wie soll ich leben, ohne dich ???

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, nun denn dann hast Du ja noch einiges zu tun.

Ich bin froh, dass Donnerstag meine Putzhilfe erscheint, denn ich bin ja nur unterwegs.

Gleich Akupunktur, dann zum Tierarzt den Zerstäuber für Silvester holen ( damit unser Hund nicht wieder vor angst platzt), dann in die Stadt, ein wenig bügeln muß ich auch noch, aber Samstag bin ich dann vollkommen relaxt und werde an Dich denken

Uschi:liebe1:
 
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hi.

neeee, is ja noch hin bis samstag. hab noch nicht 1 koffer gepackt. hab noch nicht einmal alle sachen sauber, welche mit sollen. hihihi
'Wozu auch - den einen Bikini und die paar T-Shirts hat man in 10 Minuten im Rucksack :) - oh ich wünsch euch einen guten Flug. Weihnachten unter Palmen und am Meer ist wunderschön...
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hallo ihr lieben !!!

ihr träumt hier von urlaub, während ich hier am arbeiten und frieren bin !!!
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aber da ich gerade erst nach hause gekommen bin, werde ich erst mal:morgen: und dann
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danach muß ich noch :saugen: :waesche2: :waesche1: :buegeln: und noch
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und dann melde ich mich wieder ,ja !!

also träumt mal schön weiter von
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ich mach dann nachher mit !!!

nici
 
Ja, ich muß jetzt mit unserem
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, dann werde ich mich aufwärmen mit einer
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,danach im Keller
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ja, und dann mache ich es mir so richtig
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Bis denn
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Ruschka
 
meine lieben,
mich läßt seid gestern ein gedanke nicht mehr in ruhe !! und zwar frage ich mich ständig, ob man es spürt, wenn man nicht mehr lange zu leben hat ?
mein opa z.b. hat sich 3 wochen vor seinem tod von mir verabschiedet. mich nahm er zur seite und sagte, er habe sein leben gelebt und es wäre für ihn zeit "zu gehen" ! ich solle nicht traurig sein, denn er hätte ein sehr schönes langes leben gehabt. zu meiner schwester sagte er, an ihrem geburtstag, das dies der letzte sei, den er erleben würde. eine woche später starb er, aber er war nicht krank ! er starb an einem herzinfarkt !!

nun mein dad , eine woche, bevor er den infarkt bekam, waren wir im garten, es ging ihm auf einmal nicht gut, als ich nach ihm sah, sagte er, es ginge ihm schon wieder besser ! ich wollte ihn zum arzt bringen, das wollte er aber nicht.
wir saßen so zusammen da, da sah er mich mit tränen in den augen an und sagte, er könne mir nicht mehr helfen, u.s.w. ich dachte, er meinte diesen einen tag und sagte ihm, das ich das doch auch so schaffen werde ! er solle sich keine sorgen machen, u.s.w. er sagte noch paar andere sachen, wie z.b. er hätte sich genau aufgeschrieben, wieviel geld ich ihm gegeben hätte und ich solle es mir von seinem nächsten lohn "wegnehmen" !! er sagte nicht, er wird es mir "geben", sondern ich solle es mir "nehmen" !! ich hab damals zu ihm gesagt, das ich das geld nicht wieder haben wolle, denn er tue so viel für mich, das könne ich in meinem leben nicht wieder gut machen ! wir haben noch so sachen geredet und er hatte die ganze zeit tränen in den augen !!! mir war zu diesem zeitpunkt nicht klar, das er sterben könnte !!! drum dachte ich, er meint nur diesen einen tag !! wenn ich aber nun so drüber nachdenke, was ich schon so oft tat, dann frag ich mich, ob er gespürt hat, das er nicht mehr lange lebt ?? einen tag zuvor hatten wir noch pläne für den nächsten urlaub gemacht !! heute hört sich das für mich an, wie ein abschied !
ich stand gestern abend da und sah mir die letzten fotos von ihm und uns an und frage mich seid dem, ob er da schon wußte, das er sterben muß ?!
die letzten tage und wochen waren anders als sonst ! wir hatten viel mehr spaß als sonst ! viel mehr gelacht und witze gemacht ! mein dad war viel entspannter und glücklicher und ich hatte täglich gute laune (was normalerweise nicht immer so ist) auch unser letzter tag war so wunderschön ! wir hatten viele schöne tage, aber der war ganz besonders schön ! ich hatte an diesem tag so gute laune, das ich die ganze welt hätte umarmen können, hatte morgens schon nen kuchen gebacken, hatte den kaffe schon fertig, als mein dad kam, u.s.w. ! mein dad kam mit einem so hellen strahlen im gesicht !!! wir scherzten und lachten die ganze zeit !!! ich hab euch ja schon geschrieben, das mein dad es nicht immer einfach hatte und drum sind wir so oft dagesessen und waren traurig, aber die letzten tage und wochen war keine spur von traurigkeit !! im gegenteil !! wir waren so glücklich !!!
kann es sein, das sich irgendetwas verändert, wenn das leben dem ende zu geht ? auch wenn es so plötzlich kommt, wie bei meinem dad . kann es nicht sein, das tatsächlich anzeichen da waren, die ich heute meine zu erkennen, die ich aber da noch nicht gesehen habe ??

was denkt ihr darüber ?

nici
 
Ja, ich denke man spürt, wenn man nicht mehr viel Zeit hat. Nur wir selbst( als Töchter, Nichten oder Cousinen), wollen diese Zeichen nicht sehen, sie nicht spüren und entwickeln einen Abwehrmechanismus, man nennt es kompensieren.

Ich erlebte dies erst bei meinem Onkel, den ich sehr liebte, der alles für mich getan hat. Auch er war wegen seinem Herzen im Krankenhaus und wir, mein Mann und ich wollten für ein paar Tage nach England.Ich hatte das Gefühl noch unbedingt ins Krankenhaus zu fahren um mich von ihm zu verabschieden.Er erzählte mir, dass es ihm nicht gut ginge und wie sehr er sich freute mich zu sehen.Kurz bevor wir dann nach Hause fuhren, fragte ich meinen Onkel( und das hatte ich ihn sonst nie gefragt) ob ich ihm zum Abschied einen Kuß geben dürfte. Er lachte mich an und sage" natürlich darfst du das" Ich hatte ein ganz komisches Gefühl und wollte die Reise absagen, doch er redete mir gut zu.An dem Tag, als er starb waren wir in London und ich hörte mich innerlich ganz laut NEIN schreien.Einen Tag später furen wir heim und immer wieder hörte ich mich NEIN rufen. Als wir ankamen, rief ich zuerst meine Mum an, um ihr zu sagen, dass wir wieder da wären. Sie sagte nur"Uschi, gut das Du da bist, denn Dein Onkel..... lebt nicht mehr.
Er ist an dem Tag gestorben,als ich mich in London schreien hörte.

Bei meiner Mum war es anders. Sie hat es wohl auch gewußt, denn sie hat mich versucht darauf vorzubereiten, vom Sommer an( im November starb sie)
Es war der ganz heiße Sommer und ich dachte die Hitze macht ihr so zu schaffen.Als wir dann alleine waren, sagte sie wir müßten nun einiges besprechen und sie wüßte, dass sie mich sehr traurig machen würde. Ich wollte es nicht, aber meine Mum war sehr hartnäckig.Sie sagte mir im Sommer, dass es ihr letzter Sommer sei und dankte mir für all meine Liebe.
Da wir nie Geheimnisse voreinander hatten, erzählte sie von ihrer angst mich allein zu lassen, sagte mir wie ich alles machen sollte,
Ja, und ich saß ihr tränenüberströmt gegenüber.
Anfang November meinte sie, es wäre jetzt soweit.Ich sollte alle anrufen, damit sie sich verabschieden könne. Drei Tage später lebte sie nicht mehr.

Mein Cousin, er starb mit 63 Jahren im Hospiz, sagte es mir auch. Ich war einen Tag vor seinem Tod bei ihm, da er mich gebeten hatte zu kommen.
Er war schon lange krank und meine Cousine war alles andere als eine einfühlsame Frau.Also mein Cousin sagte, es geht zu Ende, ich spüre es.Er bedankte sich bei mir für alles, was ich für ihn getan hatte und bei ihm wußte ich, es war unser letzter Abend.
Ganz früh morgens rief meine Großcousine an uns sagte mir, dass ihr Papa tot sei.

Liebe Nici, ich glaube daran, dass unsere Lieben gewiss nicht den genauen Tag wissen, aber trotzdem wissen, dass ihre Zeit hier auf Erden zu Ende ist.

Ruschka
 
liebe ruschka,

danke ! denn ich glaube auch, das mein dad wußte, das er nicht mehr lange zu leben hat ! nur konnte, oder wolte ich seine worte nicht richtig verstehen !

wie er sich wohl gefühlt hat ???

nici
 
Ja, wie sich Dein Dad gefühlt hat, weiß ich allerdings nicht.

Bei meiner Mum weiß ich, dass sie schon angst hatte und dennoch voller Vertrauen war, denn sie war sehr gläubig.
Oft hat sie zu mir gesagt, schade, dass ich es dir nicht mehr erzählen kann, wie ich es erlebt habe.

Mein Onkel starb einen Sekundentod,
mein Cousin starb sehr unglücklich.

Doch ich glaube nun sind sie alle wieder zusammen und dieses Gefühl ist ganz tief in mir.

Ruschka
 
mein sohn starb vor einem jahr bei einem wohnungsbrand, plötzlich und unerwartet, wie es immer so schön heißt.

und dennoch hat sich vorher etwas seltsames ereignet:

ich war auf der weihnachtsfeier unserer firma, als das handy läutet. mein sohn war dran und fragte, ob er bei mir übernachten könnte, weil er sich wieder einmal mit allen seinen alten freunden aus schul- und studienzeiten treffen wollte, die er schon lange nicht mehr gesehen hatte.
er selbst wohnte schon seit jahren ca. 50km entfernt mit seiner freundin.
da wird natürlich auch getrunken und so wars klar, daß er nicht mehr nach hause fährt.

als ich von der feier heimkam, schlaf er schon tief und fest und morgens schlich er sich still und leise aus dem haus, um mich nicht zu wecken.
wir telefonierten noch ein paar mal miteinander und 2 wochen später war er tot.
beim begräbnis waren alle seine freunde da und wir wußten, daß er sich noch einmal von allen verabschiedet hat.

er tut sehr sehr weh, ein kind zu verlieren, aber ich weiß, daß es ihm jetzt sehr viel besser geht. er hatte so sehr gelitten unter dem tod seines vaters, seelisch und körperlich....

jetzt muß ich doch ein bißchen weinen
 
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