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Blutegel gegen den Schmerz!

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von yelena234, 26. Februar 2007.

  1. yelena234

    yelena234 Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2006
    Beiträge:
    382
    Ort:
    Von Klagenfurt ueber die Grenze
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    Hallo an alle,

    Ich versuche irgendwie einen Blutegel zu finden, um an die Stelle, an die rechten
    Schulterblattrmuskel zu geben, wo ich immer wieder die Schmerzen habe. Das ist aber schwer zu finden.

    Meine Mutter hatte in vier Jahren (vor mir) drei Kinder, hintereinander verloren. Desswegen hatte sie dauernd geweint und fast blind geworden. Dann hat sie die Blutegeln auf die Stellen neben den Augen gegeben (neben beiden Augen). Die Blutegeln haben das ganze kranke Blut ausgesaust und sie konnte nachher ganz normal schauen. Sie brauchte keine Brille bis zu dem Tod.

    Man sagt, dass das irgendwie nicht higienisch ist, aber fuer die Gesundheit macht man alles.

    Wer hat solche Erfahrungen?

    Yelena
     
  2. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
    Unter Umständen kannst du Blutegel(Hygienisch einwandfrei+extra gezüchtet) in der Apotheke bestellen (kein Scherz).Manchmal werden sie eingesetzt um Blutergüsse und ähnliches sanft zu entfernen.
    Genauso wie gezüchtete Fliegenlarven die Wunden säubern können.
    (sollte man aber ohne Arzt nicht machen :) )

    Das mit deiner Mutter wage ich aber ins Reich der Ammenmärchen zu verbringen, zumindest das mit den Egeln nicht in einen kausalen Zusammenhang zu sehen.
     
  3. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    Vor über 15 Jahren haben wir im Krankenhaus auch noch mit Blutegel gearbeitet, wir bekamen sie aus der Apotheke. Ich denke dass Du sie wahrscheinlich in der Apotheke bekommen kannst.

    LG Ninja
     
  4. yelena234

    yelena234 Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2006
    Beiträge:
    382
    Ort:
    Von Klagenfurt ueber die Grenze
    Hallo Alaana, hallo Ninja,

    Danke beiden fuer die Antwort.

    Das ist wahr mit meiner Mutter. Frueher haben die Leute mehr aus der Natur die Medizin genommen, als von dem Arzt. Da gab es auch wenige Aerzte.

    Ich bin ein Beweis, dass die Aerzte nicht viel helfen, besonders wenn es um die chronische Schmerzen geht. Die Spezialisten sowieso nicht. Sie sind auch krank.
    Mein HNO Arzt hat mir ganz einfach gesagt, er sei Arzt, aber kein Gott.

    LG, Yelena
     
  5. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo Yelena,

    Man nimmt nicht Blutegel aus der freien Natur. Das könnte wirklich unhygienisch sein (AIDS, Hepatitis...) . Die Blutegel die man in der Apotheke kauft, stammen aus der Türkei oder aus der Zucht. Ebenfalls soll man die "gebrauchten" Blutegel nicht in die Natur zurückgeben. Der "Hersteller" nimmt sie zurück. Manche Leute töten sie, aber wer tötet schon seinen Heiler? ;-) :blue2:

    Blutegel kann man bei www.blutegel.de kaufen - früher etwa 10 DM pro Stück. Sonst in jeder Apotheke zu bestellen (etwas euerer). Für diese Anwendung könnte aber Schröpfen, Neuraltherapie oder Akupunktur ebenfalls oder besser geeignet sein.

    Interessante Anwendung. Das kannte ich noch nicht.

    Wenn man es richtig macht, ist es hygienisch. Man muß richtig damit umgehen. Das heißt unter anderem, daß man keine Allergien haben sollte, und den Blutegel nicht gewaltsam entfernen darf... Man darf die Haut vorher nicht mit Seife waschen und muß den Blutegel mit dem Gummihandschuh anfassen. Darüber kann man sich in der Literatur oder ebenfalls bei www.blutegel.de informieren.

    Alles Gute
    Otto
     
  6. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
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    Hallo Yelena,

    früher hat man Blutegel tatsächlich bei verschiedenen Augenerkrankungen eingesetzt. Ich habe mal im Aschner: "Lehrbuch der Konstitutionstherapie" nachgesehen: (Konstitutionsmedizin = Ganzheitsmedizin)

    Früher hat man Blutegel auch in der Volksmedizin als Hausmittel viel eingesetzt. Die Erfahrungen damit sind jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Ich würde deshalb lieber zu einem Therapeuten gehen, der das anbietet. Man findet diese Therapeuten über die Berufsverbände der Heilpraktiker oder im Branchentelefonbuch.

    Bernhard Aschner war übrigens ein Wiener Frauenarzt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wegen eigener eher zufälliger Erfahrungen mit der klassischen Naturheilkunde hat er sich später intensiv damit beschäftigt und unter anderem Paracelsus übersetzt. Paracelsus hatte bereits fast die gesamte klassische Naturheilkunde zusammengefaßt. Aschners Berichte darüber und eigene Erfahrungen klingen wie Berichte von Wunderheilungen. Sein Lehrbuch der Konstitutionstherapie kann man sich noch heute kaufen. (Hippokrates-Verlag, ISBN 3-7773-1123-5). Von Rainer Matejka gibt es eine stark gekürzte und modernisierte Fassung: "Ausleitende Therapieverfahren" (Urban & Fischer, ISBN 3-437-55660-6)

    Schönen Gruß
    Otto
     
  7. yelena234

    yelena234 Mitglied

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    18. Januar 2006
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    Von Klagenfurt ueber die Grenze
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    Hallo Otto,

    Danke dir fuer diese Information.

    Ich habe gesehen, dass immer mehr Leute die Heilmittel aus der Natur nehmen. Meine ehemalige Nachbarin (jetzt sind wir alle auseinander), hat ihre Kinder nie zu dem Arzt gebracht hat. Sie wusste immer wieder, was gut fuer die verschiedene Krankheiten ist. Auch sie ging nie zum Arzt.
    Ich muss sagen, sie war die erste Frau aus Bosnien, die zu uns kam und meinen Nachbar geheiratet hat. Hier, wo ich jetzt bin, hat man immer schlecht ueber diese Leute gesprochen. Als waeren sie weniger wert! Die kennen sich aber besser mit dem Leben aus (obwohl sie nicht so sehr gebildet sind), als viele hier.

    Auch viele Wahrsagerinnen kommen von da. Nicht zu glauben, in was alles sie "sehen" koennen!

    Das erinnert mich an das Maedchen aus Sibirischen Taiga, dass zusammen mit der Natur und vor der Natur lebt. Sie findet alles da, was sie braucht. Sie hat trotzdem den Kontakt mit ihrem Grossvater und Urgrossvater, sonst koennte sie nicht sprechen. Ihre Eltern starben, wo sie ganz klein war. Mit den wilden Tieren, ist sie wie eine Familie. Das ist ein Buch, vier Teile, geschrieben von Vladimir Megre, russischem Schriftsteller. Das Maedchen heisst Anastasia.

    Liebe Gruesse,
    Yelena
     
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