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taz gegen Rösler

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Condemn, 10. September 2013.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
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    Gestern las ich irgendwo, dass Rösler der taz ein Interview gegeben hatte, es dann aber von seinem Team zurückgezogen wurde, und die taz daraufhin entschied es einfach doch abzudrucken - allerdings nur die Fragen, ohne Röslers Antworten. Sozusagen als Protestaktion.

    Mich persönlich interessierte das nicht besonders und ich wusste auch nichts über den Inhalt des Interviews, aber die Idee der taz fand ich irgendwie cool.

    Heute ist es dann erschienen. Und das sind die Fragen:



    Daraufhin erntete die taz (m.A.n. vollkommen zu Recht) einen gewaltigen Shitstorm ihrer Leser. Ein paar Leser-Kommentare:



    Thomas Oppermann (SPD!) twittert:


    Rechtfertigung der taz (zu lang, daher nur der Link):

    https://blogs.taz.de/hausblog/2013/09/10/ein-interview-das-im-wahlkampf-schaedlich-zu-sein-scheint/


    Ich finde die Rechtfertigung schon nachvollziehbar und gut argumentiert. Aber, der Witz dabei ist:

    Die taz wirft Rösler vor, ein Interview gegeben zu haben und es dann komplett zurückzuziehen. Die Welt schreibt:


    Bedeutet: Die taz hat deutlich mehr Fragen gestellt, zum Thema "Stil und Anstand", dann aber nur jene Fragen und Antworten abdrucken wollen, die auf das Thema "Hass" abzielen und das mit Röslers Äußerem verbunden. Meiner Ansicht nach ist es vollkommen logisch, dass Rösler (die FDP) so ein Interview nicht haben will. Gäbe es eine große Debatte darum, dass unser Wirtschaftsminister erkennbar vietnamesische Wurzeln hat wäre eine Diskussion darüber vielleicht angemessen. Aber diese Debatte existiert ja gar nicht. Im Grunde instrumentalisiert die taz Rösler, um eine Debatte auszulösen, für die er schlicht der Falsche ist. Die taz ist ja keineswegs rechts oder rassistisch, eigentlich ist sie links. Aber hier verhält sie sich rassistisch. Denn Fakt ist: Rösler wird durch die Art der Fragen voll auf sein Aussehen reduziert. Er selbst hat es nie zum Thema gemacht, und wenn jemand anders es zum Thema machte (was selten war), hat er immer souverän reagiert oder das ignoriert.

    Und der Witz dabei ist: Sie wollten oberklug sein und haben voll in die Scheiße gegriffen. Wie die Welt ganz richtig schreibt:

    Die "Taz"-Leser sind intelligenter als ihre Zeitung


    Ein guter Kommentar noch vom Spiegel:


    Fazit: Sowohl die meisten Leser als auch Medien reagieren mehr als nur kritisch auf diesen "oberschlauen" Scoop der taz. Selten so ein mediales Eigentor gesehen.
     
  2. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.219
    Ort:
    Saarland
    Schreckliches Interview :rolleyes:

    Verstehe Rösler vollkommen.

    Da hat man versucht Röslers Herkunft zu missbrauchen, um ihn in die Enge zu treiben und Stimmung gegen die FDP zu machen. Da steckt schon fast mehr als ein rassistischer Unterton drin.

    Allerdings ist es schon auch unmöglich, was vor allem Brüderle da erzählt hat, was mir aber schon bekannt war.

    LG PsiSnake
     
  3. Hellequin

    Hellequin Guest

    Vernünftige Beiträge im Unterforum Politik? :eek: Bin ich versehentlich durch ein Dimensionstor gegangen?
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
    Ja... Es wurde versucht, drei Ziele zu erreichen:

    1. Wie Du schon sagst... FDP ankratzen. Und das Rassismus-Thema wird da sogar nur benutzt. Denn was wäre die Wirkung gewesen? Es wäre überall zu lesen gewesen, dass Rösler sich über Rassismus beschwert. Und zum Teil sogar über Rassismus aus der FDP. Dahin zielen die Fragen und die kann er kaum beantworten, ohne solche Schlagzeilen zu produzieren.

    2. Rassismus-Debatte insgesamt anstoßen... Und das auf dem Rücken von jemandem, der diese Debatte gar nicht mit seiner Person in Verbindung bringen will. Der Witz dabei ist, mal etwas scharf formuliert: Die linke taz scheint der Ansicht zu sein, dass wenn man schon vietnamesisch aussieht, man auch die Pflicht hat, das zu thematisieren. Wenn der "Vietnamese" nicht will, muss eben mit der Brechstange nachgeholfen werden. Dahinter verbirgt sich im Grunde selbst einiges an Rassismus. Und das wird hinter dem Argument versteckt, sie würden etwas aufgreifen was ja existiert. Für Rösler scheint es aber kein Thema zu sein, oder nur selten.


    3. Groß rauskommen... denn wäre das Interview gedruckt worden, hätte das natürlich einiges an Schlagzeilen produziert. Hat es jetzt noch mehr, aber zum Nachteil der taz. Freut mich ehrlich gesagt. Die haben schon so viel Stuss geschrieben das es Zeit wurde, dass es mal auffällt.


    Ja... der Nuschler redet ja sowieso ne Menge Mist (wahrscheinlich mehr als man überhaupt versteht :D ). Aber Rösler dazu bringen zu wollen, das im Wahlkampf jetzt noch zu kritisieren (und es ist ja ne Weile her) hat eben glasklar den Hintergrund, Zwist in der FDP zu säen. Um Rassismus geht's da schon gar nicht mehr. Das Thema wird da nur benutzt.
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
    Vielleicht bist Du einfach nur zu selten in diesem Unterforum... ;)
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.732
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    ... darf die taz keine fehler machen???

    ich finde, dass die taz trotzdem eien gute und kritische zeitung istvor allem, weil so vile unterschiedliche meinungen in der taz platz finden...



    shimon
     
  7. Greenorange

    Greenorange Guest

    Es war ein Versuch, Ausländer-, Fremdenhass massiv anzugehen und er ging daneben. Stilmittel der überspitzten Formulierung dicht komponiert, angewandt bei Einem direkt Betroffenen wurde zum Bumerang. Gibt Schlimmeres, niemand wurde tatkräftig angegriffen oder ausgegrenzt. Aber Rössler hätte gutes Kontra geben können, den Spiess umdrehen z.B. ....so gesehen eine vertane Chance ;)
     
  8. sage

    sage Guest

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    Ziemlich platt...vielleicht haben sie es sich bei Lanz abgeschaut...der soll ja auch gern auf einem Thema rumkauen...auch wenn´s den Interviewpartner schon längst nervt...
    Auch wenn ich jetzt kein Rösler-Fan bin...liegt vielleicht an seiner Parteizugehörigkeit...ich kann ihn verstehen...


    Sage
     
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