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Wie kommt man als Ich in die Position, etwas für seine Ichs zu erdenken?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Gischgimmasch, 2. November 2020.

  1. Andúril

    Andúril Guest

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    Und jetzt?
    Die Antwort ist Langeweile?
    Auf welche Frage?
    Auf die Sinn Fragen!

    Warum sag ich das?
    Weil du nach Sinn suchst.... Nach Einordnung....
     
  2. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Deshalb gibt es schlicht nur eine Antwort darauf: Du bist "das Wahrnehmen" selbst. Nicht "etwas", das wahrnimmt, denn jedes "Etwas" ist bereits einer von vielen Inhalten der Wahrnehmung, die vergänglich sind.
    Du bist ganz einfach kein Objekt.

    Ein Beispiel, weil du den Tropfen und den Ozean erwähnt hast.
    Sie bestehen aus demselben Stoff - Wasser.
    Doch was ist Wasser? Ich meine die Gesamtheit von Wasser - wie es sich anfühlt, sich verhält und bewegt, etc.
    Wasser ist mehr als die Zusammensetzung zweier chemischer Elemente.
    Das, was es seinem Wesen nach ist, kann nicht beschrieben werden. Es kann niemals erfasst werden.
    Seine grundlegende Natur ist, dass es wahrgenommen wird. DAS ist Wasser - Inhalt der Wahrnehmung.
    Und das sind auch alle anderen Elemente, Gedanken, Gefühle.

    Aber du? Du bist nichts von allem, sondern das, worin all diese Dinge sich zeigen können.
    Kannst du mir folgen? Wir können deshalb nicht sagen, dass wir nicht existieren. Es wäre ebenso falsch wie zu sagen, dass wir existierten. Denn Existenz und Nichtexistenz finden erst innerhalb der Wahrnehmung statt.
     
    Neutrino, Sadira und SoulCat gefällt das.
  3. SoulCat

    SoulCat Nalyë elen ya cala silë tindómessë Mitarbeiter

    Registriert seit:
    18. Juni 2013
    Beiträge:
    12.940
    Ort:
    Tirol
    Selbst hier in der groben Stofflichkeit folgt die Materie dem Willen.

    Es gibt wissenschaftliche Experimente mit Zufalls Generatoren.
    Maschinen die Kugeln fallen lassen die sich in Schalen verteilen.
    Normalerweise sind im Schnitt gleich viele Kugeln in jeder Schale.
    Aber allein der Wunsch eines Menschen verschiebt die Verteilung.

    Manche Menschen können das besser (stärkerer Wille) andere weniger gut.
    Aber es klappt mit jeder Person.

    Das funktioniert sogar aus der Ferne über Bildschirme!
    Es funktioniert sogar ohne Wissen über die Funktion der Maschine!
    Es ist also keine Telekinese oder sonst eine Psi Kraft.



    In der Feinstofflichkeit folgt die Materie dem Willen sofort.
    Materie formt sich nach dem Willen.
    Augenblicklich.
     
    Abraxas und Sadira gefällt das.
  4. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Sehr aktives Mitglied

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    da wo mein bett steht
    klar, ich hab Erlebenswünsche... deswegen suche ich nach Sinn und nach Einordnung, nur gehe ich nach Logik vor, begreifen, in Zusammenhang stellen, dann begreift man in verschiedenen Perspektiven, die man alle in Zusammenhang stellt und wenn man gut darin ist, dann erweitert sich das Bild, das, wenn man gut darin ist, dann auch Richtig ist.
     
  5. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    da wo mein bett steht
    ja klar, als "ich bin die Wahrnehmung selbst" kann man das auch umschreiben. Das mit dem Ozean ist ja letztlich nur eine Metapher dafür, mit dem ich sagen wollte, das ich die Wahrnehmung bin, ich aber auch eine Persönlichkeit habe, also hat die Wahrnehmung (was ich auch als Nichts umschreibe) viele Persönlichkeiten. Nur passt das manchen Persönlichkeiten nicht.
     
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  6. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Sehr aktives Mitglied

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    da wo mein bett steht
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    meiner Erfahrung nach beziehe ich meine Gedankenwelt (schizophrene Anfälle, Klarträume in absolut furchteinflössender Schönheit), wie passt das ins Bild?
     
  7. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Du bist nicht die Wahrnehmung, du bist das Wahrnehmen. Das ist ein essentieller Unterschied.
    Das, was du wirklich bist, kann überhaupt nichts besitzen.
     
  8. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2005
    Beiträge:
    4.027
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    da wo mein bett steht
    Ja, das Wahrnehmen und wenn ich nichts besitzen kann, kann ich aber begreifen und auf nichts anderes kommt es an. Mit ein bisschen Erfahrung / Reife begreift man, das man seine eigene Persönlichkeit ist und wenn man Klarträume in absoluter furchteinflößender Schönheit hatte, dann weiß man auch dass man das nicht erdenkt, nein, man bezieht es. Ob es mir also passt oder nicht, „das Wahrnehmen“ hat somit viele Persönlichkeiten. In voller Gänze kann man das vermutlich erst verstehen, wenn man unglaublich viel Erfahrung / Reife hat, wenn ich darauf basierend Sonnen und Planeten erdenken kann. Auch dann kann man nichts besitzen, aber eben erdenken und das wäre so wichtig für alle Persönlichkeiten zu begreifen, das alles erdacht ist und wir somit "Nichts" sind, bzw. das Wahrnehmen, das einen Kreislauf unterliegt, bzw. die einzelnen Persönlichkeiten unterliegen einen Kreislauf.
     
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  9. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Es ist einfacher.
    Wir sind nicht nichts und auch keine Persönlichkeiten, wir sind das Wahrnehmen.
    Wir sind auch nicht das Begreifen. Einfach nur das Wahrnehmen.
    Auf Reife kommt es nicht an, denn alles, was reifen kann, wird auch wieder vergehen. Nach jedem Frühling folgt der Herbst, und alles, was du meinst zu begreifen, ist wie Blätter an deinen Ästen und wird im Herbst wieder abfallen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. November 2020
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  10. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Sehr aktives Mitglied

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    da wo mein bett steht
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    ich hab Erlebenswünsche wie jedes 'das Wahrnehmen', zu denen man sich ruhig bekennen kann (!!), gibt es ohnehin keinen weg drumrum :p
     
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