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Die zwölf roten Kappen.

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 20. Februar 2008.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
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    burgenland.at
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    Ich bin Teigabid,

    ich sage,






    Rein zufällig wie es scheint, sind im Neuen Testament 12 Schriften zusammengefasst worden, mit 7 Autoren als Verfasser,

    die direkt an den Geschehnissen in Jerusalem beteiligt gewesen sind.

    Damals.

    5 Schriften sind entstanden durch das mehrfache Schreiben eines schon vertretenen Autors in einem anderen Zusammenhang.
    So kommt man auf das Verhältnis 5 : 7. Dies kann durchaus als Richtwert der Lebensjahre dienen - 57 - die alle Verfasser mindestens erreichten oder wenigstens sehr nahe gekommen waren, wenn nicht sogar sehr erheblich überschritten hatten.

    Das Evangelium nach Matthäus (Matthäus)
    Das Evangelium nach Markus (Taddäus)
    Das Evangelium nach Lukas (Philippus)
    Das Evangelium nach Johannes (Johannes)
    Die Apostelgeschichte (Philippus)
    Der Brief des Jakobus (Jakobus Z.)
    Der erste Brief des Petrus (Petrus)
    Der zweite Brief des Petrus (Petrus)
    Der erste Brief des Johannes (Johannes)
    Der zweite Brief des Johannes (Johannes)
    Der dritte Brief des Johannes (Johannes)
    Der Brief des Judas (Judas)

    Entgegen der bisher gepflegten Tradition, habe ich mich gezwungen gesehen einige Personenzuordnungen neu vorzunehmen.
    Hier nicht berücksichtigt sind die „unbeteiligten“ 14 Paulusbriefe, und
    die Apokalypse die unter anderen von Timotheus stammt.
    Zu diesem Thema, in die Vergangenheit, und nicht in die Zukunft, hat sich auch Nostradamus recht interessant geäußert:



    IV/11

    Derjenige, der bedacht ist von der großen Haube,
    wird sich veranlasst sehen zu einem bestimmten Akt aufzubrechen:
    Die zwölf Roten kommen, das Tuch zu besudeln,
    auf Mordtat, wird Morden folgen.


    4/XI.

    Celuy qu'aura gouuert de la grand cappe,
    Sera induict à quelques cas patrer:
    Les douze rouges viendront soüiller la nappa,
    Soubz meurtre, meurtre se viendra perpetrer.



    Erst in der 3. Zeile kommt es zu der genannten Verbundenheit in der oben angeführten Erläuterung.

    Davor, am Beginn, finden wir die Kennzeichnung einer darüber stehenden Person,
    die darum kein anderer als der Nazaräner sein kann, im Umfeld von zwölf qualifizierten Apostel in einer Bruderschaft.
    Mit der Benennung „cappa“ für Haube oder Bischofsmütze haben wir hier aber auch einen Hinweis, der unmissverständlich auf einen spirituellen Zusammenhang hindeutet, und sich direkt mit der Insel Capri in Verbindung bringen lässt.

    So wird auch das Lesen der zweiten Zeile wesentlich einfacher,
    und die als erforderlich empfundene Aktion lässt sich in der Nähe eines bevorstehenden Staatsaktes einreihen, eine weltliche Angelegenheit, die unmittelbar vor der Tür stand und aus der man das Beste für das Land und ihren Menschen herausholen versuchen musste – oder nicht?

    Nun, in der dritten und vierten Zeile wird die Angelegenheit in den Bereich einer revolutionären Aktivität beschrieben, oder eher umgekehrt nach einem handfesten Widerstand gegenüber neuen Ideen, finden im Zuge dessen notwehrähnliche Taten ihren Niederschlag in der Handlung.
    Oder es ist so wie es ist, dass eine bestimmte Person zweimal getötet wurde,
    zuerst ermordet und dann hingerichtet.
    Wobei die Ermordung die niedrigsten denkbaren Beweggründe zugrunde liegen hatte, nämlich das absichern des persönlichen Vorteils, das materielle Wohl.
    Hier von „Roten“ zu sprechen und damit eine allgemeine Beteiligung am Treiben zu verstehen, wäre aber auch wieder falsch. Viel mehr ist es das Dabeisein gewesen,
    an einem Schauspiel unbekannter Art, wo eine Leiche geblutet hatte.
    Das konnte schon als allgemeine und außergewöhnliche Triebfeder empfunden werden und so manch Anderes abdecken oder überdecken, um damit die Basis zu schaffen für Etwas das rein und unberührt gelten kann und aus der gleichen Ursprünglichkeit kommt und nun das Neue mit dem Vergangenen beschmutzt.
    Es sei denn, man glaubt unbeirrt an die Vergebung der Sünde.
    Und denkt sich das Osterfest von einst nicht als Feier an einem Tag, sondern in einem längeren Zeitraum, einer Woche, nicht unbedingt in einem festlichen Raum, sondern über einem Bogen, einer Brücke, die letztlich in einem großen Vorhof mündet. Das Mal nicht unbedingt in Speise und Trank zu verstehen sein muss, sondern als Sprechen und Denken aufgenommen werden kann.

    Da treffen nun Weltanschauungen aufeinander,
    teils reine und unbeteiligte Suche nach einem höheren Gottesverständnis einerseits,
    und dabei ist man gezwungen anderseits direkt gelebte Wirklichkeit zu berücksichtigen, die darin unweigerlich enthalten ist.

    Man sollte immer wissen, was man hat und was man wirklich besitzt.
    Wir glauben gar nicht mehr daran, was damals Reinigung für eine wichtige Rolle und Funktion gehabt hat.


    und ein :waesche2: :waesche1:
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
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    burgenland.at
    im "lukas-evangelium" finden wir zuerst eine selbstdarstellung des verfassers:

    einige zeit danach setzt er scheinbar den beginn der mission des nazaräners fest:

    und

    aber dann lässt er den nazaräner rasch wachsen und der sieht plötzlich sehr alt aus - wenn er den nazaräner gemeint hatte.
    denn er berichtet von einem denkwürdigen ereignis, das unmittelbar mit pilatus in zusammenhang steht, und für diesen in seiner laufbahn gravierend gewesen ist. die hinrichtung von samaritern während derer opferzeremonie im jahre 36 unserer zeitrechnung, als wäre es eine begebenheit zur zeit der gut dreijährigen öffentlichen missionszeit des nazaräners.
    denkwürdig darum, denn aus diesem vorfall wurde von seiten der samariter eine klage gegen pilatus an vitellus, dem prefekten von syrien eingebracht.
    der hatte nichts wichtigeres zu tun, als dem pilatus in der person des marcellus einen "beratenden" statthalter zur seite zu stellen, wo es nur ging, ob in cäsarea oder in jerusalem.
    ausserdem sollte sich pilatut für seine handlungen auf wunsch des noch lebenden tiberius für seine handlungen in rom selbst verantworten, auf kurz oder lang.

    also wenn das kein motiv ist um einen tempelmord der juden zu decken, und eine schau-hinrichtung über die bühne zu ziehen, dann weiss ich nicht, was ein wahres motiv sein soll?!

    nur aus der überlegung heraus,
    dass da nicht noch mehr religiöses blut am pilatusmantel kleben bleibe:

    ich glaube wir sind uns einig, dass der nazaräner 41 jahre alt geworden ist,
    ehe er unmittelbar vor seinem letzten geburtstag
    im tempel hinterrücks ermordet wurde.

    oder - oder etwa nicht?!


    und ein :zauberer1
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    änderte der apostel philippus seinen namen beim verfassen des evangeliums in "lukas", dann ist das nicht aus jux und tollerei geschehen, sondern wir dürfen darin eine anlehnung an die gebräuche eines neuen kaisers erkennen, der mit seiner neuen amtszeit gütige entscheidungen gelten liess im bezug auf fehlverhalten seiner mannen, aber auch den umstand ins kalkül gezogen hatte, dass mit einem neuen kaiser zwar die namen und personen sich ändern, aber die funktionen die gleichen geblieben waren, etwa für statthalter und hohenpriester.

    spricht er am beginn seines evangeliums einen theophilus an,
    dann ist es nicht irgendein theologisch interessierter junger mann,
    sondern niemand anderer als der neue

    HOHENPRIESTER THEOPHILUS

    der nach der zeit eines kaiphas und einem jahr nach der periode des jonathans an die reihe gekommen war, und so wie der davor ebenso ein bruder von kaiphas gewesen ist.

    besonderes augenmerk legte "lukas" auch auf die angaben der jeweiligen ereignisse und deren daten, gerechnet an den regierungszeiten hoch oben in den rängen der kaiser, denn den kalender gab es so noch nicht.

    hatte er etwas zu sagen, dann wurde das aufgeschrieben, wollte er es nicht nennen, dann wurde darüber geschwiegen. so kann der wahrheit ungefähr genüge getan werden, und der inhalt ist dazu angetan, die positiven werte aufzunehmen, und das beste im ideologischen sinne daraus zu gestalten in der zukunft.

    in diesem sinne können wir auch die beschreibung von der ermordung mehrerer galiläer durch befehl des pilatus verstehen.
    in einer ausserbiblischen aufzeichnung darüber nennt es flavius das töten von mehreren samaritern, die dabei gewesen sein sollen, einem prediger auf einem berg - also einem bergprediger - zu huldigen, der angeblich vom auffinden okkulter gegenstände gesprochen haben dürfte.

    mit den worten der bibel heisst das etwa:

    "wer suchet der findet" oder "nur der gute same gottes gelangt in die fruchtbare erde".

    was letztlich zu der aussage geführt haben könnte:

    "wenn ich und meine jünger nicht reden, dann werden die steine sprechen", und so das unverständnis der zuhören zum ausdruck gekommen sein kann, die in abwesenheit des vortragenden dann jeden stein nach schätzen umgedreht haben.

    daraus dürfte auch die einsicht gewachsen sein, dass eine grundsätzliche änderung im verständnis von oben kommen müsse, aus der religiösen oder politischen struktur des gesamten landes.

    sah nun der eine galiläer in den opfern, und der andere samariter, dann wird es wohl ein mittelding gewesen sein. aus der sicht des pilatus, der für samariter zuständig gewesen ist, und für galiläer nicht, war die zusammenkunft von zahlreichen samaritern auf einem galiläischen berg eine situation mit sonderstellung, und er dürfte da "gefahr in verzug" vermutet haben.

    das bedurfte danach einer genaueren aufklärung, und die "ergänzung" durch marcellus war die logische folge, die er sich damit eingehandelt hatte.

    DIESE BERGPREDIGT

    fand sicher in der zeit von 34 bis 37 statt,
    und sehr wahrscheinlich 36, oder unmittelbar davor.

    damit aber die angelegenheit so weit wie möglich in galiläa gewesen sein soll und damit ausser territorialer reichweite von pilatus, wurde die literarische schilderung in der bibel mit einer wunderbaren geschichte auf dem see ergänzt.

    umgekehrt wäre es das ermorden von galiläern in samaria gewesen.

    so oder so, tatsache ist, pilatus hat bereits vor den ereignissen in jerusalem anhänger des nazaräners abgeschlachtet und dafür von den samaritern die rechnug präsentiert bekommen.

    nun war aber auch allen beteiligten sehr wohl bekannt, dass tiberius nicht in rom weilte, sondern schon lange auf capri sein domizil aufgeschlagen hatte, und sein lebensende nicht mehr all zu ferne wäre. eine persönliche vorlandung vor dem kaiser war nicht so unumgänglich wie es scheint. die einen beeilten sich also noch rechtzeitig bis zu diesem zeitpunkt alles für eine veränderung vorzubereiten, und die anderen konnten den bestehenden status nicht lange genug hinaus verzögern und ebenso aus diesem umstand vorteil ziehen.

    in dieser situation war pilatus bestimmt nicht in der lage sein konto wesentlich zu überlasten mit einer zusätzlichen religiösen konfliktsituation in seinem lebenslauf. aber den politischen aspekt seiner handlungen konnte er mit einer schönen hinrichtung eines aufständischen untermauern. dagegen sollte es für kaiphas ein leichtes gewesen sein noch einen drauf zu setzen und alles mit einem aufwaschen bereinigen zu lassen um danach im soge der familienverflechtungen den stuhl des hohenpriesters bei der stange zu halten und nicht allgemeingut werden zu lassen.

    es steht ausser zweifel, bei solchem ränkespiel, da droht das religiös geistige philosophische ganz und gar verdrängt zu werden, wenn man sich nicht teilweise dahintersetzt und teilweise entsprechenden schritte setzt.

    und ein :weihna2
     
  4. La Dame

    La Dame Guest

    Ohhh... mein lieber Teigabid...

    Du diskutierst hier so alleine mit Dir selbst...

    über das Märlein vom Rotkäppchen...



    diesmal gestrickt aus den Fischgott-Mützen der Mithraskult-Kasten...
    ...die in den Cocktail der 'Organisierten Frömmigkeit',
    welche in der zweit-ewigen Stadt ansässig ist...
    einflossen.


    Laß Dich von den 7 Hügeln der ewigen Städt nicht täuschen...
    auch nicht von den 7 Chakren am grobdichten Körper...
    ebensowenig von den 12 feinstofflichen Körpern.


    Und die lebendig ausschauende Leich ans Kreuz genagelt...
    hat's auch nicht gegeben...
    sind nette Märleins...
    von zweitewig-Gestrigen...

    die gern ewig am Ruder wären...
    nur, daß ihnen jetzt alles aus dem Ruder läuft.



    Und das mit der One-World-Religion wird auch nix wern...
    Huntington, Ratzinger & Co. zum Trotz?
    Nein... der Freiheit der Menschen zuliebe!!!!



    Mercie
    La Dame
     
  5. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Genau, die hatten noch keine warmen Duschen.
     
  6. vittella

    vittella Guest

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    ist das irgendwie ein Versuch die Symbolsprache der Bibel zu verstehen?
    oder worum gehts eigentlich?
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    burgenland.at
    vitella hat folgendes geschrieben:

    gerade noch war ich nur mit meinen gedanken beschäftigt, sie eins und eins aneinander zu reihen, wie eine perlenkette - und nun das! diese vielen fragen und anregungen. weiss gar nicht wie ich mich da bedanken kann.

    zum thema selbst: es geht hier um das herausfiltern jener die in den kanon der bibel aufgenommen wurden (27 bücher) und hier vor allem um diejenigen, die als direkte beteiligte in der sache in jerusalem dabei gewesen sind (meiner meinung nach handelt es sich um 12 verfasser).

    am anfang habe ich dazu eine betrachtung allgemeiner art gestellt, die vom kollegen nostradamus stammt und nur eine von vielen in dieser form gehalten ist, wo er die vergangenheit verwendet, anstatt der zukunft, was etwa mit der wiederkunft des christus genau so zusammenhängt, wie auch mit den in diese richtung gedeuteten wiederkünften aller apostel zusätzlich.
    war es aber etwas aus der vergangenheit, dann ist es schon da, und dieses beziehen geht auf etwas zurück, was schon geschehen ist.

    besonders angetan hat es mir:

    "LUKAS" ist der apostel philippus,

    und

    "MARKUS" ist der apostel taddäus.

    neuerdings auch

    die "BERGPREDIGT" wurde bei flavius josephus genannt,

    als ein anlass zur niederschlagung von aufständischen samaritern durch pilatus, was gar nicht so verwunderlich ist, wenn wir die forderung der einigung aller jüdischen glaubensrichtungen als ein hauptziel betrachten, in der mission des nazaräners. da können schon mal die samariter an der reihe gewesen sein.

    für flavius josephus war die berührung dieser szene aber aus einem anderen gesichtspunkt sehr wichtig, denn dadurch wurde die lange regentschaft des statthalters pilatus gekippt.

    das war bestimmt nicht so gewolt gewesen.
    zahlreiche menschen kamen dabei ums leben.
    viele wurden nur verletzt oder arg verstümmelt, und konnten nicht wieder hergestellt werden wie zuvor.
    das tragische ereignis trat nicht in einer vision mahnend davor auf, genau so wenig wie die daraus entstehenden konflikte.

    gegensätzlichkeiten von persönlicher zukünftiger sichtweise in den personen der apostel und solchen grossräumigen ereignissen traten an die oberfläche, der diesen umstand erfahrenden.

    da wurde dann wohl auch der ausweichende lehrsatz gefunden,
    dass man nicht gleichzeitig der welt und dem gelde dienen könne,
    und auch das göttliche verständnis im sinne haben.

    noch schwerer traf dieses ereignis aber den glauben an die wunder, ob nun heilungen oder totenerweckungen, denn hier versagte die ganze kunst vom lernenden krankmachen bis hin zur genesenden erlösung.
    darum wurde über diesen inhalt des ereignisses der mantel des schweigens gelegt, und nur die wirklich wichtigen dinge betreffend der seelischen entwicklung im jenseits betont und hervorgehoben.

    ausserdem bestand da doch ein gravierender unterschied zwischen dem zeitpunkt der lehre selbst, und dem eintreffen des tragischen ereignisses der niederschlagung eines vermuteten aufstandes.

    "eine kleine weile ... "

    he! du da! aufwachen!


    und ein :zauberer1
     
  8. vittella

    vittella Guest

    Ja,wenig ist manchmal mehr :D

    hm....nimmst du denn die Bibel wörtlich?
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    was die bergpredigt betrifft,
    die so gesehen einen tragischen hintergrund hatte,
    dann kann es schon der fall sein - den gedanken schliesse ich nicht aus -

    dass hier eine anreicherung an esoterischem gedankengut stattgefunden hat,
    im nachhinein, als verstärkung, aus zahlreichen einzelnen quellen.

    dieses nichtdabeisein des meisters an den tragischen ereignissen, liess bestimmt die überlegung reifen, hätte es sie damals schon "erwischt", dann wären sie niemals so weit gekommen.

    ... und weiter ging es.

    in diesem "wiedersehen" sind meiner meinung nach auch auferwachenstendenzen in seelischer form feststellbar, deren auferweckung nur durch den meister selbst vor sich gehen konnten, indem er die verstorbenen seelen wahrgenommen hatte - und sonst durch keinen anderen.

    daraus hat sich eine kultrichtung entwickelt.

    na klar, ich nehme die bibel nur wörtlich, was glaubst du denn?!
    sonst müsste ich mich doch selbst exkommunizieren ober bannen oder so was ...


    und ein :weihna2
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    La Dame hat folgendes geschrieben:

    berücksichtigen wir die tragischen niederschlagenden ereignisse im hintergrund der

    bergpredigt,

    oder lassen wir die tatsache zumindest als möglich gelten, dann wirkt die verwendung einer misslungenen aktion die schliesslich in einer kreuzigung endete - egal wie man die nun in ihrem wahrheitsgehalt messen möchte - geradezu wie eine willkommene ablenkung von den davor genannten ereignissen.

    mehr noch!

    es gleicht einem verhalten wie beim pokerspiel, wo man meint seine vier-asse ansagen zu können, obwohl sich das herz-as schon längst im royal-flash eines anderen befindet.

    das soll heissen: wurde die einigung der religiösen strömungen in einem glauben nicht vollzogen mit den vermeintlichen überragenden vorhandenen geistigen möglichkeiten im eigenen, dann ging man daran diese werte zu sichern und zu konservieren, um auch gleichzeitig mit der ausgrenzung der widerstrebenden entwicklungen der unmittelbaren umwelt zu beginnen. dabei lehnte man sich an einen erfolgreichen vorgang an, der auf die anderen so übertragen wurde, als sei er schon davor bereits vorhanden gewesen, und dadurch entstehe eine verurteilungswürdige haltung die schon von anbeginn dagewesen sein soll.

    hatten die samariter mit ihrer klage beim syrischen prefekten erfolg, dann war es erfolgversprechend dieses muster in der "hinrichtung" auf eine person bezogen ebenso zu verwenden. zuerst in die unmittelbare nähe des scheidenden pilatus gebracht, um dann den gleichen fehlschritt in der gegenseite immer wieder anzuprangern. damit unmissverständlich zu verstehen zu geben, dass hier das gleiche fehlverhalten stattgefunden hat und nach einer richterlichen klärung verlangte.

    es ging dann sogar so weit, dass man den lebenslauf des nazaräners zu beugen begann, nur damit dieser ja in dieses schema passte, das man anstrebte zu erreichen. so soll die nahtoderfahrung bei diesen ereignissen in jerusalem stattgefunden haben, danach die verteilende religiöse und geistige weitergabe solcher glaubenswerte. obwohl wir es doch besser wissen müssten, und den zeitpunkt gut zehn jahre davor sehen sollten, verpackt in der geschichte vom fürsorglichen samariter.

    selbst der inhalt der bergpredigt musste umgeformt werden.
    kennen wir doch einen "körper der rede", wenn sich jemand an zahlreiche menschen wendet, mit einleitung, allgemeinem inhalt, höhepunkt, aufruf zur gemeinsamkeit und abschliessende entlassung.
    ganz anderst aber hier in der literarischen form der bergpredigt - ähnlich wie in der passion des vermeintlichen schauprosses am ende - wurde an dieser markanten stelle alles entfernt was in eine andere oder in mehrere richtungen stimmulieren hätte können, und nur die "jenseitsgedanken" die der nazaräner da und dort zum besten gegeben hatte, wurden hier wie verirrte schafe eingefangen.

    ein befreiungsschlag, nicht verantwortlich sein zu müssen in der gruppe und in der einzelnen person, um danach im selben augenblick die vorteile eines gelungenen juristischen aktes unmittelbar zu nutzen.

    dass danach einzelne apostel aufgetreten sind (philippus, taddäus) unter falschem oder "neuem namen" und sich damit von der unmittelbarkeit distanzieren konnten, verwunder eigentlich gar nicht mehr, wie weit entfernt die bibel doch vom wahrheitsgehalt ist.

    aber heute in einem verzweigten christlichen glauben, mit seinen anhängern von anfang an, da stellt sich doch die frage, ob es durch eine solche tatsache der falschen zeugen zu einem zusammenbruch der mentalen inhalte kommen werde oder nur zu massiven einbrüchen in der glaubwürdigkeit?
    wenn wir berücksichtigen, dass es sich bei 2 von 4 solchen sogenannten "botschaftern" des expandierenden glaubens nur um bereits vorhandene altgediente apostel handelt, die nichts anderes im sinn hatten, als die wahrheit zu verschleiern und zu manipulieren.

    natürlich alles nur im sinne einer allumfassenden menschlichkeit und

    einem würdigen ewigen leben,

    von dem letzteren keiner sagen kann, was das sein soll.

    und ein :weihna1
     

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