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Angst vor dem Tod?

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Tommyboy, 15. August 2012.

  1. Tommyboy

    Tommyboy Mitglied

    Registriert seit:
    20. Oktober 2005
    Beiträge:
    118
    Ort:
    Wien
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    Hallo,

    also eigentlich glaube ich ja nicht daran, dass es nach dem Leben einfach so vorbei ist und nichts mehr kommt, aber trotzdem habe ich in den letzten Tagen bzw. Wochen irgendwie totale Angst vor dem Sterben.

    Vl. auch nicht direkt davor, aber mir würde vorkommen, als wenn die Zeit total schnell läuft und ich im Leben nie das erreichen werde und erleben werde, was ich mir immer gewünscht habe. Viele werden das wohl sicher für arg empfinden, da ich ja doch erst 23 Jahre alt bin (heuer noch 24), aber ich habe einfach große Angst davor das ich in meinem Leben nichts zusammenbringe und es einfach zu früh zu Ende ist.

    Das liegt denke ich auch daran, da ich in den letzten Jahren aus persönlicher Sicht nicht viel zusammengebracht habe. Ich habe seit Abschluss meiner Ausbildung vor 2 Jahren keine Arbeit gefunden und hatte in meinem Leben auch noch nie eine feste Beziehung.

    Jetzt wo es mir vorkommt, als würde sich das ganze wandeln und besser werden, kommt es mir einfach jeden Augenblick so vor als würde es schon zu Ende sein. Ich habe jetzt nach 2 harten Jahren, wo ich mich schon total nutzlos gefühlt habe endlich einen Job gefunden, der auch das Richtige für mich zu sein scheint. Vor 2 Jahren hätte ich schon anfangen sollen, doch dann wurde ich krank und konnte aufgrund des Einschulungszeitraumes nicht mehr anfangen.

    Und jetzt verbinde ich das wohl alles irgendwie damit, dass sobald mir etwas gutes passiert, immer irgendwas schlechtes darauf folgt und ich wieder vor dem Nichts stehe.

    Ich bin eigentlich ein geselliger Mensch, der gerne mit Leuten unterwegs ist und sich unterhält, allerdings gilt das was Frauen anbelangt offensichtlich überhaupt nicht. Da bin ich leider total in mich gekehrt und zurückhaltend.

    Eigentlich war ich immer schon ein kreativer Mensch, der viel Fantasie in sich trägt und sich seinen Wunschtraum fürs Leben schon zurecht gelegt hat. Vielleicht habe ich auch gerade deswegen so Angst, dass es nicht so eintreffen wird? Ich habe mich immer mit einer Familie und mind. 1, aber eher 2 Kindern gesehen, der auch beruflich was erreicht ha, glücklich war und sogar noch seine Enkelkinder ein wenig aufwachsen sieht.

    Nun fühle ich mich jetzt schon, obwohl ich eigentlich viel mit Freunden unternehme, ziemlich einsam. Meine Eltern sind leider auch nicht mehr die Jüngsten, sie sind zwar körperlich und geistlich noch Gott sei Dank ziemlich gesund, aber ich habe in den letzten Jahren nicht wirklich selbstständig gelebt und wohne zumindest aktuell noch zu Hause. Mein Bruder ist schon seit einigen Jahren umgezogen, zwar nicht wirklich weit weg, aber dennoch nicht oft hier. Ich wüsste aktuell nicht was ich alleine machen sollte, wie ich da im Leben durchkommen würde.

    Wie gesagt ein wichtiger Schritt hat sich aus momentaner Sicht gerade in meinem Leben drastisch geändert, aber ich habe Angst dass das nicht so bleibt. Ob mir noch genug Zeit bleibt endlich so ein Leben zu führen, wie ich es mir immer gewünscht habe. Ich habe das Gefühl, dass mein Leben jeden Moment zu Ende sein könnte und das macht mir große Angst. In meiner Familie /Verwandtschaft gibt es auch nicht viele, die wirklich sehr alt wurden. Bis auf meine Großmutter und meinen Großvater, die beide über 70 wurden, gab es da nicht viele, die wirklich alt wurden. Mein anderer Großvater starb glaube ich bereits mit 50 oder knapp darüber. Meine Tante hat letztes Jahr Alzheimer bekommen und das mit 47 Jahren und es geht ihr von Tag zu Tag schlechter. Meine andere Tante ist so ziemlich im selben Alter an Knochenkrebs gestorben.

    Früher war ich immer ein Mensch, der sich für alles ewig lange Zeit lassen wollte und in den Tag reingelebt hat. An eine fixe Beziehung oder Kinder wollte ich, wenn überhaupt erst ab 30 denken. Jetzt kommt mir das so vor, als würde meine Zeit so wahnsinnig schnell vergehen und ich noch überhaupt nichts im Leben erreicht haben. Ich habe es einfach satt mein Leben immer vor mich herzuschieben, wenn hoffentlich in naher Zukunft eine Frau in mein Leben treten sollte, die ich für die Richtige halte, dann will ich keine Zeit mehr verschwenden.

    Liebe Grüße,

    Thomas
     
  2. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
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    9.100
    Ort:
    daheim
    Ich kann dich glaube ich etwas verstehen.
    Der Gedanke, dass, sobald etwas besser wird, etwas Schlimmes nachfolgen muss, und es mit der Zeit vielleicht immer schlimmer wird, den hatte ich auch jahrelang.
    Und weißt du was? Es kam bei mir auch so.
    Mittlerweile kann ich sagen, bin ich während meines Lebens aufgrund einiger Schicksalsschläge schon oft ganz unten gewesen, und die, für mich, schlimmsten Alpträume sind leider auch wahr geworden. Aber ich habs geschafft, und mittlerweile kann mich glaube ich nichts mehr so weit runterschleudern, wie ich schon mal war, egal was passiert.
    Von daher kann man eigentlich sagen, war die Angst die ich vorher hatte, unnötig. Es ist generell nicht nötig, und verschwendete Zeit und Energie vor einem Schicksalsschlag Angst zu haben, denn man kann es sowieso nicht ändern.
    Es geht bei dir bergauf, das heißt nicht dass es wieder bergab gehen muss.
    Versuch dich von dem Gedanken zu befreien...auch der "Zeitdruck" den man innerlich hat (denn irgendwann stirbt man ja...also "muss ich das und jenes; Arbeit, Beziehung; schnell auf die Reihe kriegen...") ist eigentlich nur ein Hirngespinst, mit dem man sich selber fertig macht.
    Setz dich nicht unter Druck, und mach einen Schritt nach dem Anderen.
    Jetzt mal die Arbeit, wenn du da drin etwas gefestigt bist, schau was du freizeittechnisch machen kannst, damit du evtl. neue Leute kennenlernst...
     
  3. rosenträumewelt

    rosenträumewelt Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2012
    Beiträge:
    404
    Ort:
    Rheinlandpfalz
    Hallo Thomas,
    darf man erfahren was du beruflich machst?
     
  4. Tommyboy

    Tommyboy Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
    Danke für den Ratschlag. Es fällt mir halt schwer, diesen Zeitdruck nicht zu empfinden. Weil es halt immer mein persönlicher Wunsch und Plan für mein Leben war. Klar kommt es meistens nie so, wie man es sich eigentlich vorstellt, aber dieser Gedanke das es nicht so sein könnte, macht mich irgendwie fertig.

    @rosenträumewelt

    Habe 3,5 Jahre eine Ausbildung als Informatiker gemacht und jetzt arbeite ich durch einen Freund von mir ab nächster Woche als IT-Supporter in einer EDV-Firma.
     
  5. rosenträumewelt

    rosenträumewelt Mitglied

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    27. Juni 2012
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    Ort:
    Rheinlandpfalz

    Danke für die Info,
    also meines erachtens nach hast du etwas zu früh die Torschlußpanik. Ich denke das kommt auch daher das du noch keine feste Freundin hattest. Somit ist deine Familienplanung noch "weit weg".
    Ich würde dir raten mehr aus dir raus zu gehen was das Thema Frauen betrifft. Vielleicht hast du ja Freunde die dir dabei helfen? Sofern du weißt ob du eine Frau möchtest ;-)
    Ich denke auch das jeder von uns mal die Phase hat und angst vor dem Tod hat. Wenn man sich mal damit beschäftigt kann das ganz schnell zur Überbewertung führen. Ich rate dir dich abzulenken indem du dich auf das schöne im Leben konzentrierst. Vielleicht hast du ja ein paar schöne Hobby's?Mit den negativen Gedanken ziehst du natürlich auch das Negative an. Wie mein Vorgänger schon schrieb. Nur du alleine kannst deine Einstellung zum Leben ändern. Ich wünsche dir viel Kraft und gute Gedanken!!!
    Liebe Grüße
     
  6. belli

    belli Mitglied

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    lieber tommy
    ich kann dich verstehen ich hatte auch immer angst vorm sterben und nun bin ich 35 und muss sagen die angst ist weg ich weis nicht warum aber ich mach mir keine Gedanken mehr darüber . und ich finde auch das das Gedanken sind die wir uns sinnlos machen. denn das leben kann so schön sein und es kommt nicht darauf an was man erreicht hat es zählt der mensch ( DU ) und nichts anderes genieße dein leben so wie es ist und sei zufrieden . und dann kommt alles von alleine !!!
    lg belli
     
  7. Tommyboy

    Tommyboy Mitglied

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    Ich weiß das es eigentlich ziemlich früh für solche Gedanken ist, aber ich kann nichts dagegen machen. Die Gedanken kommen einfach immer wieder. Ich denke das liegt evtl. daran, dass ich selbst bis jetzt immer ziemlich unzufrieden mit meinem bisherigen Leben war. Ich habe nur Angst das ich nie zu der "Familienplanung" komme bzw. ewig alleine bleibe. Irgendwie habe ich davor ziemliche Angst.

    In den letzten 2 Jahren, in denen ich arbeitslos war hatte ich auch viel Zeit zum grübeln über mein Leben leider, vielleicht wird es ja besser und positiver, wenn ich jetzt erstmal wieder einen geregelten Ablauf habe.

    Das offener und selbstbewusster zugehen auf Frauen ist bei mir so eine Sache. Leider hilft mir da oft nicht mal etwas Alkohol in geringen Mengen. Ich denke einfach immer zu viel darüber nach was nicht alles sein könnte. Wahrscheinlich liegt das auch daran, weil ich in meiner Schulzeit sehr viel mitmachen musste. Es wird zwar schon besser, aber es ist immer noch nicht so, wie es sein sollte.

    Hobbies habe ich natürlich welche, aber kaum welche, wo ich den Kopf ziemlich frei bekomme und evtl. auch neue Leute kennen lerne. Wenn dann gehe ich, wie aktuell trainieren ins Fitnesscenter oder ab und an am Wochenende Fußball spielen mit Freunden. Ansonsten bin ich oft so normal unterwegs was trinken oder unternehmen mit Freunden. Vielleicht suche ich mir ja mal was in einer Gemeinschaft, wo man andere Dinge unternimmt, wie ne Wandergruppe oder Kochgruppe :D In die Kirche wollte ich auch schon immer mal Sonntags. Das werde ich wohl bald machen, vielleicht hilft mir das ja weiter?

    Mit der Einstellung und den negativen Gedanken hast du bzw. habt ihr natürlich Recht, aber das ist oft nicht so einfach, wie sich das anhört.

    Hi, danke für deine Antwort. Da ist was wahres dran. Mein Problem ist nur das ich mir selbst diesen Druck mache. Ich kann es offensichtlich irgendwie nicht genießen, solange es nicht so ist, wie ich es immer wollte. Aktuell trete ich irgendwie auf der Stelle, zumindest habe ich das Gefühl. Ich bin einfach nicht damit zufrieden, wie es aktuell ist.
     
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