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Die Grünen - Pädophilie-Debatte

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Condemn, 18. September 2013.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
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    Mich wundert, dass das Thema bisher nicht zu einem eigenen Thread führte, da es schon seit einigen Monaten immer mal wieder hochkocht. Daher mache ich heute mal einen auf.

    Worum es grundlegend geht:


    Auszug eines grünen Bundesprogramms:


    Um folgende Paragraphen geht es da:


    § 174
    Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen


    § 176
    Sexueller Mißbrauch von Kindern



    Die Grünen waren also in den 80ern dafür, einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern zu legalisieren.



    Prominente Grüne, die eine Rolle spielen sind u.a. Daniel Cohn-Bendit, der noch vor der Gründung der Grünen ein teilweise (?) autobiografisches Buch schrieb, in dem z.B. solche Zeilen vorkommen (Quelle wie oben, Wikiartikel):


    In einer TV-Diskussionsrunde äußerte er sich mal so:



    Er behauptet heute, er habe nur provozieren wollen und das er nie ein Kind angefasst habe. Für ihn spricht, dass sich bisher kein Opfer meldete. Aber ganz offensichtlich war er damals für die Legalisierung von Pädophilie. In einem Interview sagte er mal, das war damals grüner Zeitgeist und Mainstream.


    Seit gestern tobt die Debatte auch um Jürgen Trittin, da folgendes herauskam:


    Relativiert werden solche Vorwürfe v.a. durch die Zeit die seit dem vergangen ist und das es damals um sexuelle Aufklärung ging, auch um die Rechte von Homosexuellen. Die Grünen setzten sich insgesamt dafür ein, die Rechte von Minderheiten zu stärken und dazu gehörten dann offenbar auch Pädophile.

    Für die Grünen spricht, dass sie selbst dafür sorgen, dass diese düstere Vergangenheit aufgearbeitet wird:



    Mich persönlich wundert trotzdem, dass die Wellen nicht höher schlagen. Wenn man bedenkt, dass Guttenberg wegen einer gefakten Doktorarbeit zurücktreten musste, Anette Schavan ebenfalls (die ihre Arbeit vor Jahrzehnten ab/schrieb), und die Medien sich die letzten Tage überschlugen weil Steinbrück den Stinkefinger zeigte, ist eigentlich erstaunlich, dass kaum jemand ernsthafte Konsequenzen von den Grünen fordert. Trittin ist immerhin Spitzenkandidat der Grünen. Daniel Cohn-Bendit ist ne große Nummer (CO-Vorsitzender der Grünen) im EU-Parlament und wurde in diesem Jahr mit dem Theodor-Heuss-Preis ausgezeichnet.


    ***********
    Was denkt Ihr dazu? Sollten die Grünen personelle Konsequenzen ziehen? Beeinflusst die Debatte Eure Wahlentscheidung? Geht es da rein um "Zeitgeist" und ist somit eben verjährt? ....etc....
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    19.299
    Um das Bild etwas abzurunden ein paar mehr oder weniger aktuelle und sehr unterschiedliche Presse-Reaktionen zum Thema:





    Und ein sehr interessantes Interview mit einem "Insider":

     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2013
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Zitat:Mich persönlich wundert trotzdem, dass die Wellen nicht höher schlagen.

    Soweit ich sehe ist das Thema häufig auf Platz 1 der "Google News" Schlagzeilen, und in den Online-Medien auch präsent. Insofern könnte das schon ein Problem für die Grünen werden, wobei das Fallen der Umfragewerte eventuell schon zuvor damit zu tun hatte.

    Cohn-Bendit (davon wusste ich auch vorher) sollte eigentlich untragbar geworden sein. Es ist schon verwunderlich, dass ihm das kaum schadet, auch wenn er wohl nicht mehr zum Spitzenkandidaten in einer Bundestagswahl gemacht werden würde. Er redet da ja auch tatsächlich von Kindern (im Vorschulalter), nicht von Jugendlichen.

    Und Trittin hat da vielleicht nur etwas durchgewunken. Es ist für mich jetzt auch nicht klar, dass er das selbst vertreten hat. Das Problem ist natürlich, dass es eben nicht klar ist, und der Wähler kann sich nicht sicher sein, ob Trittin nicht doch diese Ansicht vertreten hat oder gar noch vertritt.

    Und klar, das kommt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, und ob ein Rücktritt jetzt überhaupt noch helfen würde so kurz vor der Wahl? Dadurch käme das ganze auch noch mehr in die Schlagzeilen, und könnte auch als ein echtes Schuldeingeständnis gewertet werden.

    LG PsiSnake
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2013
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Noch ein sehr interessanter Artikel über Daniel-Cohn-Bendit. Bei ihm wäre ich nicht so sicher, das er nie ein Kind angefasst hat.

    Cohn-Bendit und Kindesmissbrauch -
    Der Tabubrecher
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Ja, in dem Medien ist es schon sehr präsent. Aber im Vergleich zu Guttenberg regt es die Öffentlichkeit kaum auf scheint mir. Oder wenn man sich an Wulff erinnert... In beiden Fällen gab es Demonstrationen, wöchentlich 3-5 Talkshows zum Thema etc.. Diese Debatte existiert seit einigen Monaten, scheint die Öffentlichkeit aber nicht so extrem zu emotionalisieren wie man eigentlich denken würde.

    Ich weiß selbst nicht genau was ich davon halten soll. Die Philosophie dahinter war ja nicht Missbrauch, sondern "sexuelle Befreiung", dass sexuelle Unterdrückung zu unterdrückten Charakteren führe und das auch für Kinder gelte etc.

    Fakt ist aber dass auch diese Denke zu schweren Missbrauchsfällen führte. Die Odenwaldschule ist ein Beispiel dafür. Cohn-Bendit spielte auch dort eine Rolle (eben/oben verlinkter Artikel).

    Mindestens der müsste m.A.n. zurücktreten. Und die Grünen müssten das tun was sie von der katholischen Kirche gefordert haben: Anlaufstelle für Missbrauchs-Opfer einrichten. Denn es wird Opfer geben.
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Habe gerade mal herauszufinden versucht, ob es Opfer gibt die sich geoutet haben. Gibt es offenbar durchaus und der Kontext lässt darauf schließen, dass es v.a. einige geben wird die nicht an die Öffentlichkeit gehen.

    Ziemlich erschütterndes Interview das an die Skandale der katholischen Kirche oder die der Odenwaldschule erinnert:

     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Zitat:Ja, in dem Medien ist es schon sehr präsent. Aber im Vergleich zu Guttenberg regt es die Öffentlichkeit kaum auf scheint mir. Oder wenn man sich an Wulff erinnert... In beiden Fällen gab es Demonstrationen, wöchentlich 3-5 Talkshows zum Thema etc.. Diese Debatte existiert seit einigen Monaten, scheint die Öffentlichkeit aber nicht so extrem zu emotionalisieren wie man eigentlich denken würde.

    Naja, es gab außer Cohn-Bendit (und das Europaparlament ist in der Wahrnehmung, womöglich auch gewollt, fast inexistent) keine Persönlichkeit der Grünen, die wirklich betroffen war (soweit ich weiß) und wirkliche Opferberichte gab es auch nicht (P.S: oder eventuell doch, dein letzter Beitrag)

    Zitat:Ich weiß selbst nicht genau was ich davon halten soll. Die Philosophie dahinter war ja nicht Missbrauch, sondern "sexuelle Befreiung", dass sexuelle Unterdrückung zu unterdrückten Charakteren führe und das auch für Kinder gelte etc.

    Es kann halt niemand "sexuell befreit" werden, der keine sexuelle Person ist. Bevor jemand wirklich deutlich genug in der Pubertät ist, ist derjenige keine sexuelle Person, und würde selbst bei völlig gewaltlosem Vorgehen in etwas involviert, was derjenige nicht versteht (und nicht wie ein Erwachsener fühlt) und dem er daher nicht zustimmen kann. Insofern ist dass dann Missbrauch.

    Was Jugendliche betrifft sehe ich das allerdings anders, weil ein Jugendlicher eine sexuelle Person ist, und daher hat dieser das Recht über den eigenen Körper zu verfügen und freiwillig Sex mit einer anderen Person zu haben, so wie derjenige will, und wenn jemand anderes, oder der Gesetzgeber darüber verfügen will, dann ist das sexuelle Unterdrückung. Es darf allerdings kein Abhängigkeitsverhältnis bestehen und Bestechung (de facto Prostitution) muss auch ausgeschlossen werden.

    Eigentlich sind die de facto Regelungen in Deutschland in Ordnung. Ich rege mich da mehr über Fälle in den USA auf. Eigentlich sollte man nach der Natur gehen, alles andere ist willkürlich. Es sollte jetzt aber nicht um die Geschlechtsreife direkt gehen, sondern insgesamt sichtbar sein, dass jemand sexuell reif ist.

    Soviel zu meiner eigenen Ansicht , und die wäre für einen Politiker wohl auch schon gefährlich (hatte ich aber ohnehin schon hier erzählt, wäre sowieso zu spät gewesen)
    Bei dem Zeugs was ich hier allgemein im Forum sage, ist die politische Karriere aber ohnehin gelaufen :D (außer bei den Violetten vielleicht)

    Zitat:Mindestens der müsste m.A.n. zurücktreten. Und die Grünen müssten das tun was sie von der katholischen Kirche gefordert haben: Anlaufstelle für Missbrauchs-Opfer einrichten. Denn es wird Opfer geben.

    Wenn man da Cohn-Bendit liest, dann scheint das möglich.

    Wobei ich allerdings auch der Meinung bin, dass die Lehrer sich nicht einzumischen haben, wenn Jugendliche eine Beziehung führen, sich auf dem Schulhof knutschen usw. Bei uns damals hatte ein Pärchen (soweit der Sozialphobiker hier vor dem Bildschirm das mitbekommen hat, für mich nur ein Gerücht) Sex auf einem längeren Klassenausflug (ich war übrigens "krank", oder wäre zumindest krank geworden). Gab wohl Ärger, flogen aber nicht von der Schule. Sicherlich kann ich nachvollziehen, dass man das als Schule/Lehrer auf einer Schulveranstaltung nicht haben will. In einem Internat ist das aber kaum möglich, das wirklich privat zu regeln. Insofern finde ich diese Aussage von Cohn-Bendit sogar richtig. Der Lehrer darf allerdings nicht selbst etwas mit eigenen jugendlichen Schülern anfangen, weil da eben ein Abhängigkeitsverhältnis besteht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2013
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    19.299
    Ja... offenbar gabs da doch mehr. Hab noch ein bisschen gegooglet. Der Artikel hier dokumentiert sowohl noch ein Opfer und es ist auch von mehreren Tätern die Rede:




    Die Philosophie damals war, so wie ich das verstehe, das es eine kindliche Sexualität gibt die nicht unterdrückt werden darf. Aber was da teilweise geschehen ist, war eben eindeutig Missbrauch. Und ich denke, die Täter konnten das gemäß ihrer Theorie/Philosophie/Überzeugungen zwar rechtfertigen, haben aber sicherlich schon auch selbst mitbekommen dass es nicht richtig ist. Denn die Erfahrungsberichte zeugen ja auch durchaus von Widerstand der Opfer und klar übertretenen Grenzen.


    Denke auch... wer sich so konsequent dafür einsetzt hat vermutlich schon auch eigene Interessen im Sinn. Mittlerweile weiß ich von mindestens drei Äußerungen in denen er sich für Sex mit Kindern aussprach:

    - Buch
    - Talkshow
    - Eine Rede auf dem Dachsberg


    Ja, aber das ist eben auch etwas ganz anderes... also ob da Jugendliche miteinander rummachen oder wegen mir auch 11jährige Küssen üben... oder eben Lehrer mit Schutzbefohlenen. Ich habe mich bisher nie wirklich mit dem Thema befasst aber mal eine Doku über die Odenwaldschule gesehen und da wird ziemlich deutlich, dass da auch ne Menge Gehirnwäsche läuft, gerade dann wenn ne ganze Philosophie dahintersteht. Und die Opfer kommen da nicht drüber weg. Und das wird auch oder sogar v.a. mit einem massiven Machtgefälle zusammenhängen. Es ist sicherlich auch für eine 15jährige ein Unterschied ob sie von einem 15jährigen Jungen verführt wird oder von einem 35jährigen, zumindest wenn sie dann älter ist und darüber nachdenkt und sich fragt, inwiefern sie wirklich freiwillig gehandelt hat.

    Aber... ist ein schweres Thema. Kann man sich wohl kaum reindenken wenn man davon verschont blieb.
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Zitat:Ja... offenbar gabs da doch mehr. Hab noch ein bisschen gegooglet. Der Artikel hier dokumentiert sowohl noch ein Opfer und es ist auch von mehreren Tätern die Rede:

    Ok, Landesvorstand ist natürlich schon ein größeres Amt (kannte den jetzt überhaupt gar nicht). Andererseits ist der Mann tot, das liegt lange zurück, und es war erst einmal "privat". Das mit der heutigen Partei zu verbinden ist dann schon eher ein Wahlkampfmanöver.

    Allerdings scheint dieser "Kinder-und Jugendkongress" dann doch höchst problematisch zu sein, weil es auch eine klare Parteiveranstaltung war...

    War wohl schon noch heftiger als ich dachte.

    Zitat: Die Philosophie damals war, so wie ich das verstehe, das es eine kindliche Sexualität gibt die nicht unterdrückt werden darf. Aber was da teilweise geschehen ist, war eben eindeutig Missbrauch. Und ich denke, die Täter konnten das gemäß ihrer Theorie/Philosophie/Überzeugungen zwar rechtfertigen, haben aber sicherlich schon auch selbst mitbekommen dass es nicht richtig ist. Denn die Erfahrungsberichte zeugen ja auch durchaus von Widerstand der Opfer und klar übertretenen Grenzen.

    Man könnte verharmlosend (zum Teil für manche vielleicht zutreffend) sagen, dass sie über das Ziel hinausgeschossen sind, da die Grenzen neu festgelegt werden mussten (gegen die sexuelle Unterdrückung). Allerdings war ja jeder auch mal ein Kind, und hätte schon wissen können, dass er zu dem Zeitpunkt kein Interesse an Sex hatte, und dass das erst mit der Pubertät losgeht.

    Zitat:Ja, aber das ist eben auch etwas ganz anderes... also ob da Jugendliche miteinander rummachen oder wegen mir auch 11jährige Küssen üben... oder eben Lehrer mit Schutzbefohlenen. Ich habe mich bisher nie wirklich mit dem Thema befasst aber mal eine Doku über die Odenwaldschule gesehen und da wird ziemlich deutlich, dass da auch ne Menge Gehirnwäsche läuft, gerade dann wenn ne ganze Philosophie dahintersteht. Und die Opfer kommen da nicht drüber weg. Und das wird auch oder sogar v.a. mit einem massiven Machtgefälle zusammenhängen. Es ist sicherlich auch für eine 15jährige ein Unterschied ob sie von einem 15jährigen Jungen verführt wird oder von einem 35jährigen, zumindest wenn sie dann älter ist und darüber nachdenkt und sich fragt, inwiefern sie wirklich freiwillig gehandelt hat.

    Deshalb muss ein Abhängigkeitsverhältnis auch ausgeschlossen werden.

    Hier bezog sich Cohn-Bendit aber auf Sexualität unter Schülern, und da musste wiederum tatsächlich etwas gegen die sexuelle Unterdrückung getan werden. Allerdings hatten einige wohl andere egoistischere Interessen (möglicherweise auch Cohn-Bendit selbst).

    Ich allerdings würde einer jugendlichen Person, die sich verliebt hat, oder Selbstbefriedigung macht, nicht sagen, dass das alles schlimm und falsch ist (da ich als Kind und Jugendlicher in christliche Freikirchen ging, kenne ich das Problem wohl auch noch mehr als mancher andere). Das wäre ein Angriff auf die sexuelle Selbstbestimmung, wenn ich da alles unterbinde. Insofern musste Sexualität von Minderjährigen schon berechtigterweise ein Thema der sexuellen Befreiung werden. Es war nur wichtig die natürliche Grenze zu finden (sofern manche das überhaupt wollten, und das wurde wohl mit zum Problem) und alle Abhängigkeiten auszuschließen.

    LG PsiSnake
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2013
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Ja... wusste ich auch nicht. Ich hab zwar bisher den ein oder anderen Artikel gelesen, aber erst jetzt wo ich denke, das durch die Debatte durch Trittin so kurz vor der Wahl noch heftiger werden könnte, habe ich mal ein bisschen mehr nachgelesen.

    Ich glaube, es geht da einfach um ganz andere Denkansätze, andere Überzeugungen und eine Art Ideologie bzw. Ideal... im Sinne von "kindliche Sexualität" die vielleicht sogar befreit werden sollte oder was auch immer. So wirklich checke ich nicht was da für Konzepte hinterstanden. Aber es ist ja alles eingebettet in andere Konzepte, etwa antiautoritäre Erziehung und die Überzeugung (teilweise sicherlich auch zutreffend), dass die Gesellschaft insgesamt extrem verklemmt ist usw.



    Ja... aber wenn man sich fragt, wie ein Abhängigkeitsverhältnis zustande kommt, dann spielt Alter und Altersunterschied eben auch eine große Rolle. Ein Kind ist ein denkbar leichtes Opfer für Manipulationen. Selbst Jugendliche sind für einen Erwachsenen wahrscheinlich noch recht leicht zu manipulieren wenn sie ihm "dauerhaft ausgesetzt" sind.


    Er bezog sich aber in einigen Äußerungen nicht nur auf Schüler unter Schülern, sondern auf Sex zwischen Erwachsenen und Kindern.

    Hier, hab den TV-Ausschnitt gefunden in dem er ähnlich spricht wie er im Buch schreibt... Und er spricht da von 4-6jährigen Kindern:




    Das ist eben der Punkt... Man muss das Thema m.A.n. klar trennen zwischen "Kids und Kids" und eben zwischen Erwachsenen und Kindern und auch zwischen Erwachsenen und Jugendlichen, zumindest wenn der Altersunterschied zu groß ist. Nen 18jähriger und ne 15jährige ist m.A.n. etwas anderes als ein 30jähriger und ne 15jährige.
     
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