Offenbarung d. Johannes I

Wer ein Ohr hat zu hören, der höre!
Wer kein Herz hat zu fühlen, der fühle!
Wer ein Auge hat zu sehen, der sehe!

Und so regiert das Ohr über das Herz,
das Herz jedoch über das Auge.

Im OHR offenbart sich das Verständnis, in seiner tiefen Drei-Ein-Halb-Struktur...

Die Ein-Ohrigen sind die Söhne Gottes, die nie ausgegangen sind.
Die Zwei-Ohrigen sind die Söhne der Menschen, die auf der Erde wohnen.
Die Halb-Ohrigen sind die neuen Menschen, die aus zweien EINS gemacht haben...

Glückselig, wer die 1260 (10*126) Tage erreicht. Er wohnt in EWIGKEIT (10) im Paradies (beEden, Zahlenwert 126).

eva-maria (die bei der Mutter wohnt)

Ein sehr interessanter Text, den ich noch nie gelesen habe, wo kommt der Text her?

Liebe Grüße
Paolo
 
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Paolo hat folgendes geschrieben:

Dein Beitrag bezüglich "Berg" fand ich auch sehr hilfreich,
doch den Eckstein würde ich nicht als kleinen Berg ansehen.

danke schön.

du hast schon recht. jesaja nennt auch den ganzen berg (naturgesetz) als "eckstein" und "schlinge". bringt das unmittelbar mit gott selbst in zusammenhang. von dieser grössenordnung gehe ich im verstehen aus.

ein solches naturgesetz verwenden, wäre dann wohl auch eine eigenschaft oder eine fähigkeit, etwa bei einer lebenden person.
jemand ist wie ...; er ist ...;

ein stein statt einem berg,
das ist dann nicht mehr die verwendung eines naturgesetzes,
sondern bereits die "bearbeitung" eines solchen.

zum beispiel das sterben des menschen, oder so.

ehrfurcht trifft tatendrang.


und ein :zauberer1
 
Lieber Paolo,
Ein sehr interessanter Text, den ich noch nie gelesen habe, wo kommt der Text her?
der Text ist direkte Offenbarung, also kein Wunder, daß du ihn noch nie gelesen hast... :)

Von Rabbi Akiba, einem der größten unter den Rabbis in der jüdischen Überlieferung, wird erzählt, daß er 41 Jahre alt war, als er lesen und schreiben lernte.

"lesen" bedeutet, eine heilige Schrift im Äußeren direkt dort lesen zu können, wo sie eigentlich steht, im EWIGEN. Deshalb bedarf es für jemanden, der "lesen" kann, keinerlei Auslegungen...

"schreiben" bedeutet, eine heilige Schrift im EWIGEN so äußerlich niederschreiben zu können, daß jemand anderes, der "lesen" kann, sie im EWIGEN sieht.

Der Text ist also einfach nur ein Zeugnis, daß man "schreiben" kann...

:umarmen:
 
Kahlil Gibran nahm zu der Wahrheit und zu den Teilwahrheiten von Meinungen und Standpunkten in einer Kurzgeschichte Stellung:


Das AUGE blickte in die Ferne und sagte:
»Wie wunderschön das Abendrot dort hinter den Bergen.«

Da lauschte das Ohr und sprach:
»Ich kann das Zirpen der Grillen hören, das Rascheln der Blätter im Windhauch,
aber ein Abendrot kann ich nicht hören, was soll das sein? «

Die Nase schnupperte und roch und sagte:
»Ich den Duft der Erde schmecken, und den von Blumen und Kräutern,
aber ein Abendrot kann ich beim besten Willen nicht riechen.«

Die Hände tasteten und fühlten und sprachen schließlich:
»Ich kann die Steine tasten und die Rinde des Baumes und auch Gräser,
aber Abendrot, was soll das sein, ich kann es nicht entdecken.«

Da wandte sich das Auge einem anderen Objekt zu.

Die drei anderen aber waren sich einig:
Mit dem AUGE war irgend etwas nicht in Ordnung...
 
ich bin der meinung ...

... mit berg hat man sich mit den naturgesetzen beschäftigt, in diese richtung orientiert. darüber hinaus aber auch in richtung sterne. etwa der jupiter. ein planet den man in seiner bahn beobachten und zu berechnen verstand, und darauf gekommen ist, dass der sich ein jahr lang in einem der 12 sektoren des jahres befindet, mit mehr oder weniger abweichungen. abweichungen darum, weil etwa auch eine positionierung in gleich drei (!) verschiedenen sektoren möglich ist, was den jupiter betrifft, von der sicht der erde aus, die doch auch in bewegung ist, und die sonne als fixer punkt als bezugspunkt dient.
diese unregelmässigkeiten konnte man als willkürlichen eingriff verstehen, oder so wie es ist als abhängigkeit der jeweiligen situation.
zum beispiel gibt es jahre, in denen der jupiter vom krebs über den löwen in das zeichen der jungfrau wandert, von uns aus gesehen. um danach wieder im löwen zu verweilen, eine geraume zeit.


so oder so, die beobachtung wurde aufgefasst, zur kenntnis genommen. befand sich in den erkenntnissen und dem bewusstsein der menschen, die sich damit befasst hatten.
daher konnte es sehr leicht geschehen, dass diese möglichkeit auch in der beobachtung und bewertung von anderen bereichten berücksichtigt wurde, als eine variante, ein sogenanntes übergeordnetes prinzig, zur geltung kommen für wahrscheinlich gehalten wurde.

einen ganz anderen bereich musste man dann verstehen, wenn man sich dem menschlichen jenseits zuwandte und diesen einfach mit vater beschrieben hatte.

sollte aber ein zusammenhang zwischen dem einen und dem anderen bestehen, und hatte man dazu nur einige oder geringe anhaltspunkte zur verfügung, war man wohl geneigt, gesetzmässigkeiten die wo anders erkannt wurden, sichtbar geworden sind, auch in diesem bereich des menschlichen jenseits für real und wirklich anzusehen.

ja und solche dinge sind dann als richtig festgesetzt worden,
bis das gegenteil oder angleichungen bewiesen sind.


und ein :weihna2
 
@ Maria45

Was hat es in der Offenbarng mit den Berge und Inseln auf sich? Was mit dem Würfel, welcher die heilige Stadt darstellt? Was mit dem heiligen und unheiligen Bezirk? Was mit der Stadtmauer, dem Mauerfundament, dem Nordtor, und was mit den anderen 11 Toren? Was mit dem Wasser des Lebens das aus dem Thron kommt und was mit dem Baum des Lebens, was mit den Edelsteinen?

Liebe Grüße
Paolo

Inseln sind Landteile, die scheinbar isoliert von anderen Landteilen sind.
Auf einer Insel kann man stehen. Ein Stand-punkt. Meiner hat nichts mit anderen zu tun. Ich hab recht. Meine Insel, mein Standpunkt. Rundum nur chaotisches Wasser, nix festes, kein Verstehen, die anderen haben keine Ahnung.

Keine Inseln bedeutet es gibt nicht mehr die Illusion der Getrenntheit.

Berg ist verborgenes, wo ich erst hinsteigen muss um den Überblick zu haben.

Keine Berge ist "nichts ist mehr verborgen, alles ist offenbar". Alles liegt platt, einfach, gerade vor meinen Füßen, vor meinen Stand-punkten, ich kann alles leicht ver-stehen...
Ich muss keine mühsamen Wege mehr emporsteigen, keine großen Ebenen neuen Verständnisses erklimmen. Die große Wahrheit ist einfach und leicht zu verstehen.

In der gleichen Weise kann man die anderen Symbole eröffnen.
 
Hallo Maria, das ist dein persönlicher Standpunkt, der gehört dir. Aber ganz ehrlich gesagt, die Inseln und Berge,wie auch anderes aus der Johannesoffenbarung findest du im Gilgamesch-Epos.
Das mit den Inseln und Bergen findest du im Gilgamesch-Epos, 11. Tafel, Zeile 108 und 109

Liebe Grüße
Paolo
 
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Hallo Paolo,

das ist ja auch kein Wunder. Wenn es wirklich eine gemeinsame spirituelle Linie aller Menschen gibt, sollten die gleichen Inhalte in allen Zeiten und in allen Kulturen ja doch immer wieder aufleuchten... was sie ja auch tun.

liebe Grüße,
maria
 
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