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Israel und die islamistische Hamas haben bereits vier grössere Kriege ausgefochten, nun hat der fünfte begonnen. Er wurzelt im ungelösten Territorialstreit und in der Radikalität der Hamas, die für Israel nie ein akzeptabler Verhandlungspartner werden konnte.
Israel zieht diplomatische Konsequenzen aus der UNO-Resolution gegen den israelischen Siedlungsbau auf palästinensischem Gebiet. Die finanziellen Beiträge für die Vereinten Nationen werden ebenso auf den Prüfstand gestellt wie die Anwesenheit israelischer Vertreter.
Wobei man natürlich auch wieder sehen muss, Radikalisierung droht nicht nur durch religiöse Führer und Verelendung wie im Gaza-Streifen und im arabischen Raum, sondern auch dann, wenn ständig im eigenen Land (Israel) in der Öffentlichkeit Busse und Cafés in die Luft fliegen wegen irgendwelcher durchgeknallten palästinensischen oder sonstwie (Selbstmord-) Attentäter.
Denen es shiceegal ist, wer da drin sitzt.
Das ist alles der gleiche Teufelkreis. Damit leben die Israelis seit Jahrzehnten.
Sicher, am Anfang haben die Israelis mit Hilfe der UN einfach einen Staat dahingepflanzt, wo vorher Palästina war.
Aber ich weiß halt nicht, ob sie danach nicht doch wesentlich mehr bereit waren für Koexistenz als die Palästinenser, die sich auch instrumentalisieren ließen von irgendwelchen Arab-Staaten, die eben nichts dulden wollen im arabischen Raum außer muslimischen Staatsentwürfen.
Seit diesem Interview mit dem Sohn der Hamas hat sich da doch ein bisschen was gedreht in meinem Kopf....
Er hat einfach recht damit, dass in Israel (und in fast der gesamten westlichen Welt übrigens) Synagogen neben Kirchen und Moscheen stehen, aber im arabischen Raum nichts dergleichen.
Aber rumheulen über Islamfeindlichkeit.
Irgendwie stimmt da dann auch was nicht...
Hier noch ein Bericht von der Berliner Zeitung
über die aktuellen Proteste (am letzten Samstag) in Israel und über die Forderung nach Netanjahus Rücktritt:
Hunderte Israelis protestieren in Tel Aviv gegen Premierminister Netanjahu. Sie fordern seinen Rücktritt wegen des Hamas-Angriffs aus dem Gazastreifen.
Hunderte Israelis protestieren in Tel Aviv gegen Premierminister Netanjahu. Sie fordern seinen Rücktritt wegen des Hamas-Angriffs aus dem Gazastreifen.
Derjenige, der genau das macht, bist ja wohl du. Jetzt sind auf einmal die Israelis die Terroristen. Ganz offensichtlich hast du nicht mehr alle Latten im Zaun.
Sicher, am Anfang haben die Israelis mit Hilfe der UN einfach einen Staat dahingepflanzt, wo vorher Palästina war.
Aber ich weiß halt nicht, ob sie danach nicht doch wesentlich mehr bereit waren für Koexistenz als die Palästinenser, die sich auch instrumentalisieren ließen von irgendwelchen Arab-Staaten, die eben nichts dulden wollen im arabischen Raum außer muslimischen Staatsentwürfen.
Das Problem ist leider, wenn eine Regierung selbst anfängt, sich zu radikalisieren wie die von Netanjahu es tat, dann nimmt die Spirale der Gewalt immer weiter an Fahrt auf, bis es dann allen um die Ohren fliegt - so wie jetzt.
Die Israelis sind jetzt in einem Alptraum aufgewacht und müssen bemerken, dass sie von ihrer Regierung nicht ausreichend geschützt worden sind und nicht geschützt werden!
Sie mussten feststellen, dass Netanjahu seine Soldaten v.a. im Westjordanland abgestellt hatte, um radikale Siedler zu schützen und nicht auch die gemäßigten Israelis in anderen Teilen Israels, die jetzt massakriert worden sind.
Jetzt bekommt er von seinem Land die Quittung für sein einseitiges Handeln präsentiert.
In den letzten Monaten gab es immer wieder Berichte über die Radikalisierung der israelischen Siedler:
Die Gewalt israelischer Siedler im Westjordanland gegen Palästinenser ist selbst für manche Konservative schon „Terror“. Experten befürchten eine weitere Eskalation. Die Siedler aber finden Rückhalt in Teilen der israelischen Regierung.
www.sueddeutsche.de
Am 6. Okt. 2023 - 1 Tag vor dem Überfall der Hamas - war dieser Beitrag zu lesen:
Ägypten ist für den Grenzübergang verantwortlich.
Israel kann lediglich darum Bitten, dass der Übergang geschlossen bleibt.
Ägypten könnte durchaus, von sich aus, den Übergang öffnen.
Ägypten: Israel verhindert Öffnung von Grenzübergang Rafah Israel verhindert dem ägyptischen Außenminister Samih Schukri zufolge die Öffnung des Grenzübergangs Rafah zum Gazastreifen. Israel habe bisher noch keine Stellung dazu bezogen, so Schukri. Ägypten habe sich seit der Eskalation des...
tkr.ro
Wie kann es sein, dass so eine Meldung zustande kommt? Inwiefern kann Israel Ägypten verbieten, seine Grenzen zu öffnen?
Ja, die Gründe weshalb Ägypten zögerlich ist..
1) Sorge Terroristen ins Land zu lassen
2) wirtschaftliche Problematik
3) beim Nahost Konflikt außen vor zu bleiben
Aber inwiefern Israel über Ägyptens Grenzübergänge Mitspracherecht hat... das fand ich sonderbar...
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