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Die Aspektzuordnungen zu Planetenprinzipien

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Iakchus, 29. April 2008.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
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    Deutschland
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    Hallo,


    Die übliche Zuordnung der Aspekte zu Planeten ist sehr fragwürdig, zum Beispiel folgende:
    Konjunktion=Merkur, Opposition=Saturn, Quadrat=Mars, Sextil=Venus, Trigon=Jupiter, Quinkunx=Neptun.

    Denn bei den Aspekten gibt es meiner Meinung nach keine analogische Entsprechung, die genügend zu rechtfertigende Klarheit mit sich bringen würde, wenn man nur einen Planeten heranziehen würde, der den ganzen Bereich einer Aspektqualität abdeckt.

    Eine Opposition hat sowohl eine marsische Komponente, als auch eine saturnische Komponente (man gerät an einen Widerstand und sicher sich ab, grenzt sich ab, oft vermeidet man die Konfrontation, doch irgendwann wird der Tyrann - verkörpert in der Situation - wieder vor einem auftauchen und beharrlich wird man aufgefordert, sich dem Thema zu stellen) , und womöglich drückt sich auch ein Prinzip des Mondes in der Opposition aus.

    Eine Konjunktion hat für mich deutlich einen Bezug auf das Sonnenprinzip, und auch ein wenig auf Pluto, aber keinesfalls ALLEIN Merkur; weil Merkur einen anpassenden Charakter hat, und eher noch zusammen mit Venus für das Sextil gelten mag. Merkur mag aber neben Sonne und Pluto auch in der Konjunktion "vertreten" sein. Eine Konjunktion kombiniert die beiden Planeten, sie können gar nicht miteinander verschmelzen, weil jeder einen eigenen Platz beansprucht, selbst bei Planeten die vermeintlich harmonisch zueinander sind. Es reicht also irgendwie nicht, um die Konjunktion allein aus Merkur zu erklären, weil es meiner Meinung nach der geringste Anteil ist. In Konjunktion mit der Sonne ist Merkur nur deshalb oft, weil er rasch vorüberzieht aber nur in einem geringen Kreis um die Sonne herum wandert. Dabei ist er aber schnell und löst sich jedes Mal aus der Konjunktion, aus einem bestimmten Gesichtspunkt müsste also auch Saturn als Bündelung in der Konjunktion vielleicht zu vermuten sein, ja vielleicht sogar Jupiter, das passt deshalb, weil wenn die Sonne der Konjunktion entspricht, mit ihr auch alle Planeten vereint sind.



    Das Trigon steht für mich noch am eindeutigsten dem Jupiter nahe, hat durch seine stabilisierende Wirkung aber auch ein wenig von Saturn. Das Quinkunx hat deutliche Entsprechungen zu Neptun, aber das Quinkunx verursacht psychologisch auch ein gewisses Streben, und ein Verlangen sich vor einem befürchteten Fallen abzusichern, und bereits Pelletier brachte das Quinkunx auch mit Pluto in Verbindung.

    Man darf bei diesen Vergleichen nicht vernachlässigen, dass dabei nur bestimmte Facetten des Planetenprinzips in den Aspekt zu erkennen sind. Und man darf die Gegenreaktion unserer Haltung gegenüber einem im Radix gegebenen Aspekt, nicht mit der Aspektqualität selbst verwechseln. Sonst könnte man auf Merkur in Bezug zum Quinkunx kommen, weil man die Unentschiedenheit und Diffusität des Quinkunxs mit Nüchternheit und klarem Urteilsvermögen begegnet.

    Noch etwas zum Trigon, das ich lange Zeit gar nicht richtig verstanden hatte, aber jetzt ging mir ein Licht auf:

    Das Trigon steht auch für die selbstverständlichen Überzeugungen. Das Trigon kann daher ein wenig Intoleranz erzeugen, wenn wir glauben, dass das, was wir sind, tun oder können, auch für alle anderen gelten müsste.
    Positiv am Trigon sind auf jeden Fall die Eigenschaften der Stabilisierung, und hier klingt auch ein wenig des Saturnprinzips an, weil das Trigon in uns Strukturen kristallisieren lässt, die uns stützend beistehen und Sicherheiten verleihen.

    Auf das Trigon greift man regelmässig zurück, wenn sich eine Gelegenheit bietet, um sein ganzes Können zuversichtlich einsetzen zu können. Manchmal tut man das auch nur für sich selbst, das heisst, das Ergebnis muss mit einem selbst zu tun haben, zum Beispiel Erfüllung bringen.

    Es ist auch der erste Griff bzw. Handlungsimpuls in leicht zu bewerkstelligenden Problemlagen oder Situationen und man kommt auf das Trigon, weil man zur Sicherheit und Stabilität gelangen möchte. Das Trigon verführt daher, immer die gleichen Wege zu gehen. Das Trigon steht einem bei und verursacht eine gewisse Grundempfindung, die zum Teil der persönlichen Ansichten werden kann, wobei der beteiligte und in der Umlaufgeschwindigkeit langsamere Planet die massgeblichen Einflüsse ausübt. Daher geht es auch beim Trigon darum, dass man den in der Umlaufgeschwindigkeit schnelleren Planeten bestrebt ist weiter zu entwickeln, um das volle Potential auszuschöpfen, welches man mit dem Trigon und dem anderen Planeten erhält.

    LG
    Stefan
     
  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
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    Hallo,

    zumindest kann man die Vermittlungseigenschaft, die Kommunikation, noch in Bezug zwischen Merkur und der Konjunktion sehen.
    Aber eine Konjunktion steht auch für die grösste kraft im Horoskop, und daher genügt meiner Meinung nach Merkur allein genommen nicht .

    Gruß
    Stefan
     
  3. Fiona

    Fiona Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Stefan :),

    Merkur wird wahrscheinlich deshalb mit der Konjunktion verbunden, weil er so schnell ist und vermittelt. Bei einer Konjunktion sind ja immer beide oder mehrere (beim Stellium) Planeten gleichzeitig da. Da es aber unterschiedliche Planeten sind wird Merkur als Vermittler angesehen, aber nur als Kommunikation zwischen den Planeten und nicht als Kommunikation mit dem HE. Der HE bekommt davon gar nix mit.
    Aber ob Sonne und Pluto da auch noch eine Rolle spielen, weiß ich nicht, da in meinem HO, die beiden auch dabei sind :weihna1.

    Lieben Gruß Fiona
     
  4. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    8. August 2005
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    Hi Fiona,

    Merkur ist mir "zu leicht und flüchtig", ich sehe in Konjunktionen ja immer diese gewaltige Power, über die ein mensch verfügt, zwei Planetenkräfte sind in der Kombination und stacheln sich gegenseitig an, aber anders wie bei der Opposition zielen sie in eine Richtung.
    Daher denk ich persönlich da so an einen Mischung von Sonne (Ziel), Pluto (Drang) und Merkur (Gemeinsamkeit und gemeinsamer Nenner; das, was bei heraus kommt, wenn man zwei Dinge konkret zusammen bringt, vermittlung, was sie zusammen zwingt, nämlich prinzipiell etwas drittes, es kann sich nichts mehr abstoßen, daher wird das Energiefeld vergrössert, und da wären wir wieder bei Pluto usw. usf.)...

    LG
    Stefan
     
  5. Fiona

    Fiona Sehr aktives Mitglied

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    Norddeutschland
    Hallo Stefan :)

    In eine Richtung ist richtig, aber mit der gewaltigen Power, ich weiß nicht so, ich hätt da schon manchmal gern mehr davon :clown:.

    Ja, klingt logisch, schließlich sind die Planeten ja bei Konjunktionen zwangsweise (Pluto) zusammen und haben dann ein gemeinsames Ziel.

    Lieben Gruß Fiona
     
  6. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,


    Die Konjunktion ist ein Sonne-Mond Aspekt, jedenfalls geht dies aus der Anordnung nach Ptoelmäus so hervor.

    Alles liebe!

    Arnold

    [​IMG]
     
  7. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Arnold,

    das ist eine interessante weitere Perspektive, und Systematik, die ich bislang noch nicht kannte. Vor allem die Bezugsnahme der Konjunktion mit dem Übergang zwischen Krebs/Löwe
    Danke für die Grafik. :)

    LG
    Stefan
     
  8. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Kirchseeon/München
    Hallo Stefan,

    Dabei ist es im Grunde genommen logisch, zieht man den Sonne/Mond Zyklus mit in Betracht! Bei der Konjunktion geht der Keim auf, der Höhepunkt wäre der Vollmond mit der Opposition usw. Das Quincunx wird als Saturn-Aspekt gehandelt, wobei ich besonders bei diesem Aspekt darauf achte, ob er auf- oder absteigend ist. Das aufsteigende Quincunx könnte mit Saturn passen, das absteigende hat immerhin die Opposition hinter sich. Daher würde ich dies eher als Saturn/Jupiter Aspekt sehen. Auf der Grafik fehlen die äußeren Planeten, wobei das Quadrat zu Pluto sicher gut passt. Aber, wieso sollte man die drei äußeren Planeten nur einem Zeichen zuteilen? Pluto würde sicher als zweiter Herrscher gut in den Widder passen. Uranus in den Steinbock, warum nicht, wo er doch mit Uranus ein Paar bildet. Neptun hätte sicher einen guten zweiten Platz im Schützen, da Jupiter ebenso in den Fischen herrscht.

    Ich weiß nicht, was Ptolemäus damals getan hätte, wären die äußeren Planeten schon bekannt gewesen. Aber das ist nur mal laut nachgedacht.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  9. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

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    Altena, Deutschland
    Hallo Iakchus,

    man kann die Planeten und damit die Tierkreiszeichen bestimmten Zahlen zuordnen. Diese Angaben stammen von Herrn W. Döbereiner. Wenn man 360 Grad durch diese Zahl dividiert, erhält man den zum Planeten zugehörigen Aspekt.

    In der nachfolgenden Tabelle gebe ich mal in einer Zeile jeweils an:

    Planet, Zahl, Winkel, Aspekt.

    Jupiter, 3, 120 Grad, Trigon

    Saturn, 4, 90 Grad, Quadrat

    Venus, 5, 72 Grad, Quintil, Biquintil

    Merkur, 6, 60 Grad, Sextil

    Mond, 7, 51 Grad, Septil

    Pluto, 8, 45 Grad, Oktil (Halbquadrat)

    Mars, 9, 40 Grad, Nonil

    Sonne, 10, 36 Grad

    Uranus, 11,

    Jupiter Saturn, 12,

    Neptun, 13,

    etc.

    Dem Aspekt der Spiegelung zur 0 Grad Widder - 0 Grad Waage Achse kann man eine Mars Venus Qualität zuschreiben.

    Dem Aspekt der Spiegelung zur 0 Grad Krebs - 0 Grad Steinbock Achse kann man eine Mond Saturn Qualität zuschreiben.

    Solche Zuordnungen haben aber wahrscheinlich nur einen gewissen Näherungscharakter, da Planeten und Aspekte auch ihre spezifischen eigenständigen Qualitäten haben.

    Beste Grüße

    norbertsco
     
  10. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    8. August 2005
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    Hallo Arnold,

    Das mit den beiden verschiedenen Quinkunxarten hatte ich erstaunlicherweise vor einem Jahr oder so schon mal vage vor Augen gehabt, - ich werd jetzt noch mal genauer drauf schauen, denn erst vor zwei Tagen habe ich bei Pelletier darüber etwas gelesen, der ebenso zwei Quinkunxe unterschied. Wobei er den einen so verstand, dass vor allem zum eigenen Gunst gehandelt wird, und bei der anderen Art eher zum Gunsten anderer gehandelt wird. Wobei ich mir da nicht sicher bin, - aber dass der Umstand eine Rolle spielt, ob er zunehmend oder abnehmend im Zyklus ist, scheint mir ja nun fast schon eine zwingende Annahme !
    Satturn/Jupiter korrespondiert vielleicht ganz gut mit der langwierigen aber zielstrebigen Realisierung, die man beim Quinkunx manchmal entdeckt.

    In Bezug zu den Herrscherzuordnungen denke ich ähnlich, manchmal erlaube ich mir auch den Gedanken, dass es letztlich nur um Fließrichtungen und Ähnlichkeiten geht, dass die Energien der Zeichen sich den Kanal suchen, der von Planeten am besten entsprochen wird.
    Etwas waghalsig ist freilich der Gedanke, den ich mir manchmal exprimentell erlaube, ob zB das Krebszeichen in seinen bestimmten Facetten nicht auch von Neptun und Venus entsprochen werden kann, oder sogar von Jupiter - insofern eben im Krebszeichen solche Ähnlichkeiten der Energien ausgedrückt werden, so dass jeweils die Energien den Weg in den Planeten finden, der zu bestimmten Momenten oder Facetten am besten entsprochen wird. Und ähnliches zu anderen Zeichen, weil wir finden bereits dasselbe bei den alten Herrschern. Es gibt immer irgendwo eine Gemeinsamkeit, obwol diese nun zwischen zB Krebs und Schütze/Jupiter nicht ganz so offensichtlich sind, oder wie zwischen Krebs und Fische/Neptun usw.
    Also so wie Widder und Pluto zusammengehen können, oder Wassermann/Saturn ist jedenfalls auch mir nicht allzu abwegig, und damit Steinbock/Uranus, - weil wenn das eine geht: ganz recht, müsste auch analog das andere gehen, in der umgekehrten Richtung .
    Jedenfalls ist es ein Gedanken wert , um mit der Zeit zu schauen, was wirklich dran sein könnte.
    Das sind auf jeden Fall alles erweiterte Horizonte, die an sich schonm zum Nachdenken und Reflektieren anregen...

    :)
    Lieben Gruß
    Stefan
     

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