Yepp, die Allchemie. ;-)
Gut situiert würde ich nicht sagen, aber es mangelt mir an nichts.
Einen Partner habe ich nicht, ich bin seit einigen Jahren Single, ohne das Gefühl zu haben, dass mir etwas fehlt. Während ich früher kaum ohne Partner sein wollte, und meist auch nicht blieb gg, genieße ich seit längerem das Single Dasein, da die ehemalig empfundene Rastlosigkeit, verbunden mit einer ständigen Suche -nach was auch immer- hat auch in diesen Bereichen ihr Ende gefunden.
Mein Weg zu mir, und die Auseinandersetzung mit diesem Thema, und das was es in mir angestoßen hat, ließ imgrunde ohnehin lange gar keinen Platz für eine Beziehung.
Sinn fürs (Er)forschen, für tiefere Zusammenhänge, den Geheimnissen des Lebens und mir selbst auf den Grund gehen, ja, wenn man das überhaupt als Kunst bezeichnen möchte.
Zeit hatte ich in den letzten Jahren zum Glück genügend, und hätte ich sie nicht gehabt, dann hätte ich sie mir wohl nehmen müssen, denn der Prozess vereinnahmte mich in den ersten Jahren doch sehr. Das hat sich mittlerweile beruhigt.
Abschließend dazu ein schönes Zitat von Ramana Maharshi:
"Das Ich-Gefühl gehört zur Person, zu Körper und Verstand. Wenn ein Mensch sein wahres Selbst zum ersten Mal erkennt, erhebt sich auch etwas anderes in der Tiefe seines Wesens und ergreift von ihm Besitz. Dieses andere ist hinter dem Verstand, es ist unendlich, göttlich, ewig. Einige Leute nennen es das Königreich des Himmels, andere nennen es die Seele, wieder andere Nirvana, und die Hindus nennen es Befreiung. Man mag es nennen, wie man will. Wenn das geschieht, hat der Mensch sich selbst nicht verloren, er hat sich vielmehr selbst gefunden.
Ramana Maharshi, In: Große Meister Indiens, Jyotishman Dam (Hrsg.)"