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Abstrakte Hilfe!

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Gail, 5. Juli 2005.

  1. Gail

    Gail Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2005
    Beiträge:
    217
    Werbung:
    "Streicht diese Hilfe"
     
  2. Gail

    Gail Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2005
    Beiträge:
    217
    Zwei Kommentare dazu:

    "Am verzerrtersten wird wohl die Wirklichkeit sein, welche wir aus zweiter Hand - also den Medien - erfahren!"

    "Noch verzerrter ist die Wirklichkeit, die wir uns aufgrund gedanklicher Ableitungen vorstellen."
     
  3. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Lesenswerter Beitrag, Gail.
    Die Darlegungen von Shikwati sind logisch und einfach nachvollziehbar.
    Permanente Hilfe führt langfristig in Abhängigkeit und zur Zerstörung des einheimischen Handwerks, und damit in noch tiefere Abhängigkeit.
    Was tun?
    Jegliche Hilfe einstellen?
    Oder besser intelligente Hilfe zur Selbsthilfe?
     
  4. Namo

    Namo Guest

    Namo schrieb am 23 Aug 2001 20:50:

    Du erklärst nicht das Leid auf der Welt. Den Sinn. Was ist der Sinn?

    Wie willst Du ein Leid bekämpfen, wenn Du nicht einmal weißt, welchen Sinn es hat?

    Sicher ist Liebe der Weg. Aber Liebe ist kein Werkzeug wie Tugend kein Werkzeug ist. Liebe kann man nur zulassen, und nur in sich selbst.

    Freiheit ist die Freiheit von allen Dingen. Wenn also das Recht auf Unversehrtheit verletzt werden müsste, dann wäre der Verletzer nicht
    frei von seiner Bindung an die (falsche) Vorstellung, daß Rechtsverletzungen kein Leid erzeugen.
    Freiheit ist die Freiheit von allen Dingen. Auch die Freiheit von dem 'Trieb' zu Handeln. Niemand ist eine Marionette Gottes. Es mag Marionetten geben, welche die Rollen spielen, die ihnen die Religionen vorschreiben, aber wenn sie dann Selbst sind, sind sie zunächst einmal frei von den Religionen. (Joh 8,32 "Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.") Es kommt nie darauf an, etwas zu tun, sondern immer nur darauf, sich durch Erkenntnis zu entbinden (Die 'zweite' Entbindung. (Joh. 3,3 "Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen" Nikodemus: "Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?" Jesus: "Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt von neuem geboren werden."

    In John 8,32 spricht Jesus vom Erkennen, das frei macht; nicht aber von einem Handeln oder Tun. Erkennen ist ein empfindender Prozess. Tun ist ein aktiver Prozess. Natürlich kann man das Richtige tun. Aber das setzt das Erkennen des Richtigen voraus. Und es ist interessant zu sehen, was es noch zu tun gibt, wenn man erkannt hat. Viel. Den Sinn, oder das Ganze.
    Beispiel: Du spendest aus Liebe zu dem Armen deine alte Lederjacke den Menschen in Nord-Afika und 50 000 folgen deinem Beispiel. In der Region kauft kaum jemand mehr neue Lederjacken bei den Menschen, die bislang davon gelebt haben, dass die Menschen bei ihnen gegen Geld Lederjacken gekauft haben. Diese Menschen verlieren ihre Arbeit, ihre Kinder können nicht mehr die teure Schule besuchen, die Frauen lassen die Kinder tagsüber allein, weil sie für Ikea Topflappen nähen. Der Mann schämt sich, wird depressiv.

    Du wolltest Liebes tun, doch Leid ist entstanden.

    Jo.
    Freiheit scheidet uns von Bindung. Eine 'Dagegen-Entscheidung' kann auch eine Verdrängung sein.
    Nein. Ein Satz in dem zugleich von 'Kaufen' und 'Liebe' gesprochen wird, endet meist in der Irre. Liebe, welche nur unter Bedingungen möglich sein soll ist keine Liebe, sondern eine Marionette oder ein Handelsobjekt. Liebe kennt keine Bedingungen.


    "Das Tao handelt nicht - doch nichts bleibt ungetan •
    Wären die Herrscher fähig dem rechten Weg zu folgen - würden alle Menschen sich ihrer Natur nach entfalten •
    Das Begehren zu handeln - kann nur durch das Einfache - das Namenlose - das Ursprüngliche - gestillt werden •
    Das Einfache ist wunschlos - das Wunschlose ist ohne Tun - die Welt ordnet sich von selbst •

    Ruhiges ist leicht zu halten - Offenes ist leicht zu planen •
    Dünnes Eis ist leicht zu schmelzen - feiner Staub leicht zu zerstreuen •
    Wirke auf die Dinge - bevor sie erschienen sind - Ordne die Dinge bevor sie verwirrt sind •
    Ein großer Baum - wächst aus einem kleinen Spross •
    Ein großer Turm - entsteht aus einem Häufchen Erde •
    Eine große Reise - beginnt mit dem ersten Schritt •
    Wer handelt, verdirbt - wer festhält, verliert •
    Weil der Weise nicht handelt - verdirbt er nichts •
    Weil er nicht festhält - verliert er nichts •
    Die Menschen aber handeln - und vor der Vollendung zerstören sie alles •
    Wären sie am Ende so behutsam wie zu Beginn - bliebe es unzerstört •
    Der Weise wünscht wunschlos zu sein - schätzt keine Schätze - erlernt das Vergessen •
    Achtet das Unbeachtete - fördert alle Wesen in ihrer Natur ohne einzugreifen •"
    (Lao=Tsu)


    Namo
     
  5. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.770
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Ein sehr interessanter Thread Gail, ich werde ihn mitlesen. Danke!
     
  6. Gail

    Gail Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2005
    Beiträge:
    217
    Werbung:
    Im Rahmen der Live-8-Konzerte am Samstag wurden auch einige Hilfsprojekte in Afrika vorgestellt. Chris Martin von Coldplay war da vor allem zu sehen. Ich kenne die Darlegungen von Shikwati, andere Politiker haben dies auch schon vor zig Jahren gesagt, aber viel getan hat sich seitdem nichts. Man sollte dies mE auch nicht zu negativ sehen, es gibt ja auch Hilfsprojekte, die die Bildung allgemein und die Kenntnisse über Landwirtschaft speziell verbessern. Es ist eine Frage von Geben und Nehmen, und dies fängt vor der eigenen Haustür an.
     

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