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astrologie & religiöse stellungnahme?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von blackandblue, 21. April 2006.

  1. blackandblue

    blackandblue Guest

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    so.. beim lesen einiger astrologie texte.. ist mir aufgefallen dass einige wohl den begriff gott wohl eher ganz bewusst weglassen.. während andere von engeln, gott und ähnlichem reden...

    was meint ihr?

    -verliert die astrologie glaubwürdigkeit oder gewinnt sie welche dazu, wenn sowas beigemengt wird?

    -ist nicht gerade, das interessante an der astrologie eher metareligiöse esoterik zu sein?

    was meint ihr?

    -gehört das zusammen oder getrennt?

    -ist das eine wahrer als das andere oder gleich wahr/falsch/anwendbar/unfug?

    -"gibt" es überhaupt einen zusammenhang?

    :megaphon: fight!
    :fechten:

    :drums:

    :party02:
     
  2. Hi blackandblue,

    1.ich hab dich nicht vergessen :)

    2. Gott und Astrologie? Ich bin ja nun wirklich nicht gläubig - und doch bin ich es. Komischerweise bekomme ich gerade durch die Astrologie einen anderen Blick auf das Thema "Gott-Glaube". Weil ich dadurch plötzlich sehe, dass wir in einer Person alles sind. Wir sind Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Saturn, Jupiter.......Alles, was Gott geschaffen hat, existiert in jeder einzelnen Person, in dir, in mir, in den Leuten hier im Forum, auf der ganzen Welt.

    Im Prinzip stellen Astrologen, ergo Menschen, die versuchen, einen Zusammenhang zwischen dem Hier und dem großen Ganzen herzustellen, die Mittler einer "göttlichen Botschaft" dar. Gott ist in jedem - auch in dir. Erkenne den himmlischen Weg und finde den deinen - jetzt mal im Übertragenen Sinne geschrieben.

    Vielleicht lassen die Astrologen in ihren Texten Gott aussen vor, weil sie spüren, dass es nicht notwendig ist, ihn zu erwähnen. Das Spiegelbild, das sich fügt, hat eh schon was Göttliches, das niemand wirklich richtig erklären kann.

    Ich weiß es nicht. Deshalb geb ich jetzt a Ruh.

    Guds nächtle!

    venus-pluto
     
  3. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
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    4.582
    Ort:
    NRW
    "Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf die Erde."
     
  4. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo!

    Ich neige zu der dualistischen Auffassung, mehr oder weniger, wonach sozusagen das Göttliche nicht im Horoskop abgebildet ist.
    Es gibt da eine Anschauung: Das was wir Seele nennen, wäre im Horoskopblatt im Zentrum des Radix, dort wo der Mittelpunkt ist. Anscheinend zieht man auf vielen Grafiken nicht umsonst durch diesen Punkt KEINE ASPEKTE.

    Die Aspekte, Planeten etc. sind dann wohl so etwas, was erst noch hinzu kommt. Aber im üblichen Leben werden diese Faktoren als recht unumgänglich erfahren. Es gibt Ansichten, wonach der Weg zu Gott darüber führt, dass man sich von diesen Planeten und Aspekten unberührt zeigt bzw. das mitgebrachte Potential positiv meistert.
    Einfache Anregungen:
    - Als Kinder sind wir diesen Einflüssen ausgesetzt und es baut sich etwas auf, was vorher noch nicht wirklich da war.
    - Oder vielleicht ist es so, dass wir im Strome und Kreise der Reinkarnationen und auch innerhalb eines Lebens uns mehr oder weniger an Materie binden und damit mehr oder weniger an Aufgaben in künftige Leben. Aber vielleicht ist es auch so, dass wir zwangsläufig AUFGABEN übernehmen müssen, wer in einem Leben faul war, muss es im nächsten nachholen. Wer in einem Leben sich den Herausforderungen der Materie entsagte, muss im nächsten doppelte Gewichte stemmen. Wie auch immer. Ich sehe es jedenfalls nicht so, dass es eine einfache Kausalität gebe, die mit der Logik unseres Verstandes operieren könnte. Also, wenn man jetzt viele Aspekte hat, viel Quadrate, viel Materie sozusagen, (?), oder wie ist das mit Trigonen, Sextilen? - jedenfalls ob Quadrat oder sonstwas, dass man dann irgendwie faul war oder Karmalasten hat. Ich weiss es nicht. Aber es scheut mich wenig, mir diese Gedanken nicht zu gönnen. Ist eben eine Spielerei! Statt nichts zu denken darüber, denke ich es manchmal so umkreisend, wohlwissend, dass ich dat nicht weiss. Im nächsten Schritt denke ich schon gar nicht mehr daran und warte lieber mit Schlussfolgerungen, wenn wirkliche Einsichten kommen. Aber wenn ich mal darüber nachsinne, über Gott, Indidviduum und Welt, werde ich unaufhörlich zum Eremiten. Religion ist dann für mich in der Astrologie, dass man sich den positiven Erscheinungsmöglichkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten zuwendet. Ohne das näher begründen zu können oder zu wollen.

    Aber ich glaube an Reinkarnation, es eröffnet neue Dimensionen des Denkens. So gesehen betrachte ich das Leben auch schon mal aus dieser Perspektive: Wie viele Menschen binden sich plutonisch an Materie, machen sich andere Menschen durch Abhängigkeit und strukturelle Gewalt (also nicht physische Gewalt sondern psychischen Druck) zum Untertanen, oder durch Geld? Dieses Zeitalter schlägt polar in die Richtung der Materie meines Erachtens viel stärker aus, als wie vielleicht die Zeit vor zweihundert Jahren. Abhängigkeit ist strukturiert und Ohmacht kompensiert durch noch mehr Bindung an Materie. An Geld, an Konsum etc.
    Aber jetzt gerate ich auch schon ins Faseln, denn ich weiss so gut wie nichts darüber.

    Doch so betrachte ich es grob und ungefähr: Gott/Seele im Mittelpunkt, unberührt von äusseren Einflüssen (Aspekten, Planeten in Zeichen).

    Grüße
    ad
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Graz
    ein paar fragen dazu:

    gibt es "die astrologie"?

    würde es sinn machen, in den verschiedenen astrologischen ansätzen und schulen quasi einen gemeinsamen bodensatz zu suchen und diesen dann zu überprüfen, ob dort gott oder religion vorkommt?

    welche rolle spielt es dabei, ob jemand auf der suche nach der schlechthin gültigen formulierung von wahrheit ist oder ob jemand die einstellung vertritt, es könnte verschiedene wahrhaftige möglichkeiten geben, die welt zu beschreiben? ist dann eine beschreibung, in der gott vorkommt, anders einzuschätzen als eine beschreibung, die ohne gott auskommt?

    sprechen "die astrologen" denn eine gemeinsame sprache? was verbinde ich mit dem wort, wenn ich "mars" sage, und was verbindest du damit? wenn zehn astrologen von einem quadrat sprechen, wieviele unterschiedliche vorstellungen verbinden sie damit? sollten wir uns wirklich eine vereinheitlichte sprache wünschen?

    sprache kann nur zu missverständnissen führen, das ist in ihr enthalten. was die botschaft ist, bestimmt der empfänger. ob ein text religiöse oder spirituelle qualitäten aufweist, entscheidet sich im leser des textes. kann also gut sein, dass astrologische texte für den einen sehr viel über göttliches in der welt aussagen und für einen anderen gar nichts, ohne dass das wort "gott" im text aufscheint. oder umgekehrt.

    alles liebe,
    jake
     
  6. Simi

    Simi Aktives Mitglied

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    5.768
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    Hi blackandblue

    Selbsterkenntnis = Gotterkenntnis :)
    Und ich kenne kein besseres Werkzeug zur Selbsterkenntnis als Astrologie. Wenn man erkannt hat, dass man in Wirklichkeit Eins ist mit Allem, dann gilt es, dies auch zu verwirklichen. Und dabei ist Astrologie wieder ein gutes Werkzeug.

    Leider wird die astrologische Lehre oft missbraucht, wie jede andere spirituelle Lehre auch. Da gibt es dann Wochen-Horoskope in der Zeitung und Asto-Shows im Fernsehen. :stickout2 Ich hab’ früher immer über die Kirche und die christliche Lehre geschimpft, dabei ist die genauso wahr. Ich hatte damals nur die Auswüchse und Verzerrungen der Lehre gesehen, aber nicht den Kern erkannt.

    Heute bin ich mit den Auswüchsen und Verzerrungen der Astrologie konfrontiert. :D Woran erkennt man im Horoskop die Seelenverwandtschaft z.B., was soll ich da sagen? Es gibt nur eine Seele, Gott. Aber wer nach Seelenverwandtschaft im Horoskop fragt, will das in der Regel gar nicht wissen. Und so trennt es sich von selbst.

    Für mich ist das eine wahrer als das andere.
    Und für dich? :)

    liebe Grüsse
     
  7. blackandblue

    blackandblue Guest

    ich persönlich kann das wort "gott" nicht besonders leiden eigentlich gar nicht.. und das hat einen ganz einfachen grund.. ich verbinde das mit einer submissiven und demütigen haltung.. ich hasse symbol- und personenkult und falsch geartete weltbilder...

    das, was du meinst mit gott (nach dem wie ich deinen text deute zumindest) finde ich besser mit "grosser geist" oder "kosmische seele" beschriebn.. und ja.. da denk ich so ähnlich wie du.. man lebt am besten wenn man damit in einheit lebt.. und ist somit "im guten" mit dem rest verbunden.. aber eben ohne diese haltung wie sie so einige religionen verbreiten.. ich sehe es als so ne art kamaradschaftliche einheit die nichts anderes als ein faires, inspirierendes, interessantes und facettenreiches spiel will.. ohne hierchrchie.. aber gut.. details sind für ne andere rubrik wohl eher ;)

    aber eben weil oftmals palaver über "gott" so peinlich danaben geht, find ich ist es oftmals besser sich da nicht so direkt an falscher stelle darauf zu beziehen ;)
    und theorien und empfindungsstile in dem themenbereich gibts ja genug.. und ich sehe nicht wie alle gleichzeitig gelten oder "wahr" sein könnten ;)
    (von offensichtlichen und nachweisbaren widersprüchlichkeiten die bei manchen trotzdem wehement verteidfigt werden abgesehen ;))
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Graz
    da würde mich schon interessieren, was ein falsch geartetes weltbild sein könnte... und warum es hass verdient...

    alles liebe,
    jake
     
  9. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Doch, paradoxerweise.
    Sie sind alle gleich „wahr“.
    Jede Theorie und jeder Empfindungsstil ist wahr, auf der Ebene, auf der das Erleben stattfindet. Du erlebst gerade eine Ebene, auf der du keine Hirachie mehr erleben willst. Mars im 10. Haus, könnte ich jetzt sagen, aber was bedeutet das für dich? Das ist auch nur ein Symbol und wird von unterschiedlichen Ebenen aus betrachtet und gelebt.

    Saturn im 7. Haus, du hast ja genug threads darüber aufgemacht. Kosmische Arschkarte, ganz recht. (Du hast übrigens keine Venus-Pluto Opposition, der Orbis ist zu gross. Aber Orben, hey, ein Thema für sich.) Und was jetzt? Palaver über Gott geht oftmals peinlich daneben, sagst du. Oftmals? Nicht immer? :D Auch mit Frauen, nicht wahr? Es gibt weit und breit keine in deinem Leben, die auch nur annähernd was versteht, wenn du anfängst, über Gott zu sprechen. Ist aber Grundvoraussetzung für ne Beziehung, sozusagen. Tja, da wirst du wohl beten müssen. :clown: Das Universum wird liefern. Allerdings musst du damit aufhören, selber nach deinem Ideal zu suchen. Ist ne Vertrauensfrage, keine Geduldsprobe. ;)

    liebe Grüsse :)
     
  10. blackandblue

    blackandblue Guest

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    ah! reaktionen! ich freue mich..

    ja tatsächlich.. manche empfindungsstile find ich nicht so toll.. und wenn sie auch nocht politisch relevant werden wollen werde ich auch politisch relevant .. da kann man noch so meinen meine partnerlosigkeit ginge nur durch beten weg ;)

    aber gut.. nüchternheit habe ich eh nicht erwartet ;)

    und nein.. es ist nicht alles gleichzeitig wahr..

    die beliebigkeit sitzt woanders.. meinungsinvariante wahrheiten und randbedingungen gibt es, auch wenn es einigen lieber wäre überall gelte narrenfreihait :D die logik lässt eben nicht alles zu ;)
    (fragt saturn! :D ;))

    über details darf jeder selbst nachdenken.. zu sehr will ich gar nicht polarisieren.. ihr vielleicht?

    äh.. von einer venus-pluto-opposition war gar nicht die rede..

    und das mit dem hass.. naja.. pech gehabt was? aber so ist es eben.. kann nich alles im leben lieben nur weil es so "schön" wäre.. ;)

    interessant find ich es schon mit den inhalten zu beschäftigen, die man ja nicht so mag.. aber man kann nicht alles mögen.. höchstens mit einem konsistenzproblem ;)

    selbst all-liebe ist nicht bedingungslos ..

    (@simi: hab ich etwa den nerv getroffen bei dir? oder woher diese reaktionen? :D)

    liebe grüsse ;)
     
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