Wie kann ich ein „karmisches Thema“ von mir lösen?

Diskret

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7. Dezember 2022
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Hallo zusammen,

ich fange mal direkt an: seit über 20 Jahren mache ich gefühlt alles auf den letzten Drücker (teilweise Dinge auch viel zu spät) und ich habe das Gefühl, dass ich dadurch die ganze Zeit in einer Art selbst gebauter Achterbahn fahre.

Früher in der Schule war es, dass ich meine Ordner nie sortiert hatte, nicht früh genug angefangen habe zu lernen & mir von anderen Lernmaterial schicken lassen musste.

Heutzutage ist es so, dass ich mich z.B. um Themen wie Buchhaltung und co. zu spät kümmer. Es ist auch leider auch beruflich so, dass ich in einem Moment beispielsweise selbständig gut verdiene & damit dann Monate zurecht komme. Gleichzeitig ist es dann aber auch schon vorgekommen, dass ich es mir dann einfach zu bequem gemacht habe und z.B. nicht genug gearbeitet und Werbung gemacht habe.

In beiden Situationen (Kindheit & Heute) habe ich z.B. wenn bei einem Thema sehr viel Chaos ist und ich nicht weiß, wie ich etwas schaffen soll, das Gefühl, als würde ich in einen tiefen Brunnen – oder in eine Art dunkles Loch fallen und das fühlt sich wirklich nicht gut an und da wird mir schon fast schwindelig wenn ich mich auf das Gefühl „einlasse“.

Ich kriege es im Moment auch einfach irgendwie noch nicht hin, mich wirklich konzentriert täglich für eine bestimmte Zeit hinzusetzen und mich um die Dinge zu kümmern, die gemacht werden sollten. (z.B. Werbung oder Interessenten anrufen)

In Texten, die ich gerade lese, steht etwas davon, dass der Körper z.B. nach bestimmten Emotionen (auch negativen) süchtig sein kann und deswegen bestimmte Situationen unbewusst erzeugt werden können, damit diese Hormone erneut produziert werden. Ist das was dran?
In anderen Büchern habe ich auch gelesen, dass das Leben einem immer wieder bestimmte Erfahrungen gibt, um zu zeigen, dass man ein Thema hat, mit dem man sich beschäftigen sollte & das man für sich lösen kann.

Hat jemand von euch eine Idee, wie ich das für mich hinbekommen kann, dass ich mir wieder finanziell weniger Sorgen machen müsste, leichter positive Möglichkeiten und Verkäufe anziehen kann und einfach selbst motivierter in den Tag starte und mich an die Arbeit mache (ohne mich erst darum zu kümmern, wenn es schon allerhöchste Eisenbahn ist?)

Welches Thema kann da denn „karmisch“ dahinter stecken, was ich für mich lösen muss, um mehr Ordnung in mein Leben zu kriegen, mich zeitlich besser zu strukturieren und jeden Tag zu einem Tag zu machen, an dem ich das Gefühl haben kann, dass ich „genug“ gemacht habe und auf mich und meine Arbeit stolz sein kann?

Wenn ihr noch Fragen habt, gerne her damit – danke für jede Inspiration
 
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Hallo zusammen,

ich fange mal direkt an: seit über 20 Jahren mache ich gefühlt alles auf den letzten Drücker (teilweise Dinge auch viel zu spät) und ich habe das Gefühl, dass ich dadurch die ganze Zeit in einer Art selbst gebauter Achterbahn fahre.

Früher in der Schule war es, dass ich meine Ordner nie sortiert hatte, nicht früh genug angefangen habe zu lernen & mir von anderen Lernmaterial schicken lassen musste.

Heutzutage ist es so, dass ich mich z.B. um Themen wie Buchhaltung und co. zu spät kümmer. Es ist auch leider auch beruflich so, dass ich in einem Moment beispielsweise selbständig gut verdiene & damit dann Monate zurecht komme. Gleichzeitig ist es dann aber auch schon vorgekommen, dass ich es mir dann einfach zu bequem gemacht habe und z.B. nicht genug gearbeitet und Werbung gemacht habe.

In beiden Situationen (Kindheit & Heute) habe ich z.B. wenn bei einem Thema sehr viel Chaos ist und ich nicht weiß, wie ich etwas schaffen soll, das Gefühl, als würde ich in einen tiefen Brunnen – oder in eine Art dunkles Loch fallen und das fühlt sich wirklich nicht gut an und da wird mir schon fast schwindelig wenn ich mich auf das Gefühl „einlasse“.

Ich kriege es im Moment auch einfach irgendwie noch nicht hin, mich wirklich konzentriert täglich für eine bestimmte Zeit hinzusetzen und mich um die Dinge zu kümmern, die gemacht werden sollten. (z.B. Werbung oder Interessenten anrufen)

In Texten, die ich gerade lese, steht etwas davon, dass der Körper z.B. nach bestimmten Emotionen (auch negativen) süchtig sein kann und deswegen bestimmte Situationen unbewusst erzeugt werden können, damit diese Hormone erneut produziert werden. Ist das was dran?
In anderen Büchern habe ich auch gelesen, dass das Leben einem immer wieder bestimmte Erfahrungen gibt, um zu zeigen, dass man ein Thema hat, mit dem man sich beschäftigen sollte & das man für sich lösen kann.

Hat jemand von euch eine Idee, wie ich das für mich hinbekommen kann, dass ich mir wieder finanziell weniger Sorgen machen müsste, leichter positive Möglichkeiten und Verkäufe anziehen kann und einfach selbst motivierter in den Tag starte und mich an die Arbeit mache (ohne mich erst darum zu kümmern, wenn es schon allerhöchste Eisenbahn ist?)

Welches Thema kann da denn „karmisch“ dahinter stecken, was ich für mich lösen muss, um mehr Ordnung in mein Leben zu kriegen, mich zeitlich besser zu strukturieren und jeden Tag zu einem Tag zu machen, an dem ich das Gefühl haben kann, dass ich „genug“ gemacht habe und auf mich und meine Arbeit stolz sein kann?

Wenn ihr noch Fragen habt, gerne her damit – danke für jede Inspiration
Hallo, ich denke, dass du einfach so strukturiert bist . Vielleicht könntest du dir einen Mitstreiter suchen der dich regelmäßig anstupst und deinem Leben etwas mehr Regelmäßigkeit gibt.
Ansonsten wäre deine Frage vielleicht etwas für die Astrologie.
 
Hallo Diskret, willkommen im Forum.
seit über 20 Jahren mache ich gefühlt alles auf den letzten Drücker (teilweise Dinge auch viel zu spät)
Und lebst du privat in einer festen Beziehung? Ich nehme an, nein.
Wer immer zu spät kommt, wer die Anforderungen des täglichen Lebens mit letzter Anstrengung gerade noch schaffen kann, wer nur deshalb arbeitet, weil er halt ein Einkommen braucht usw., der ist - bildlich gesprochen – innerlich leer.

Abgeschieden vom Außen still für dich sein, im Nichtstun kannst du dein Leben durchaus als angenehm empfinden. Aber nur dann in dieser Zeit, die du halt so lange es eben geht verlängern willst. Also schiebst du alles auf, was dich aus deiner stillen Zufriedenheit raus holen könnte....
In Texten, die ich gerade lese, steht etwas davon, dass der Körper z.B. nach bestimmten Emotionen (auch negativen) süchtig sein kann und deswegen bestimmte Situationen unbewusst erzeugt werden können
Da ist was dran, so Wiederholungen einmal gemachter Erfahrungen sind aber das Ergebnis, nicht die Ursache von Erfahrungen.
Hat jemand von euch eine Idee, wie ich das für mich hinbekommen kann, dass ich mir wieder finanziell weniger Sorgen machen müsste
Und wenn du keine finanziellen Sorgen mehr hast, was fängst du dann an mit deinem Leben?
Welches Thema kann da denn „karmisch“ dahinter stecken
Du fragst in der Überschrift, wie du ein „karmisches Thema“ von dir lösen kannst.

Karma – das heißt, in irgendwelchem unbekannten Leben wurden nicht zu ergründende Erfahrungen gemacht, hat man sich irgendwelche Schuld aufgeladen, für die man nun in der Gegenwart sozusagen bestraft wird..........?

Manche Menschen denken tatsächlich so was, und manch Einem gefällt der Gedanke geradezu. Weil das Lebensproblem dann letztlich nicht wirklich zu lösen ist. Man kann nichts dafür, ist halt eine karmische Last. Wer so denkt, der wird diese „Last“ nie los. Sie bleibt. Solange er so denkt, wird er immer weiter an seinem Karma arbeiten müssen.

Nein. Es ist eher anzunehmen, dass es frühkindliche Erfahrungen sind, die in dir eine gewisse emotionale Leere erzeugt haben.
Gefüttert, gewickelt, weggelegt für 3 bis 4 Stunden, gefüttert, gewickelt, weggelegt...

Du wirst dich nicht erinnern, aber kann es sein, dass deine erste Begegnung mit dem Leben in etwa so aussah?
 
Karma hat keine Schuld-Wertungen. Wenn, dann spricht man einfach nur von Konsequenzen oder Folgen.
Und Karma ist auch keine Ausrede, sondern Einsicht.

Aber in diesem Falle denke ich, kann man ohne das Karma zu bemühen auskommen, zumal es schwierig ist, damit psychologisch so zu arbeiten, dass es etwas bringt. Die meisten, die damit psychologisch arbeiten, haben einen an der Waffel, so ist meine persönliche Einschätzung dazu. Bzw. die Gefahr ist hoch, das selbst nicht einschätzen zu können und auf höchst verschlungene und teure Pfade zu geraten, Abhängigkeit vom Therapeuten inklusive....
Also psychologische Hilfe.
Aber Astrologie ist eine sehr gut Idee, ich würde auch denken, da gehört die Frage hin, dann kann man deine persönliche Struktur besser sehen, mögliche Ursachen in der Kindheit etc.
 
und einfach selbst motivierter in den Tag starte und mich an die Arbeit mache
Setze Prioritäten! Das ist das 1A-Knowledge in der Beziehung.
Es gelten, gerade bei Selbstständigen, diese 3 Priorisierungen:
  • Sofort erledigen (was wirklich wichtig ist)
  • Hat etwas Zeit (was medium-wichtig ist)
  • Deligiren (hast keine Zeit dazu, also beauftrage Andere)
Hältsts Du dich strikt daran, gibt es "kaum" Probleme...
 
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ja, es ist eine gehörige Portion "Psycho-irgendwas" mit dabei, denk ich auch.
Vllt doch mal ein Gespräch mit nem Psychotherapeuten in Erwägung ziehen.

Man ist so sehr in seinen üblichen Gedankenspuren drin, daß es gut helfen kann,
wenn da mal jemand von draußen draufguckt und sagt, was ihm auffällt bzw
einen dabei unterstützt, daß man selber bemerkt, wo man sich festgehakelt hat.
 
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