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Beziehungskisten und Denkmuster

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von SalixAlba, 26. März 2007.

  1. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
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    Wenn ich wieder etwas entdeckt und herausgefunden habe, will ich es immer mit -teilen, weil ich denke, auch andere können eventuell etwas damit anfangen.

    Gerade vorhin gab es wieder so einen Durchbruch, als ich über vergangene Ereignisse nachdachte. Es geht um unbewusste, negative Gedankenmuster dabei. Das Hauptgewicht liegt dabei auf der Unbewusstheit und es ist schon enorm, was sich dabei entwickeln kann.

    Bevor ich meinen zweiten Mann kennenlernte, hatte ich gerade wieder eine Enttäuschung hinter mir. Zu der Zeit wollte ich nichts von Männern wissen und hatte eine ziemlich negative Einstellung allen männlichen Vertretern der menschlichen Rasse gegenüber. Was ich genau da in meinem Unterbewusstsein veranktert habe, weiß ich nicht mal so richtig. Aber was Gutes war es nicht. Irgendwie hat sich wohl die Meinung fest gesetzt, daß Männer unzuverlässig sind und Frauen immer nur ausnützen. Nun, mein zweiter Mann hat sich genau dem Gedankenmuster entsprechend verhalten. Ich weiß nicht mal, ob er wirklich so ist. Aber er hat genau das erfüllt, was ich mir unbewusst zurecht gezimmert hatte.
    Das Interessante ist, daß ich zum Zeitpunkt des Kennenlernens zwei Chancen hatte. Eine, die mich weiter gebracht hätte, auf die ich aber nicht wirkilch reagierte. Und eben die andere, die meine unbewusste Einstellung im Lauf der Zeit bestätigte. Als mein Mann dann zum Ex wurde, also als er seine eigenen Wege ging, warf ich ihm vor, daß er viele Jahre meines Lebens vergeudet hatte. Aus heutiger Sicht war dieser Vorwurf Quatsch, denn ich hatte mir ja diese Realität aus der damaligen Überzeugung heraus selbst geschaffen.

    Momentan lerne ich viel über die unbewussten Überzeugungen und überprüfe sie ständig. Deswegen kam ich drauf, wo damals der Haken lag. Das ist gut, denn hier und jetzt kann ich das ändern und dann bin ich gespannt, was passiert. Aber ich bin davon überzeugt, daß alles nur besser werden kann und ich weiß auch, daß nicht jeder Mann ein schlechter Mann ist. Aber viel wichtiger ist, daß ich weiß, was ich nicht mehr will und was ich tatsächlich will.

    Im übrigen habe ich das nicht nur bezogen auf diese vergangene Beziehung festgestellt, wie diese Gedankenmuster da zur Wirkung kommen (ich hatte ja eine Ursache gesetzt), sondern es ist mir auch bei meinen anderen vergangenen Beziehungen aufgefallen. In meiner Kindheit bekam ich zwei Gedankenbilder über Männer mit: Ein Gutes (welches leider nicht so stark durchbrach, da es von meinen Großeltern war) und ein Negatives (welcher stärker wirkte, weil es von meiner Mutter kam). Meine Mutter hat diese Einstellun nicht absichtlich auf mich übergeben. Sowas ist einfach so, daß Gedankenmuster und Überzeugungen weiter gegeben werden. Sie ist sich selbst nicht darüber bewußt, will aber leider auch nichts anderes wissen und hält beharrlich an ihren Einstellungen fest.

    Doch da ich diese Dinge entdecke, kann ich sie ändern und kann meine eigenen Überzeugungen entstehen lassen. Das gefällt mir, denn auf diese Weise kann ich mein Leben ganz neu gestalten.

    Ich hoffe, manche User/innen können von meinen Entdeckungen ein bischen mitnehmen.

    Alles Liebe
    SalixAlba

    P.S. Es hat ganz schön gedauert, bis ich das kapierte. Die Sache mit den Verhaltens- und Denkmustern als Prinzip ist mir schon vor ca. 5 Jahren aufgegangen, doch den eigentlichen Zusammenhang sah ich trotzdem noch nicht.
     
  2. Astroharry

    Astroharry Guest

    Ich gratuliere Dir zu dieser Erkenntnis.
    Es ist wirklich so. Ich habe das in umgekehrter Form bei Frauen erlebt. Sie benutzten mich als Projektionsfläche, ich wußte lange Jahre, dass sie nicht mich meinten, sondern ein Bild das sie in ihrem Kopf herumtrugen. Ich war nur der Bildschirm auf den sie ihre "Männer" projeziert haben. Meiß waren es deren Väter.
    Da ich einen Vater hatte, der für mich KEIN Vorbild war, wußte ich auch bald, warum ich immer an Frauen geriet, die aus mir meinen eigenen Vater gemacht haben.
    Ich habe von Beziehungen gründlich die Schnauze voll. Das Ganze ist ein einziges Missverständnis. Ich frage mich, ob ich für die Partnerinnen, die ich bisher hatte, überhaupt jemals existiert habe.
    Konsequenterweise bleibt man dann lieber ohne statt mit Gespenstern zu leben, denn man kommt da nicht ran, es hat absolut keinen Zweck darüber zu reden. Sie verstehen nur Bahnhof.:)

    Gruß Willibald
     
  3. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
    Hallo Willibald,

    hm.. gar nicht so einfach, auf dein Post zu antworten.

    Ja, ich bin froh, daß ich das für mich herausgefunden habe. Denn ich weiß jetzt, wo der Knackpunkt ist.

    Das mit den Projektionen stimmt sicherlich soweit, nur daß das so ziemlich jeder macht. Die Probleme sind nicht im Äußeren, das heißt, ihre Ursachen sind nicht im Äußeren, sondern nur die Wirkung. Es sind einfach die Wirkung unserer Denkmuster.

    Es ist wichtig bei allem, in sich zu graben und das, was man findet, umpolen. Auch auf Redensarten sollte man achten. Meine Oma sagte immer gerne: "Mich trifft der Schlag." Tatsächlich hatte sie eines Tages einen Schlaganfall. Mein Lieblingsspruch war bis letztes Jahr: "Ich krieg einen Vogel.". Zuerst schneite uns dann ein Meisenbaby ins Haus, da kapierte ich noch nicht. Das Jahr darauf war es dann eine junge Krähe. Dann war mir klar, daß ich das selbst herauf beschworen habe (es war aber nicht schlimm, daß eine Weile eine Krähe mit uns wohnte).

    Und wie bei Redensarten ist das auch bei Gedanken. Aber eine Gewohnheit, die tief sitzt abzulegen, ist nicht einfach. Das wissen wir alle. Radfahren haben wir aber auch gelernt, oder andere Fähigkeiten und zwar wie? Indem wir sie immer wieder trainierten. Deswegen muß man das mit den Gedanken auch trainieren. Ich übe das jetzt schon eine Weile. Eine Zeitlang haderte ich stark mit dem positiven Denken, weil ich zum einen nicht wirklich kapierte, worauf es ankam und zum anderen wollte ich den Preis für Verbesserungen nicht zahlen, also sprich, das Training. Aber es blieb mir nichts anderes übrig, denn ich war auf einem sehr üblen Weg. Wenn du im Moor vom Weg abgekommen bist, mußt du auch zusehen, daß du wieder festen Boden unter die Füße kriegst, oder du mußt in Kauf nehmen, eventuell zu versinken.
    Also übte ich und übte und seit Monaten übe ich und es geht immer besser.

    Wenn ich früher z.B dachte: "Männer sind doch alles die gleichen Deppen." dann sag ich jetzt: "Es gibt ganz wunderbare, fürsorgliche und aufrichtige Männer und einer davon ist auch für mich." Das ist jetzt nur ein Beispiel. ABer positiv reden und denken bedeutet, daß man in der Formulierung jede Negativität weg lässt. Dr. Joseph Murphy hat da ein Buch geschrieben, "Das Erfolgsbuch", das kann ich dabei nur empfehlen und es gibt auch noch eine Menge anderer toller Literatur darüber.

    Es ist besser auf seinem Weg nach vorne zu sehen, denn mit den Augen nach hinten stolpert man leichter.

    Alles Liebe
    SalixAlba
     
  4. Astroharry

    Astroharry Guest

    Ahh, jetzt weis ich woher der Wind weht. Ich habe früher auch mit Murphy gearbeitet. Es ist nur so, ich suche gar keine Beziehung.
    Danke für deine lieben Tipps und ich wünsche Dir viel Glück.:)

    Gruß willibald
     
  5. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    3.368
    Ort:
    Chemnitz
    Zu dieser Thematik hier möchte ich was schreiben, was ich vor einigen Tagen herrausgefunden habe zum Thema Verliebt sein, aber es hat auch etwas hiermit zu tun:

    Ich denke das man nur in seine Dualseele (wahre Liebe, eine Person die dir vorbestimmt ist) verliebt sein kann... wenn die Sehnsucht nach dieser Person am Größten ist, hält man Ausschau nach Männern/Frauen die derjenige/diejenige sein könnten... meist ist es so, dass man dann das Bild seiner Dualseele (wie jemand sein muss den man liebt) auf Personen projektiert die überhaupt nicht dem Bild entsprechen... aber das ist diesen Leuten total egal... sie fangen an eine andere Person (das Bild der Dualsseele) an zu lieben und verehren und vergöttern denjenigen und werden schliesslich abhängig von ihm/ihr... man weiss von Dualseelen das sie sich lieben und gegenseitig vergeben und sich nie gegenseitig absichtlich verletzen würde, deshalb geht die Person (die ein Bild auf eine andere Person projektiert hat) davon aus, dass der Gegenüber auch alles verzeihen würde, aber das tut derjenige nicht unbedingt... naja aber aus diesem Irrtum entkommen zu können ist ein weiter Weg... jedenfalls halten solche Beziehungen nicht, ob man will oder nicht, irgendwann gehen diese Menschen in Hass außeinander... wegen dem Verliebtsein... man ist in so einer Situation nicht in die Person die einen gegenüber steht verliebt, sondern nur in das Bild von der Dualseele... deshalb ist diese Liebe auch einseitig und endet doch schliesslich in Liebeskummer für beide Personen... wenn man dann genug solche Beziehungen durchgemacht hat, hat man dann sicher irgendwann mal die Schnauze voll davon und beschliesst single zu bleiben und sich bestenfalls nur um die eigene persönliche Entwicklung zu kümmern... wer noch schlauer ist findet herraus, dass er selbst die einzige Person ist die er je so lieben kann wie er ist... und dann mit wenig Glück oder durch Zufall, wenn man soweit geistig entwickelt ist bez. wenn die Zeit gekommen ist, trifft man dann seine Dualseele und diese liebt man dann so wie sie ist, weil man ihr keine Maske aufsetzten muss, auf ihn nichts projektieren muss, weil er die Projektion in Person ist... dann sieht man diesen Menschen so wie er ist und stellt dann fest, dass er so ist wie man selbst... und dann erkennt man, dass man die ganzen Jahre nie auf der Suche nach einer Person war, die einen liebt, sondern das man nur auf der Suche nach sich selbst war... :liebe1:
     
  6. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
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    Hallo,

    meine Erfahrung ist auch, dass Negativformulierungen sich als Positivformulierungen umsetzten - gnadenlos.

    Das Unterbewußte kennt kein Nicht und Kein. Somit ist es klar, dass alle Wünsche nur in positiven Formulierungen gesendet werden müssen, sonst hat man den ganzen Mist, den man nicht will.
     
  7. schiwa

    schiwa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2005
    Beiträge:
    8
    Ein Hallo an alle hier
    Beziehungskisten und Denkmuster, ein Problem das mich schon lange verfolgt.
    Nach aussen sehne ich mich nach einer harmonischen Beziehung, habe auch kein Problem jemanden kennen zu lernen.Leider scheitert es meistens auch nach ein paar Dates wieder, und ich frage mich warum???
    Ich weiß heute das ich es selbst bin, ich es unbewußt ausstrahle.
    Noch immer Spuren aus der Kindheit vorhanden sind,Selbstvertrauen, Selbstliebe, viele Dinge noch nicht wirklich verarbeitet habe (wer wird mich schon lieben)obwohl ich optisch nicht zu den hässlichsten zähle.
    Natürlich versuche ich immer wieder mir positive Dinge zu sugesstieren.Doch sobald ich wieder in der Situation bin, das sich jemand in mich verlieben könnte, bin ich total blockiert, sage oft dinge die absolut nicht passen.
    Hat irgend jemanden hier einen Tip für mich, wie ich das lösen könnte, oder sollte ich mich an einen Psychotherpeut wenden?
    Liebe Grüße, von der leicht verzweifelten
    Schiwa
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    26.439
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    ja, das ist schön. Das Erkennen der Denkmuster ermöglicht, die Dualität der Seele zu beenden, unter der sie immer leidet und sich in Abhängigkeit von einem anderen Menschen entfalten will. Gerade für Frauen ist das ein Thema, denke ich oft, wenn ich beobachte, wie da Beziehung "verstanden" wird.

    Ich hab das ja bei mir selbst auch beobachtet: da sagt mein "Schatz" was und schon steigen in mir Blasen hoch mit Worten aus meinem eigenen Wort-Schatz und die formen sich zu Worten, die sich gegen meinen Schatz, den ich eigentlich lieben will und ihm zuhören, wehren und sich "gegen ihn verwahren". Das ist ein Stück "Verweigerung", die man da im Zuhören dem anderen immer entgegen bringt, nicht wahr?

    Sehr, sehr tief in unserem Bewußtsein sind die Ursachen für diese Verhaltensanordnungen gelegen in uns, in der entwicklungspsychologischen Phase der ersten dreieinhalb Lebensjahre. Das weiß man wohl und es ist wohl denn auch so, wenn man sich als eine einzige, einzigartige Biographie auf Erden versteht, die umgeben ist von lauter Geschichten anderer. Und dazu noch von Unmengen von Geschichten über Geist, Körper und Seele. Aus einer Unmenge kultureller Räume, geschrieben von Menschen, die alle in ganz unterschiedlicher Weise Verletzung erfahren haben und so sich dann individuell äussern. Und man hängt sich dann dran an die Denk- und Glaubensmuster anderer und wiederholt deren Leben, sich selbst dabei wohl möglicherweise heilend. Aber das Ur- dasjenige, wo man hin muß, ob man will oder nicht- das ist das ureigene Erleben in der Zeit des Gewogenwerdens, hin und her, hin und her, und diese ständige Schwingung gilt es letztlich zum Stillstand in uns selber zu bringen. Du und Ich- Er und Sie- Mein und Dein- Ja und Nein- Wenn und Aber- - -

    Gewalt und Teilung in sich selber entdecken. :banane:

    Immer da wo der Gedanke eine Ecke schlägt, dann hat da ein Hund hingepinkelt und der geistige Olfaktorius ist getrübt. "Die Chemie" wird giftig. Oft aus Femininem, hormonell stärker Wechselndem heraus, wenn ich das sagen darf, es ist ja eben nur natürlich so. Der Mann, das ist der Gewalttätige, die Abwehr. Frau Toxin, Mann Abwehr, Kind Virus. Und daraus backe jetzt eine heilige Familie, nun ja. Schwierig. Ein Feste Burg sei unser Gott.
     
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