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depressionen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von klamunkel, 15. September 2007.

  1. klamunkel

    klamunkel Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2007
    Beiträge:
    677
    Ort:
    deutschland
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    hallo ihr lieben foris,
    depressionen scheinen die neue volkskrankheit nr eins zu sein. und ehrlich gesagt gaube ich, dass mich diese krankheit auch erwischt hat. mal gehts besser, mal richtig schlecht.

    die vergangenen tage war ich relativ gut drauf. nur heute morgen wachte ich auf und fand mich in einem erneuten tief wieder. e ist so schrecklich. ich will das alles gar nicht! ich will mich nicht hängen lassen! meine lebensfreude ist auf null wie sooft! ich kann nachts nicht schlafen. sehe keinen sinn indem was ich tu, geschweige denn in meinem leben. ich versuch mich immer wieder aufzurappeln. aber e ist so schwer! :(

    am liebsten würde ich mir schafmittel kaufen um wieder schlafen zu können. aber ich habe angst davor dass ich sie irgendwann regelmäßig konsumier, auch am tag sodass ich diese schlechten gefühle nicht ertragen muss. aber mein verstand sagt mir dass das nicht die richtige lösung sein kann!

    ja, ich glaube ich leide an einer kleinen schwachen chronischen depression. beim artz war ich nicht deshalb, möchte ich auch nicht. denn minderwertigkeitskomplexe sagen mir ich sollte die zeit von denen nicht verschwenden da es menschen gibt dies wohl nötiger haben. obwohl mir mein evrstand sagt, dass es doch schon nötig wäre um mein leben in den griff zu bekommen.

    ich hab panische zukunftsängste! ängste vor allem und jedem :(

    ic versuche immer sehr ehrlich zu mir selbst zu sein und bin gewillt schwächen einzugestehen! ich glaube das ist der grund dafür, dass ich noch nicht vollkommen abgestürzt bin. dass es heute nicht so arg schlimm ist wie es schoneimal war.

    wie geht ihr mit depressionen um? was tut ihr wenn ihr bemerkt dass ihr wieder in dieses riesen große schwarze loch fallt?

    bitte schreibt mir, so weiß ich dass ich nicht allein bin und kann vllt neue wege kennen lernen mit solch blöden gefühlen und "kontrollverlust" umzugehn. selbst aus diesem sumpf rauszusteigen. eine lösung zu finden. denn ich hab so langsam dass gefühl, dass ich nicht mehr kann!

    lg, klamunkel
     
  2. jogurette

    jogurette Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2007
    Beiträge:
    4.134
    Ich leide selber regelmäßig darunter. Ich habe mir Hilfe geholt von wirklich guten Freunden ... aber auch von einer psychtherapeutischen Heilpraktikerin. Gespräch u. Bachblüten .... die meiste Arbeit tat ich an mir selber. Selbsthypnose, Reiki, EFT ... Es ist schwer u. anstrengend. Meist sind gewiß auch äußere Lebensumstände, so wars bei mir auch, dabei von Belang.

    Im Oktober fahre ich wg. Depressionen u. Migräne (3-4 Mal im Monat) auf Kur. Psychosomatisch. Es gibt bestimmt schlimmere Fälle als mich. Aber ich will nicht erst ein schlimmer Fall werden. Und seit bald 26 Jahren Migräne ist eigentlich schon Grund genug. Bin auch damit nie beim Arzt gewesen .... es gibt schlimmeres. Aber es schlaucht sehr u. die Kraft läßt nach immer wieder die Migräne u. Depressionsattacken zu überstehen.

    Meist steckt hinter diesen Symptomen ein wirklich psychisches Problem. Etwas, was uns hindert frei von diesen Dingen zu leben. Es ist nicht immer leicht den Grund zu finden. Ich suche schon so lange. Vielleicht hilft mir ja die Kur, den Grund und mich wieder zu finden.

    Lieben gruß
    Jogurette
     
  3. Jtofing

    Jtofing Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2006
    Beiträge:
    892
    Hallo

    nun lass den Kopf mal nicht hängen :trost:

    Solche Phasen hat wohl jeder Mensch immer mal wieder.
    Einen wirklichen Tip kann ich dir nicht geben, denn es kommt natürlich drauf an, wie schwer deine Depression ist.

    Aber vielleicht hilft dir das: versuche dich mal bei allem was du tust auf die Gegenwart zu konzentrieren. Denke nicht an die Vergangenheit oder die Zukunft. Achte darauf was du gerade tust.
    Vielleicht schreibst du dir auch mal all deine Ängste, Sorgen und Nöte auf, lies es durch und dann verbrenne es.

    Ach Mensch ... tut mir leid, wenns dir gerade nicht so gut geht ...

    LG Merope
     
  4. klamunkel

    klamunkel Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2007
    Beiträge:
    677
    Ort:
    deutschland
    vielen lieben dank für eure worte :)

    ich bin bemüht immer sehr eigenreflektiert zu sein. die dinge so zu sehen wie sie sind.

    ich bin in meiner person eher unzuverlässig, unpünktlich, lustlos. kurz gesagt, ich bekomm mein leben einfach nicht auf die reihe. selbst wenn ich mir therapie suchen würde würde ich sie mit großer wahrscheinlichkeit nicht drchziehn. dafür bin ich zu unkonsequent mit solchen dingen! freunde etc können mir nicht helfen. mir kann niemand helfen mich besser zu fühlen. denn ich fühle mich einsam und möchte so gern nach hause weil ich dieses leben hier nicht mag. es ist für mich ohne greifbaren sinn!

    umstände um depressiv zu sein gibt es bestmmt genügend! heute habe ich irgendwie die kraft gefunden nicht in diesem loch zu versinken. aber es ist nur eine frage der zeit. jedesmal nachdem ich mich so gut gefühlt habe kommen richtig harte phasen. so als ob ich auf droge wäre und danach den "kater" haben würde.

    ich will das alles nicht, bin aber nicht dazu in der lage es zu ändern!
     
  5. Lionéz

    Lionéz Guest

    Hallo, klamunkel.

    Das ist ein guter Tipp von Merope. Auch die Five-Flower-Remedies von Bach sind gut geeignet, wenn es mal schlimm drückt. Und singen, egal was, wann, wie. Singen oder Summen kanalisiert und drückt aus.

    Ich denke auch, dass man sich desto depressiver fühlt, je mehr man sich in diese Krankheitsbild-Sparte einordnet. Wenn man in das Gefühl reingeht, fühlt man ja nicht "Depression", sondern sich traurig, kraftlos, klein, unsicher oder kann sich vielleicht nicht in einer großen Suppe wiederfinden.

    Ich bin seit ein paar Tagen auch aus verschiedensten Gründen traurig. Tieftraurig, ganz tief. Das Seltsame ist, dass es sich körperlich fühlbar niederschlägt und trotzdem so eine Doppelnatur eintritt: Ich fühle mich schwach, etwas belastet mich, aber gleichzeitig erscheint es so von oben so: Ich bin nicht der Körper. Ich bin nicht die Gefühle. Ich bin nicht die Gedanken. Ich bin ich. Und ich backe jetzt Kuchen.
    Denn: Ich bin ich, auch in dieser Situation.
    Die Traurigkeit, die mich trotzdem durchdringt, ist in diesen Momenten wie ein TV-Programm, das ich zwar anschalten und ansehen kann, aber von dem ich weiß, dass es eins von vielen ist, mal aufhört und mich nicht zwangsläufig in meiner Handlungs-Körper-Gedankenfreiheit einschränken muss. Nur weil ich wegen etwas traurig bin, muss "meine Traurigkeit" nicht welt- und besitzergreifend sein. Etwas völlig anderes, Konstruktives zu tun wie Kuchenbacken und heute Freunde einzuladen ist für mich ein Teil der Ganzwerdung. Es hängt für mich ein bisschen damit zusammen, etwas zu wollen. Da fließt der Lebensstrom, da entsteht die Wirklichkeit.

    Ach, fühle ich heute Traurigkeit. Und dabei scheint die Sonne, und die lächle ich an. Und ich backe jetzt Kuchen.

    Alles Liebe.
     
  6. sand

    sand Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2007
    Beiträge:
    159
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    Zitat von Klamunkel
    Hi Klamunkel,
    Ich glaube du musst keine Zukunftsägste haben, lass dich einfach von Gott führen.
    Je älter man wird umso schneller vergeht die Zeit... dreht sich denn das ganze leben um eine Finanzielle sichere Zukunft?


    Bete einfach zu Gott, daß er dich aus der Wüste führt, das er dir einen Weg aufzeigt.

     
  7. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.549
    Ort:
    NRW
    Wenn du partout nicht in Psychotherapie gehen willst (kann ich dir allerdings nur wärmstens ans Herz legen) dann besorg dir wenigstens Selbsthilfebücher über Depressionen und über alle Themen, die dich belasten oder die du erlebtest (z.B. Selbsterfahrungsberichte von Menschen die ähnliches durchmachten wie du oder Bücher wo Therapeuten authentische Fälle erzählen) Ebenso helfen Bücher über selbstheilungstechniken von Reiki bis Selbsthypnose...es gibt unendlich viele bücher über all diese Themen, was dich anspricht und für dich richtig ist, kannst du nur selbst herausfinden... wichtig fände ich persönlich, dich fachlich zu informieren, was depressionen überhaupt genau sind, wie sie zu erkennen sind usw... denn ein Feind den man genau kennt, verliert ein wenig seines Schreckens und nimmt einem ein wenig die Angst....

    Alles Liebe für dich...

    Luckysun
     
  8. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
    Ort:
    Bayern
    Dann ändere das. Sorry, aber das hört sich für mich jetzt so an, als wolltest du das gar nicht ändern. Den Arsch hochkriegen musst du schon alleine. Es gibt die Möglichkeit der Psychotherapie, es gibt gut verträgliche Antidepressiva, ja sogar Ausdauersport hilft gegen Depressionen. Einen greifbaren Sinn kannst du deinem Leben schon mal geben, wenn du diese oben aufgezählten negativen Eigenschaften eindämmst. Und nicht zum Selbstzweck kultivierst.

    ciao, :blume: Delphinium
     
  9. jogurette

    jogurette Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2007
    Beiträge:
    4.134
    Den ersten Schritt raus aus den Depressionen mußt Du selber gehen ... Hilfe annehmen ... bei den weiteren Schritten wirst Du ja dann unterstütz.
     
  10. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
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    Guten Morgen :)

    ein wahres Wort bekam ich heute Morgen per E-mail :

    Aus eigener Erfahrung kann ich dieser Aussage nur zustimmen. Mir ging es auch mal wie Dir Klamunkel aber man kann sich rauswursteln aus sowas.
    Wichtig sind kleine realistische Schritte zu planen und durchzuziehen. Kleine Erfolge spornen dann zu mehr an.

    Wenn Du Deinen Weg gefunden hast wird alles viel leichter. Immer wieder gibt es Situationen an denen wir "wachsen" sollen und nicht kaputtgehen. Kaputtgehen lässt man aber selbst zu ....weisst Du was ich meine?

    Mir ist aufgefallen in der Vergangenheit , dass meist die Menschen von Depressionen gequält werden die ihren eigenen Weg nicht gefunden haben. Die, die das tun was andere von einem Erwarten.... nicht sich selbst sind.

    Kämpfe für Dich, denn alleine dafür lohnt es sich! Mach Deinen Selbstwert nicht an anderen fest oder lass ihn durch andere bestimmen.
    Du alleine bist der Herr Deiner Ringe :)

    Liebe Grüßlies vom Ulien :alien:
     
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