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Die geheime Offenbarung des Johannes

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 15. Dezember 2007.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.047
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    burgenland.at
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    sie ist leicht zu finden, sie ist am ende des neuen testamentes positioniert und enthält viele nennungen des namens jesus und ist mit zahlreichen tiersymbolen geschmückt und ebenso ist die wiederholende verwendung der zahl 7 auffallend.

    der stil darin ist ganz anderst als all die anderen schriften des NT.
    trotzdem wurde immer wieder unternommen, diese dokumentation den als autor ausrücklich genannten johannes zuzuordnen, und einige verwegen denker mögen es versucht haben, sie auch paulus in die schuhe zu schieben.

    ich bin teigabid,

    ich sage,

    die apokalypse ist ein zusammenfassendes manifest der essener in seiner ursprünglichen fassung, und wurde aus dem kreis der johannesschüler modifiziert auf patmos, stellt so etwas wie einen ausbruch aus der denkweise der essener dar, die ihre lebensanschauung in der zurückgezogenheit pflegten.

    in der verwendung der bezeichnung "johannes" wurde die erhoffte ältere einschätzung der person des evangelisten johannes bewirkt, der zwar ein hohes alter erreichte, aber nicht mit den angegebenen 90 jahren in einklang zu bringen sein dürfte.


    aus mehreren angaben in den schriften geht hervor, dass sich dabei ein mensch, ein mann, besonders hervorgetan hat in der gemeinschaft der schüler des johannes, der kalendarisch im zeichen der fische geboren wurde.

    so schreibt er selbst am beginn der apokalypse:

    wenn wir vom zeichen der fische ausgehen, das befindet sich zwischen wassermann zurück blickend, und dem widderzeichen, nach vorne sehend. so ist seine richtung zuerst auf johannes sehend gegen den jahreskreis zeigend, um sich dann in die richtung der gezeichneten sonnenbahn zuwendend, auf den nazaräner blickend, dessen charakteristik aus den zuvor erzählten schilderungen des johannes her rührte.

    ebenso finden wir eine beschreibung am ende des johannesevangeliums, die uns von einem fisch berichtet, und eindeutig als nachträgliche ergänzung betrachtet wird. sie ist auch eine solche.

    dazu kommt die benennung der person selbst, in den schriften des paulus mit namen, TIMOTHEUS, den er gelegentlich als mitreisenden bezeichnete, was so wohl nicht wirklich der fall gewesen sein kann, und eher einer verunglimpfung gleich kommt: solche wie dich (fische) habe ich soeben verspeist!
    was dann aus dieser sich ergebenden konfrontation zu den notwendigen timotheusbriefen geführt haben mag, in denen die betonung auf ermahnung liegt und die gefahr der irrlehre im vordergrund steht, und uns ganz deutlich eine gegenströmung aufzeigt.
    das ist eigentlich nichts besonderes, aber in der umgebung des evangelisten des johannes zeugt dies von einem bevormundungsversuch, der vor allem in die zukunft gerichtet ist.

    in der apokalypse selbst ist der wesentliche inhalt des manifestes der essener erhalten geblieben, in der symbolischen tierprache. wo vor allen der drache eine wesentliche und tragende rolle einnimmt, der ausgehende punkt in der geschichte, der sehr leicht mit abraham in verbindung gebracht werden kann, ergänzend mit dem symbol der schlange liegt die kombination mit mo-ses sehr nahe. danach erfolgte die glorifizierte benennung der zeit der könige, in der das löwezeichen des davids seine schuldigkeit getan hatte, und dann schön langsam die messiaserwartungen zwischen glauben und weltlicher macht ihren höhepunkt in einem stierzeichen gefunden hatte, in jesajas, der selbst als messias in einigen regionen gehandelt wurde. um dann schliesslich mit den geschichten rund um elias zu enden, der im widderzeichen zu finden ist. wo die praktische anwendung der helfenden und heilenden humanitären nächstenliebe am besten zum ausdruck gekommen ist.

    diese übereinstimmung der kalendarischen befindlichkeit von elias und dem nazaräner wurde dann im einzelnen von der person selbst, wie auch von der damaligen sich damit beschäftigenden gemeinschaft für geeignet empfunden, die frage der messiaserwartung in einem breiten entwicklungsschema anzulegen, das von einem vorliegenden muster auszugehen hatte. wegen der undurchführbarkeit der geforderten messias merkmale, die im werden, im geboren sein von der unmöglichkeit des gegensätzlichen jahreskreises ausgingen, er habe sich ausgehend von jungfrau über stier bis hin zum steinbock, schliesslich im schützen in seiner kindlichen menschwerdung zu gestalten. womit eigentlich nur die kenntnis der anderen seite, des jenseits hervorgehoben sein wollte.
    die bildlich am besten in der darstellung des mo-ses im nil beim fast-ertrinken zum vorschein gekommen ist.

    resumée​

    die apokalypse des johannes stammt von einem schüler des johannes,
    mit dem namen TIMOTHEUS.
    inhaltlich lehnt sie sich an ein manifest der essener an,
    in dem besonders die geschichtliche vergangenheit
    in tierischen symbolen dargestellt ist,
    die auf kalendarische zuordnung rücksicht nimmt,
    nach dem damaligen stand der wissenschaften.

    resumée ​


    ähnlich wie auch das vater-unser, das auch aus dieser umgebung der essener gekommen sein soll, und in der verwendung damals in den tempelanlagen ursprünglich eine unrühmliche rolle gespielt hatte, als so etwas wie ein signal verwendung fand, um bestimmte handlungen in bewegung zu setzen.

    auf beiden seiten.


    und ein :flower2:
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.047
    Ort:
    burgenland.at
    der soeben aufgezeigte langwierige konflikt zwischen paulus und einem schüler des johannes, timotheus, der seinen niederschlag in zwei einzigartigen briefen des paulus gefunden hatte, wie schliesslich in den aufzeichnung der apokalyptischen schriften durch timotheus selbst, hatte eigentlich nur eines zum gegenstand, die person des nazaräners.

    ich bin sehr erstaunt darüber, wie ein gläubiger mensch an eine person glauben kann ohne diese je in seiner historischen gestalt gesehen zu haben. das gleiche verwundern ist aber bei mir auch angebracht, wenn ein nicht daran glaubender in seinem sinne handelt, auch ohne je diese person in seiner weltlichen gestalt gesehen zu haben.
    geschweige denn die person selbst in der ursprünglichen art erfahren zu haben, nicht nur in der gestalt, sondern auch in der bewegung und in der sprache.

    wir haben keine bilder, das turiner grabtuch ist gefälscht, es gibt keine statuen vom nazaräner, einfach nichts.
    genau so verhält es sich mit den ergänzenden wichtigen personen: paulus, jakobus, petrus, johannes, andreas, usw.

    ich bin teigabid,

    ich sage,

    die personen, der nazaräner und paulus, sie hatten beide eine geringe gleichhohe gestalt, und zusätzlich waren ihre gesichtszüge zwar nicht die selben, aber sie zeigten miteinander mehr ähnlichkeiten, als gegenüber anderen vergleichen.


    mit anderen worten, jemand der einmal die eine und dann die andere person gesehen hatte,
    konnte meinen, er sieht beim zweiten male wieder die erste.

    aus diesem blickwinkel sollte man eigentlich auch die sogenannte auferstehungslehre, visionen, wie in der bibel beschrieben verstehen, die von petrus ausgehend sich auf dessen befreiung durch paulus bezogen hatte, und im ersten augenblick falsch dargestellt wurden.

    paulus selbst hatte niemals die gewünschte jenseitsverbindung vorweisen können. mit den daraus erwachsenden neuartigen richtlinien. weder mit dem nazaräner sind solche begebenheiten nachweisbar, und auch andere begebenheiten fehlen zur gänze, die etwa eine göttliche verbindung oder den kontakt zum davor angesprochenen vater dargestellt hätten.

    dieser paulus hatte andere trümpfe für seine entwicklung in der neuen glaubensgemeinschaft zur verfügung. zuerst sei dabei eine römische tätowierung an seiner rechten hand genannt, die es einen höheren römischen soldaten ermöglichte dinge zu tun in der römischen gesellschaft, besonders in der militärischen, die anderen verwehrt blieben.

    die zweite war die nicht minder wichtige ähnlichkeit in der gestalt und im aussehen mit dem nazaräner.

    dazu kam die spaltung in der apostelbrunderschaft, die sich einmal mehr an abraham und moses orientierte (andreas, petrus, paulus selbst) und jene die eher der seite von noah zugeneigt gewesen ist (johannes, philippus).
    durch das strategische wechseln der seiten konnte paulus den versuch unternehmen, die beiden einander anzunähern und gleichzeitig seine eigene position zu stärken, ohne dabei selbst auf den vorzug des jenseitskontaktes angewiesen zu sein.
    dazu gehört als markantes beispiel die aufhebung der beschneidung.

    in meiner person bin ich dabei nicht auf glauben gestützt, auch nicht auf unglauben. ich bin in der glücklichen lage die person des nazaräners zu kennen, ebenso die von andreas, petrus und paulus. ausserdem kenne ich das gesprochene wort von johannes und philippus.

    das heisst eigentlich:

    "am anfang war das wort." (noah. wassermann, tiger, mund. johannes)

    oder auf englisch:

    "i tell you from the verry beginning."

    und ein :weihna1
     
  3. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Hallöchen lieber Teigabid!

    Verwundert mich eigentlich keineswegs ... verwundert mich aber, das es dich verwundert.
    Es liegt wohl an der Perspektive ...
    Deine Sicht der Dinge ist äusserst interessant. Das immer und immer wieder!
    Obwohl du durchwegs verschiedene Blickwinkel beleuchtest, ist die Perspektive
    durchwegs einseitig. Das soll jetzt aber keine Kritik sein, lieber Teigabid.
    Ganz im Gegenteil. Das liegt in der Natur der Sache! Eben darum ist es so
    interessant, verschiedene Meinungen zu hören bzw. zu lesen.
    Aus deiner Sicht schliderst du immer den lebendigen Nazaräner und seine
    Jungs. Für viele Individuen aber, ist der menschliche Yeshua von nicht
    besonders grossem Interesse. Vielen geht es mehr um die Philosophie
    die sich hinter der Figur verbirgt. Die Ideologie des Messias, wenn du so
    willst. Aus der Sicht ist es kaum verwunderlich wenn man versucht ist,
    diesem Ideal zu folgen. Diese Ideologie zu leben.
    Eben darum erfasse ich deine Darlegungen immer mit grissem Interesse,
    weil du eine Sicht widergibst, die ein Bild zu komplettieren vermag.
    Was hilft eine Ideologie ohne realen Hintergrund einerseits?
    Und was hilft uns ein Hintergrund ohne darauffolgende Lehre andererseits?

    ich bin Ischariot
    und ich sage:
    Ein grösstmögliches Spektrum bringt wohl die besten Ergebnisse, nicht wahr?


    Dein begeisterter Leser Ischariot
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
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    Ort:
    burgenland.at
    he, Ischariot!

    die genannte philosophie ist doch eigentlich ein idealbild dem man nachhängt.

    aber ist dieses idealbild wirklich das wofür man es hält,
    diese frage wird doch wohl noch erlaubt sein?

    ist so ein vorbild aber aus der gruppendynamik einer menschlichen gemeinschaft entstanden, das sich an ein jenseitsverständnis im weltlichen sinne orientiert wird ihr die innehabende funktion nicht abzusprechen sein.
    auch wenn dies mit den damit in zusammenhang gebrachten personen gar nicht in einklang zu bringen ist.
    sollte sich dann ein anderes bild im bezug auf die genannten personen herausstellen, könnte es durchaus sein, man mag ein solches nicht mehr mit den festgelegten vorgangsweisen zusätzlich verwenden oder gar austauschen, weil sich die verwendeten praktiken scheinbar bestens als geeignet herausgestellt haben.

    nur bei der hier am beginn angesprochenen "geheimen offenbarung" oder der verwendung von pseudonymen, um einen anderen anschein zu erwecken, etwa die vielfalt bereits in den anfängen einer philosophischen richtung, wird die grundsätzliche glaubwürdigkeit der inhalte selbst in frage gestellt.

    dadurch ergibt sich dann wie von selbst, dass eine schrift die über vergangene aufzeichnungen und personen handelt, worin zwar themen der zukunft behandelt werden, im eigentlichen sinne in der vergangenheit zu suchen ist.
    zwar gestattet die verschiebung der vergangenenheit in die zukunft einen blick in die zukunft, das ist wahr.
    aber die verwendung der zukunft für die vergangenheit stellt nur den schlüssel der apokalypse dar.
    obwohl die themen darin und und die damit im zusammenhang stehenden praktiken zwar dem verfasser nur vom hörensagen bekannt gewesen sind, finden wir sie in den schriftensammlungen, die dazu geeignet sein sollen ein idealbild zu bilden und zu stärken.

    weit entfernt von der realität,
    nicht nur des jenseits,
    sondern auch von dieser welt.

    und ein :)
     
  5. jona

    jona Mitglied

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    Niederösterreich
    Vielleicht ist es auch eher wurscht, wer denn jetzt wirklich die Offenbarung verfasst hat.

    "Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.
    Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
    Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.
    Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen : Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
    Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu."
    (Offb 21,2-6)

    Nebenbei: Es gibt zwar Anklänge an gnostische Strömungen, vielleicht auch an die Essener. Aber!: Die Kernbotschaft ist anti-gnostisch. Siehe oben!

    jona
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    hallo jona!

    mag sein die gleichgültigkeit im verfasser sei zu suchen.
    die zugrundeliegende hauptlinie besagt, es sei eine vision des johannes vom nazaräner.
    die behauptung es sei eine darstellung des paulus im gewande eines anderen widerspricht sich selbst.
    aber die sichtweise eines dritten, nachfolgend in der zeit, der sich sowohl an die einseitige orientierung des johannes (noah) anlehnen konnte, wie auch die sprunghaften wendungen des paulus in betracht ziehen vermochte, weil er sich doch mit dessen ansichten konfrontiert sah, ist selbst in den jeweiligen einseitigen bewertungen der vergangenheit erkennbar.

    übrigens stehe ich mit der behauptung,
    die schrift stamme aus der schülerschaft des johannes,
    nicht alleine da.

    damit ergibt sich jedoch "nur" eine philosophische betrachtung als abgrenzung gegenüber anderen sichtweisen und bildet so das damals getragene weltbild.

    was eine reine ASW betrifft, eine direkte nur aus dem äusseren gesteuerte wahrnehmung, muss ich dazu ergänzend sagen, sie hat immer das positve und werdende im mittelpunkt der nachricht.
    sie besagt etwa, das kommen und errichten einer neuen stadt, in deren behauptung man dann die zerstörrung der zuvor befindlichen erkennen kann, aber dies nicht direkt aus der mitteilung "lesen" vermag.
    genau so wie das entstehen eines neuen grossen gebäudes, etwa eines tempels, auch dabei ist die zerstörrung des davor an dieser stelle stehenden gebäudes nicht ersichtlich, nur das entstehen des neuen.

    ganz anderst ist die mitwirkung des eigenen menschlichen geistes oder der eigenen seele bei solchen wahrnehmungen, dabei kann dann sehr wohl die negative auswirkung direkt empfunden werden. oder das erkennen eines solchen ereignisses aus der eigenen seele selbst.

    die bewertung dieser erfahrungen stand im mittelpunkt.
    damit wurde die vergangene suche des jenseits bei den sternen und etwa im meer bei den meergöttern in den hintergrund verdrängt.

    ebenso bekamen die aussagen der propheten ein anderes gesicht.
    einmal konnte man eine vorhersage aus dem menschen der vergangenheit selbst erkennen und so benennen, und dann wieder konnte eine solche prognose als allein äusserlich festgestellt werden.

    darüber hinaus beschäftigte man sich mit den dabei auftretenden grenzen, und musste feststellen es gibt dabei unterschiede die bestehen, aber die nicht unbedingt so sein müssen und durchaus auch fliessend sein können und dieses fliessen dann allgemein werden könnte.
    jedoch war die aufsteigende entwicklung aus dem menschen weniger denkbar, sondern eher wurde erwartet, dass aus einer äusseren wahrnehmung durch das auftreffen auf dem menschen sich dann mit der beteiligung im menschen wieder zurück ins äussere dieser gleitende zustand entstehen würde.

    nun ist das menschliche dasein wie wir es kennen begrenzt.
    wie es sich nun verhält mit den äusseren bedingungen wollte man erfahren, wobei die messungen und bewertungen die bezeichnungen "vater" und "gott" verwendeten. mit vater ist ein endlicher rahmen gesteckt, aber mit der variablen ins unbekannte, mit dem göttlichen, wurde die endlichkeit ausgesetzt.
    der nazaräner hatte mit seiner erfahrung im bezug seiner hauptvision die wahrnehmung bis zu abraham und darüber hinaus bis zu noah empfunden und sei es auch nur in darstellungen so wie wir sie erfahren können.
    daraus ist dann bei ihm die erkenntnis begründet worden, es handelt sich bei der grössenordnung des jenseits um einen sehr grossen umfang menschlicher entwicklung aus der vergangenheit, aber mit einer natürlichen begrenzung.
    die er mit der bezeichnung "vater" versehen hatte.

    dem steht das festhalten der tatsächlichen und auf den weltlichen werten begründete glaubenstendenz, die das sein von noah als gegeben annimmt, diesen wert festhält und in gelten lässt, und das sein oder nichtsein darüber hinaus offen lässt. johannes.

    auf der anderen seite der bezeichnungspflege von "vater" haben wir die glaubensrichtung anzutreffen, die davon ausgeht, es gäbe keine grenzen, alles sei mit unendlich und im unbekannten göttlichen zu vermuten, wie von abraham gepflegt und von mo-ses weitergeführt.

    gemeinsam haben aber alle drei auffassungen einen näheren bezug von weltlich und jenseits des menschen, die sich lediglich durch die dauer im jenseits untereinander unterscheiden.
    je nach dem ob man mit einer endlichkeit des menschen sich selbst in einklang bringen konnte und das göttliche übergeordnete anerkennen wollte, oder sich davon abwendete.

    in der endlichkeit ist das verstärkte menschliche streben im menschlichen erkennbar.
    dagegen geht im unendichen göttlichen der nahe bezug zum menschen verloren, je weiter sich dieses unbekannte jenseitige dasein vom menschen entfernt.

    darum hat der nazaräner auch gesagt:

    "der vater ist in mir, und ich bin im vater."

    der fisch schliesst den kreis zum widder.
    der hat es verstanden.
    im gegensätzlichen denken seiner zeit,
    von johannes, petrus und paulus,
    im vorbild des nazaräners.

    und ein :weihna2
     
  7. jona

    jona Mitglied

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    Niederösterreich
    Hallo Teigabild!

    Sorry!:confused:

    Ich habe mir mehrmals deinen Text durchgelesen, ixch habe darüber geschlafen, ich habe ihn wieder furchgelesen.

    ICH HABE ÜBERHAUPT KEINE AHNUNG, WAS DU EIGENTLICH SAGEN WILLST!

    Ist für dich der Text nur Anlaß irgendwas gescheit-Klingendes, Verwirrendes Mystifizierendes daherzuschreiben? Oder möchtest du doch ernsthaft leben?

    jona
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    burgenland.at
    mag sein es liegt daran, weil es sich doch bei der geheimen offenbarung des johannes um so etwas wie eine anschliessende bestandsaufnahme handelt, über das was zuvor geschehen war.

    keine frage, die notwendige erweiterung aus einem engeren bereich wurde sehr wohl auch in der vergangenheit erkannt.
    obwohl in den direkten beziehungen mit dem jenseits die unmittelbaren voraussetzungen dazu im vordergrund gestanden sind und deren weitere ausbauende möglichkeiten. hierher gehört auch das fördern von NTE hin zur ASW.

    übertrieben dargestellt könnte man aber auch sagen, dieser weg wurde als zu schwierig und zu mühsam empfunden, und der breite und allgemeine weg daher als einfacher und allgemeiner angesehen, wobei der "anderen seite" die scheinbare ehrung zugute gehalten wurde und die eigene unterwürfige verhaltensweise als empfehlung weitergegeben werden konnte, ohne dabei auf die bereits eingenommenen vorteilhaften eigenen bedingungen ganz und gar nicht zu verzichten.

    dazu gehörte etwa das offenhalten von mehreren musterexemplaren von bereits vorgegebenen verhaltensweisen, wo der weg des nazaräners genau so gültigkeit haben konnte, wie auch das beschreiten der vorgangsweise des mo-ses.
    genau so wie das unverholene bekanntgeben der nun beabsichtigten vorgangsweise, die eigene idee auf eine breite pazifistische basis zu stellen.
    wo dann der entwicklungsvorsprung in den eigenen reihen seine früchte tragen sollte, egal ob das nun in der nahen oder fernen vergangenheit zu suchen wäre.

    das heisst wir haben hier:

    1.)

    die versuche und entwicklungen des nazaräners,
    an hand von NTE und ASW,
    in einem engeren gesellschaftlichen rahmen,


    2.)

    die landesübergreifende entwicklung bei der sozialen lösung des humanitären problems in einer weltgegend durch die apostelbruderschaft,


    3.)

    die abschliessende zusammenfassung beider entwicklungen mit ergebnissen durch einen oder mehrerer dritter, ausgehend von dem davor befindlichen zusammenfassenden extrakt aus der unmittelbaren umgebung der essener.

    ungeschminkt - aber auch sehr schön.



    und ein :)
     
  9. Little Bird

    Little Bird Guest

    Hallo Teigabid,:winken1:

    Danke schön für Deine Ausführungen. Es ist wirklich immer sehr interessant, was Du schreibst. :foto:

    Ich finde es so schön, dass Du Jesus immer den Nazaräner nennst. Das zeichnet ihn sehr aus, finde ich. Ich nenne ihn sehr oft Joshua. Schon lange Zeit habe ich eine Vorliebe für diesen Namen. Eines Tages erfuhr ich dann, dass Joshua der Kosename für Jesus ist. Manchmal ist mir, als wäre ich damals mit gegangen mit ihnen allen. Aber, das ist eine andere Geschichte.
    Ich wollte mir auch nur bei Dir bedanken!:liebe1:
    :blume: Little Bird
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
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    6.047
    Ort:
    burgenland.at
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    ja, danke Little Bird, das ist sehr freundlich von dir.

    paulus hat folgendes geschrieben:

    und wenig später

    aber in der geheimen offenbarung des johannes steht dann unter anderem geschrieben:

    ... 19 Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan,
    und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar;
    und es geschahen Blitze
    und Stimmen
    und Donner
    und Erdbeben
    und ein großer Hagel.

    (Off 11, 19)

    und ein :kuesse:
     
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