1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Hilfe bei Depression

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von boerni, 30. Januar 2007.

  1. boerni

    boerni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2004
    Beiträge:
    1.301
    Ort:
    Chur
    Werbung:
    Hallo

    Gerne schreibe ich dir etwas über Depression und wünsche dir, dass einige Sätze dir helfen, die Depression richtig einzuschätzen und die nötige Hilfe von Gott und Menschen anzunehmen.

    Die Ursache einer Depression kann vielfältig sein: eine schwierige Situation, Überanstrengung, Erschöpfung, der Tod eines geliebten Menschen… Irgend ein Anlass kann der Auslöser sein. Wir haben nur eine bestimmte Kraftreserve zur Verfügung. Wenn unsere körperlichen und seelischen Kräfte überstrapaziert werden, verlieren wir das Gleichgewicht.

    Wenn du: traurig bist, dich leer fühlst, keine Energie verspürst, blockiert und enttäuscht über dich selber bist, das Gedächtnis verlierst, dich unglücklich fühlst, wenig Freude an deinen Hobbys und Lieblingsbeschäftigungen hast, dich forcieren musst, alles dich schwierig dünkt und Mühe hast, klare Gedanken zu fassen, keine Hoffnung für die Zukunft hast, dann leidest du wahrscheinlich an einer Depression, oder könntest eine bekommen.

    Gib zu, dass es dir im Moment nicht gut geht. Die Depression ist eine Krankheit, die den ganzen Menschen betrifft. Sie kann jeden befallen. Es gibt Depressionen, die keine äusserliche Ursache haben. Wie angerührt, ohne zu wissen warum, kann man davon überrollt werden.

    Wache darüber, dass du nicht zuviel Aufgaben übernimmst und dass du dich nicht mit Schwierigkeiten überlastest. Nimm dir Zeit, auszuruhen. Wenn nötig, annulliere einige deiner Aktivitäten. Lass dir beim Planen helfen, wenn du damit nicht zurecht kommst. Überlastete Menschen verlieren gerne den Überblick und können nicht mehr entscheiden, was wirklich wichtig ist.

    Bleibe nicht daheim. Geh hinaus! Bewege dich! Besuche Freunde, zu denen du Vertrauen hast. Gehe zu positiven und mutmachenden Menschen.

    Endecke die stärkende Botschaft der Bibel! Durch die Bibel spricht Gott zu uns. Du wirst darin Worte finden, die trösten, stützen, heilen. Zum Beispiel:

    Jesaja Kapitel 41 Vers 10: Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!

    Josua 1,9: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.

    Hebräerbrief 13,5: Niemals werde ich euch verlassen. Ich werde für euch sorgen, dass es euch an nichts fehlt!

    Die Bibel sagt, dass Gott es ist, der alle unsere Krankheiten heilt (Psalm 103,3). Dennoch solltest du auf die Konsultation einen Arztes (Internist) nicht verzichten. Manchmal können auch körperliche Krankheiten wie z.B. Stoffwechselstörungen die Ursache einer Depression sein. Aber schätze Gottes Hilfe nicht zu gering ein! Er will dir helfen. Selbst wenn der beste Arzt nichts mehr tun kann, ist Gottes Macht nicht eingeschränkt. Gott kennt dich genau. Er ist der Schöpfer, der dich gemacht hat. Vertraue ihm!

    Baue eine persönliche Beziehung zu Gott auf. Jesus Christus ist der einzige, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft (1. Timotheus 2,5). Im Gebet kannst du mit Jesus in Verbindung treten. Rede ganz natürlich mit ihm, wie mit einem Freund.

    Vertraue Jesus dein Leben an! Komme zu ihm so wie du bist. Nenne Jesus deine Schuld und Sünde, dein Versagen und deine gescheiterten Vorsätze. Deine Verletzungen, Süchte, Rachegedanken und Minderwertigkeitsgefühle. Bitte ihn um Vergebung. Die Voraussetzung dafür hat er geschaffen. Er starb an deiner Stelle, damit du befreit leben kannst. Du kannst gerade jetzt zu Jesus Christus beten:

    « Herr Jesus Christus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Befreie mich von allem Bösen. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeig mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe - hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.»

    Wenn du so zu Jesus redest, dann hat er dir alle Sünden vergeben und dir das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28).

    Erlaube dem Sohn Gottes, dein Leben zu gestalten und zu führen. Bitte ihn, dir zu helfen, aus der Depression herauszukommen. Bitte jeden Tag darum. Jesus wird sich dir annehmen. Er sagte im Matthäus-Evangelium 11,28: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben. Nehmt meine Herrschaft an und lebt darin! Lernt von mir! Ich komme nicht mit Gewalt und Überheblichkeit. Bei mir findet ihr, was eurem Leben Sinn und Ruhe gibt. Ich meine es gut mit euch und ürde euch keine unerträglichen Lasten auf.»

    Jesus liebt dich und interessiert sich für dich. Darum bietet er dir seine Hand auch mitten in einer Depression. Er will deinem Leben neuen Sinn und neue Kraft geben.

    Gott segne dich!
     
  2. sage

    sage Guest

    Man muß es aber auch erkennen (wollen)
    ich rede immer mit den Engeln und sag ihnen auch, wenn ich mal schlecht drauf bin, wenn mal wieder alles schief geht.
    Und dann ist die Stimme in meinem Kopf, die sagt :"Dann tu was, mach dies oder das."
    Lange kann ich nicht in so einer Stimmung bleiben, selbst, wenn ich mir noch so große Mühe gebe.
    Aber es ist immer etwas, das mich da gaaaaaaaaaanz schnell wieder rausholt und dann geht´s einfach weiter.
    Das schönste ist, man kann einfach so reden wie einem "der schnabel gewachsen" ist, man muß nicht so verdreht labern, wie es die Autoren dieser Bücher immer vorschreiben wollen. man braucht auch keine teuren Rituale oder muß irgendwo hingehen, sie sind genau wie Gott überall, selbst am finstersten Ort.



    Sage
     
  3. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo allerseits,

    Man muß aber Depression von Trauer unterscheiden, zusätzlich von Demenz. Depression ist mehr. Vgl.

    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/inhalt.html
    http://www.depression.unizh.ch/

    Unter Demenz versteht man einen fortscheitenden Hirnleistungsabbau (Alzheimer, Kreutzfeld/Jacob, senile Demenz). Bei Depressionen muß der Arzt also immer auch das Gehirn "organisch" untersuchen. Wenn man traurig ist über den Verlust eines Angehörigen, über den Verlust des Arbeitsplatzes oder der großen Liebe oder der Wahlen oder des Fußballspiels, dann ist das keine Depression.

    Trauer oder Demenz können eine vorhandene Depression aber verstärken. Ich würde in jedem Fall empfehlen, einen Arzt (Neurologen) aufzusuchen, je früher desto besser, denn Depression ist eine der gefährlichsten Krankheiten, die oft zum Tode führt und außerdem unzählige körperliche, psychische und soziale Symptome bzw. Folgen hat. Trauer, Demenz und Depression sind nicht einfach zu unterscheiden aber völlig verschieden zu behandeln.

    Oft sind schwere körperliche Krankheiten Folge von Depression (Herzinfarkt, Schlaganfall...). Als Angehöriger sollte man zum Beispiel wissen, daß man den Depressiven eben nicht in eine lustige Gesellschaft nötigen soll ...

    www.neuro24.de
    http://www.depression.unizh.ch/

    Einer der bekanntesten niederländischen Psychiater - selbst betroffen - hat darüber ein interessantes Buch geschrieben. Piet C. Kuiper: "Seelenfinsternis - Die Depression eines Psychiaters", Fischer, Frankfurt 1991.

    Depressionen hat man früher (von der Antike bis ins letzte Jahrhundert) mit Brechmitteln behandelt. Brechmittel gehören zu den ältesten Schocktherapien. Im 19. und 20. Jahrhundert hat man auch Elektroschocks (heute unter Vollnarkose) angewendet. Das modernste Verfahren ist die TCS (Transcraniale Stimulation - eine Magnetfeldtherapie). Auch die Ernährung (Vitamine, Leinöl, Fischöl, Nussöl), Durchblutung des Gehirns und die Atmung spielen eine Rolle. Depressive atmen typischerweise flach. Dadurch wird das Gehirn schlecht mit Sauerstoff versorgt. Ausdauersport ist auch deshalb eine der bewährten nichtmedikamentösen Methoden.

    Naturheilkundliche Medikamente sind oft symptomatisch wirkend: Johanniskraut hebt z.B. die Stimmung etwas. Gegen die Depression hilft naturheilkundlich auch Entgiftung und Ausleitung, z.B. Leberreinigung nach Hulda Clark, Sauna, Blutspende, Erdrauch ... Die moderne "Schulmedizin" behandelt Depressive unter anderem mit verschiedenen spezifisch wirkenden Medikamenten, z.B. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Nootropika u.a.

    Gruß
    Otto
     
  4. prema

    prema Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2004
    Beiträge:
    893
    Ort:
    Gleisdorf
    Hallo Ottokar,

    zum Thema endogene Depressionen:
    a) was sind endogene Depressionen
    b) es gibt manche Ärzte die sagen, das sie noch keine unheilbare Depression behandelt hätten, mann müsse immer die Ursachen suchen
    c) gibt es für dich endogene Depressionen?

    bitte keine Links, ich hätte gerne deine Meinung bzw. Erfahrungen gehört,
    Danke ;)

    liebe grüsse
    prema
     
  5. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Liebe prema,

    Endogene Depressionen sind die eigentliche Depression, wenn also die Depression von "Innen" kommt. Im Gegensatz dazu ist die exogene Depression auf äußere Einflüsse zurückzuführen: Verlust des Arbeitsplatzes, eines Angehörigen usw...

    Diese Bezeichnungen benutzt man heute nicht mehr gern. Ich vermute, weil man gelernt hat, daß auch äußere Faktoren (Atmung, Ernährung) zur Depression beitragen können, während Demenz von innen kommt, aber keine Depression ist, sondern eine organisch bedingte Hirnleistungsstörung. Auch das HOPS (hirnorganisches Psychosyndrom, z.B. nach Schlaganfall, oder die "Depression" des Alkoholikers (Korsakow-Syndrom) kommt von innen.

    Diese Bezeichnungen (endogen und exogene Depression) sind also leicht veraltet.

    Die Ansicht, daß es keine unheilbare Depression gibt, habe ich auch schon gehört. Gegen die erbliche Veranlagung kann man heute nicht viel machen. Man kann die Folgen aber immer bessern. Die Hilfe muß aber rechtzeitig, d.h. so früh wie möglich kommen. Bei Kindern äußert sich die beginnende Depression z.B. oft in Bettnässen (Antriebsschwäche). Das Kind ist also anfangs zu "faul" aufzustehen und auf die Toilette zu gehen. Später schläft es dann wieder ein... Nichts ist falscher, als zu sagen, das gäbe sich von allein... Das Bettnässen gibt sich zwar gelegentlich von "allein", aber es kann den Menschen für sein ganzes Leben beeinträchtigen, vor allem kann das die ggf. dahinter steckende Depression.

    Schönen Gruß
    Otto
     
  6. Daphne

    Daphne Guest

    Werbung:
    Also ich glaube nicht,das Gott helfen kann aus einer Depri rauszukommen.

    ....Daphne
     
  7. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo allerseits,

    was Boerni da geschrieben hat, ist natürlich sehr richtig. Der Depressive, denkt nämlich typischerweise: "Ich kann nichts, ich bin nichts, niemand mag, mich und an allem bin ich selber Schuld". Auf dem Höhepunkt der Depression sind viele lebensüberdrüssig... Auch um Konflikte in der Familie, im Bekanntenkreis und auf der Arbeitststelle zu vermeiden oder zu lindern, kann der Seelsorger sehr viel tun und teilweise besser als mancher Arzt. Die Depression führt auch leicht zu Mißverständnissen, wenn die Umgebung nicht weiß, daß das eine Krankheit und nicht bloß Trauer, HOPS oder weil es gar Korsakow-Syndrom (Alkoholiker) ist. Der Depressive leidet unter anderem auch unter Wahnvorstellungen: Eifersuchtswahn, Verarmungswahn, Versündigungswahn, Krankheitswahn... Ich kenne eine junge Frau, die glaubt, daß der liebe Gott sie mit der Depression bestraft. Bei allem und bei noch viel mehr kann geistlicher Beistand doch helfen, oder?

    Schönen Gruß
    Otto
     
  8. Astrilian

    Astrilian Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2007
    Beiträge:
    27
    Ort:
    Dublin, Irland
    Also mir hat er nicht geholfen, so sehr ich auch darum gebeten habe...

    Daher wuerde ich es auch nicht anraten. Wenn man in dieser Dunkelheit lebt und all seine Hoffnungen in Gottes Haende gibt und nichts geschieht, so kann das die Depression noch schlimmer machen. Bei mir war es so. Denn dann hat man es "schwarz auf weiss" dass das Leben doch voellig sinnlos ist.
     
  9. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Ach Astrillian! Es kommt natürlich vor, daß man zur falschen Zeit am falschen Ort ist und an die falschen Leute gerät. Generell kann man aber nicht sagen, daß seelsorgerischer Beistand zwecklos ist. Und wenn er nur zum Arzt schickt oder organisiert, daß bei Bedarf das Vieh versorgt wird...

    Jetzt geht es dir hoffentlich besser?

    Alles Gute
    Otto
     
  10. Astrilian

    Astrilian Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2007
    Beiträge:
    27
    Ort:
    Dublin, Irland
    Werbung:
    Hallo Ottokar,

    hab deinen Beitrag noch nicht gelesen als ich meinen schrieb, ich bezog mich nicht auf den Seelsorger sondern auf Gott, wie Daphne. Das mit dem Seelsorger ist bestimmt eine gute Idee. Depressive sollten die Moeglichkeit haben sich bei jemand total aussprechen zu koennen. Das nimmt schon einiges von der Schwere, wuerde man es nur mit sich selbst ausfechten...

    Ich bin leider noch immer betroffen, liegt wohl an der Gehirnchemie. Es gibt schon viele Moeglichkeiten um sich besser zu fuehlen, aber ganz zu heilen...das scheint wohl nicht moeglich zu sein wenn es eine reine endogene Depri ist.

    Viele Gruesse

    Astrilian
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen