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Das Auto

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 24. Januar 2009.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.045
    Ort:
    burgenland.at
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    Flusslandschaft mit 2 Buchstaben? ;) So beginnt dieses Wort.

    Ich verwende dieses Instrument, um damit die Funktion der Seele bildlich darzustellen
    In einer gängigen und neuzeitlichen Gestalt. Also nicht mit den üblichen mystischen Ausschmückungen und Verschnörkelungen, wie wir sie aus den religiösen Erzählungen der Vergangenheit kennen.

    Muss ich den Vorgang beim Verlassen der Seele aus dem Körper näher beschreiben, dann verwende ich das Auto als Hilfsmittel um es zu veranschaulichen. Dieses Leben sei also das Fahren mit dem Wagen, und das was wir den Tod nennen wäre gleichzusetzen mit dem Verlassen des Fahrzeuges und man müsste danach entweder ruhen oder zu Fuß gehen, wenn man kein anderes Auto als Mitfahrgelegenheit bekommen könnte. Das Anhalten eines anderen Wagens dürfte in der belebten Stadt wesentlich einfacher sein, als irgendwo in der Bergregion.

    Aber gerade bei diesem Vergleich, der nur symbolisch gemeint ist, bietet sich sofort eine Darstellung an, wie das mit der Seele ist, wie sie funktioniert. Bisher kennen wir im Zusammenhang mit dem Auto nur jene Erfahrungen, dass wir bei längerem Gebrauch von ein und demselben Wagen bestimmte Handlungen während der Fahrt aus dem Unterbewusstsein heraus machen. Das ist aber nicht alles, sondern nur ein Teil beim Fahren. Sehr wohl blicken wir zum Beispiel „vorsätzlich“ nach links und rechts bevor wir eine Kreuzung passieren und darüber fahren. Das ist nicht mehr die Tätigkeit eines höheren Programmes Unterbewusstseins, sondern ein willkürlicher Denkprozess im Großgehirn. Beide liegen in der materiellen Welt.

    Betrachten wir nun das Unterbewusstsein und das Bewusstsein und im Hintergrund die Seele, dann können wir sehr leicht feststellen, Seele allein kann in diesem Fall des Autofahrens nichts bewirken, und Unterbewusstsein und Bewusstsein zusammen allein auch nicht. Sondern nur in der Kombination von allen drei „Einrichtungen“, wenn sie bestens aufeinander abgestimmt sind, dann klappt der Vorgang so wie wir ihn kennen.

    Ganz extrem wird dieses Beispiel, wenn wir von jemanden sagen:
    „Er ist mit Herz und Seele ein Autofahrer.“
    Hier kommt das zum Vorschein was ich meine. Das höhere Lebewesen Mensch kann eine Tätigkeit mit seinen höheren Programmfunktionen so ausführen und so intensiv sich damit beschäftigen, dass die einzelnen Elemente eine Einheit werden, und in diesem Beispiel könnte man sagen, der Mensch glaubt und empfindet selbst das Auto zu sein. Oder anders gesagt, die Seele des Menschen erlernt dabei, ich bin ein Auto das fahren kann. Dabei ist es belanglos, ob man etwa in einem Rennen Erster oder Letzter ist, sondern allein diese Identifizierung ist es, ein Auto zu sein.

    Eine Stufe darunter geschieht das mit der Tätigkeit. In diesem Fall lernt die Seele ich fahre, ich kann das. Genau das Gleiche passiert im täglichen Leben ebenso, die Seele lernt zum Beispiel Gehen, Essen und Sehen, und festigt in sich die Annahme, sie kann das.

    Wohlgemerkt, die Seele in sich macht da keinen Unterschied, ob sie alleine damit beschäftigt ist, oder in der Gemeinschaft von Körperfunktionen.

    Am Ende bleiben für die Seele als Funktionen aber nur jene Fähigkeiten, die sie in sich aufgenommen hat, und die sie auch alleine bewältigen kann – ohne Körper, denn der geht verloren.

    Nicht anders verhält es sich mit Empfindungen und Gefühlen, von denen viele meinen sie sind für irgendeine Qualifizierung am Ende ausschlaggebend. Hervorgerufen durch Hormone und Endofine sind es hier Wahrnehmungen und das darauf folgende Verhalten. Auch diese sind keine festen Werte in der Seele, sondern werden bestenfalls „mitgenommen“, wären diese nämlich Fixbestandteile und unumgänglich erforderlich, dann würden wir sie wohl bereits darin enthalten finden. Auch die Forderung eine bestimmte Empfindungsrichtung zu betreiben würde sich dadurch erübrigen: liebe deine Artgenossen, empfinde dein Leben als eine Freude, bewahre das Leben – wo es in den einzelnen Fällen dann zu Interessenskonflikten kommen kann.

    Selbstverständlich erfolgt nun in den einzelnen Lebenssektoren dieser kombinatorische Vorgang, anders kann die Seele auch gar nichts in sich aufnehmen. Diese Vorgänge sind sogar so etwas wie die Nahrung der Seele, möchte ich sagen.
    Was die Seele aber nicht nur aufnehmen sondern auch in einem isolierten Zustand verwenden wird das zu erlernen kann sie nur mit Hilfe der Trennung vom Körper erreichen.

    Sagen wir einmal im Schlafen oder in der Meditation,
    oder zweimal im Sterben.



    und ein :weihna1
     
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