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Depressionen und wie sie überwunden werden können

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Benjamin, 16. Januar 2017.

  1. Benjamin

    Benjamin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2003
    Beiträge:
    626
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    Liebes Forum,


    ich möchte im Folgenden meine gesammelten Erfahrungen über Depressionen, und wie man sie überwinden kann, mit euch teilen. Vorweg möchte ich gleich nehmen, dass diese Erfahrungen über viele Jahre gesammelt wurden.

    Vieles davon ist erlesen, vieles sind Erkenntnisse und Schlüsse aus eigener Erfahrung, und manches würde ich als Eingebung bezeichnen. Ich kann nicht genau darauf eingehen, wie ich zu diesen ganzen Erkenntnissen kam. Das würde im Umfang leicht für ein Buch reichen.

    Ich kann dieses Thema hier nur sehr oberflächlich berühren, dennoch möchte ich den Versuch wagen, euch die Essenz dessen, wie man Depressionen auflöst, so wie ich es erfahren und begriffen habe, vermitteln, und sei es, dass ich euch damit nur einen weiteren Hinweis für euren Lebensweg gebe.


    So wie ich das heute sehe, ist alles, was uns im Leben geschieht, eine direkte Botschaft an uns. Das Leben spricht mit uns. Es reagiert auf das, was wir ihm mitteilen, durch unsere Gedanken, Worte und Taten. Diese drei - Gedanke, Wort und Tat - sind die Werkzeuge des Menschen, sein Leben zu kreieren.

    Gefühle unterscheiden sich davon. Sie sind das Feedback an uns. Sie gleichen damit unseren körperlichen Sinnesorganen. Sie sind Auskunft darüber, was gerade ist. Sie zu interpretieren, zu deuten und begreifen, woher sie kommen, ist eine hohe Kunst. Und wenn ähnliche Gefühle bei verschiedenen Personen oder sogar bei ein und demselben Menschen, ganz unterschiedliche Ursachen haben können, so ist das Prinzip selbst, wie Gefühle "funktionieren", immer dasselbe.

    Soweit ich es begriffen habe, entstehen Gefühle immer dann, wenn sich in unserem Energiefeld Energien bewegen, oder bewegt werden wollen. All die chemischen Reaktionen, die dabei im Körper ablaufen, sind ein Nebenprodukt dessen, was in unserem feinstofflichen Körper geschieht. Natürlich kann man auch umgekehrt durch chemische Stoffe Einfluss auf Gefühle ausüben, weil der physische und der feinstoffliche Körper aufeinander abgestimmt sind, und in Wechselwirkung stehen.

    Aber zurück zu den Gefühlen und der Energie, die dabei bewegt wird, oder bewegt werden möchte. Verliebt sein zum Beispiel ist ein Gefühl, wo vermehrt Energie zu fließen beginnt. Durch diesen zunehmenden Fluss fühlt man sich großartig. Man fühlt sich als hätte man plötzlich mehr Energie, und in der Tat hat man das dabei auch. Sehnsucht hingegen ist ein Gefühl, wo ein Energiestau auftritt. Wenn man sich nach jemanden sehnt, heißt das, man möchte Energie mit ihm austauschen. Und sei es, wenn man nur in seiner Nähe sein möchte. Nähe erlaubt Energiefluss. Je näher, umso mehr Energie kann fließen. Wobei das auch, von der Fähigkeit der Menschen abhängt, Energie aufzunehmen und auszustrahlen.

    Kommen wir nun aber zu Depressionen. Depressionen werden verursacht durch einen starken Energiemangel. Die Energie kann irgendwo nicht ausreichend fließen, man fühlt sich schwach, lustlos, deprimiert, traurig, nichts kann einen erfreuen. Der Grund ist: Wenn die Energien im Inneren stark blockiert werden, können sie auch von außen nicht zum Fließen angeregt werden. Egal, was außen passiert. Glück ist somit kaum noch fühlbar.

    Es kann sogar viel schlimmer werden, man erlebt Angst, das Gefühl verloren zu sein, verrückt zu werden, sich selbst nicht mehr zu spüren, und viele andere sehr unangenehme Gefühlsbewegungen gehen von statten. So unterschiedlich all diese Gefühle auch sein mögen, die Ursache bleibt für alle ein und dieselbe: ein blockiertes Energiesystem.

    Todesangst, in solch einem Zustand (wenn er bis ins Extreme geht), ist völlig normal, weil der Geist des Menschen Energie braucht um zu leben. Wird diese Energie knapp, entsteht Todesangst. Genauso wie wenn der Sauerstoff knapp wird. Ich glaube nicht, dass der menschliche Geist an solchem Energiemangel sterben kann. Dafür ist er zu stark. Er wird sich letztlich die Energie holen, die er braucht, koste es, was es wolle. Je nachdem wie die Veranlagung des Menschen ist, und wie er seinen Geist trainiert und programmiert hat, wird er immer die Energie bekommen, die er (der Geist) zum Überleben braucht.

    Ein entscheidender Punkt ist dabei, dass der Geist den Körper nicht braucht, um zu überleben. Manch jemand sieht in seiner ausweglosen Situation den Freitod als Lösung, weil der Druck an Energie zu kommen, so groß wird, dass man irgendwann bereit wird, alles zu tun, um Erleichterung zu finden. Doch das ist ein Schritt der meiner Ansicht nach sehr fatal ist und nur aus Unkenntnis über das Leben und dem Tod überhaupt in Betracht gezogen wird.

    Denn selbst mit dem Verlust des Körpers löst sich nur in den seltensten Fällen das Problem, dass für den Energiemangel verantwortlich ist, wobei ich durchaus denke, dass es wenige Fälle gibt, wo der Freitod tatsächlich eine Erlösung ist. In den meisten Fällen aber wird es das Problem verschärfen.


    Wie kann man also nun, den Energiefluss im Inneren wieder zum Laufen bringen, damit die Depressionen verschwinden?

    Die Lösung ist immer dieselbe: Man muss den Punkt auflösen, der für den Energiestau verantwortlich ist. Freilich kann man unterstützend mit Medikamenten oder allen möglichen anderen Therapien helfen. Die endgültige Heilung jedoch wird erst geschehen, wenn die Blockade gelöst ist.

    Da kein Mensch dem anderen gleicht, gibt es leider nicht die Lösung für alle. Im Gegenteil: Die Lösung ist immer individuell. Es gilt herauszufinden, was den Fluss der Lebensenergie unterdrückt. In der Regel ist es ein verzweigtes Problem. Es können falsche Erwartungen, Wünsche, der falsche Partner, der falsche Job, eine falsche Umgebung, falsche Ernährung, falsche Gewohnheiten, der falsche Umgang mit sich selbst oder mit anderen oder eine Summe aus vielen dieser Dinge sein.

    Meistens sind es viele Faktoren, die zusammenspielen. Doch das Hauptproblem ist so gut wie immer auf ein wesentliches zu reduzieren. Dieses gilt es zu finden, und zu lösen. Ganz wichtig ist meiner Erfahrung nach damit zu beginnen sich mit sich selbst und seinem Leben ernsthaft auseinander zu setzen. Hilfe von außen soll man natürlich immer suchen und annehmen, soweit das geht und wirklich hilft. Doch letztlich ist meine feste Überzeugung, dass Heilung nur geschehen kann, wenn man die Dinge selbst in die Hand nimmt.

    Eine ernsthafte Depression entsteht nicht allein dadurch, weil etwas Schlimmes, wie z.B. ein Todesfall oder ein Auseinanderbrechen einer Partnerschaft geschieht. Wenn ein einzelner Vorfall oder Umstand eine Depression auszulösen scheint, ist diese - meiner Erfahrung - immer schon im Hintergrund vorhanden gewesen, indem man zum Beispiel sein Glück von der anderen Person zu abhängig gemacht hat.

    Ich will ein Beispiel bringen: Ein Mann ist sehr erfolgreich, im Job läuft's gut, er hat eine tolle Frau, nach außen hin alles perfekt. Von einem Tag auf den anderen verlässt sie ihn, hat einen Neuen. Für den Mann bricht die Welt zusammen. Nichts mehr macht ihm plötzlich Freude. Er bekommt schwere Depressionen. Man könnte meinen, die Trennung von der Frau hätte ihm das Genick gebrochen. Oder schlimmer noch: Sie ist schuld, an seinem Leid. Nein! Ganz falsch!

    Wer durch ein solches Ereignis depressiv wird, hat sein Leben auf Sand errichtet. In energetischer Hinsicht. Was wird das Problem sein? Der Mann geht vermutlich einen gut bezahlten Job nach, der im Grunde die gesamte Lebensenergie absaugt, stressig, wenig Bewegung, keine freundschaftlichen Begegnungen am Tag, nichts was den Energiefluss im Inneren in Gang bringt. Einzig sein Frau ist der Lichtblick am Tag. Auch wenn er das selbst nicht so empfinden mag. Ist sie dann aber plötzlich weg, fehlt die Quelle seiner Energie und er verliert den Boden unter den Füßen.

    Die Frau hingegen wird eventuell genau aus diesem Grund den Mann verlassen haben, auch wenn sie sich dessen gar nicht bewusst war. Auf energetischer Ebene wird es so abgelaufen sein, dass er ihre Energie anzapft, ihr aber keine oder kaum Energie gibt. Dadurch wird die Liebe, die sie am Anfang vielleicht empfunden hat, sehr schnell erlöschen. Ganz natürlich wird sie sich zu der nächsten herannahenden Quelle der Liebe hingezogen fühlen, nämlich einen Mann, der Energie ausstrahlt, und gibt, anstatt zu nehmen.

    Dieses Beispiel soll veranschaulichen, dass Depressionen scheinbar aus Gründen entstehen können, die in Wahrheit nicht die Ursache sind. Die Ursache liegt oft viel tiefer als man zunächst denkt. Diese Ursache gilt es aufzulösen, und oft bedeutet das, dass man sein gesamtes Leben aufräumen muss.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2017
    Wellenspiel und willibär gefällt das.
  2. MichaelBlume

    MichaelBlume Guest

    wäre einfacher zu lesen mit mehr Abschnitten im Text.
     
    petrov gefällt das.
  3. MichaelBlume

    MichaelBlume Guest

    danke :)
     
  4. MichaelBlume

    MichaelBlume Guest

    ich sehe das viel einfacher und denke, er hat vorallem die Trauer nicht gelebt, die Wut unterdrückt usw.
    Depressionen entstehen durch nicht gelebte Gefühle.
     
    Wellenspiel und willibär gefällt das.
  5. starman

    starman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2014
    Beiträge:
    5.189
    Ort:
    "Viele Untersuchungen deuten darauf hin, dass Depressionen durch typische Veränderungen von Botenstoffen im Gehirn gekennzeichnet sind. Dabei scheinen bestimmte Botenstoffe (so genannte Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Acetylcholin, Gamma-Aminobuttersäure) aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. "
    https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/startseite/.

    Int.Artikel.

    Eine echte Depression wird man selbst nicht therapieren können.

    Aber es gibt ja auch die "sogenannten depressiven Verstimmungen" die andere Ursachen haben (Hormonschwankungen, unbewältigte Trauer u.s.w.) gegen die kann man sehr wohl ankämpfen.
    Ich habe es selbst erlebt. In der Zeit des sogenannten "Wechsels" und es ist ein scheußlicher Zustand. Was habe ich gemacht. ? Als ich erkannt habe was es ist....... unter die kalte Dusche....da war mir so kalt, das alles andere Nebensache war.
    Mir hats geholfen, ist aber sicher nicht für Jedermann das Mittel der Wahl.
    Auf alle Fälle : nicht selbst herumdoktern, ab zum Arzt und die Ursachen abklären lassen .

    LG
     
    Skorpina und flimm gefällt das.
  6. MichaelBlume

    MichaelBlume Guest

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    das ist so, aber man muss bedenken, dass es einen Grund gibt, weshalb im Körper, resp. im Gehirn ein paar Dinge anders laufen als sie sollten und dahinter findet man den Grund der Depressionen und die sind immer im Zusammenhang mit nicht gefühlten Gefühlen, Verdrängung und nicht fühlen wollen.

    Da nützt es nichts körperlich etwas wieder herstellen zu wollen, weil der Körper das Symptom ist und zeigt und behandeln muss man die Psyche.

    Wer nicht fühlen will, muss denken



    Psychotherapie und Spiritualität

     
  7. sibel

    sibel Guest

    @MichaelBlume
    Danke für diesen beiden wunderbaren Videos.
     
    MichaelBlume gefällt das.
  8. MichaelBlume

    MichaelBlume Guest

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    bitte, gerne :)
     
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