1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Auf welchen Ebenen wirken die Planeten?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Iakchus, 28. April 2008.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Werbung:
    Hallo,

    Verschiedene Ebenen, auf der die Planeten wirksam sind oder Entsprechungen aufweisen.

    Das folgende soll jetzt keine Systematik beinhalten, eher eine spontane Auflistung.
    ___________________________________________________________________


    Mensch
    Zunächst stehen die Planeten in unserem Radix natürlich für die Ebene des 1. Physiologischen und des
    2. Psychologischen

    Also vor allem die Funktionen (Phsysiologische Ebene) wie Sinne, Organe, Körperbau oder Denken und Sprechen, dann aber auch Fähigkeiten (Psychologische Ebene) oder Talente (Berufsneigungen), Motivationen, Orientierungen, Bedürfnisse. Was uns ausfüllt oder anfüllt, und was uns mit Energie versorgt, aber auch hemmen kann - all das, weil die Häuser als Lebensumstände dazwischen treten.
    All das, was unser Leben möglich macht, uns motiviert, anleitet, führt, verführt, mit Bedeutung versieht.
    Vielleicht kann man die Ebene der Planeten in Bezug zum Menschen noch weiter aufteilen in Häuserebene, Aspektebene, Zeichenebene. Das mit den Häusern ist aber alles Psychologisch. Die Aspekte und Zeichen aber wohl auch physiologisch, oder sagen wir körperlich-organisch.

    Gesellschaft
    3. Der Staat als einzelnes und die Gesellschaftsordnung. Eine kollektive und mundane Ebene. Wachstumsprozesse eines einzelnen Staates.

    4. Die Völker als Gesamtheit und damit die Zivilisation. Eine kollektive und mundane Ebene. Wachstumsprozesse der Menschheit als Ganzes.

    Kosmos
    5. Die Schöpfungsordnung, Fragezeichen, weil man die Grundstruktur des Universums meines Wissens noch nicht mit den Planeten erklärt hat, so wie man den Menschen mit den Planetenprinzipien erklären konnte. Immerhin sehen wir im Horoskop ja gerade diese Stellungen der Planeten, und es ist ja total schwer sich vorzustellen, dass der Aufbau zB unseres Sonnensystems ebenso von diesen Planeten herrührt: und zwinker: genau das ist es.

    Hier aber sehen wir das Grosse übergeordnete Ganze und die Schleife der Unendlichkeit schliesst sich und führt zurück in den Anfang. Und so knüpfen wir wieder an, an die Grundstruktur des Aufbaus einer einzelnen Zelle. Weltall=Zelle. WIE OBEN SO UNTEN.
    Das heisst, unser menschlicher Aufbau, oder das von Pflanzen, rührt her von immer denselben Planeten in ihrem Zusammenwirken, und von derselben Schöpfungsordnung. Die Begriffe Wechselwirken und Zusammenwirken sind wichtig, weil ein Planet allein und isoliert (von anderen Planeten) nicht erklären kann, wie gewisse Dinge so sind, wie sie sind (zB Aufbau einer Pflanze). Gäbe es nur Mars, würde der Ast immer nach oben streben und nicht zur Seite austreiben, und gäbe es gleichzeitig kein Saturn, wäre es nur ein pflanzlicher Wurm, und kein Ast. Das bedeutet, dass man schlecht die Planeten isoliert betrachten kann, um die Schöpfung zu verstehen.

    Und noch etwas: Das Weltall kann nur analogisch mit einer Zelle verglichen werden, wo sind die Zellbestandteile? Das bedeutet, man muss die Wirkungen von Kräften auf verschiedenen Ebenen betrachten. Man kann Weltall und Zelle nur vergleichen, nicht gleichsetzen. Dass dieser Vergleich aber möglich ist, kann zwar in Frage gestellt werden, aber ebenso gut auch VORAUSGESETZT werden. Denn wir finden schon Ähnlichkeiten, die sich ergeben. Doch würde das jetzt zu weit führen und es ist auch zugegeben nicht einfach. Wir können aber - ausgehend von der Zelle - bis zum nächstgrösseren übergeordneten Ganzen gehen, und das wäre zB die Erde als Planet.

    Nun sagen wir oft, Saturn schliesst das einzelne Bewusstsein und den Körper ein, grenzt ihn ab, gibt ihm Festigkeit und Struktur. Einen festen kern.

    Weiteres Beispiel: Jupiter steht für die Zunahme, Erweiterung und das Bedürfnis sich zu entfalten und Sinn zu erfahren. Ein solcher Sinn liegt schon darin, dass man sich mit Schmuck ziert, was nicht nur eine Venusentsprechung ist, sondern SINN machen kann, weil man dadurch seine GESELLSCHAFTLICHE POSITION erhöht, was eben mit Jupiter korrespondiert: Attribute an einem Äußeren (Jupiter) als Pomp und Getöse. Wer sich mit Schmuck behängt wie ein Irrer, der hat viel von der Würde und Aussrtrahlung Jupiters an sich genommen, und Venus wäre nur ein Teil , um das mit Entsprechungen zu versehen.

    Niemand käme auf die Idee, dass die Wirkung von Jupiter auf uns (als Menschen), dieselbe sein kann, wie auf den Kosmos oder in Bezug auf eine Pflanze. Pflanzen haben eine andere "Psychologie" und können sich zum Beispiel nicht bewegen um in einen sozialen Kontext eine Bank auszurauben.

    Das heisst, gewisse Unterschiede der Wirkung eines Planeten müssen zustande kommen, weil diese Planeten auf verschiedenen Ebenen wirken. Dennoch gibt es immer Ähnlichkeiten der Ableitungen eines Prinzips, auf verschiedenen Ebenen.

    Ich weiss nicht, warum ich das nun geschrieben habe, mich interessiert dieser Zusammenhang zwischen Schöpfungsordnung und einzelnes menschliches Wesen, wo eine Psychologie noch mit dran hängt.

    Man stellt fest, dass Saturn für den Knochenbau die Stabilität verleiht, und man stellt fest, dass Saturn gesellschaftlich für die Autorität steht. Und man stellt fest, dass dies alles einfache Entsprechungen sind. Aber diese DInge stehen in keinem Radix. Sie sind Bestandteil der Schöpfungsordnung. Wir sind so gewöhnt an das Radix , dass wir den Blick nicht mehr davon los kriegen, dünkelt mir.

    Nun stellt man aber auch fest, dass Saturn für die EINGRENZUNG oder ABGRENZUNG unserer Persönlichkeit steht und das steht in keinem Radix, sondern existiert ausgehend von der übergeordneten Schöpfungsordnung. DIE FUNKTIONEN der Planeten stehen in keinem Radix.- Das heisst, sie stehen schon im Radix, aber nicht steht im Radix, DASS es diese Funktionen gibt, ihre URSÄCHLICHKEIT gibt es bereits. Im Radix steht nur, wie diese Funktionen in weitere Zusammenhänge gesetzt werden. Merkur und Sprache werden ja nicht erst im Radix erzeugt. Den Geschmacksinn, was immer auch die planetarische Entsprechung wäre, den gibt es immer, egal ob Venus oder der entsprechende Planet IM RADIX von allen nur denkbaren Schwierigkeiten bombardiert werden würde.
    Saturn ist der Teil oder die Eigenschaft, die dafür sorgt, das der Mensch nicht auseinanderdriftet und einen festen Kern hat, das steht in keinem Radix, sondern existiert als Folge der Schöpfungsordnung. Dass ein Ast und seine Form durch Saturn bedingt stabil bleibt, steht auch in keinem Radix.

    Dass Pluto für Atomreaktionen steht, das steht auch in keinem Radix. Das ist eine Entsprechung, doch dass unsere Persönlichkeit durch Saturn bedingt stabil bleibt, ist eher eine Annahme, keine Entsprechung, es sei denn wir finden den realen und stabilen Kern unseres Selbst, lokalisieren diese ENTSPRECHUNG von Saturn. Das ist aber nicht so einfach möglich.

    Damit wollte ich aufzeigen, dass es eine Struktur gibt, eine Schöpfungsstruktur, die man ebenso im Menschen und in Dingen findet, und die zwar mehr oder weniger als Entsprechungen der Planeten aufzuzählen sind, aber nicht unbedingt lokalisiert werden können, so dass man mit dem Finger drauf zeigt und sieht, "aha ein Stein = hier ist vor allem Saturn repräsentiert". Denn die Persönlichkeit ist nicht sichtbar wie ein materielles Etwas. Und die Planeten wirken also innerhalb der Schöpfungsordnung, bedingen alles, aber es gibt kein Radix, das das aufzeigt. Diese Kräfte sind also im Grunde losgelöst von allem oder anders gesagt durchdringen alles. Existieren so wie Luft, sind aber nicht fassbar. Und doch gibt es die Ordnung.

    Vielleicht fallen einem noch andere Ebenen ein?

    LG
    Stefan
     
  2. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Stefan,

    zunächst würde ich anfangen mit:

    1. ich lebe die Energie selbst
    körperlich - seelisch oder geistig
    oder gehemmt, als Kind-Ich, als Erwachsenen-Ich

    2. die Energie lebt ein Mensch (die Menschen) in meiner Umgebung, d.h. sie kommt von außen auf mich zu
    + s. 1

    Liebe Grüße Pluto
     
  3. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Werbung:
    Hallo pluto,

    ja, das ist eine weitere Ebene.
    Sozusagen ein anderer Blickwinkel.

    Eine Verwirklichungsebene Innerhalb der Ebene des Systems "Mensch". Dabei handelt es sich meiner Meinung nach bei deinen Beispielen um introvertiert, extrovertiert.

    Etwas anderes ist noch die duale Entsprechung der Planeten, zB: Saturn - erlöst: Belastbarkeit
    unerlöst: fehlende Belastbarkeit.

    Das zeigt wieder, wie viele Ebenen es gibt.


    LG
    Stefan
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen