Wie....

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Mit sich selbst nicht zufrieden sein. mehr fordern. perfektion. mehr. noch mehr.
Immer die Mutter etc auf der Schulter, die negative Komments abgibt; die Stimme die ich längst selber spreche. nachspreche
konditioniert.


Nur:
wenn ich mir all die Konditionierung wegdenke - was bleibt über? Bleibt etwas über? (Ich habe nichts gefunden.)

Also bin ich nur das was man mir beigebracht hat, eine Ansammlung dieser Programme. (was möglicherweise nicht die beste Nachricht ist.


Aber:
ein schweres Schicksal gibt dir genug Zündstoff, Treibstoff für ein paar spezielle Dinge, die Couchpotatoes niemals machen werden
oder?


________


Das empfundene Leid, der Leidensdruck der aus solcher Erziiehung hervogeht bleibt aber. und ist nicht angenehm.
Was mir dazu eingefallen ist (ich konnte es allerdings nie tun, nie leben).... also mich haben immer die echten Schlurfs angezogen, so lockere Surfer und kreative Zeitvescheißer (oder wie immer man die umschreiben soll; wie gesagt ich fand sie nicht auf dauer)... aber in so einem Umfeld konnte ich mich entspannen entspannen. Living on the road.
Illegalität hilft mir meine Perfektion ein bisschen zu kompensieren.
Go the different way.
Why not.
 
zulassen, sich die Täuschung anschauen, sich und anderen Vorwürfe machen, sich ärgern, Verständnis für sich selber aufbringen, Verständnis für andere aufbringen :D, seine beste Freundin nerven, in ein Kopfkissen schlagen, Gründe suchen und keine finden, 3 Tage im Bett liegen, weinen, spazieren gehen, verfluchen, es nicht allzu ernst nehmen, drüber lachen, den ganzen Film halt abspulen bis zum Ende und nochmal wenns sein muss, und dann tschüss sagen :)

Ich will schreien....weinen.....um mich schlagen und MUSS hier im Büro sitzen......unterdrücken fällt schwer......soll funktionieren und will nicht mehr funktionieren.......:confused:


Danke für deine lieben Zeilen hier!

:)
 
Ok - tief durchatmen.

Was ist der Ist-Zustand?
Wie ist der Soll-Zustand?

Welche Möglichkeiten hab ich, um von dem momentanen Ist-Zustand in den Soll-Zustand zu kommen?
Ich ruf mir ins Gedächtnis, dass es lt. Naturgesetz für jedes Problem mindestens drei zielführende Möglichkeiten gibt. Und eine davon versuch ich zu finden .... - und ich hab auch noch immer eine gefunden .... bis jetzt.


:)
Frl.Zizipe

ES akzeptieren?

LG
Gaia:)
 
Wenn mir eine Situation nicht gefällt, ändere ich sie. Wenn ich sie nicht als Ganzes ändern kann, konzentrier ich mich auf das, was ich ändern kann. Irgendwas geht immer. Zu den im Schock Erstarrenden hab ich noch nie gehört.
 
ES akzeptieren?

LG
Gaia:)



Kann man natürlich auch. Akzeptieren, abfinden, nix tun und dulden ....

Aber ich bin halt so gestrickt, dass wenn ich was tun kann um eine Sache besser zu machen, dann tu ich sie. Akzeptieren tu ich dann, wenn ich etwas nicht ändern kann. Das ist aber höchst selten der Fall.

Karen Blixen sagte in so einem Moment einmal sehr weise: "Lass das Wasser laufen, es ist sowieso in Mombasa zuhause" ....



:)
Frl. Zizipe
 
Ich will schreien....weinen.....um mich schlagen und MUSS hier im Büro sitzen......unterdrücken fällt schwer......soll funktionieren und will nicht mehr funktionieren.......:confused:


Am Wochenende musst du nicht im Büro sitzen, oder? Dann kannst du dich absichtlich in die Situation reinsteigern und es nach Lust und Laune ausleben.

Fährst du Auto? Dann schrei wenn du nach Hause fährst, mitten im Wahnsinn von Verkehrsstress :D

Ich denke, danach kannst du immernoch mit dir ins Gericht gehen, aber dann sind die Emotionen raus und vielleicht hat es sich dann aber auch schon erledigt. Und wenn nicht, machst du das halt solange bis du kein Bedürfnis mehr danach hast, es dich nervt und du einfach satt bist.



:umarmen:
 
Ich bezweifle, dass jemand mit solchen Momenten umgeht im Sinne von bewußt geplanten Vorgehen. Es ist eher die typische Reaktionsweise, die völlig unreflektiert und spontan passiert. Manche erstarren, manche flüchten und einige greifen an. Ich gehöre zur letzten Gruppe und das hat mir viele Jahre Kummer bereitet, obwohl es mir immer geholfen hat. Ich habe mich deswegen geschämt, bis ich festgestellt habe, dass das lächerlich ist und ich damit aufgehört habe.

Liebe Grüße,

Syndra
 
Es ist Angst....Kontrollverlust......die dazu führt keinen Ausweg zu sehen/finden, wo wohl auch gar keiner von Nöten wäre, die Ohnmacht ist schon eine Reaktion der Abwehr aus der Kontrollhaltung heraus.

Das innere Kind, welches sich verletzt und ungeliebt fühlt...welches Liebe "einfordert"....so sehr hungrig nach Liebe ist....dass es alles versucht, recht zu machen......artig und was weiß ich nicht alles, sein will. Darin die Unartigkeit ablehnt, sie sogar noch erschafft......

Ich erkenne meine Mutter in mir! Verhaltensweisen ihrer.

Ich stelle mir die Frage: Anders tun? Nur wie, wenn auch das ich bin? Und schwupsdibubs bin ich wieder in ner Bewertung DEM.
Ja, Konditionierung.
Hmm.....Schmerz......Trauer.......
Eure Gaia
Wer liebe sucht, lebt nicht die Liebe.

Klar, anders als die Mutter, wenn sie nicht deiner Vorstellung entsprach. Deswegen wirst du das immer noch du, du legst nur paar gewohnte Gedankenmuster ab, die du von ihr erworben hast und von denen du glaubst, dass sie dir schaden. Du bist ja nicht deswegen du, weil du deine Mutter kopierst. Manche Kinder lernen von Fehler der Eltern. Wenn sie daraus lernen, dann machen sie anders und besser, der Hans bleibt trotzdem Hans, auch wenn er jetzt anders ist, reifer… Wenn sie das nicht therapeutisch angehen, dann lernen sie auf andere Weise; es kommt darauf an, wieviel sie die Lebensqualität verbessern können ohne das im Unbewußten Schlummernde zu verarbeiten.

Du bist in deiner Suche nach Liebe meiner Mutter sehr ähnlich … zuerst muss du aber dich lieben.. in Liebe auch mal NEIN sagen… sich mal Herausforderungen stellen, um was zu erkennen (nicht Leben meiden)…, so wie Etceterah sagte – mit allen Facetten…

Wenn du so nicht glücklich bist, muss du das nicht akzeptieren.

Du sagst: Kontrollverlust – wo wohl auch keiner von Nöten wäre <<< dazu fällt mir der AA slogan ein (was auch Elli angesprochen hat), der neben den hinnehmen und ändern wollen, eine weitere Komponente anspricht: „das eine vom anderen zu unterscheiden“
:trost:
 
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Mit sich selbst nicht zufrieden sein. mehr fordern. perfektion. mehr. noch mehr.
Immer die Mutter etc auf der Schulter, die negative Komments abgibt; die Stimme die ich längst selber spreche. nachspreche
konditioniert.

DANKE schooko!!! Ohne weitere Worte.


Nur:
wenn ich mir all die Konditionierung wegdenke - was bleibt über? Bleibt etwas über? (Ich habe nichts gefunden.)

Eine gute Frage. Ich hab noch keine Antwort. Was und wer BIN ich? Bzw. ist das wirklich wichtig, WAS ich BIN? Bisher nur scheinbar.

Also bin ich nur das was man mir beigebracht hat, eine Ansammlung dieser Programme. (was möglicherweise nicht die beste Nachricht ist.

Ganz genau. Und was ist, wenn kein Programm mehr ist?

Aber:
ein schweres Schicksal gibt dir genug Zündstoff, Treibstoff für ein paar spezielle Dinge, die Couchpotatoes niemals machen werden
oder?

Könnte möglich sein. Ja.



Das empfundene Leid, der Leidensdruck der aus solcher Erziiehung hervogeht bleibt aber. und ist nicht angenehm.
Was mir dazu eingefallen ist (ich konnte es allerdings nie tun, nie leben).... also mich haben immer die echten Schlurfs angezogen, so lockere Surfer und kreative Zeitvescheißer (oder wie immer man die umschreiben soll; wie gesagt ich fand sie nicht auf dauer)... aber in so einem Umfeld konnte ich mich entspannen entspannen. Living on the road.
Illegalität hilft mir meine Perfektion ein bisschen zu kompensieren.
Go the different way.
Why not.

Es bedarf auch hier wohl wieder den Mut diesen Weg zu gehen.


:umarmen:
Gaia
 
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