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Aus dem Schamanismus (Geisterbeeinflussung)ganz aussteigen ?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von chocolade, 11. März 2018.

  1. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.543
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    Wenn es nicht möglich ist, welche Mechanismen greifen da ?

    Vor Jahren, als ich anfing mich dafür zu interessieren wurde ich davor gewarnt, lass die Finger davon, wenn du einmal damit anfängst, dann kommst du nie mehr weg (so wie bei Drogen)
    Wie immer sind die verbotenen Dinge viel attraktiver, man will das schon selbst testen, sich selbst eine Meinung bilden, frei sein.
    Was wissen die Warner denn schon ?
    Vielleicht haben sie eine ganz verquere Motivation zum Warnen ?

    Im Laufe der letzten Jahre bin ich dann immer mal wieder über Menschen gestolpert, die durch diverse geistweltliche Kontakte in arge Probleme geraten sind, die um Hilfe gebeten haben, welche ihnen verweigert wurde, man will mit den Tabu-Themen nicht wirklich in Berührung kommen. Manche werden fast non stop von Geistern belästigt, schliesslich gibt es genug schamanisch Tätige, die schizophrene Episoden bekommen. Naturdrogen können ja nicht gefährlich sein, denn es ist unschuldige Natur ?

    Die Community ruft immer schnell: selbst schuld, kann nicht anders sein.
    Aus einer Ohnmacht heraus, aus mangelndem Wissen oder einfach aus Gleichgültigkeit.

    Die Betroffenen, die in dem ganzen Schlamassel ziemlich alleine dastehen, merken sehr schnell wie brutal und unethisch der gelebte Schamanismus ganz real sein kann, neben all den schönen Klichees, die so verkauft werden wie die innere und äussere Harmonie aller belebten natürlichen Elemente-(ein zu schönes Ideal ?)

    Eingige entscheiden aus dieser oft eher zwischenmenschlichen als zwischengeistigen Enttäuschung heraus auszusteigen und sind dann mit ganz anderen Problemen konfrontiert. Sie schaffen es oft Monate oder teils Jahre sich aus allem zurück zu ziehen, doch im Endeffekt scheitern sie und gehen noch tiefer hinein. Sie beschreiben es dann teilweise mit Worten wie, da war eine so grosse Sehnsucht danach, mir hat so viel gefehlt, es ist einfach ein Teil von mir, ich bin einfach berufen weil...es hat plötzlich die Faszination des besonderen gefehlt, man vermisst die alten Freunde. Die geistige Welt gibt oft mehr Liebe, Heilung, Trost als die hiesige.

    Illusion oder Wahrheit ?
    Kann man nicht aussteigen weil man eigentlich tief innen drin nicht will, weil all das schamanische, spirituelle, übersinnliche eine innere Lücke füllt, die man anders nicht füllen konnte ?
    Oder sind da ganz andere Menchanismen am Werk ?
    Wollen einen die Geister nicht gehen lassen und wenn nein warum nicht ? (gibt doch genug andere, die freiwillig gern Geister hätten)

    Eine Bekannte hat mir davon erzählt dass viel unprofessionelle oder heilerische Tätigkeit offene Zugänge hinterlässt, durch die jedes Wesen das will, einfach so rein oder raus spazieren kann.(allein der Gedanke ist gruselig)
    Wie soll man sich das vorstellen ?

    Also gibt es hier jemanden oder kennt ihr jemanden, der da mal drin war im Schamanischen, mehr oder weniger tief und der alles hinter sich gelassen hat, der jetzt nur noch ein ganz normales, bodenständiges Leben führt mit ganz anderer innerer Ausrichtung ?
     
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  2. Waldkraut

    Waldkraut Guest

    Es geht wohl eher darum, dass es in r.L. wenig soziale Plattformen gibt, wo sich sprirituell interessierte Menschen austauschen können. So gehen sie auf Seminare und werden u.U. selbst heilerisch aktiv.
    Wenn man in einem Heilkreis ist, dann tauscht man sehr pers. Dinge aus und findet Trost und auch Hilfe. So entstehen soziale Bindungen, die beim "Ausstieg" aus der Szene natürlich ein Loch hinterlassen. Würde bei jeder anderen Aktivität im Kreise anderer Menschen genauso sein.
    Und wenn ein berufener Schamane seiner "Bestimmung" nicht folgt. wird er schlicht und ergreifend krank - Schamanenkrankheit. Und das ist was völlig anderes.

    Dass du meinst es wird nicht geholfen, dass sehe ich übrigens nicht so.
    Wenn ich für alles, was ich hier im Forum an brauchbaren Hilfestellungen geleistet habe, Geld bekommen würde, dann würde schon ein gutes Sümmchen zusammen kommen.
    Was an Privatnachrichten hier geschrieben wird, kannst du nicht wissen - damit geht man nämlich nicht hausieren. Das betrifft andere User bestimmt ebenso.
    Du darfst nicht von dir auf andere schließen, so sieht es aus. Und da kommen wir schon dahin, dass ich mich genau erinnere, dass es bei dir speziell mit den Hilfsangeboten eh immer schwierig ist/war, da du genau bestimmen wolltest was gemacht werden soll, keine Kontrolle abgeben kannst und hinterher sehr schlecht über Helfende redest.
    Und es scheint auch schon wieder darauf hinaus zu gehen, wie ich meine.

    LG
    Waldkraut
     
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  3. SoulCat

    SoulCat Das Leben ist Veränderung Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    12.501
    Ort:
    Tirol
    Jein.
    Wenn du mal von den Spirits gerufen wurdest, dann kommst du da nicht mehr raus.
    Will man das überhaupt?

    Nur weil du ein bisschen schamanisierst, bist du nicht gleich berufen.
    Die wenigesten bekommen wirklich den Ruf.




    Wenn du ohne Vorbereitung in den Dschungel gehst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich verirrst oder dass du gefressen wirst.

    Aber mit der richtigen Ausrüstung und mit eine entprechenden Anleitung ist der Dschungel nicht gefährlicher als der Strassenverkehr.





    Ganz genau ...


    Für mich ist diese Wirklichkeit hier, diese alltägliche Wirklichkeit eine Illusion.




    Spirits der mitteleren Welt sind nicht anders als Menschen hier in der AW.
    Es gibt freundliche, böse, hilfbereite und Falsche ...

    Sie haben Interessen, genau wie die Menschen hier.

    Wenn du sie wahrnehmen kannst, dann bist du auch ein Mittel für die Spirits hier in der AW wirken zu können ...





    Ein normales Leben??

    Was ist normal?
    Du meinst so, wie die meisten der Milliarden anderen Menschen hier in der AW?

    Welecher Schamane würde das wollen??
    "normal" sein?
     
  4. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.543
    Ja, manche wollen es weil ihnen das alles zu komplizert ist. Und welches Ziel soll diese ganze Berufungsgeschichte eigentlich haben ? Muss man nun wirklich berufen sein um Gutes in der Welt zu tun ?
    Verliert man nicht gerade durch die Geisterbeeinflussung auch einen Teil seiner persönlichen Freiheit ? Also die Geister wollen dass man etwas bestimmtes tut, manchmal macht es für einen Sinn, manchmal eher weniger.
    Langfristig ist wichtig ob man tatsächlich etwas bewirken kann.

    Stimmt schon und gleichzeitig wird die ganze Berufungssache ein wenig überidealisiert.
    Wie toll berufen zu sein, jetzt ist man was besonderes, besser als andere ?
    Ein echt Berufener hat ein hartes Leben und es gibt keine Garantie für Erfolg.

    Woran würdest du erkennen ob jemand den Ruf hat ? Übersinnlich ist schliesslich ein bestimmter Prozentsatz der Menschheit, ob nun spontan entstanden, vererbt oder als erworbene Fähigkeit.


    Na ja, wenn man sich das sich nicht aussucht geistiger Beeinflussung zu unterliegen, dann hat man eh auch keine Vorbereitung.

    Das habe ich nie als so gradlinig empfunden, aber wenn das für andere so gut funktioniert, habe ich kein Problem damit.

    Ich empfinde eher einen zu grossen Spagat zwischen zwei Wirklichkeiten, die nicht so gut zusammen passen.


    Das sehe ich auch so.

    Und doch sollten sie den freien Willen der Menschen respektieren können nein zu sagen um überhaupt von einer gesunden Zusammenarbeit sprechen zu können.

    So habe ich auch mal gedacht.
    Normal ist fade und so.
    Jetzt glaube ich in einem ganz normal diesweltlichen Leben lässt sich auch viel Erfüllung finden.
    Die ganz kleinen bodenständigen Vergnügungen sind auch viel wert.
    Die ganz bodenständigen zwischenmenschlichen Beziehungen.

    Es ist zu einfach eine Art von Weltflucht durch Spiritualität/Medialität/Schamanismus zu betreiben, zu einfach sich mehr und mehr zu verirren und zu verstricken.
     
  5. Amarok

    Amarok Guest

    Genau das ist das Problem bei Vielen; und anscheinend auch bei Dir, choco...
    Schamanismus (und Artverwandtes) sollte nie von Leuten mit schwacher Psyche und Physis gemacht werden.
    Da wären wir nämlich gleich bei der Beantwortung der Frage:

    Diese "Berufung" haben auch die Wenigsten, eben weil sie selber zu "kaputt" sind. Nach der Initiation im schamanentum beginnt man zu lernen, eine Menge!!!; angefangen von Pflanzenwissen, Heilkräuter; essbare Gemüse (Mineralien)..... über Survivalkenntnisse; Mythen/ Sagen; dann Kramm wie "scham. Reisen"; und Extraktion (auf die ein oder andere Art)... Bis hin zu Dingen, die auch im Medizinstudium vorkommen, wie Anatomie; Funktionen des Gehirns; Stoffwechsel..... etcpp.

    Und genau deswegen eben auch die Berufung dafür, das ist nunmal "harte Kost" und hat mit dem "Trommelreisen" und bissel "Kostüm bimbim" was hier drunter gesehen wird, nichts gross zu tun.
    Aber genau das ist Schamanismus, bzw die realen Aufgaben die einen Schamanen erwarten; als Seelenklempner; Arztersatz; Berater; Blödmann (Narr im positiven Sinne) usw usf.

    Wenns bereits beim eigenen Geist bzw den Bildnissen / Symbolen der "Geister" zu verworren etc wird, dann sollteste einfach die Finger davon lassen, wenn Du DIch selber nicht schaden willst.


    Letztenendes geht man ein "Bündnis" ein, wen mann "berufen" wird. Früher war das noch Blutbesigelt bei der Feier.
    Aber darüber sind sich die Allerwenigsten "Schamanen" und wie sie sich sonst noch nennen, im Klaren; und diese ganze "Seminar & Ausbildungs Maschinerie" die betrieben wird, wo simpelste Mothoden und Techniken, auch für Lieschen Müller, vermittelt werden, sorgen dafür, dass Schamanentum und damit eben auch Praxis-bewährte; alle in einen Pott geworfen werden.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. März 2018
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  6. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.543
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    Was macht dich da so sicher dass der Ruf weniger krank macht als das Befolgenn des Rufes ?

    Ja, es wird manchmal geholfen, das stimmt, in der Mehrzahl sind es dann doch eher Egospiele und Selbstdarstellung als das was der Hilfesuchende braucht.

    Schau, ich gebe neunzig Prozent von all meinen wichtigen Erfahrungen weiter, manches privat, manches öffentlich, negatives, positives, manches konkret, manches eher künstlerisch oder symbolisch, manchmal kann man besser durch ein konkretes Beipiel lehren oder lernen.

    Und du darfst nicht vorschnell urteilen. Die Motivation einer anderen Person zu beurteilen ist kompliziert. Es gab genug Situationen, wo ich von geistiger Seite aus beeinflusst wurde hier oder anderswo Dinge zu schreiben oder tun und hab furchtbar Prügel dafür bezogen, einfach weil der Sinn der Sache von menschlicher Seite bzw von den hiesigen Schamanen nicht verstanden wurde.

    Helfer können genau so viele Fehler machen wie die, die Hilfe brauchen und es ist wichtig das offen thematisieren zu können wo die Dunkelbereiche liegen.
    Nehmen wir als Beispile noch mal den Schamanen, der die Frauen unter Drogen gesetzt hat und dann sexuell missbraucht.
    Für mich hat sich die Frage gestellt ob der das vorsätzlich gemacht hat oder ob er tatsächlich der Meinung war er würde helfen und wenn der zweite Fall vorliegt, war es aus eigenen persönlichen psychologisch-fehlgeleitetem Denken oder war er unter dem Einfluss negativer Wesen, die er durch Drogenkonsum selber "eingeladen" hat.

    Ich wünsche mir dann einfach Diskussionen jenseits von Pauschalbeurteilung von Opfer oder Täter, sondern mehr in die Tiefe zu gehen.
    Ohne die echte Wahrheit gibt es keine echten Lösungen.
     
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  7. Black_Wolf

    Black_Wolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Warum sollte? Mit den Menschen komme ich nicht wirklich klar, ihre Welt ist mir oft unverständlich. Bei "meinem Volk", den Wilden, kann ich höchstens mal zu Gast sein, jetzt nicht mal mehr das. Bleibt das Rudel der Wolfsgeister, allen voran mein Totem, die mich als einen der ihren willkommen hießen und mich nie im Stich ließen. Das ist meine Welt geworden. Und im Gegenzug für die weltlichen Wilden zu kämpfen, so gut oder schlecht ich es vermag, das ist etwas, das ich mit Freuden tue...
    Der schamanischen Welt den Rücken zu kehren hieße, mein spirituelles Rudel im Stich zu lassen, zu verraten... No Way!

    Black Wolf
     
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  8. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

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    Okay Amarok, du bist einer der wenigen hier, die ich wegen der Tiefe des Wissens und der Erfahrungen wirklich gerne gelesen habe, einfach wegen der Fähigkeit auch andere Standpunkte zu sehen.

    Aber auch du machst es dir mit der Instabilitätsschublade zu einfach.

    Es ist gerade die Überwindung der persönlichen Geschichte oder spezieller Herausforderungen, welches dann die entsprechende Erfahrungswerte bringt, von daher das Konzept des verwundeten Heilers.
    Ohne Herausforderung gibt es gar keinen Grund Weisheit zu suchen, Stärke zu entwickeln, Entscheidungsvermögen zu trainieren, es geht ja nicht um reines Bücherwissen.

    Und der mental Stärkste kann daran zu Grunde gehen sich die Omme mit x Substanzen zuzudröhnen oder zu früh und ohne Begleitung die falschen Bewusstseinserweiterungs-Techniken anzuwenden.

    Ausserdem scheint die Geisterwelt die Instabilitätsfrage nicht aus gleicher Sichtweise zu sehen wie du.
    Da gibt es doch sehr stark erweiterte Kriterien der Eignung.

    Schau mal, die meisten hier kommen nicht sehr empathisch rüber, dann könnte man doch zu Recht fragen warum die Geisterwelt unempathische Menschen aussucht.



    Aber jetzt sind wir wieder vom Grundgedanken weggekommen, wenn jemand nun nicht mehr will, aber doch nicht weg kommt, was kann der deiner Meinung nach tun ?
    Und es versteht sich von selbst dass der nicht mehr in Trommelgruppen oder Seminare geht, sich erdet, nichts raucht oder andere Techniken wie Heilungsmeditaionen, die übernatürliche Zustände fördern können.
    Es braucht schon eine knallharte Konsequenz und keine versteckte Agenda.
     
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  9. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

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    naja, wer sowas glaubt... Giftpflanzen können (je nach Einsatz und Dosierung) sowohl heilen, als auch töten...

    Es ist aber für Viele leichter, die Schuld bei allen Anderen zu suchen und bloss nicht bei sich selbst.

    Sorry, aber da müsstest Du schon selber damit aufhören; Du bist Diejenige, die Be- oder verurteilt; in einem Deiner letzten Beiträge hast Du Dich mit Deinen Vorwürfen ja auch wieder auf @Holztiger gestürzt, und das, ohne ihn zu markieren... vielleicht versuchst Du mal Dich nicht als Opfer zu sehen und nicht alle Anderen, die nicht Deiner Meinung sind, als Täter..
     
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  10. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

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