Der Mensch braucht Gott nicht sondern will erst durch sein Suchen nach dem Grund streben wenn ihm das eigene Ich zuwenig Stütze ist.
Eine Welt ohne Gott kann nicht bestehen.
Bei den Kabbalisten ist zu lesen: Die Welt hat nur Bestand wegen dem Zaddik ohne dem Zaddik hat die Welt keinen Bestand.
Daher sehe ich den Gläubigen sogar als Schwächling weil das Selbst zu schwach ist nur Selbst zu sein in seiner Existenz als Mensch.
Interessant, dass sind schon fast satanische Verse. Der Witz an der Sache ist nur, dass die Finsternis das Licht, das reine Bewusstsein nicht ertragen kann und deshalb immer jault.
Der Gläubige kann das Licht auch nicht vollkommen fassen, aber der jault nicht.
Wenn Gott die Schleier von der Welt hinfortnehmen würde, wäre das für die Kreaturen ein unerträglicher Zustand. Sie ständen nackt und bloss im Lichte, das würde sie vernichten.
Ganz ähnlich bei Thomas 11:
Es sprach Jesus so:
Dieser Himmel wird vorübergehen, und (auch) der über ihm wird vorübergehen.
Und die Toten leben nicht, und die Lebenden werden nicht sterben.
In den Tagen, da ihr das Tote gegessen habt, habt ihr es lebendig gemacht.
Wenn ihr im Lichte seid, was werdet ihr dann tun?
An dem Tage, da ihr einer wart, wurdet ihr zwei.
Wenn ihr aber zwei geworden seid, was werdet ihr tun?