?

    DMT – Dimethyltryptamin (ein halluzinogener körpereigener Stoff)
    ist bei hellsichtigen Menschen im Blut zu finden.
    DMT der Wirkungsstoffe bei Träumen, Nahtoderfahrungen und außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen und bei Hellsichtigkeit?
    DMT ist ein in Pflanzen vorkommendes Molekül, welches ab einer bestimmten Menge zu einer psychedelischen Wirkung führt.
    Zum Erstaunen der Forscher wurde DMT im Gehirn von Mäusen und Ratten entdeckt, daraus lies schließen dass auch im menschlichen Gehirn DMT vorhanden ist, und 1965 fanden deutsche Forscher tatsächlich die ersten Nachweise von DMT im menschlichen Blut, ohne das die Substanz zuvor von außen eingenommen wurde.
    Wo und wann produziert unser Körper DMT?
    Die Zirbeldrüse ist ein kleines Organ, ungefähr so groß wie unser kleiner Fingernagel, welches sich im embryonalen Zustand vom Gaumen empor ins Gehirn begibt, wo es geschützt eingebettet sich befindet.
    Ein Produkt der Zirbeldrüse ist DMT. Fast andauernd wird dieser Stoff in unserem Körper ausgeschüttet, jedoch nur in geringen Mengen und damit es zu keiner andauernden Überdosierung des Wirkstoffes kommt, produziert die Zirbeldrüse ein anderes Protein mit, eine Art Anti-DMT, sodass es zu keiner bewussten Veränderung unsere Daseins hier und jetzt kommt.
    An außergewöhnlichen Zeitpunkten unseres Lebens, wird jedoch in unserer Zirbeldrüse DMT in psychedelisch wirksamer Menge gebildet. Dies ist nachweisbar in folgenden Situationen:
    • bei der Geburt
    • in tiefer Meditation,
    • bei Psychosen, Halluzinieren, Hellsichtigkeit
    • beim Holotropen Atmen
    • beim Träumen,
    • bei Nahtoderfahrungen, als auch beim Tod selbst.
    Also allgemein bei enormen Stresssituationen, oder das genaue Gegenteil bei einer tiefen Meditation. Dabei gehen die Gehirnwellen vom Normalen Alltagsbereich BETA (13 -32 Hz) verringern auf den ALPHA (7 -13 Hz), THETA (4 -7 Hz) bis hin zum DELTA (05, -4 Hz , auch im Zustand des Träumens) Bereich. Die Wellen werdernlänger und tiefer.
     
    Christall gefällt das.
  2. Mir ist schon klar das die meisten Menschen, so was nicht gerne hören, weil es ihnen Angst macht und eventuell eine schöne Illusion wegnehmen könnte.
    Jeder hat eben das Recht zu glauben wovon er auch immer überzeugt ist.
    Aber ich denke es wird auch einige Menschen geben, die dieses Thema auch interessieren könnte.
    Wer sich damit nicht zurecht findet, darf ganz sicher glauben was er will.
    Ich finde es eine Interessante Option, dieses Thema.
    Auch wenn ich mich teilweise ob meiner unterschiedlichen Erlebnisse hin und her gerissen fühle.
    Wie ihr bereits wisst, will ich den Glauben an ein Jenseits doch nicht ganz abtun.
    Ich habe hiermit einfach nur ein weiteres Puzzleteil von vielen gefunden.;)
     
    ralrene gefällt das.
  3. Shania

    Shania Guest

    Wenn diese Behauptung auf einer FB zu finden ist, wird es schon stimmen :sneaky:
     
    fuchur666 gefällt das.
  4. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.257
    Ort:
    Kassel, Berlin
    warum sollte das den Glauben an ein Jenseits erschüttern?
    alles hat eben auch seine stoffliche Ebene, mit Betonung auf auch.

    je mehr die Wissenschaft vorankommt, umso mehr erfahren wir von der stofflichen Seite.
    ist doch ein Zugewinn!
     
    Sternenlicht333 gefällt das.
  5. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Weil man immer mehr merkt, dass der Glaube an eine "feinstoffliche" Ebene im Prinzip überflüssig ist. Man kann alle möglichen Gefühlsebenen im Menschen künstlich erzeugen, auch Gotteserfahrungen und das, was als "Astralreisen" bezeichnet wird, durch einfache elektrische Stimulation. (gyrus angularis etc)

    Wer öfters psychedelische Substanzen wie DMT (oder LSD, 25I-NBOMe, Meskalin, Salvia, etc) einnimmt, der merkt, wie man quasi auf Knopfdruck spirituelle Erfahrungen machen kann, einfach nur durch eine Veränderung der stofflichen Ebene. Die Zusatzannahme einer feinstofflichen Ebene wird dadurch ab einem gewissen Punkt überflüssig, wenn man in der Lage ist, das Prinzip logisch zu umfassen.

    Das hindert freilich viele Psychonauten nicht daran, gerade durch ihre Erfahrungen mit Psychedelika irgendwelche abergläubischen Vorstellungen zu entwickeln, man könne durch solche Stoffe einen "Zugang zu anderen Dimensionen" finden oder was weiß ich für nen Käu. Das liegt halt daran, dass viele Menschen immer in dem Glauben an etwas "höheres" aufgewachsen sind und ihre Hirne nicht mehr bereit sind zu akzeptieren, dass es ohne so etwas gehen könnte. Im Endeffekt isses eh nicht von Bedeutung, sterben werden wir ja eh alle.
     
    Tandava, Kallisto und fuchur666 gefällt das.
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    Ja, für viele mag es wohl so sein, speziell wenn Menschen nicht träumen können oder nicht wirklich visuell sind, die haben ja solche Erlebnisse kaum.
     
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  7. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
    Beiträge:
    2.151
    Ort:
    Wald
    Das Wissen um DMT sollte den "Glauben" an ein "Jenseits" nicht erschüttern, sondern je nach dem wie man es betrachtet, bestätigen.
    DMT verändert die Wahrnehmung, es lässt uns sozusagen barrierefrei sehen.
    Das hat auch nichts mit Halluzinationen zu tun, auch wenn das gerne so genannt wird, sondern damit Dinge zu erfassen, die uns sonst verborgen sind.
    Bekannt ist ja auch, dass wenn die Großhirnrinde degeneriert (z.B. Alzheimer o.ä.), dass die Menschen dann ebenfalls eine andere Wahrnehmung bekommen und dagegen auch kaum Medikamente wirken, logisch.
    Interessant wäre hier, ob der Antagonist des DMT "helfen" könnte.

    Weißt du welches Protein das sein soll?
    Wäre spannend zu erfahren, weil könnte genau genommen eine Möglichkeit sein, Psychosen erfolgreich zu "behandeln".

    LG
    Waldkraut
     
  8. Amarok

    Amarok Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
    Beiträge:
    5.928
    Es ist allerdings schon ein beachtlicher Unterschied, zwischen Degeneration der Grosshirnrinde, und dem Wirken von DMT.
    Das sind 2 völlig verschiedene paar Schuhe. Sowohl von den Auswirkungen, als auch vom "Verstehen" dessen, was man sieht/wahrnimmt.
    Bei DMT sind es durchaus "Halluzinationen" (es gibt leider kein passenderes Wort im deutschen dafür).
    Daher ist die Frage, ob der Antagonist DMT helfen könnte, mit einem karen Nein zu beantworten.

    Man sollte wichtigerweise dazu erwähnen, dass Dimethyltriptamin, sofern es "von aussen" eingenommen wird, immer mit einem MAO Hemmer zusammen nur funktioniert, da das körpereigene
    Monoaminooxidase die Wirkung des DMT sehr rasch dämpft.
    und der Hemmer, wie der Name sagt, verhindert dies.
    Ausserdem ist das ein Enzym, kein Protein.
    Wird allerdings bei Psychosen usw nicht viel helfen, Versuche dazu gab es ja schon, ebenso wie Lyserg25 in den 50er/60er Jahren ebenso dazu verwendet wurde. Was da allerdings passierte, naja, das ist ne andere Geschichte.


    Übrigens findet sich DMT sehr stark bei Babies und Kleinkindern.
    Theoretisch würden diese unter das BtmG fallen (Ironie)
    Wo es nun genau im Körper produziert wird weiss man nicht genau, da streiten sich die Gelehrten. Es gibt eine Theorie, die mMn schlüssig erscheint, dass bei der sog. "Kundalinisyndrom" ein Übermaß an körpereigenem DMT freigesetzt wird, und dann durch die Wirbelsäule blitzartig nach oben ins Hirn schiesst.
    Darüber git es eine Studie, die im Web zu finden ist.


    Beste Grüsse
     
  9. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
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    2.151
    Ort:
    Wald
    @wandervogel

    zum ersten komme ich darauf, weil fast alles Enzyme Proteine sind *smile*
    zum zweiten war mein Gedankengang, dass bei Degeneration der Großhirnrinde die "Sperre" zwischen Zirbeldrüse und grauer Denkmasse gebrochen wird, was ja dann auch zu den Symptomen führt, die solch eine Erkankung mit sich führt, z.B. Psychosen, Organversagen, Hormonstörungen-besonders was die Basishormone aus dem Hypothalamus betrifft (die Zirbeldrüse ist eine Hormondrüse des Hypothalamus) - sind die gestört, funktionieren die anderen hormonproduzierenden Drüsen auch nicht, da das "Starterhormon fehlt" und es gibt einen Teufelskreis. Die "Störung" könnte eben auch so sein, dass DMT unkontrolliert bzw. ungehemmt gebildet wird.
    Babys und Kleinkinder haben noch eine sehr unausgereifte Großhirnrinde und die "Sperre" fängt erst an zu wachsen.
    Bei Gehirndegenerationen verfällt das Hirn im Rückwärtsgang bis hin zum "Embyolanstadium". Das sieht in echt dann so aus, dass ein erwachsener Mensch weder sprechen, oder kauen kann, sich wie ein Embyo zusammen rollt und an seinem Daumen saugt. Es funktionieren nur noch die Dinge die unabhängig der Großhirnrinde den Körper steuern, wie Atmung, Schluckreflex, Herzschlag usw., was diese Menschen sehen, kann man natürlich nicht nachprüfen, aber die Psychosen und Halluzinationen passieren im Vorstadium (bevor sie zusammmgekauert da liegen).
    Wenn ich solche Menschen gepflegt habe, hatte ich auch das Gefühl, dass sie durch mich hindurch und um mich herum schauen. Augenkontakt war eher die Seltenheit. Sie sprechen von Erscheinungen, die denen von "imaginären Freunden der Kinder" ähneln.
    Deshalb komme ich auf diesen Zusammenhang.
    Ich glaube nicht, dass sie einfach nur Halluzinationen haben, sondern eben eine andere Wahrnehmung, genauso wie Babys.

    Experimente an gesunden Menschen zu machen ist dabei auch ziemlich sinnlos. Und selbst wenn sie an "Kranken" gemacht wurden, heißt das noch lange nichts, wenn sie erfolglos blieben. Hormone sind so wenig erforscht und man weiß nicht wieviel usw. jeder einzelne Organismus ausschüttet, weil das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist.

    DMT ist ja nicht der Antogonist (Gegenspieler) DMT ist der Aktivist der Wahrnehmungsveränderung, ich meinte das Enzym (Protein) anzuwenden, welches DMT stoppt und damit den Leidenden zu helfen.
    Einfach nur einen synthetischen MAO-Hemmer- her nehmen funzt nicht.

    LG
    Waldkraut
     
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  10. Amarok

    Amarok Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    @Waldkraut
    Ich hab schon verstanden worauf Du hin wolltest :)
    Mir ist schon klar, dass Enzyme Proteine sind, bzw aus diesen bestehen. Ein Protein allein muss aber noch lange kein Enzym sein, ich denke das weisste selber. Daher die explizite Klärung *schmunzel*

    Was bei einer Hirndegeneration konkret passiert ist aber nunmal auch von Mensch zu Mensch vershieden. Was Du ansprichst, kann, muss aber nicht passieren. Es gibt bspw auch die Theorie/Vermutung, dass bei degenerativem lediglich noch die Hauptfunktionen des Reptilienhirns funktionieren (Fachausdrücke kann ich nix mit anfangen daher leicht erklärt) und andere Zentren schlicht nichtmehr wirken. In der Neuroforschung gibt es soviele Mutmassungen und Meinungen, weisst Du aber warscheinlich selber gut genug.
    Daher lässt sich das nicht soleicht beantworten.

    Ich weiss dass bei einigen Menschen im Alter vermehrt ein Ausstoss von DMT passiert. In der Arbeit, welche ich im obigen Post nannte, geht das auch klar hervor.
    (Ebenso wurde erklärt und beschrieben, wo Dimetyltriptamin enthalten ist, welche Pflanzen, Tiere usw es bilden, und welche anderen Pflanzen widerum eine Art MAO Hemmer besitzen. Ayahuasca bspw besteht auch aus 2 Komponenten). Die Agakröte selbst, also das Rückensekret, besteht aus DMT Teilen, und eben einem produzierten MAO Blocker, welches das Tier produziert. Das mal am Rande)
    Und aber eben auch, wann, wie, wieviel von diesem Stoff beim Menschen produziert wird, und dass dies nicht bei jedem geschieht.
    Fand ich verblüffend.
    Dass man synthetisiertes MAO Hemmer nicht als "Antipsychotikum" einsetzt ist klar. Dazu muss man kein Mediziner sein.
    Die Versuche die es gab, u.a. eben auch mit Lyserg und Mescalin, wurden an psychotishen und Shizophrenen Patienten gemacht. Mit einer grossen Heilungsmöglichkeit.
    U.a. ist dies in Schrigften von Albert Hoffman zu finden oder sie stützen sich auf die Forschungen von ihm.

    Was die Wirkung bei DMT angeht: Wie ich sagte, Halluzination ist das einzige Wort in deutshen, was es in etwa beschreibt, was da passiert.
    Eine erweiterte Wahrnehmung.. Ja, wenn mans ganz spirituell so benennen möchte, meinetwegen.
    Fakt ist, dass bei Einnahme oder Ausschüttung von DMT, die Pufferung von Bewusstsein und Unterbewusstsein ausgeschaltet ist, und man ALLES ungefiltert aufnimmt, dann gibt es kein Innere Welt, und Äussere Welt mehr, weil die Grenzen verschwimmen.
    Inwieweit dies für medizinische Zweke genutzt werden kann oder wird, bleibt abzuwarten. Pharmazie verdient mit anderen Stoffen weit mehr Geld.
    Das Problem ist dabei allerdings nicht, dass man irgendeinen Stoff verwendet, der dem "Leidenden" (grausames Wort) hilft eben dieses DMT abzubauen bzw auszuschalten (was fatal wäre) sondern eher einen Therapeuten o.ä. zu finden, der bei DMT Ausströmung helfend zur Seite steht, und die ungefilterten Bilder gemeinsam mit dem "Patienten" analysiert/auswertet.
    Ich weiss von südamerikanischen Volk (Name nebensache) welche bei psychischen Störungen eines Stammesmitglieds eine sog. "Wanderreise" unter Einnahme eines DMT haltigen Getränkes (nicht Ayahuasca!) mit den Medizinmann die aufkommenden Bilder "bereist" und klärt. Und eben demjenigen "Patienten" auh verständlich macht, WAS da im Körper passiert.
    Ich denke, wenn die westliche Welt ähnlich arbeiten würde, und Versuche von Ethnologen usw gab es mehrfach, hätten wir her ein wirkungsvolles Werkzeug.
    Hoffe Du kannst mir folgen..

    liebe Grüsse
    wandervogel
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2015
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