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Der Glaube an Gott?!?!

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von sonnenkroenchen, 23. April 2012.

  1. sonnenkroenchen

    sonnenkroenchen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2006
    Beiträge:
    15.838
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo zusammen,

    derzeit fällt es mir sehr schwer den Glauben an Gott aufrecht zu erhalten!

    Durch einige negative Familienerlebnisse ( Krankheit etc), fällt es mir noch schwerer.

    Vor längerer Zeit kam dieses Thema mal im Kollegium auf. Ein Arbeitskollege meinte damals : Alle Menschen die an "Gott" glauben sind naiv. Sie sind zu schwach für das wahre Leben. Sie brauchen etwas an dem sie sich festhalten können.

    Mich erschreckt es, dass mir genau die Gedanken auch durch den Kopf gehen.

    Ich frage mich weshalb "Gott" so viel Unheil zu lässt?!?!
    Warum er "gute" Menschen mit Krankheiten bestraft. Gutmenschen von heut auf mogen aus dem Leben reißt!

    Mein gesunder Menschenverstand sagt : DAS IST DAS LEBEN!!!!

    So, wie es damals mein Kollege beschrieben hat. Meine naive/kindliche Vorstellung von Gott schreit : Lieber Gott, wo bist du! Warum lässt du das alles zu???? Warum??????

    Geht es euch auch manchmal so? Wie hat sich euer Glauben gefestigt? Seid Ihr gläubig und was macht euch so sicher dabei?

    Neulich hab ich gelesen : Man kann nie tiefer fallen als in Gottes Hände!

    Ist das wirklich so?

    Ich will den Glauben wieder finden. Aber z.zt wehrt sich alles dagegen. Was kann ich tun?
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Was ist für dich Gott?
     
  3. Einewiekeine

    Einewiekeine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    1.012
    Wenn Du religiös gläubig bist es ist kein Wunder das Du in Schwierigkeiten gerätst.

    Gott ist nun mal kein Mann mit Rauschbart der auf einer Wolke sitzt, die Menschheit lenkt und Richter spielt.

    Wenn Du Dich mit dem Gedanken anfreunden kannst das Gott "Alles-Was-ist" ist
    das Alles ein Ausdruck des göttlichen ist (auch das sogenannte Böse), auch Du und somit Mitschöpfer (Verantwortlich für Deine Realität) und Du jegliche Bewertung loslassen kannst, dann stellst Du Dir diese Fragen nicht mehr.
     
  4. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo Sonnenkrönchen,

    Die Gretchenfrage -
    Als erstes hänge ich mich an die Frage von
    Wenn Du Gott als einen Mann mit langem Bart, der auf Wolke 7 von Harfe spielenden Engeln umgeben auf die Menschen der Erde herab blickt --- dann verstehe ich Deine Frage.

    Du fragst:
    Ich glaube an Gott --- aber nicht so wie Gott in religiösen Schriften beschrieben wird...

    ...und genau dieser Unterschied ist es, der mich so sicher macht. Genau der Unterschied ist es, der mich Gott hat erfahren lassen. Denn ich kam an einen Punkt an dem ich Gott nicht mehr gebeten habe, einen Punkt an dem ich Gott nicht gefragt habe WARUM? - Es war ein Moment der Dunkelheit und der Stille an dem ich Gott hören konnte - denn ich war still und konnte Gott zuhören!

    Wer ständig erzählt, kann nicht zuhören!

    Was Du tun kannst, kann Dir wohl niemand wirklich sagen, denn jeder hat seine eigenen Erfahrungswerte/bereiche, jeder hat seine eigenen Ohren, Sinne, Verstand und Herz.
    Ich kann Dir nur sagen wie ich Gott erfahre - ich erfahre Gott als imaginären Freund an meiner Seite, der nicht aktiv in mein Leben eingreift, denn ich habe die Freiheit unabhängig von Gott zu handeln und mein Leben selbst zu verändern --- Gott ist mein Begleiter, ein passiver Freund. Wenn ich traurig bin - ist Gott auch traurig. Wenn ich mich freue - so freut sich Gott auch mit mir.

    Es gibt Zeiten, da berichte ich Gott was mir Schönes oder weniger Schönes widerfahren ist, dann gibt es Zeiten in denen ich mich bei Gott bedanke das ich so etwas Schönes oder auch weniger Schönes erfahren darf --- und dann gibt es Zeiten der Stille, in denen ich Gott zuhöre.
    Ich personifiziere Gott auch, obwohl mir bewusst ist, dass Gott kein erfassbares Wesen nach unseren Maßstäben ist - doch so kann ich Gott für mich begreifen und dann ist es gut.

    Du hast die Möglichkeit Dich frei zu entscheiden. Du darfst Dich frei für ein Leben mit Gott oder ohne Gott entscheiden. Wenn Du Dich für ein Leben ohne Gott entscheidest, wirst Du nicht bestraft, niemand ist Dir böse --- nur wirst Du manchmal einsam sein...
     
  5. Azura

    Azura Guest

    Wenn du an den Gott glaubst, wie die Kirche ihn darstellt, ist es wahrlich schwer, an ihn zu glauben.
    Aber Gott findest du nicht in einer Kirche oder einem Buch. Er ist nicht außerhalb von dir und er ist auch niemand, den du für Rückschläge verantwortlich machen kannst.
     
  6. Ännaaa

    Ännaaa Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2012
    Beiträge:
    242
    Ort:
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    Genau das hat man mir schon als kleines Kind vermitteln wollen und ich habe mich dagegen gesträubt. Ich habe diese Figur dadurch eigentlich immer bis zur Verzweiflung in Frage gestellt, zumal ich mich nie damit anfreunden konnte, dass Gott einen strafen könnte oder ins Fegefeuer schicken könnte etc.. Der "Typ" :D hat mir echt die Nerven gekostet :D

    Als mir mein Freund in etwa das vermittelte, ging mir das Herz auf und mir kamen vor Freude die Tränen :banane: Ich habe noch nie im Leben so eine Überzeugung, die weit weit weit und fernab von Glaben ist, in mir gespürt.

    Das (ein jedes) Leben wird nicht durch den Mann in der Kutte auf der Wolke gemanaged. Es liegt in unserer Hand und wird zu dem, was wir draus machen. :) Wir sind unser eigener Wolken-Kutten-Gott. Ist das nicht cool? ;)
     
  7. EsoMan2000

    EsoMan2000 Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2011
    Beiträge:
    59
    ist ein guter Spruch und drückt genau das aus was Gott von uns erwartet: und zwar nur sich auf ihn zu verlassen und nicht auf unser eigenes Handeln und Schaffen!
    Es ist doch so, dass man immer Sklave ist - Sklave der Gesellschaft, der Familie, des Jobs und eben auch der Sünde. Dadurch, dass Jesus für uns gestorben ist, hat er uns aus dieser Sklaverei befreit.
    Man muss nur daran glauben und man ist befreit. Es ist ein Geschenk und man kann es sich nicht durch "Taten" verdienen!
    Schreckliche Dinge passieren jedem von uns aber durch Jesus wenden sie sich zum guten. Oft versteht man das erst im nachhinein warum dieses und jenes passiert ist.

    Parabel von Abel und Kain: Kain hat Abel aus Eifersucht getötet - warum hat Gott das zugelassen? Abel hat ohnehin mit ganzem Herzen Gott vertraut. Kain dagegen hat nur die Früchte seiner eigenen Arbeit opfern wollen - deshalb hat Gott dieses Opfer nicht angenommen. (Ist wie bei uns heute: wenn wir aus eigener Kraft "gute Christen" sein wollen so funktioniert das nicht - die Kraft muss von Gott kommen)
    Abel sterben zu lassen war also nicht so schlimm denn sein Platz im Himmel war ihm sicher. Dafür konnte Kain durch seine Tat erkennen was für ein sündiger Mensch er doch ist und so konnte Gott ihn wieder aufnehmen!

    Wenn deine Familie krank geworden ist so kann Gott sie wieder gesund machen - du musst nur Gott vertrauen, dass er es auch macht! :)
     
  8. sonnenkroenchen

    sonnenkroenchen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2006
    Beiträge:
    15.838
    Ort:
    Deutschland
    ja, ich bin im christlichen glauben erzogen worden ( kirche etc.)

    ich finde es beachtlich, wie viele menschen, die noch mehr schicksalsschläge ertragen mußten, wöchentlich in die kirche rennen und beten!

    hm, irgendwie ist mein kopf diesbezüglich leer. was ist gott für mich? ich weiß es nicht mehr? keine ahnung!
     
  9. Draco

    Draco Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2006
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    454
    Ort:
    Sonthofen

    Du weißt es nicht mehr? Sehr gut. :)

    Und jetzt sieh was geschieht, wenn du kein Problem daraus machst es nicht zu wissen, wenn du vollkommen annimmst, das du absolut keine Ahnung hast.

    Erzuge keine Spannung dadurch das du nicht weißt, aber wissen willst; lass das Nicht-Wissen einfach zu.
     
  10. Reinhold

    Reinhold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.565
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    Der Glaube an den lieben Gott ist immer eine persönliche Sache. Du darfst deinen Glaube nicht daran messen, was andren geschieht, weil du den Weg, die Gedanken des andren nicht kennst, auch kennst du nicht wirklich sein Herz.

    Manches was uns widerfährt, sieht nicht immer schön aus und doch wenn wir stark im Glauben sind können wir erfahren das das, was in unseren Augen schlecht ist, sehr wohl zu einer Stufe wird.

    Wenn wir das sehen das es einen Menschen schlecht geht, der es in unseren Augen nicht verdient hat, könnten wir vom glauben abfallen. Der Liebe Gott kümmert sich um den einzelnen, so wie es der einzelne braucht und das hat viele Gesichter.

    Deshalb ist es wichtig, das niemand erschrecken soll, wenn einen geliebten Menschen und einen selbst etwas schlimmes passiert. Der liebe Gott weiß davon und ist schon längst da bevor wie es auch nur sehen können. Deshalb ist es wichtig das niemand seinen Glauben verliert auch wenn etwas schlimmes passiert, denn das ist die Chance des einzelnen in das Reich des lieben Gottes zu kommen. Denn der Starke unumstößliche Glaube des einzelnen ist die Hoffnung für denjenigen der an seinem Leben schwer zu tragen hat.

    Wer Glauben kann der soll glauben um seinetwillen und die die im Glauben schwach sind, können sich an denen orientieren deren Glaube stark ist, so werden wir alles eine Chance haben den lieben Gott zu schauen.

    In diesen schweren Stunden wo dein Glaube schwach ist, schaue auf dich, lass dein Glaube nicht umfallen, stärke ihn hole dir Hilfe, ganz persönlich vom lieben Gott.

    Bedenke noch eins,wenn nicht das geschieht was du willst, geschieht das was gut für dich ist.

    Schließlich sollst du ein Segen sein, in dieser Welt, für andre wenn es ihnen schlecht geht und das kannst du nur, wenn du auch stark dastehst, im Sturm.
     
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