Wieso lässt Gott derlei zu?

Eine gute Frage, die ich mir schon früh gestellt habe.

Zuerst habe ich des nachts in den Himmel geschaut und das strahlende Firmament bewundert, das so majestätisch den gesamten Himmel überstrahlte. Dann habe ich die Sicht der Bibel kennen gelernt, danach die Sicht der griechischen Antike, dann diejenige der Anthroposophie, danach die Sicht der Bhagavad gita, dann die Hierarchien von Dionysius Areopagita, und schliesslich die authentische Schrift von Johannes dem Evangelisten `Das Apokryphon des Johannes`. Danach habe ich ein eigenes Buch `Seins Prinzipien` darüber verfasst und gemeinsam mit Hermann Kissener vom Drei Eichen Verlag das Buch `Ur-Religio` geschrieben

Heute weiss ich, dass nur durch die eigene geistige Entwicklung jeder einzelnen Mensch eine Beziehung zu Gott, zum Himmel und zu den geistigen Wesen für sich möglich machen kann
LG ELi
Sehr schön geschrieben...

Ich finde auch das der Anblick des prächtigen Sternenhimmel irgendetwas in einem auslöst. Ich bin vom Sternenhimmel immer total fasziniert....
 
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Ich finde auch das der Anblick des prächtigen Sternenhimmel irgendetwas in einem auslöst. Ich bin vom Sternenhimmel immer total fasziniert....
Mir geht es genauso und ich habe mich auch gefragt, warum das sein kann -
vielleicht sieht am da weit mehr als nur einen schwarzen Himmel mit hellen Punkten und Flecken -
nämlich das unendlich Große, welches da dahinter steckt!
 
Mir geht es genauso und ich habe mich auch gefragt, warum das sein kann -
vielleicht sieht am da weit mehr als nur einen schwarzen Himmel mit hellen Punkten und Flecken -
nämlich das unendlich Große, welches da dahinter steckt!
Es ist irgendwie ein prachtvoller Anblick zusammen mit dem Empfinden von Unendlichkeit und irgendwie ist man da selbst mittendrin, wenn man den Sternenhimmel betrachtet.
Irgendwie Weite und Nähe, Freiheit, fassbar, weil man es sieht und unfassbar, weil man es nicht begreift...
Wenn ich den Sternenhimmel sehe, denke ich immer das Leben ist doch ein ganz schönes Abenteuer....
 
Eine Beziehung zu Menschen kann ich mir vorstellen aber zu einem Mysterium wie Gott ist mir nicht greifbar nicht erfassbar.
Ich denke mir immer da ist viel Psychologie und kreatives Fühlen im Spiel also allzu Menschliches.
Und das Böses toleriert wird bis zum geht nicht mehr und jegliche Kontrollen und Prüfungen fehlen sind negative Auswüchse ständig präsent und ungehindert erzeugbar.
Das ganze wird entschuldigt als sei Gott ein weiser Erzieher und wisse alles was gut ist und was nicht für seine Kinder.
Und es sei ja alles ein menschliches Problem. Nur das eben jene die sich bemühen die niederen Seelen die sich nicht bemühen ertragen müssen weil die ganze Welt ein sich selbst überlassenes Biosystem des Kosmos ist.
Es ist eben mysteriös und suspekt was Gott ist.
 
Mit Gott reden ist mit sich Selbst reden.
Über Gott reden ist mit sich Selbst reden
Könnte teilweise so sein - tiefenpsychologisch gesehen!
Du dockst an deinem " Über-ich" ( dein " gutes Gewissen" ) an - und dann kommt noch etwas " Transzendentales" dazu!
Transzendentales ist dir vielleicht - als Spirituelle bekannt!
Tiefenpsychologie wahrscheinlich auch!
Einfacher und kürzer kann ich es nicht erklären!

Und " über Gott reden" ist dann in diesem Kontext einfach die Projektion deines Innerem!
 
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Eine Beziehung zu Menschen kann ich mir vorstellen aber zu einem Mysterium wie Gott ist mir nicht greifbar nicht erfassbar.
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Es ist eben mysteriös und suspekt was Gott ist.
Darüber hat sich schon Goethe Gedanken gemacht, der sich eingestehen musste, dass er nur ein einziges ganz sicher wissen konnte, dass er als ein Geistwesen in einem materiellen Körper existiert. Er hat das genannt `Der voraussetzungslose Ausgangspunkt`. Alles andere sei dem Menschen nur mittelbar durch seine Sinne fehlerbehaftet erfahrbar gemacht.
Aber das wisse er ganz genau, dass er ein Ich sei und sich seiner selbst bewusst sei, das Selbstbewusstsein.
Und so geht es jedem Menschen oder kann es jedem Menschen so gehen. Renatus Cartesius hat das so bezeichnet `Ich denke, also bin ich`. Das existenzielle Dasein des Menschen kann also nicht geleugnet werden. Ich weiss also ganz sicher, dass ich ein Ich bin.

Weil aber nichts aus den Nichts entstehen kann, so ist das einzelne Bewusst-Sein aller Menschen aus etwas Gleichartigem hervor gegangen, aus einem All-Bewusstsein, das wir Gott nennen. Und durch unser Bewusstsein können wir eine eigene Beziehung zum All-Bewusstsein, also zu Gott aufnehmen, in der Meditation.
Doch meditieren, das muss ein jeder selbst machen - oder eben nicht machen. Das ist einem jeden selbst vorbehalten, nicht bewusst oder bewusst zu sein, Selbst-bewusst zu sein.
LG ELi
 
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